Kallisti hat folgendes geschrieben:... ja, aber da kann ich dir halt leider überhaupt nicht zustimmen - was ich verdeutlichen wollte, ist: dass ich " jemand ist was Besonderes" generell und nur mit Positivem in Verbindung bringe!!Ausgrenzen hat für mich immer negativen Beigeschmack bzw. Bedeutung und der/die ist eben bei meiner Auffassung von "besonders" nicht enthalten.Du willst also Blinden, Lahmen oder Behinderten erzählen wie TOLL du ihre Behinderung findest? Very HappyDas meinst du nicht IM ERNST. Und ist dir klar, dass auch eine besonders schonende Behandelung von Randgruppen (z.B. keine Judenwitze) UMGEKEHRTEN RASSISMUS darstellt?
Was nicht bedeutet, daß ich mich nicht saumäßig freuen würde, wenn sich diese Annahme als falsch herausstellt und wir plötzlich in der Glücksbärchis-Welt voller Friede, Freude, Eierkuchen leben
Und ist dir klar, dass auch eine besonders schonende Behandelung von Randgruppen (z.B. keine Judenwitze) UMGEKEHRTEN RASSISMUS darstellt?
Was ich ebensowenig verstehe, ist, warum Menschen es sich gegenseitig - absichtlich - noch schwer(er) machen (müssen??): wenn das Leben an sich doch sowieso schon zumeist echt anstrengend ... ... ... ist!!!
Ich würde gerne wissen, was Du mit umgekehrtem Rassismus meinst. Bin ich jetzt schon Rassistin, weil ich weder einem Juden noch einem Nicht-Juden Judenwitze erzähle? :hä?:
Und ob es Idealisten braucht! Menschen die sich mit der momentanen Situation eben nicht abfinden. Ich will mir wirklich nicht vorstellen, wie es aussehen würde, wenn es sie nicht gäbe...
Was ist so kompliziert? Rassismus ist es, bspw. Juden schlecht zu behandeln, weil sie Juden sind. Umgekehrter wäre es, wenn du die Juden gut behandelst, weil sie Juden sind.
Hast Du da durch Dein Hebräisch-Studium (oder was das genau war) eigentlich ein paar Kontaktadressen oder sogar persönliche Kontakte, die Du vermitteln könntest/würdest?
"Umgekehrter Rassismus" ist ein unsinniger Begriff. Juden benachteiligen ist Rassismus. Arier bevorzugen ebenfalls. Juden, die Palästinenser unterdrücken, sind Rassisten. Und Juden bevorzugen ist gleichfalls Rassismus. Dieses Konstrukt mit dem "umgekehrt" ist vollkommen überflüssig.
Bevorzugung der einen Gruppe impliziert immer die Benachteiligung anderer Gruppen. Da ist nichts "umgekehrt".
Und wem diese Sätze zu verschachtelt ... waren, der lese doch bitte mal Kant oder besser noch: Hegel oder gar Heidegger - nicht, dass ich auch nur im Entferntesten daran dächte, mich mit diesen Denkern auch nur im Ansatz vergleichen zu wollen - never! - aber: deren Sätze sind definitiv "schwieriger" und weit "verschachtelter" ... als meine!
Wenn es z.B. eine (über einen längeren Zeitraum) benachteiligte, "schlecht behandelte"... Gruppe (von Menschen) gibt und dann irgendwann endlich (durch andere Menschen) für einen positiven Ausgleich (für diese Benachteiligten, klar) gesorgt wird
sind die, die sich also um jenen Ausgleich bemühen und dabei die Benachteiligten für eine gewisse Zeit "besonders"... (in positivem Sinn, ja) behandeln (müssen: um den Ausgleich eben schaffen zu können!!) - sind diese also dann "Rassisten"???????????????????????????????????
- Wohl kaum!
Und wem diese Sätze zu verschachtelt ... waren, der lese doch bitte mal Kant
oder besser noch: Hegel oder gar Heidegger - nicht, dass ich auch nur im Entferntesten daran dächte, mich mit diesen Denkern auch nur im Ansatz vergleichen zu wollen - never! - aber: deren Sätze sind definitiv "schwieriger" und weit "verschachtelter" ... als meine!
Zitat von: "Sapor Vitae"Ich würde gerne wissen, was Du mit umgekehrtem Rassismus meinst. Bin ich jetzt schon Rassistin, weil ich weder einem Juden noch einem Nicht-Juden Judenwitze erzähle? :hä?: Was ist so kompliziert? Rassismus ist es, bspw. Juden schlecht zu behandeln, weil sie Juden sind. Umgekehrter wäre es, wenn du die Juden gut behandelst, weil sie Juden sind.