Schwarzes Hamburg
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Erdichtetes
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Autor
Thema: Erdichtetes (Gelesen 109059 mal)
Kallisti
Gast
Erdichtetes
«
Antwort #60 am:
29 Dezember 2004, 14:18:11 »
---
Gespeichert
Undertaker
Gelegenheitsposter
Beiträge: 42
Erdichtetes
«
Antwort #61 am:
29 Dezember 2004, 22:08:39 »
Die Poesie des Todes
Du denkst
Vielleicht -
Du schläfst
Vielleicht -
Du träumst
Vielleicht -
Du lebst
Vielleicht -
Der Tag ist vorbei
Die Nacht zieht ein
Ein Morgen wird kommen
Doch es wird nicht der deine sein
Und doch -
Es fängt gar nicht an
Es hört auch nicht auf
Stelle mir keine Fragen
Kein Wie - kein Wann
Und niemals Warum
Ich bestimme den Lauf
Ohne Wenn und Dann
Dir bleibt Hoffen und Bangen
Der Tag begreift nicht
Was ihm die Nacht
Voraus hat
Das Leben weiß nicht
Was ihm der Tod
Voraus hat
Und Ich –
Laß es beide nicht wissen
Meine Sonne scheint in deiner Nacht
Es ist Zeit loszulassen
Vom trügerischen Halt deines Lebens
Und dich mir ganz zu geben
Bis da nichts mehr ist
Zwischen dir und mir
Und du erkennst:
Daß du dem Leben näher
Niemals sein kannst ....
© Undertaker
Gespeichert
an muss sehr wach sein um gut träumen zu können, denn gerade bei Luftschlössern kommt es auf den Architekten an
Kallisti
Gast
Erdichtetes
«
Antwort #62 am:
04 Januar 2005, 14:53:16 »
---
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shadowofthenight
Regelmäßiger Poster
Beiträge: 136
Erdichtetes
«
Antwort #63 am:
04 Januar 2005, 22:08:11 »
zart wie eine rose I
zart wie eine rose sitzt er da
mein engel der nacht
lässt mich tief in seine augen blicken
in seine augen die leuchten wie smaragde
zeigte mir seine geheime seele
doch heute ist er fort
wo ist mein engel der nacht?
wo ist mein engel so zart wie die rose neben meinem bett?
wohin ist mein engel gegangen?
mein engel ist von dieser welt gegangen
gegangen in eine welt ohne schmerz
in eine welt die ich mir nicht vorzustellen vermag
so wundervoll
so bekam mein engel was er sein leben lang verdiente
seine ruhe....
11.03.2004
engel der nacht oder aber auch zwart wie eine rose II
mein engel der nacht ist gegangen
mein herz schreit
will versinken in dunkelheit
doch hätte mein engel das gewollt?
nein!
also lebe ich
also lebe ich ein leben der pein
in einer welt des schmerzes
ein stich und es ist vorbei
kein schmerz, kein leid mehr
während der tod mich sanft umarmd und küsst
mein blut den boden bentzt
höre ich meinen engel weinen
11.03.2004
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Undertaker
Gelegenheitsposter
Beiträge: 42
Erdichtetes
«
Antwort #64 am:
11 Januar 2005, 17:30:43 »
Gotischer Abgesang
Im Reich der Namenlosen
Löschen stilisierte Hässlichkeiten
Den Durst nach Erkenntnis
Einstudierte Bewegungen
Füllen die gefühllosen Tage
Geben der Nacht den Namen Einsamkeit
Lebendige Leichen
Üben vornehme Zurückhaltung
Gefangen in ewiger Ich – Sucht
In dem Schweigen der maskierten Fratzen
Lacht der Dämon Widerspruch
Aus den Tiefen der Eitelkeit
In der Welt der schwarzen Hüllen
Gebärt die Langeweile
Das tote Herz der Szene ....
© Undertaker
http://www.takers-world.de
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an muss sehr wach sein um gut träumen zu können, denn gerade bei Luftschlössern kommt es auf den Architekten an
SuperTorus
> 1000 Posts
Beiträge: 1843
Erdichtetes
«
Antwort #65 am:
11 Januar 2005, 17:58:14 »
Undertaker, Du musst mal wieder unter Menschen...
Gespeichert
Eure Dummeheit kotzt mich an!
Nicht klicken:
http://kevan.org/brain.cgi?supertorus
olli
> 5000 Posts
Beiträge: 6918
can't we piss off a fuzzy planet?
Erdichtetes
«
Antwort #66 am:
11 Januar 2005, 18:35:22 »
hihi, der war auch auf der retörn :P
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Undertaker
Gelegenheitsposter
Beiträge: 42
Erdichtetes
«
Antwort #67 am:
12 Januar 2005, 22:48:33 »
@ SuperTorus ....
wie kommst Du darauf, dass ich wieder unter Menschen gehen soll? Und sind Gothics keine Menschen? ....
@ olli ....
stimmt, ich war auf der Return, ich finde es bezeichnend, dass Du nach dem Lesen des Gedichtes diesen Gedanken hattest ;-) ....
Gruß
Undertaker
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an muss sehr wach sein um gut träumen zu können, denn gerade bei Luftschlössern kommt es auf den Architekten an
Jinx
> 2500 Posts
Beiträge: 4424
Just do it!
Erdichtetes
«
Antwort #68 am:
13 Januar 2005, 00:50:01 »
In Bezug auf Return (aber nur in Bezug darauf) kann ich das Gedicht ansatzweise nachvollziehen. Es ist eine Sponkenveranstaltung geworden, an vielen Samstagen richtig dörflich. Die Stimmung ist anderswo netter, die Location angenehmer, die Drinks besser (und teilweise billiger, nicht so bierfixiert etc.), die Leute interessanter und netter und die Musik ist in der MaHa auch nicht immer berauschend (das Kloproblem hatten wir schon).
Gespeichert
Das Leben sollte keine Reise mit dem Ziel sein, attraktiv und mit einem guterhaltenen Körper unter die Erde zu kommen. Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand, Absinth in der anderen, unser Körper total verbraucht und dabei schreiend "Wow, was für eine Fahrt!"
_______________________-
Der Bullshit ist's, dem ich aus dem Wege gehe.
Kallisti
Gast
Erdichtetes
«
Antwort #69 am:
03 Februar 2005, 23:30:45 »
---
Gespeichert
Kallisti
Gast
Erdichtetes
«
Antwort #70 am:
12 Februar 2005, 12:01:45 »
Das Geschenk des Lebens
B.L.E. ~ für
CHRISTIAN
Du hast ihn dagelassen
den Schmerz
hast ihn mir gegeben
den
Schmerz
: der
Dein Leben
war
hast Du mir geschenkt
anvertraut, überlassen, aufgetragen
Ich trage ihn
jetzt ...
für Dich, an Deiner Stelle
Das Einzige, das ich noch mit Dir
teilen konnte
das Einzige, das mir bleibt
von Dir
... trage Deinen Schmerz, trage
DICH
in mir
Alles, was Du mir -trotzdem ...
noch gegeben hast
an Deinem letzten Tag ...
Manchmal denke ich, die Last
der Tränen, der Erinnerungen, der Bilder
der
Sehnsucht nach DIR
ist zu schwer
die Qual zu groß
für mich
Und dennoch -
Gibt es etwas, das kostbarer sein könnte
als:
Deine Augen
, Deine Stimme, Dein Gesicht,
Deine Hände, Deine Gestalt, Deine Worte
DEINE MUSIK ...
in mir !?
Nichts
bliebe von Dir
Deinem Leben, Deinem Leid,
Deiner
unbeschreiblichen
inneren wie äußeren
vollkommenen Schönheit ...
gäbe ich all das auf, das Du
in mich hast gleiten lassen: sanft, leise
und doch so offen, so ehrlich:
als warmen Strom der Erinnerung
Deines Andenkens
Wie könnte ich das abwerfen, verweigern, verdrängen, verleugnen?!
Du hast es mir geschenkt, hast es
mir gegeben
... Deinen Schmerz,
DICH
an Deinem letzten Tag
hast Du Dich mir dagelassen.
~
Gespeichert
kasimir
Regelmäßiger Poster
Beiträge: 647
Erdichtetes
«
Antwort #71 am:
12 Februar 2005, 16:30:49 »
Wer ist hier der Boss?
Ein Körper hatte Langeweile
da stritten sich die Körperteile
gar heftig und mit viel Geschrei,
wer wohl der Boss von ihnen sei
Ich bin der Boss - sprach das Gehirn,
ich sitz' ganz hoch hinter der Stirn,
muss stets denken und euch leiten.
Ich bin der Boss, wer will's bestreiten?
Die Beine sagten halb im Spasse,
"Gib nicht so an, du weiche Masse!
Durch uns der Mensch sich fortbewegt,
ein Mädchenbein den Mann erregt,
der Mensch wirkt doch durch uns erst gross,
ganz ohne Zweifel, wir sind der Boss!"
Die Augen funkelten und sprühten:
"Wer soll euch vor Gefahr behüten,
wenn wir nicht ständig wachsam wären?
Uns sollte man zum Boss erklären."
Das Herz, die Nieren und die Lunge,
die Ohren, Arme und die Zunge,
ein jeder legte schlüssig dar:
"Der Boss bin ich - das ist doch klar!"
Selbst Penis strampelte keck sich bloss
und rief entschlossen: "Ich bin der Boss!
Die Menschheit kann mich niemals missen,
denn ich bin nicht nur da zum Pissen."
Bevor man die Debatte schloss,
da furzt das Arschloch: "Ich bin Boss!"
Hei, wie die Konkurrenten lachten
und bitterböse Spässe machten.
Das Arschloch darauf sehr verdrossen
hat zielbewusst sich fest verschlossen
- es dachte konsequent bei sich:
"Die Zeit, sie arbeitet für mich.
Wenn ich mich weigere zu scheissen,
werd' ich die Macht schon an mich reissen."
Schlaff wurden Penis, Arme, Beine,
die Galle produzierte Steine,
das Herz, es stockte schon bedenklich,
auch das Gehirn fühlte sich kränklich.
Das Arschloch war nicht zu erweichen,
liess hie und da ein Fürzchen streichen.
Zum Schluss, da sahen's alle ein:
"Der Boss kann nur das Arschloch sein!"
Und die Moral von der Geschicht:
Mit Fleiss und Arbeit schafft man's nicht.
Um Boss zu werden hilft allein,
ein Arschloch von Format zu sein,
das mit viel Lärm und ungeniert
nichts als nur Scheisse produziert
Gespeichert
size=12]
Das Gehirn ist tot, aber der Körper hat noch Durst
(Blade 2)
[/size] (http://www.planet-smilies.de/trinken/trinken_042.gif)
Kallisti
Gast
Erdichtetes
«
Antwort #72 am:
13 Februar 2005, 15:25:21 »
Ganz leise
B.L.E. ~ für
M.
Kann nichts sagen
Kann nicht zu Dir sprechen
und möchte es doch ...
So Vieles, das zu sagen wäre ?
Was soll ich, was
darf
ich sagen zu Dir?
... zu groß ist die Distanz
zu tief sitzt die Angst
unüberwindbar - die Kluft zwischen uns
unerreichbar -
wir: füreinander
Und doch spreche ich schweigend zu Dir
Und doch hörst Du mich
... und ich weiß:
es besteht noch
es hält
es vibriert
unser altes Band
es reicht noch
immer
... in die Unendlichkeit ...
zu groß ist die Distanz
zu leise
Deine
Stimme
Aber ich höre Dich!
Und ich weiß:
Du kannst nichts sagen
kannst nicht zu mir sprechen ...
zu tief
sitzt die Angst
unüberwindbar?
unerreichbar? - wir: füreinander ?
So Vieles ... ... ...
Darf ich?
Kannst Du?
leise, ganz leise
... endlich.
~
Gespeichert
Kallisti
Gast
Erdichtetes
«
Antwort #73 am:
17 Februar 2005, 09:16:28 »
23
B.L.E. ~ für
M.
Dreiundzwanzig rote Rosen
warten schlafend
im Garten der Hoffnung
auf das Licht
Dreiundzwanzig silberne Monde
vergehen
ehe die neue Zeit anbricht
Zweimal
zwei und drei
verborgene Früchte
trägt der Lebensbaum
Dreiundzwanzig blaue Nächte
träumst Du denselben Traum
Dreiundzwanzig goldene Sonnen
leuchten
im Feuer der Ewigkeit
Dreiundzwanzig klingende Zeichen
verschmelzen
zum Namen der Wahrheit
Dreiundzwanzig schwarze Kerzen
brennen
an Deinem Sarg
Dreiundzwanzig farblose Tränen
versiegeln Dein frisches Grab
Nur was sich trennt
um neu sich zu vereinen
... kann auferstehen
kann wirklich sehen ...
Ein samtenes Licht
beginnt zu glühen
fünf
Rosen im Garten
sind erwacht -
zu blühen!
~
FNORD
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Kallisti
Gast
Erdichtetes
«
Antwort #74 am:
17 Februar 2005, 09:38:53 »
Eine "Jugendsünde" oder auch: für Theo Reddisch
:
Das Licht der Schwarzen Wahrheit
B.L.E. ~ für
M.
In die dunkelste aller Nächte
führt der steinige Pfad der Traurigkeit
Durch weiße Nebelschleier
der Ungewissheit
wirst Du irren, Selbstgerechter!
Mit spöttischem Gelächter
drehen die Ältesten Mächte
willkürlich an Deinem Lebensrad
An diesen Ort der Finsternis
hat die Verzweiflung Dich gebracht
Der Fürst der Unterwelt ist´s
der Deine Neugier entfacht
Bist in die Schwarzen Abgründe
Du erst gefallen
kann eine Umkehr nicht mehr sein
Auf ewig wandeslt Du
in SEINEN Hallen
Genießt des Fleisches Wonnen
wirfst ab den falschen Kranz
wirfst ab die scheinheilige Pein
~
:lol:
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