Diese ganze Streiterei, wie intelligent die einen oder anderen Tiere sind, bringt nichts, solange man keine allgemein gültige Definition von Intelligenz hat...
Fakt ist einfach, daß Meeressäuger extrem lernfähig sind.
Oh doch.Vögel bauen ihre Nester, so wie sie es immer tun.Das steckt in denen schon von Geburt an drinnen.Für Spinnen gilt das gleiche.Daran hat sich in den letzten Jahrtausenden nichts geändert.Da läuft nur einfach ein genetisch vorgegebenen Programm ab.
Ich finde immer wieder belustigend, daß sich Philosophen Fragen stellen, die die Wissenschaft längst beantwortet hat...
Intelligenz ist letztendlich ein vom Menschen selbst erfundener Maßstab, der sich selbstverständlich an den Fähigkeiten des Menschen orientiert. Es ist meiner Meinung nach eine Anmaßung, sich aufgrund selbst festgelegter Maßstäbe über andere Lebewesen selbst zu erheben.[/color]
Zitat von: "Thomas"Oh doch.Vögel bauen ihre Nester, so wie sie es immer tun.Das steckt in denen schon von Geburt an drinnen.Für Spinnen gilt das gleiche.Daran hat sich in den letzten Jahrtausenden nichts geändert.Da läuft nur einfach ein genetisch vorgegebenen Programm ab.[/color]Das mag sein. Aber Termiten und Ameisen müssen sich ständig an neue Gegebenheiten anpassen. Dafür gibt es kein "Programm", weil die Umstände unvorhersehbar sind. Sie schaffen es dennoch, jedesmal statisch perfekte Gebäude aufzustellen.Sind sie jetzt intelligent? Du wirst sagen: nein. Warum nicht?
Oh doch.Vögel bauen ihre Nester, so wie sie es immer tun.Das steckt in denen schon von Geburt an drinnen.Für Spinnen gilt das gleiche.Daran hat sich in den letzten Jahrtausenden nichts geändert.Da läuft nur einfach ein genetisch vorgegebenen Programm ab.[/color]
Intelligenz ist letztendlich ein vom Menschen selbst erfundener Maßstab, der sich selbstverständlich an den Fähigkeiten des Menschen orientiert. Es ist meiner Meinung nach eine Anmaßung, sich aufgrund selbst festgelegter Maßstäbe über andere Lebewesen selbst zu erheben.
Und : irgendwelche Maßstebe wird es imme geben.Warum z.B. ist uns das Leben einer Fliege weniger Wert als das eines Pferdes ? Oder eines Menschen ? Sind das nicht auch solch selbst festgelegte Maßstäbe ?
Dann orientieren wir uns an dem, was eine Spezies innerhalb eines gewissen Zeitraumes zustande gebracht hat, wie schnell sie sich weiterentwickelt hat.Auch da dürfte der Mensch führend sein.
Der Mensch kann nicht um seine eigene Ecke sehen, und somit erliegt er bedauerlicherweise immer wieder der Versuchung, seine eigenen Konzepte für die allein gültigen und seligmachenden zu halten, kommt dabei aber gar nicht auf die Idee, es könnte vielleicht noch andere Formen von Intelligenz geben, die ihm gar nicht als solche erkennbar sind, weil sie sich auf Zusammenhänge beziehen, die wahrzunehmen er gar nicht imstande ist.
Das können wir mit unserem beschränkten menschlichen Horizont und Sinnessystem nicht beurteilen, denn wie Kenaz so schön schreibt, werden wir nie im Stande sein, über unseren menschlichen Tellerand hinauszusehen.
ZitatUnd : irgendwelche Maßstäbe wird es immer geben.Warum z.B. ist uns das Leben einer Fliege weniger Wert als das eines Pferdes ? Oder eines Menschen ? Sind das nicht auch solch selbst festgelegte Maßstäbe ? Ja, sind sie; und somit genauso anmaßend wie die Einschätzung der Intelligenz.
Und : irgendwelche Maßstäbe wird es immer geben.Warum z.B. ist uns das Leben einer Fliege weniger Wert als das eines Pferdes ? Oder eines Menschen ? Sind das nicht auch solch selbst festgelegte Maßstäbe ?
Zitat von: "Kallisti"Warum haben nur Menschen dieses Recht (vermeintlich, ich weiß...) auf (ihr) Leben (auf den Schutz desselben) "um seiner selbst willen"? Warum nicht alle Lebewesen? Das würde, glaube ich schon rein organisatorisch unmöglich werden.Was ist mit Ameisen ? Oder Kleinstlebewesen und mikroorganismen, von denen wir vermutlich bei jedem Schritt, den wir tun, tausende töten ? Auch Pflanzen sind Lebewesen, soll jeder Grashalm geschützt werden ? Was ist mit kleineren Tieren, die nun mal Beute für andere Tiere sind ? Da muß man schon genauer definieren, wem dieser Schutz zustehen sollte.
Warum haben nur Menschen dieses Recht (vermeintlich, ich weiß...) auf (ihr) Leben (auf den Schutz desselben) "um seiner selbst willen"? Warum nicht alle Lebewesen?
Zitat von: "Thomas"Und : irgendwelche Maßstebe wird es imme geben.Warum z.B. ist uns das Leben einer Fliege weniger Wert als das eines Pferdes ? Oder eines Menschen ? Sind das nicht auch solch selbst festgelegte Maßstäbe ?- Sehr richtig. Dessen sollte man sich aber bewußt bleiben und nicht so tun, als gäbe es für dergleichen Setzungen objektive Beweise. Eine solche Haltung bewahrt eine gesunde Demut und schützt vor überschwappender Hybris, eine Haltung also, die dem homo "sapiens" durchaus gut zu Gesicht stünde.
Zitat von: "Eisbär"Ich finde immer wieder belustigend, daß sich Philosophen Fragen stellen, die die Wissenschaft längst beantwortet hat...- Die da wären? Was den Menschen zum Menschen macht? Da bin ich auf Deine "wissenschaftlich" fundierte Antwort aber mal mächtig gespannt. :lol:
Zitat von: "Kenaz"Zitat von: "Eisbär"Ich finde immer wieder belustigend, daß sich Philosophen Fragen stellen, die die Wissenschaft längst beantwortet hat...- Die da wären? Was den Menschen zum Menschen macht? Da bin ich auf Deine "wissenschaftlich" fundierte Antwort aber mal mächtig gespannt. :lol:Soll ich Dir die Gensequenzen raussuchen, die uns vom Schimpansen, unserem nächsten Verwandten, unterscheiden oder googlest Du selbst danach?
Und was passiert, wenn wesentlich höher entwickelte Aliens hier landen und uns bewußt werden lassen, was wir bisher alles nicht wahrgenommen haben, dazu mache ich mir dann Gedanken.
Zitat von: "Thomas"Und was passiert, wenn wesentlich höher entwickelte Aliens hier landen und uns bewußt werden lassen, was wir bisher alles nicht wahrgenommen haben, dazu mache ich mir dann Gedanken. Höher entwickelt aus welcher Sicht? Anders vielleicht..[/color]
Dann gibts halt noch ne Spezies mehr, die ich kenne.Ich jedenfalls stelle in meinem Wertesystem kein einziges Lebewesen auf eine andere Stufe; bei mir gibt es keine Stufen zwischen Äpfeln und Birnen, nur innerhalb einer Spezies erkenne ich Entwicklungsstufen an; den Überblick habe ich dennoch nie verloren.
Zitat von: "Eisbär"Zitat von: "Kenaz"Zitat von: "Eisbär"Ich finde immer wieder belustigend, daß sich Philosophen Fragen stellen, die die Wissenschaft längst beantwortet hat...- Die da wären? Was den Menschen zum Menschen macht? Da bin ich auf Deine "wissenschaftlich" fundierte Antwort aber mal mächtig gespannt. :lol:Soll ich Dir die Gensequenzen raussuchen, die uns vom Schimpansen, unserem nächsten Verwandten, unterscheiden oder googlest Du selbst danach?Ich glaube, es wurde eher nach den mentalen Dingen gefragt, bezüglich dem "Was den Menschen zum Menschen macht".
Und das alles soll kein Zeichen für ein Wertesystem sein ?
Dass ich nun meine eigene Art rette, hat aber nichts damit zu tun, dass ich die Katze für weniger wert halte. Letztendlich könnte man sogar so weit gehen, zu sagen, ich folge lediglich einem Trieb, welcher durch kein Wertesystem der Menschen je ausgeschaltet werden kann.
Andere Tierarten mit sozialem Verhalten, reagieren genauso.