Schwarzes Hamburg

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Autor Thema: Erdichtetes  (Gelesen 109263 mal)

Janus Psy

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Erdichtetes
« Antwort #105 am: 08 August 2005, 10:49:09 »

Hier mal ein aktueller Quatschtext von mir:

The saddest day of the year
-----------------------------------

”Es fühlt sich an
Wie der traurigste Tag des Jahres
Über den man zur Jahreswende lacht”

I can´t be what I am not- Not even for you
It feels so sad but you and me – We are through
I would do all I can – It´s not enough for you
I am through

Through the hole in my soul
Of which you´re in control
We are through

I gave up my life, all that matters – For you
Please comprehend, you and me – We are through
I would destroy the whole world – If it was for you
But you are through

Through this town, an ultimate down
Which almost caused us to drown
We are through

Through with a person
I wish I ever really knew
But we are through
This is my goodbye poem for you

We are through
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Killerqueen

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Erdichtetes
« Antwort #106 am: 09 August 2005, 16:36:36 »

@janus:
Gehört der untere, englische Teil zum oberen dazu?
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I am green today
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Janus Psy

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Erdichtetes
« Antwort #107 am: 09 August 2005, 16:41:08 »

Hi!

Ja, ist ein zusammenhängendes Gedicht von mir...Na ja, eher Songtext wird wahrscheinlich bald vertont ;-). Schreibe weniger poetisch als Songwritermäßig. Der deutsche Anfang ist quasi als Art Einleitung gedacht, weil er die Stimmung des Textes nochmal auf den Punkt bringen soll... Ist ja auch ein extrem simples und direktes Teil, aber ich bin nicht so der Typ für zu viele Verschnörkelungen, oder zumindest nicht mehr, hab früher auch anders geschrieben...Wenn ich heute metaphorisch schreibe dann eher etwas psychedelisch.

Janus :-)
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Killerqueen

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Erdichtetes
« Antwort #108 am: 09 August 2005, 16:48:32 »

Schon mal überlegt das Ganze einfach kurz und knackig "Through" zu nennen? Bin nämlich ein großer Fan von kurzen, aussagekräfitgen Titeln, und würde ja auch passen.
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Erdichtetes
« Antwort #109 am: 09 August 2005, 17:15:27 »

Hi!

Dann fehlt aber der Bezug zum dt. Anfang ;-). Und es gibt schon zu viele Songs mit dem Titel, find ich. Sonst gebe ich dir aber recht, die meisten meiner Songs / Texte haben auch eher kurze Titel, meistens nur 1 oder 2 Wörter.

Aber "Saddest day of the year" klingt so herrlich übertrieben klischeemäßig, dass es mir schon wieder gefiel ;-). Entbehrt in dem Sinne, besonders mit dem Anfangszitat ja auch nicht eines gewissen Humors. Der Protagonist weiß ja quasi schon, dass es ihm zwar mies geht, aber das ganze vorübergehen wird.

Janus
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Janus Psy

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Erdichtetes
« Antwort #110 am: 10 August 2005, 13:56:47 »

Beziehungen, Beziehungen und nochmal Beziehungen ;-).

Chemistry
-------------

I am burning here inside my hell
But why would you rape me?
You can not tell

This situation is so sick
But how could I care now?
Without any kick

For you I am just a decoy
Presenting short time to enjoy
As a favour you will not be
Added to my memory

This is dawn

I am burning here inside my hell
But why would you hate me?
When in a cell

This complication is so strict
But why should I see now?
That conflict

This is dawn

Listening to songs that never harm
I kiss your neck and you break my arm
What has caused this dependency?
To your anti-depressive chemistry

For you I am just a decoy
Presenting short time to enjoy
As a favour you will not be
Added to my memory

This was dawn
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Yoda

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Gleichgewicht
« Antwort #111 am: 19 August 2005, 14:50:56 »

Es ist so angenehm,
zugleich die Natur und sich
selbst zu erforschen,
weder ihr noch dem eigenen
Geist Gewalt anzutun,
sondern beide in sanfter Wechelwirkung
miteinander ins GLEICHGEWICHT zu bringen.


(Johann Wolfgang von Goethe)
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Hänge nicht der Vergangenheit nach,
und verweile mit dem Geist nicht in der Zunkunft.
Denn die Vergangenheit existiert nicht mehr,
die Zukunft aber ist noch nicht angebrochen."
(Buddha)

Alinja

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Erdichtetes
« Antwort #112 am: 08 November 2005, 10:02:59 »


Er

Genüsslich leckt er
mit langer Zunge
Blut von schwarzen Lippen

kein tiefer Schnitt
biss jetzt

Streicht sich erst
schwarzes Locken
vom Mund
dann ihr
auf den Hals

keine Schreie
biss lang

Begierig sein Blick
trifft
in ihr
dasselbe
Hunger schläft
mit Verlangen
hart und lang

kein Zwang
biss zuletzt
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nergisch, aber sinnlos!

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SilentVoice

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Erdichtetes
« Antwort #113 am: 15 November 2005, 12:43:57 »

Einsamkeit

Ich sitze einsam in der Dunkelheit

Hab jeden Halt verloren

Du gingst von mir ohne ein Wort

Und mir dir verließ mich auch mein Herz

Ein eisiger Hauch der Einsamkeit umhüllt mich

Und ich fange an zu erfriern

So sehr fehlst du mir

So sehr vermiss ich deine Nähe

Doch ich weiß du wirst nicht zurück kommen

Ich muss meinen Weg nun ohne dich gehn

An dich denken werde ich trotzdem noch oft

Denn du warst einmal ein Teil meines Lebens

 

Verlassen

Ich knie vor deinem Grab

Und lege Rosen zur Erinnerung nieder

Weißt du was ich mich jeden Tag frag

Singen die Engel wohl jetzt für dich unsere Lieder

Flüstern sie dir leise ins Ohr wie sehr ich dich vermisse

Streicheln sie dir sachte durchs Haar

Erzählen sie dir wie sehr ich liebte deine Küsse

denn ich kanns nicht mehr denn du bist nicht mehr da

 

Tote Engel
 

Du reitest auf einem weißen Pferd

Mit silbernen Schwingen

Engelsgleich hinfort

Das Glitzern der Sterne  

Spiegelt den Glanz deiner blauen Augen wieder  

Und jeder Regentropfen

Ist eine neue Träne der Hoffnung

Während mir ein leises Flüstern des Windes eine Botschaft bringt:

Auch Engel müssen einmal sterben


(3 meiner Gedichte, die mir sehr am Herzen liegen...)
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Erdichtetes
« Antwort #114 am: 26 November 2005, 20:16:28 »

ROTKÄPPCHEN

Benutze das rote Käppchen
sagte der Jäger
zum kleinen Mädchen
damit dur dir nicht
den bösen Wolf holst
oder kieselsteindick wirst

Jäger
warum hast du so einen großen...
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Alinja

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Erdichtetes
« Antwort #115 am: 09 Dezember 2005, 22:04:00 »

FROSCHKÖNIG

Schwitziger Froschkörper
sucht die
goldene Prinzessinenkugel
damit eiserne Bande sich lösen
und der Zauberkuss
zum märchenhaften Höhepunkt führt
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nergisch, aber sinnlos!

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Erdichtetes
« Antwort #116 am: 13 Dezember 2005, 08:47:31 »

SCHNEEWITTCHEN

Bei sieben Betten bleibt keine Zeit
den Gürtel enger zu schnallen
Königliche Konkurrenz
kündet der Spiegel
lieber gleich von der Frucht naschen
und es bis in den Tod treiben
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nergisch, aber sinnlos!

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Beatfinger

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Erdichtetes
« Antwort #117 am: 13 Dezember 2005, 13:56:19 »

Ängste

 

Allein und verlassen sitze ich da,

ängstlich blickend,

verloren in all meinen Gedanken.

Verloren in den Winkeln meiner Seele,

verschlossen hinter Gittern aus Angst.

Mein Herz verkrampft sich unter Schmerzen,

hervorgerufen durch Misstrauen.

Menschen die ich Liebe,

sie verletzen mich,

immer und immer wieder.

Die Angst allein zu sein,

sie überkommt mich wieder.

Ich verzeihe ihnen.

Doch mein Herz weint noch immer.

 

 

Sie

 

Stille breitet sich in mir aus.

Der Atem, ruhig und flach.

Ich höre sie.

Ich konnte sie schon immer hören.

Niemand glaubte es mir.

Diese Stimmen, sie sind allgegenwärtig,

immer vorhanden und doch nie anwesend.

Sie flüstern, sie lästern, sie provozieren.

Diese Stille, sie ist trügerisch.

Sie,

Sie

Sie

Wer sind sie?

Warum sind sie was sie sind?

Es sind die Menschen,

die mir Angst bereiten.

 

 

Das Ende

 

Ich sah es,

es war das weisse Licht.

Grell und gleißend,

und doch warm und behutsam.

Meine Hand streckt sich ihm entgegen.

Es bin nicht ich,

der fort muss.

Noch nicht?!

Ich werde warten müssen.

Verweilen und sehnsüchtig verharren.

 

 

Perfektion

 

Menschenmassen schieben sich vorwärts,

sie haben nur ein Ziel,

die Perfektion.

Alles ist das Ihre.

Nichts ist das was mir übrigbleibt.

Ich fühle mich ihnen fern,

weil es nicht gibt,

was mich verbindet.

Ihr bestreben,

ist nicht weiter als Propaganda.

Wofür leben wenn nicht um zu sterben?

Was ist es was sei antreibt?

Scheinbar grenzenlose Macht,

materielle Dinge die dich an einen ort binden?

Ich weiss es nicht.

Ich werde warten müssen,

bis sich mir einer erbarmt.

 

 

Blut

 

Regen tropft von meinem Gesicht,

wäscht das Blut von meinen Händen

und nimmt mir die Unmenschlichkeit,

Alle Muskeln zum zerreissen gespannt,

bereit zur Flucht,

bereit zum Kampf.

Menschen in meiner Nähe,

ich höre sie reden,atmen,lieben...

vorallem höre ich ihr Blut.

Blut lügt nicht.

Blut lässt einen nur selten im Stich.

Ich werde ihr Blut nehmen,

ich werde leben.............

 

 

 

Die Masse

 

Wogende Masse umgibt mich,

gesichtslos und kalt ist sie.

Nähe und Wärme ist ihr fremd.

Ich bin unter ihnen..

Alleine und verloren fühle ich mich,

einer unter vielen, sagen sie mir.

Herumgestossen von Vielen,

hintergangen von Allen.

ich traue ihr nicht mehr,

dieser wogenden Masse...

 

 

 

Vergangenheit

 

Dunkelheit umgibt mich,

Nebel umspielt meine Beine.

Der Mond..gelb.....rot,blutig rot,

so haengt er ueber mir.

Meine Taten sind unvergessen,

unvergessen der Schmerz,

unvergessen die Pein.

Lang ist's her,

doch noch immer erinnere ich mich.

Zu tief sitzt der Schmerz

Wie ein Knoten in meiner Brust.

Dunkle Gedanken, finstere Mienen,

diese Schmach,

verhoehnt haben sie mich.

Unmensch nannten sie mich.

Doch es ist vorbei.

Sie werden mich nicht mehr quaelen.

Ich werde es vergessen.

Doch manche Narben heilen nie....

 

 

 

Das Böse

 

Der Atem geht rasselnd,

die Klauen scharren auf der Erde.

Die Augen verengt zu Schlitzen,

schwarz..kraftvoll..toedlich

so sitzt es da....

umgeben von Angst und Tot.

Kein lebend' Wesen kann in seine Naeh',

ward es doch versucht,

so werden sie ebenfalls infiziert.

Das Boese breitet sich langsam in ihnen aus.

Wie ein Virus verbreitet es sich

Bringt Leid und Tot,

verbreitet Hass und Niedertraechtigkeit

Niemand ist gewappnet.

Keiner tritt ihr entgegen.

Alle haben Angst

Angst um ihr Seelenheil.

Doch gerade weil sie nichtstuend zusehen,

machen sie sich schuldig.

Sie sind die Mitschuldigen.

Das Boese, es breitet sich aus.

Rette sich wer kann......

Alinja

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Erdichtetes
« Antwort #118 am: 20 Dezember 2005, 09:15:11 »

DOCH ANDERS :D

Wie ein rosa Luftballon
schwebt Verlangen
ans andere Ufer davon

ER
in
ER
ungen

blas dir doch selbst einen

Neuen auf
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Astuzia infernale

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Erdichtetes
« Antwort #119 am: 29 Dezember 2005, 13:05:31 »

------>


Zitternd strecke ich meine ermüdeten Glieder
und erblicke eine schwarze Rose auf dem Boden.
Was hat dies zu bedeuten?
Ich frage mich, ob das wohl ein gutes oder schlechtes Omen sei.
Doch komme zu keiner Antwort.

Allein gelassen wurde ich,
ohne jegliche Hilfe.
Ich habe nur mich,
meinen kranken Körper,
gezeichnet von Hunger und Durst.

Die Hoffnung hat mich fast verlassen,
es geht  mir wahrlich immer schlechter.
Der Schlaf bedeckt meine Augen,
zu mehr bin ich nicht fähig.

Der Tod hat mich gepackt,
vor mir steht der Sensenmann.

Dunkelheit,
endlose Dunkelheit.
Schwarz,
überall schwarz�

Dann,
ganz langsam und seicht
schwebt meine Seele den Himmel empor.

Hinauf,
in die grenzenlose Freiheit!

Für immer�
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Ich benutze tendenziell beinahe etwas zu viele Füllwörter.

"Ihre postmortale Befriedigung ist einfach noch nicht erreicht." (Mein ehemaliger Deutsch LK-Lehrer)