und um einfach beispielhaft einen Absatz von dir zu zitieren:"Wenn ich meinen Partner also auf diese Weise mit (seinen) guten Freunden und Freundinnen teilen kann - warum nicht auch sexuell?"
Gesteh anderen Menschen Fehler zu. Was für Dich einer sein kann, ist für andere "das Richtige". Nicht jeder hat den selben Lebensentwurf. Laß anderen ihre Monogamie, wenn sie so leben möchten, ohne allzu viel "nachzubohren". Leben und leben lassen, und nicht so viel missionieren.
Auch wenn du es nicht glauben magst: Eine ganze Menge. Und zwar sehr wohl in der Generation U40.
Monogamie ist gerade in der heutigen Zeit nichts mehr, das einem von der Gesellschaft "aufgezwungen" wird.
Ich mag gar nicht zählen, in wie vielen Kinofilmen Polygamie und Polyamorie nicht nur zum Thema hat, sondern inzwischen schon ganz selbstverständlich ist, bis hin zu nun wirklich zahlreichen Tatorten mittlerweile.
Selbiges höre ich auch öfters mal, wenn ich mich über das Thema mit anderen Personen unterhalte: Wenn sie ebenso monogam sind wie ich, dann sagen sie ganz klar dass er/sie es eben ist und alle anderen dann schlicht nicht mehr jenes Gefühl in ihnen auslösen, damit sie jenen "erliegen" könnten.Erliegen ist da schlicht nicht mehr drin. Herzklopfen gibt's dann nur noch gegenüber einer Person.
Zitatund um einfach beispielhaft einen Absatz von dir zu zitieren:"Wenn ich meinen Partner also auf diese Weise mit (seinen) guten Freunden und Freundinnen teilen kann - warum nicht auch sexuell?"(l3xi)[...]In diesem Fall kann ich es, weil du mich erfreulicherweise im O-Ton zitiert hast.
Mein Satz sagt aus: Wenn ich meinen Partner mit seinen Freunden emotional und "geistig" (auf diesen "Ebenen") teilen kann, wenn ich keine Verlustängste, Eifersucht ... habe, wenn mein Partner mit seinen Freunden (ohne mich!) Zeit verbringt - warum (so meine Frage!) kann ich ihn dann nicht auch sexuell mit diesen Menschen teilen?
Du hast den Satz offensichtlich ganz anders verstanden (da du mir ja "mit jedem poppen (zu wollen)" oder so ähnlich unterstelltest), nämlich so: Warum kann ich nicht auch mit den Freunden meines Partners sexuellen Kontakt haben?
Das aber habe ich nicht gefragt und ist auch nicht die Aussage meines Satzes/meiner Frage - denn da steht: warum kann ich meinen Partner nicht auch sexuell (mit seinen Freunden) teilen. Da steht NICHT: warum kann mein Partner mich nicht auch sexuell MIT SEINEN FREUNDEN teilen.
Und zwischen diesen beiden Aussagen/Inhalten besteht doch ein Unterschied.
Es ging mir also nicht darum, zu fragen oder zu sagen, dass ich doch, wenn ich schon meinen Partner vögele, seine Freunde auch gleich vögeln kann - genauso aber hast du es offensichtlich verstanden. Ich fragte jedoch: Warum kann ich meinen Partner nicht sexuell teilen im Sinne von: warum sollte es für mich ein Problem sein, dass mein Partner mit seinen Freunden (egal ob Frau oder Mann) oder mit manchen von ihnen, auch sexuellen Kontakt hat -> siehe was ich oben zu "Freundschaften mit Sex" und "Freundschaften ohne Sex" schrieb, außerdem, was ich zu Intimität, Emotionalität ... schrieb und zu Bezug-haben/Beziehungen ...
Mein Ansatz ist ja hauptsächlich der, Andere aufmerksam auf etwas zu machen - z.B. darauf, dass Vieles oft nicht hinterfragt wird und dass es dafür diverse Gründe gibt/geben kann - und nicht immer ist bloß Bequemlichkeit der (einzige) Grund für das Nicht-Hinterfragen der eigenen Verhaltensweisen, Einstellungen etc.
Ja, so ähnlich hatte Eisbär das ja schon gesagt -> die "zahlreichen Beispielpaare" langjährig, durchgängig monogam Glücklicher ... - aber ich kann nicht erkennen, was daran nun überzeugen könnte - wenn man einfach eine Behauptung (ohne überprüfbare "Belege") in den Raum stellt. ?
ZitatSelbiges höre ich auch öfters mal, wenn ich mich über das Thema mit anderen Personen unterhalte: Wenn sie ebenso monogam sind wie ich, dann sagen sie ganz klar dass er/sie es eben ist und alle anderen dann schlicht nicht mehr jenes Gefühl in ihnen auslösen, damit sie jenen "erliegen" könnten.Erliegen ist da schlicht nicht mehr drin. Herzklopfen gibt's dann nur noch gegenüber einer Person.(messie)Also erst mal spreche ich hier nicht von Verliebtheit - dass da die meisten Menschen dann auf eine Person ziemlich fixiert sind, ist ja nun eine uralte Binse! Interessant wird es dann, wenn/wann die Verliebtheit vorbei ist.Und da sprichst du dann also von "der einen Person", bei der man nur "Herzklopfen" hat - also ich weiß nicht, wieviel "Herzklopfen" Paare im Alltag so haben (täglich? wöchentlich? monatlich? jährlich? oder erst wieder zur Silberhochzeit? ), wenn sie seit 10 oder mehr Jahren nicht nur zusammen sind, sondern auch zusammen in einem Haushalt leben - als monogames Paar. ?Diese romantisch-verkitschte "Herzklopf-Metapher" trifft ja wohl auch doch eher auf die Phase des Verliebtseins zu - nicht auf den sich ggf. daran anschließenden (monogamen!) Beziehungsalltag.
Und dass man also irgendwann in seinem Leben einer Person begegnet und dann nur ihr - täglich über Jahre und Jahrzehnte - völlig monogam "erliegt" - und niemals mehr irgendeinem anderen Menschen, dem/denen man im weiteren Verlauf seines Lebens vlt. auch noch begegnet ... - das gehört für mich tatsächlich in die Abteilung Märchen und Legenden bzw. Mythen. Ich bitte um Verzeihung.
Vor allem kann ich mir da den Vorwurf des Selbstbetrugs, der Selbstlüge auch absolut nicht mehr verkneifen, denn:[...]Nee, dieser "Logik" bzw. Scheinheiligkeit kann ich echt nich folgen. Aber GENAU DIESE ist GENAU SO ÜBLICH, VERBREITET, "NORMAL"!
Doch, da würden mich ein paar Titel doch mal interessieren - kommen da mehr als 10 zusammen? - "Tatort" guck ich nicht.
Wenn eine solche Beziehung dann doch mal endet (weil die Leute sich trennen) und man sich dann aber doch mal wieder neu verliebt (und vlt. auch wieder monogam bindet) - wie kann so etwas dann überhaupt möglich sein (...)
ZitatIch mag gar nicht zählen, in wie vielen Kinofilmen Polygamie und Polyamorie nicht nur zum Thema hat, sondern inzwischen schon ganz selbstverständlich ist, bis hin zu nun wirklich zahlreichen Tatorten mittlerweile.(messie)Doch, da würden mich ein paar Titel doch mal interessieren - kommen da mehr als 10 zusammen? - "Tatort" guck ich nicht.
> Eigentlich kann ich dir nahezu jeden französischen Film mit Niveau empfehlen. Es gibt kaum einen, bei dem nicht eine Dreiecksbeziehung zum Thema hat. Wie gesagt, Tatorte ... ich gucke die auch nicht mal eben so, aber in jedem zweiten in den ich mal reinzappe, geht's ums Eck - und immer häufiger mit Wissen der "Verflossenen".Echt? Die Filme, in denen Polyamorie als etwas funktionierendes und positives dargestellt werden musst du mir mal zeigen. " dem reumütigen Partner nach langem Hin-und-Her einen Seitensprung verzeihen" empfinde ich nicht wirklich als polygam, sorry.
Vor allem kann ich mir da den Vorwurf des Selbstbetrugs, der Selbstlüge auch absolut nicht mehr verkneifen, denn:Wenn eine solche Beziehung dann doch mal endet (weil die Leute sich trennen) und man sich dann aber doch mal wieder neu verliebt (und vlt. auch wieder monogam bindet) - wie kann so etwas dann überhaupt möglich sein - also entweder habe ich mich für diese eine einzige Person entschieden, bei der ich auch nach 28 Jahren noch mehrmals täglich monogames Herzklopfen habe (dem ich dann in der Tat vlt. irgendwann auch erliege ... ) - und dann "erliege" ich aufgrund dieser Gegebenheit (oder meiner Entscheidung? oder: meiner "Veranlagung" ? ? ?) definitiv und garantiert also keinem anderen Menschen mehr - oder: ich kann also doch noch anderen herzklopfend erliegen, nämlich dann, wenn meine (vorherige) monogame Beziehung ein Ende hat und ich mich doch tatsächlich nochmal in jemand anderen verliebt habe - und ihm auch nach der Verliebtheitsphase noch und auch wieder herzklopfend erliege (monogam versteht sich!). Wie geht das denn?? - Ich entscheide mich also doch nur vorläufig, bis auf Weiteres - bis mir eben vlt. doch noch jemand anderes über den Weg läuft ... - und dann löst halt eine monogame Beziehung die andere ab (auch wenn da vlt. Monate oder Jahre dazwischen liegen sollten/könn(t)en ...) ?Nee, dieser "Logik" bzw. Scheinheiligkeit kann ich echt nich folgen. Aber GENAU DIESE ist GENAU SO ÜBLICH, VERBREITET, "NORMAL"!
Wenn du für dich feststellst, du kannst auch unter emotionalen Gesichtspunkten ohne Bedenken in einer offenen Beziehung leben und deinen Partner mit anderen Personen auf sexueller Ebene teilen, dann ist das völlig legitim. Du musst aber akzeptieren, dass das nicht jede(r) kann und/oder will. Die Ursachen dafür sind verschieden. Eine der größten dürfte da selbstverständlich die obligatorische Eifersucht sein. Ansonsten hätten wir dann beispielsweise den Punkt Verhütung oder das Problem mit den verschiedensten ansteckenden Krankheiten. Dicht gefolgt von Beständigkeit, Sicherheit/Unsicherheit etc.
Zum Abschluss kommt dann deinerseits leider gleich noch einmal der mMn völlig unnötige Rundumschlag:Quote from: Kallisti on 23 Juli 2011, 23:06:46 Vor allem kann ich mir da den Vorwurf des Selbstbetrugs, der Selbstlüge auch absolut nicht mehr verkneifen, denn: [...] Nee, dieser "Logik" bzw. Scheinheiligkeit kann ich echt nich folgen. Aber GENAU DIESE ist GENAU SO ÜBLICH, VERBREITET, "NORMAL"! Da mir der Abschnitt aber nun doch zu plump ist, werde ich darauf nicht näher eingehen. Sry.
Und dass man also irgendwann in seinem Leben einer Person begegnet und dann nur ihr - täglich über Jahre und Jahrzehnte - völlig monogam "erliegt" - und niemals mehr irgendeinem anderen Menschen, dem/denen man im weiteren Verlauf seines Lebens vlt. auch noch begegnet ... - das gehört für mich tatsächlich in die Abteilung Märchen und Legenden bzw. Mythen. Ich bitte um Verzeihung. Vor allem kann ich mir da den Vorwurf des Selbstbetrugs, der Selbstlüge auch absolut nicht mehr verkneifen, denn:Wenn eine solche Beziehung dann doch mal endet (weil die Leute sich trennen) und man sich dann aber doch mal wieder neu verliebt (und vlt. auch wieder monogam bindet) - wie kann so etwas dann überhaupt möglich sein - also entweder habe ich mich für diese eine einzige Person entschieden, bei der ich auch nach 28 Jahren noch mehrmals täglich monogames Herzklopfen habe (dem ich dann in der Tat vlt. irgendwann auch erliege ... ) - und dann "erliege" ich aufgrund dieser Gegebenheit (oder meiner Entscheidung? oder: meiner "Veranlagung" ? ? ?) definitiv und garantiert also keinem anderen Menschen mehr - oder: ich kann also doch noch anderen herzklopfend erliegen, nämlich dann, wenn meine (vorherige) monogame Beziehung ein Ende hat und ich mich doch tatsächlich nochmal in jemand anderen verliebt habe - und ihm auch nach der Verliebtheitsphase noch und auch wieder herzklopfend erliege (monogam versteht sich!).Wie geht das denn?? - Ich entscheide mich also doch nur vorläufig, bis auf Weiteres - bis mir eben vlt. doch noch jemand anderes über den Weg läuft ... - und dann löst halt eine monogame Beziehung die andere ab (auch wenn da vlt. Monate oder Jahre dazwischen liegen sollten/könn(t)en ...) ?
Mal davon ab, dass ich eigentlich deiner Meinung bin: ich sehe das eher so, wie mit Linkshändern und Rechtshändern. Das macht einen nicht zu einem besseren oder schlechteren Menschen, manche können beides und in der Vergangenheit wurden oft Linkshänder zwangsweise ungeschult, mit teilweise furchtbaren Folgen.
Einen Grund, sich darüber zu streiten oder gar gegenseitig Selbstbetrug vorzuwerfen kann ich darin aber nicht erkennen. Bah.
die Frage, warum Menschen "Schwierigkeiten" damit haben, den Partner mit anderen Menschen körperlich/sexuell zu teilen. Denn genau dieser Aspekt ist es doch, der da zum Tragen kommt, der auch den Leuten Probleme macht!
Da das alles ziemlich viel auf einmal ist, versuche ich, es etappenweise abzuarbeiten. l3xiNatürlich sieht mein "Konzept" vor, dass sowohl mein Partner (theoretisch) mit seinen und/oder meinen Freunden (egal ob weiblich oder männlich) sexuellen Kontakt haben könnte als auch ich mit seinen und/oder meinen Freunden als auch wir beide mit ganz anderen (dem Partner nicht befreundeten) Menschen.Das alles ist möglich, ja. Keine Frage!
Meine Frage, l3xi, zielte auf diesen Aspekt des Teilens ab: den Partner mit anderen Menschen auf sexueller Ebene teilen zu können (und er einen so auch - SELBSTVERSTÄNDLICH!) - warum das vielen (?) Menschen nicht möglich ist?
Und hier komme ich wieder zu dem anfangs erwähnten Punkt (irgendwo weiter vorne geschrieben): Dass niemals ein Mensch alleine einem anderen all das geben kann, das der andere aber in seinem Leben "braucht", "haben möchte" - auf KEINER EBENE: weder geistig, noch emotional und eben auch nicht sexuell. - Und umgekehrt,
KLAR!
Quote from: Kallisti on Today at 09:48:07 KLAR!Anschreien brauchst mich deshalb nun nicht unbedingt.
es ist viel mehr so, dass so mancher Freund (egal ob "mit oder ohne Sex") länger "bleibt" als so mancher (monogame) Beziehungspartner ! ! !
Naja. Also ich bin eben der Meinung einer alleine kann nicht für einen anderen "alles" sein und das am besten auch noch "lebenslang". - Ich glaube da nicht dran.
Monogamie wird hier heute regelmäßig auf die Art des Zusammenlebens mit einem einzigen Sexualpartner angewandt, also unabhängig von der Rechtsform.Schätzungen von Anthropologen über die Häufigkeit monogamer menschlicher Gesellschaften bewegen sich zwischen zirka 20 und 50 Prozent und leiden zudem unter dem Mangel, dass sie nur die gleichsam offiziellen Verhältnisse widerspiegeln, nicht aber die tatsächlich gelebte Praxis. Gleichwohl lassen sich diese Schätzungen dahingehend interpretieren, dass streng eingehaltene Monogamie eine eher seltene Verhaltensweise in menschlichen Gesellschaften ist.[1] Manche neuere anthropologische Untersuchungen, wie beispielsweise von Helen Fisher, zeigen Verhaltensmuster wie Fremdgehen und den Wechsel von Partnern als in allen Epochen bis zur Frühgeschichte wiederkehrende Merkmale des menschlichem Paarungsverhaltens auf.[2] Neben traditionell polygamen Kulturen, beispielsweise in Afrika, treten heute polyamore Beziehungsformen zum Beispiel in Nordamerika, Westeuropa und Australien auf.
Monogamie ist unter Säugerarten mit zirka drei Prozent nicht weit verbreitet, aber sie wird mindestens vierzehn der rund 200 heute lebenden Primatenarten zugeschrieben. Bei den ausgeprägt monogamen Arten wie den Krallenaffen wurde ein wesentlich größeres Engagement der Männchen bei der Aufzucht der Jungen beschrieben als bei nicht monogamen Arten. Die Gibbons leben weitgehend monogam auf einem von beiden Partnern verteidigten Territorium, während die dem Menschen näher verwandten Bonobos und Schimpansen sich polygam verhalten. Auch weil die stammesgeschichtlich nächsten Verwandten des Menschen einschließlich des Gorillas und des Orang-Utans im Unterschied zu den entfernter verwandten Gibbons polygam leben und zudem keinerlei Kenntnisse über das Verhalten der letzten gemeinsamen Vorfahren von Menschenaffen und Menschen existieren, ist es unmöglich zu entscheiden, welche Form des Sozial- und Sexualverhaltens bei Menschenaffen und Menschen die stammesgeschichtlich "ursprüngliche" sein könnte. Diverse Studien deuten jedoch darauf hin, dass monogames Verhalten beim Menschen ein stark kulturell beeinflusstes Phänomen ist.
Mal davon ab, dass ich eigentlich deiner Meinung bin: ich sehe das eher so, wie mit Linkshändern und Rechtshändern. Das macht einen nicht zu einem besseren oder schlechteren Menschen, manche können beides und in der Vergangenheit wurden oft Linkshänder zwangsweise ungeschult, mit teilweise furchtbaren Folgen.Einen Grund, sich darüber zu streiten oder gar gegenseitig Selbstbetrug vorzuwerfen kann ich darin aber nicht erkennen. Bah.
Quote from: banquo on Today at 08:48:50 Mal davon ab, dass ich eigentlich deiner Meinung bin: ich sehe das eher so, wie mit Linkshändern und Rechtshändern. Das macht einen nicht zu einem besseren oder schlechteren Menschen, manche können beides und in der Vergangenheit wurden oft Linkshänder zwangsweise ungeschult, mit teilweise furchtbaren Folgen.Sehe ich auch so. Daher auch von mir kein inhaltliches Statement dazu.
Quote es ist viel mehr so, dass so mancher Freund (egal ob "mit oder ohne Sex") länger "bleibt" als so mancher (monogame) Beziehungspartner ! ! ! Das gilt aber gleichermaßen auch für polygame Beziehungspartner