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Homöopathie
nightnurse:
Ich muss nur lesen "es gibt keine Materie" und mir schlafen die Füße ein, danke.
Mal sehen, ob sich ein Physiker aus dem Pubikum erbarmt, mir zu erklären, was Planck und Heisenberg zur Wasserenergetisierung und zur gesteigerten Wirkstoffwirksamkeit bei unendlicher Verdünnung zu sagen hatten.
Eisbär:
--- Zitat von: wolf am 08 Oktober 2012, 21:29:19 ---in der homöopathie (und diversen anderen alternativen heilverfahren) geht man davon aus, dass der materie eine spezifische qualität/information/strahlungs-/schwingungsmuster innewohnt.
--- Ende Zitat ---
Ich weiß schon, wie die das begründen. Der entscheidende Punkt aber ist, ich weiß auch, dass das nicht zutrifft.
Eisbär:
--- Zitat von: nightnurse am 08 Oktober 2012, 20:39:42 ---Wenn Du nun aber sagst, vom Ausgangswirkstoff sei in der Endzubereitung zuweilen doch noch etwas vorhanden, widerspricht das nicht dem oft wiederholten Mantra, homöopathische Präparate seien absolut wirkstoffrei (dann wären diese "wir schlucken pfundweise Globuli weil es ja nix schadet"-Flashmobs geradezu gefährlich :o ).
--- Ende Zitat ---
Der entscheidende Punkt dabei ist, dass es ja verschieden starke Verdünnungen gibt, die Homöopathen bezeichnen das als "Potenzierung" und verwenden dafür angeblich gerne mal mehr Wasser als im Universum vorhanden ist.
In der niedrigsten Potenzierung bzw. ist aber die Dosierung mit dem Wirkstoff am höchsten. Vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie#Potenzierung Und diese niedrigpotentierten Mittelchen können durchaus noch wirksame Mengen an Wirkstoffen enthalten. Da die Wirkstoffe aber im Allgemeinen so großartige Stoffe wie Quecksilber, Arsen, Belladonna u.ä. sind, sind die die Verdünnungen gerne auch mal unzureichend und man holt sich Vergiftungserscheinungen, was einem Heilungsprozess natürlich abträglich ist.
CubistVowel:
--- Zitat von: nightnurse am 08 Oktober 2012, 21:36:59 ---Ich muss nur lesen "es gibt keine Materie" und mir schlafen die Füße ein, danke.
Mal sehen, ob sich ein Physiker aus dem Pubikum erbarmt, mir zu erklären, was Planck und Heisenberg zur Wasserenergetisierung und zur gesteigerten Wirkstoffwirksamkeit bei unendlicher Verdünnung zu sagen hatten.
--- Ende Zitat ---
;D Und für seltsame Schwingungen und eigenartige Formen der Energieübertragung findet sich bestimmt was beim Herrn Tesla...^^
K-Ninchen:
Der Placebo-Effekt scheint übrigens wirklich mächtig zu sein!
In wiederum einer Untersuchung wurde festgestellt, dass das Gehirn in manchem Fällen tatsächlich in der Lage ist, wirksame Substanzen (schmerzlindernd, etc.) selber herzustellen und in den Blutkreislauf zu bringen, die dann tatsächlich wie ein Medikament wirken.
Das geht natürlich einen Schritt weiter als das rein psychische und ist echt mal faszinierend.
Wird das Placebo dann auch noch von einem Arzt verabreicht, ist die Wirksamkeit noch mal mehr als doppelt so stark als wenn es "nur" die Arzthelferin oder eine Krankenschwester macht.
Aber da ist der Effekt dann auch begrenzt. Ich denke nicht, dass das Gehirn dazu in der Lage ist, besonders spezielle Wirkstoffe zu erzeugen, die auch eine sehr spezielle Wirkung haben. Aber es sscheint definitiv ein Selbstheilungsprozess angestoßen zu werden.
Da denkt man sich ernsthaft: Gehirn... Y U NO produzieren wirksame Stoffe von Anfang an, auch ohne Placebo?!
...aber weil es eben aus dem Gehirn kommt, muss man an die Wirksamkeit des Präparats glauben (bzw. denken, man hätte das wirksame Medikament), sonst dürfte nicht so viel passieren.
Insofern wäre die Wirkung von homäopathischen Präperaten gar nicht über irgendwelche Schwingungen, Verdünnungen, etc, sondern es ist schlichtweg ein symbolischer Programmtext fürs Gehirn, auf dem steht: "Streng dich mal an und tu mal etwas, das gegen XX helfen könnte.", symbolisch durch das ganze TamTam drumherum initialisiert.
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