Schwarzes Hamburg > Gedankenaustausch -Archiv-
Homöopathie
wolf:
"zahlreiche" mag zugegebenerweise übertrieben sein.
aber wer sich ausführlich mit jacques benveniste befasst, wird zumindest nachdenklich.
und was ich sonst noch so gefunden hab:
http://www.homresearch.org/docs/Hom%F6opathischeStudien.pdf
http://bonner-presseblog.de/2007/10/08/homoopathie-arzte-wollen-gegendarstellung-vom-zdf-gerichtlich-durchsetzen/
http://www.experto.de/b2c/gesundheit/homoeopathie/wirkung-der-homoeopathie-wirksamkeit-in-studien-nachgewiesen.html
naja, letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wen er für glaubwürdig hält.
ich zumindest glaube nicht, dass die erde flach ist. :P
nightnurse:
Um die Sache etwas aufzuheitern :)
(Ich hatte mich das auch schonmal gefragt: In den Milliarden Jahren, seit Wasser als solches existiert, muss jedes Molekül Wasser schon Zilliarden Mal mit allem Möglichen in Berührung gekommen sein und dann heftig durchgeschüttelt sowie unglaublich verdünnt worden sein. Warum sollten dann jetzt ausgerechnet die zuletzt dran vorbeigelaufenen Bachblüten der wirksame Bestandteil sein statt, um im Textbeispiel zu bleiben, das unendlich viel mehr verdünnte, viel öfter erschütterte und somit nach homöopathischer Logik viel potentere Dinosaurierpipi??)
Und noch ne Frage an Eisbär: Wie stellt man es in einer Studie an, daß ein Medikament schlechter wirkt als ein Placebo? Müsste man da nicht Homöopathie-Skeptiker nehmen und ihnen sagen, sie bekämen jetzt Homöopathie? Aber das wäre doch ein methodischer Fehler?
Eisbär:
--- Zitat von: nightnurse am 08 Oktober 2012, 18:36:12 ---Und noch ne Frage an Eisbär: Wie stellt man es in einer Studie an, daß ein Medikament schlechter wirkt als ein Placebo? Müsste man da nicht Homöopathie-Skeptiker nehmen und ihnen sagen, sie bekämen jetzt Homöopathie? Aber das wäre doch ein methodischer Fehler?
--- Ende Zitat ---
Wie man das anstellt?
Ganz einfach: man verabreicht den Patientengruppen die Test"medikamente" bzw. die Placebos. Weder die Ärzte noch die Patienten wissen, wer das "echte" Zeug bekommt (Doppelblindstudie). Das Placebo ist ein absolut wirkfreier Stoff und bewirkt physisch erstmal nichts. Die Globuli der der Homöopathen hingegen bestehen aus Industriezucker und Alkohol, wenn man ganz viel Glück hat, sogar Wasser, das angeblich mit den Fäkalien der ganzen Welt aufgeladen ist, wenn man Pech hat und eine niedrig potenzierte Dosis Tollkirsche bekommt, enthält es auch noch ein wenig Gift.
Das Wasser im Globuli macht nichts. Alkohol, Zucker und Tollkirsche, schaden dem Organismus. Die Dosierung ist zwar so niedrig, dass der Placeboeffekt das ausgleicht, aber eben nicht so gut wie ein Placebo ohne nachteilige Inhaltsstoffe.
nightnurse:
Hmmmnnnja...nja. Die Dosis Akohol oder Zucker in so einer Lösung hätt ich nicht als pharmakologisch relevant vermutet, aber...womöglich möglich.
Wenn Du nun aber sagst, vom Ausgangswirkstoff sei in der Endzubereitung zuweilen doch noch etwas vorhanden, widerspricht das nicht dem oft wiederholten Mantra, homöopathische Präparate seien absolut wirkstoffrei (dann wären diese "wir schlucken pfundweise Globuli weil es ja nix schadet"-Flashmobs geradezu gefährlich :o ).
(Andererseits kann ich natürlich auch wieder einsehen, daß jedes x-millionste Fläschchen oder Gobulum dann mal ein Atom Wirkstoff enthalten muss, irgendwo müssen die ja bleiben...häch, vertrackt)
wolf:
ich versuchs nochmal ganz ernsthaft, auch wenn ich weiß, dass es schiefgeht und ich mir vor lauter verzweiflung einen mühlstein um den hals binde, um damit das rheinwasser zu energetisieren. das ist mir den märtyrertod wert.
achja, ich wollts ja den geistig zurückgebliebenen erklären:
in der homöopathie (und diversen anderen alternativen heilverfahren) geht man davon aus, dass der materie eine spezifische qualität/information/strahlungs-/schwingungsmuster innewohnt. ein bergkristall, der langsam über einen langen zeitraum gewachsen ist, hat sicherlich ein anders aufgebautes kristallgitter als zb. ne bierflasche. so hat auch zb. silber- oder kupferstaub ein spezifisches strahlungsmuster aufgrund seiner struktur. vom wasser wird angenommen, dass es dieses strahlungs-/schwingungsmuster aufnehmen, speichern und wieder abgeben kann.
mit der physik nach newton ist das natürlich nicht zu erklären.
kleiner tipp: man könnte sich zb. mit den arbeiten von max planck, werner heisenberg, hans peter dürr etc. beschäftigen. ;)
http://www.youtube.com/results?search_query=hans+peter+d%C3%BCrr&oq=hans+peter+d%C3%BCrr&gs_l=youtube.1.0.0l10.52384.55746.0.58620.11.11.0.0.0.0.314.1184.9j3-2.11.0...0.0...1ac.1.UMKb2Ay_0hM
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