Ganz anderes Thema, das vielleicht nicht tagesaktuell ist, aber mich zur Zeit beschäftigt, und zwar geht es um das Leben im "Hier und Jetzt" oder wie es im buddhistischen Sinne wohl hieße, um "Achtsamkeit".Wir schauen uns auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr die Wolken an und hören beim Joggen nicht mehr den Vögeln zu. Wir starren auf unser Smartphonedisplay; die Kopfhörer in die Ohren gesteckt, kriegen wir nichts mehr von der Aussenwelt mit, wir schmecken gar nicht mehr so genau, was wir essen, denn der Blick ist auf den Fernseher gerichtet. Der morgendliche Kaffee wird nicht mehr genossen, sondern unterwegs schnell runtergekippt. Die unmittelbare Erfahrung unserer Umgebung, das direkte Erleben geht verloren. Ja, das ist stark verallgemeinert, aber eine Tendenz ist eben da.
[...]Ich glaube, bei dieser Sorte Gejammer handelt es sich um einen menschheitsgeschichtlichen Evergreen. Das gab's mit Sicherheit schon im alten Rom.
Zitat von: Sapor Vitae am 14 Juni 2012, 13:09:59Ganz anderes Thema, das vielleicht nicht tagesaktuell ist, aber mich zur Zeit beschäftigt, und zwar geht es um das Leben im "Hier und Jetzt" oder wie es im buddhistischen Sinne wohl hieße, um "Achtsamkeit".Wir schauen uns auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr die Wolken an und hören beim Joggen nicht mehr den Vögeln zu. Wir starren auf unser Smartphonedisplay; die Kopfhörer in die Ohren gesteckt, kriegen wir nichts mehr von der Aussenwelt mit, wir schmecken gar nicht mehr so genau, was wir essen, denn der Blick ist auf den Fernseher gerichtet. Der morgendliche Kaffee wird nicht mehr genossen, sondern unterwegs schnell runtergekippt. Die unmittelbare Erfahrung unserer Umgebung, das direkte Erleben geht verloren. Ja, das ist stark verallgemeinert, aber eine Tendenz ist eben da.Ich glaube, bei dieser Sorte Gejammer handelt es sich um einen menschheitsgeschichtlichen Evergreen. Das gab's mit Sicherheit schon im alten Rom.
Ich muss angesichts der bevorstehenden Wahl des goldenen Winbeutels 2012 hier einmal auf -abgespeist.de- hinweisen!
Och! Ich war für das gestreckte Hackfleisch !
Zitat von: Black Ronin am 20 Juni 2012, 10:31:00Och! Ich war für das gestreckte Hackfleisch !"Gestreeeeckt", wer nimmt denn so ein böses Wort in den Mund...? Das "schnittfeste Wasser" ist immerhin auf Platz 2.^^
Recht interessante Erklärung, warum man wohl den ESF so schnell durchpeitschen wollte, bevor das Volk aus dem "EM-Sommerschlaf" wieder aufgewacht ist:http://www.youtube.com/watch?v=r4crr-kX9zc
[...]In Trust Us We're Experts haben Stauber und Rampton einige verblüffenden Daten zusammengetragen, welche die Wissenschaft der Bildung einer Öffentlichen Meinung in Amerika beschreiben.Sie verfolgen die moderne öffentliche Beeinflussung zurück bis in das frühe vorige Jahrhundert, beleuchten die Arbeit von Typen wie Edward L. Bernays, dem Vater der Verdrehung.[...]Bernays wich nie von seinem fundamentalem Axiom ab, "die Massen ohne ihr Wissen zu kontrollieren". Die beste PR ist, wenn die Leute nicht bemerken, wie sie beeinflußt werden. [...]Demokratie ist zu gut für das Volk; man muß ihnen sagen, was sie denken sollen, weil sie von sich aus nicht zu rationalem Denken fähig seien.[...]