Äh, Moment mal...? Jemand ist in Not, jemand anderes sieht das und spendet Geld und deswegen ist er ein Heuchler? Also Leute, die Mitleid haben sind also Heuchler? Aha, soso. Na Schätzchen, da solltest du vielleicht nochmal drüber nachdenken.
Ob du es glaubst oder nicht: Es gibt Leute, die SIND immer solidarisch und tun nicht nur so. Ja, und diese Leute haben offenbar einen weitaus sozialeren Hintergrund und wesentlich mehr Erfahrung als du kleines Gruftseelchen.
Und wenn du magst, kannst du ja gerne, wenn das nächste mal die (u.a. von Spenden finanzierte) freiwillige Feuerwehr kommt, um deine brennende Wohnung zu löschen, dich daneben stellen und die Feuerwehrmänner als Heuchler beschimpfen, weil sie ja nur jetzt so nett sind aber ausser Dienst alle Arschlöcher sind..
Und nun zu dem restlichen Schwachsinn, den du geschrieben hast:.
Mmh..., wer waren nochmal die Arschlöcher? Ach ja, die anderen...
Aber wie ich vermute, zieht er sich nur in sein kleines Gruftiges Zimmer zurück, und ist einfach (Zitat Dalai:) wie "die meisten Leute das ganze Jahr ein Arschloch" und "denkt ausschließlich an seinen Vorteil" und tut nichts dergleichen.
Ich könnte mich nun auf Dein Niveau herabbegeben. Mach ich aber nicht, denn auf Beleidigungen hab ich keine Lust.
...dass es um die geistigen Fähigkeiten nicht so doll bestellt ist.
Ich lass mich nicht verarschen von euch verlogenem Pack!
Reicht Dir das fürs erste, um vor allem ohne Beleidigungen auszukommen?
Im Gegensatz zur alltäglichen Einheitsheulerei habe ich die Ereignisse zur Kenntnis genommen.150.000 sind zwar viel, aber es hält sich noch in Grenzen, wenn man bedenkt wieviele dort insgesamtan allen Küsten gelebt haben. Es macht mich auch nicht betroffen oder ähnliches.
Im Gegensatz zur alltäglichen Einheitsheulerei habe ich die Ereignisse zur Kenntnis genommen.
Außerdem ist diese Medien- und Sensationsgeilheit kaum zu ertragen. Abends beim Essen mal kurzreinschauen, rumheulen, mit nem Anruf 5 € spenden und abschalten. Am nächsten Tag bei Media-Markteinkaufen, um 16% MWSt zu sparen. Zu Silvester sein Geld verprassen und dann meckern, dass mankeines mehr hat.Es widert mich förmlich an, wie diese Heuchelei grassiert. Die meisten Leute sind das ganze Jahrein Arschloch und denken ausschließlich an ihren Vorteil und tun an einigen Tagen so, als wären sieja ach so solidarisch.
Trotzdem muss man nicht Sendeprogramme ändern, tausendfach auf die Tränendrüse drücken und so tun,als hätte man mit einer Spende soeben das Bundesverdienstkreuz erlangt. Es hat mich schon nach dem11.9. aufgeregt, wie die Massen alles nachäffen, was so vorgegeben wird. Wenn in Afghanistan einBauer von einer Bombe zerfetzt wird ist das bedauerlicher Kollateralschaden, wenn in Afrika irgendein Kind auf eine Landmine tritt interessiert das auch keine Sau.
Es macht mich auch nicht betroffen oder ähnliches. Die Welt istüberbevölkert, der Mensch eine Plage für diesen Planeten.
Weiter bin ich der Ansicht, dass mit über 6 Milliarden Menschen die Welt gnadenlos überbevölkertist und zum Wohle des Planeten eine knallharte Reduzierung der Einwohnerzahl eintreten muss.Idealerweise die totale Ausrottung der gesamten Menschheit, weil ich der Meinung bin, dass Menschendie dümmsten Lebewesen sind, weil sie ihren eigenen Lebensraum zerstören. Das machen sonst nurViren, aber die verfolgen immerhin noch einen Zweck damit.
1. Deine Ignoranz gegenüber den gestorbenen Menschen und ihren Angehörigen indem du schreibst, das dir der Tod dieser Leute ziemlich egal ist. Nun, ich kann nicht ändern, daß dir diese Leute nichts bedeuten. Das ist ein emotionales Ding, das man wohl kaum durch eine Diskussion ändern kann.
Es ist in der Tat ziemlich heuchlerisch, wenn man sich um nichts schert, ausser wenn es groß in den Medien kommt.
3. Deine Meinung daß der Tod dieser Leute gut für unseren Planeten ist: Dies war der eigentliche Grund für meinen Ausbruch. Das war echt harter Tobak! Das ist nämlich erstens eine Milchmädchenrechnung, zweitens gegen jede meiner Wertvorstellungen und drittens auch falsch. Die Weltbevölkerung kontrolliert man nicht, indem man hier und da mal ein paar tausend über den Jordan gehen läßt. Und man löst auch keine Probleme, wenn man sich darüber freut. Wenn sich unsere Regierungen mal dafür entscheiden würden, mehr als nur einen Prozent ihrer Militärausgaben für Entwicklungshilfe auszugeben und mal für fairen Handel zu sorgen, und wenn die Leute in den Entwicklungsländern mal ihren Hintern hochbekommen und nicht jedem korrupten Fiesling mit der Kalaschnikov in der Hand hinterherlaufen würden, dann würde sich schon viel ändern.Der Mensch ist nicht das dümmste Lebewesen auf dem Planeten. Er ist das intelligenteste. Wenn jemand in der Wüste 9 Kinder zeugt, tut er das nicht aus Dummheit, sondern aus Armut. Warum ist er arm? Weil die Wirtschaft in seinem Land nicht funktioniert. Warum tut sie das nicht? Weil die Menschen in seinem Land korrupt, fehlgeleitet und ungebildet sind. Warum sind sie das? Weil sich einfach viel zu wenige für den anderen interessieren und sie ignorant sind. Und da sind wir beim entscheidenden Punkt angekommen. Der Mensch ist das ignoranteste Lebewesen auf dem Planeten. Und daran kann man meiner Meinung nach was ändern!Und darum meine Reaktion. Ich fand deinen Beitrag überaus Ignorant und das ist die Wurzel des Übels. Verstehst du? Diese Leute, die die Regenwälder abholzen, Kinder als Prostituierte feilbieten, die tausende von Leuten in den Tod schicken um selbst in einem Palast zu leben, die denken GENAU SO über andere Menschen. Für diese Leute sind Menschen irgendwo zwischen Schlachtvieh und Ungeziefer. So baut man keine gute Gesellschaft! Eine Menscheit, die sich selbst als eine Anhäufung von Ungeziefer betrachtet, hat keine Zukunft. Und es gibt verdammt viele Wege, etwas zu ändern. Aber wer setzt sich schon gerne für Menschen ein, die er für wertlos oder überschüssig betrachtet?Wenn du schreibst, daß der Mensch das dümmste Lebewesen ist, er im wesentlichen ein Parasit ist und daß der Tod von tausenden von Menschen eigentlichen etwas positives ist wegen der Ungezieferkontrolle, dann muß ich Dir sagen, daß sich hier unsere Wege trennen. Boah! Das war eine echt krasse Aussage und es fällt mir irre schwer da sachlich zu bleiben. Dein Beitrag hat mich einfach derbe sauer gemacht, und der hatte auch nichts mit Niveau zu tun, weil die durchdachte Begründung und Rechtfertigung dieser heftigen Meinung sowie ein sachlicher Stil einfach total fehlten. Ich habe mir beim Lesen nur gedacht "Was ist das bloß für ein Mensch?" Und ich war einfach wenig gewillt, dir danach allzu viel Respekt zu zollen, obwohl ich zugeben muss, dass ein sachlicherer Diskussionsstil uns beiden gut getan hätte. Ich jedenfalls bin der Meinung, daß wir nachdem wir nun ein paar (Über-)deutliche Worte ausgetauscht haben, jetzt so etwa dort angekommen sind, wo wir sachlich weiterdiskutieren können ohne eventuelle Kraftausdrücke.P.S.: Nochmal zu deinem obigen Beitrag:1. Nebenbei bemerkt haben Viren und Krebs etc. keinen "Sinn", auch nicht den, irgendetwas zu kontrollieren. Sie sind einfach nur entweder Lebewesen (z.B. Viren oder Bakterien), die im Laufe der Evolution eine parasitische Lebensweise entwickelt haben oder im Falle von Krebs Gendefekte. Es besteht wohl kaum eine Veranlassung hier von einem höheren "Sinn" zu sprechen. Sie existieren einfach...und lösen nebenbei eine Reduzierung ihrer "Wirte" aus.2. Zu deinem Statements in Sachen Medizin und Spenden kann ich einfach nur auf meinen obigen Text verweisen.3. Wollte noch anfügen, daß diese Katastrophe die ganze Region in noch größere Armut gestoßen hat. Erfahrungsgemäß erzeugt Armut größeres Bevölkerungswachstum. Das Armut mit Bevölkerungswachstum korrelierbar ist kann man in der ganzen Welt mitverfolgen. Langfristig dürfte also diese Flutwelle den gegenteiligen Effekt haben, den du erwartest.4. Wer sollte denn die Menschheit reduzieren? Keine Katastrophe und auch keine Krankheit (nicht einmal Aids) können das erreichen. Der Mensch ist viel zu flexibel um sich nicht an alles anpassen zu können. Nur dort wo diese Anpassung nicht gelingt kann so eine Reduzierung der Bevölkerung eintreten. Beispiele:- Indonesien: Kein Geld für Schutzmaßnahmen und Frühwarnsysteme- AIDS: Nur in armen Ländern (Afrika, Rußland, China, Indien etc.) kann AIDS erfolgreich die Bevölkerung reduzieren, denn hier fehlen die entsprechenden Abwehrmaßnahmen (Aufklärung, Kondome, medizinische Forschung, Medikamente) wegen der Armut des Landes. Wären in Deutschland nicht nur wenige tausend HIV-Fälle bekannt sondern statt dessen 20-30% der Bevölkerung HIV-positiv (wie in Uganda) dann würden zig Milliarden Euro in Forschung und Abwehrmaßnahmen fließen und Ruck-Zuck gäbe es einen Impfstoff wie für die Grippe. Weiteres Beispiel dafür ist Typhus, der quasi nur in Dritt-Welt-Staaten grassiert. Die Leute haben dort eh kein Geld für Medikamente und darum forscht die Industrie auch nicht daran. Und somit sind heute noch Wirkstoffe in Gebrauch, die schon in den dreißiger Jahren entwickelt wurden, als die Krankheit noch bei uns ein Problem war.Und daran, wie man künstlich eine Reduzierung herbeiführt will ich lieber nicht denken.
1. Deine Ignoranz gegenüber den gestorbenen Menschen und ihren Angehörigen indem du schreibst, das dir der Tod dieser Leute ziemlich egal ist. Nun, ich kann nicht ändern, daß dir diese Leute nichts bedeuten. Das ist ein emotionales Ding, das man wohl kaum durch eine Diskussion ändern kann. Aber du mußt auch verstehen, daß mir, dem das ziemlich nahe geht, da der Kragen platzt, wenn hier so etwas öffentlich im Forum geäußert wird.
2. Es kam bei mir und vermutlich auch bei den meisten anderen so an, als ob du die Spendenbereitschaft an sich als Heuchelei bezeichnen würdest.
3. Deine Meinung daß der Tod dieser Leute gut für unseren Planeten ist: Dies war der eigentliche Grund für meinen Ausbruch. Das war echt harter Tobak! Das ist nämlich erstens eine Milchmädchenrechnung
zweitens gegen jede meiner Wertvorstellungen
und drittens auch falsch. Die Weltbevölkerung kontrolliert man nicht, indem man hier und da mal ein paar tausend über den Jordan gehen läßt.
Und man löst auch keine Probleme, wenn man sich darüber freut.
Der Mensch ist nicht das dümmste Lebewesen auf dem Planeten. Er ist das intelligenteste. Wenn jemand in der Wüste 9 Kinder zeugt, tut er das nicht aus Dummheit, sondern aus Armut. Warum ist er arm? Weil die Wirtschaft in seinem Land nicht funktioniert. Warum tut sie das nicht? Weil die Menschen in seinem Land korrupt, fehlgeleitet und ungebildet sind. Warum sind sie das? Weil sich einfach viel zu wenige für den anderen interessieren und sie ignorant sind. Und da sind wir beim entscheidenden Punkt angekommen. Der Mensch ist das ignoranteste Lebewesen auf dem Planeten. Und daran kann man meiner Meinung nach was ändern!
Diese Leute, die die Regenwälder abholzen, Kinder als Prostituierte feilbieten, die tausende von Leuten in den Tod schicken um selbst in einem Palast zu leben, die denken GENAU SO über andere Menschen.
Für diese Leute sind Menschen irgendwo zwischen Schlachtvieh und Ungeziefer.
Aber wer setzt sich schon gerne für Menschen ein, die er für wertlos oder überschüssig betrachtet?
Boah! Das war eine echt krasse Aussage und es fällt mir irre schwer da sachlich zu bleiben. Dein Beitrag hat mich einfach derbe sauer gemacht, und der hatte auch nichts mit Niveau zu tun, weil die durchdachte Begründung und Rechtfertigung dieser heftigen Meinung sowie ein sachlicher Stil einfach total fehlten.
wo wir sachlich weiterdiskutieren können ohne eventuelle Kraftausdrücke.
3. Wollte noch anfügen, daß diese Katastrophe die ganze Region in noch größere Armut gestoßen hat. Erfahrungsgemäß erzeugt Armut größeres Bevölkerungswachstum. Das Armut mit Bevölkerungswachstum korrelierbar ist kann man in der ganzen Welt mitverfolgen. Langfristig dürfte also diese Flutwelle den gegenteiligen Effekt haben, den du erwartest.
4. Wer sollte denn die Menschheit reduzieren? Keine Katastrophe und auch keine Krankheit (nicht einmal Aids) können das erreichen. Der Mensch ist viel zu flexibel um sich nicht an alles anpassen zu können.
(...)(geschätzte) 150 000 Menschen weniger, die trotz besseren Wissens an eine doch nicht so ungefährliche Küste gezogen sind.Klar ist's schlimm (so saget man) aber diese Menschen haben eigenverantwortlich gehandelt.
Immerhin leben auf diesem Planeten jetzt (geschätzte) 150 000 Menschen weniger, die trotz besseren Wissens an eine doch nicht so ungefährliche Küste gezogen sind.
2. würde ich mich dann nicht beschweren, wenn etwas passiert *
@all:Ich glaube, wenn diese Diskussion in der Realität geführt werden würde, dann wäre es zu vielen Missverständnissen nicht gekommen. Natürlich kann es sein, dass jemand draußen genauso beleidigend ist wie hier. Man weiß es halt nicht. Leider kennen wir uns untereinander nicht, was natürlich zusätzlich die Hemmschwelle zu solchen Ausfällen senkt. Natürlich ist es schade, dass nicht von vornherein der nötige Respekt da ist. Aber dazu müsste man sich eben real jedenfalls ein wenig kennen. Bis man jemanden "kennt" dauert es ja meistens sehr lange. Naja, war nur so ein Gedanke zur allgemeinen Lage.
Im Übrigen bin ich was Freunde und Bekannte angeht sehr hilfsbereit und es wird auch gerne angenommen und akzeptiert. Ich kann eben nur nicht sagen, dass mir diese Leute dort etwas bedeuten und ich kann es keinem so recht abnehmen, dass er wirklich tief trauert. Das meine ich damit, dass der Hang zur Heuchelei da ist: Trauern um Unbekannte für 2 oder 3 Wochen. Um Angehörige oder Freunde trauert man wirklich und viel viel länger und das ist echt!
Nun, ich gebe zu, dass ich in meiner Jugend auch mal ein wenig auf dem Hippie-Strom war und noch an eine friedliche Welt ohne Krieg, etc. glaubte. Die Zeiten sind aber leider vorbei! Es ist und bleib ein Irrglaube an sowas zu glauben, auch wenn der Gedanke ja wirklich was Schönes ist.Aber der Satz "homo homini lupus" ist die Realität.
Was den Einsatz für Besseres betrifft: Es ist einfach zwecklos
Friede in den Hütten !
Um mal etwas starken Tobak anzufügen, nicht um zu provozieren, sondern um das Ganze mal mit meiner ach so beliebten warmherzigen Art zu zerlegen: Immerhin leben auf diesem Planeten jetzt (geschätzte) 150 000 Menschen weniger, die trotz besseren Wissens an eine doch nicht so ungefährliche Küste gezogen sind. Klar ist's schlimm (so saget man) aber diese Menschen haben eigenverantwortlich gehandelt.