Wenn man in ein fremdes Land zieht, muss man bereit sein, zu akzeptieren, dass die Kultur dort anders ist.
Zitat von: CommanderChaos am 01 Dezember 2009, 19:30:29 Wenn man in ein fremdes Land zieht, muss man bereit sein, zu akzeptieren, dass die Kultur dort anders ist. Inwieweit wärst DU denn bereit Dich in einem fremden Land anzupassen? Gemäß der Fall Du ziehst nach Saudi Arabien. Wie weit geht Deine Anpassung?
Ich finds auch gut. Es ist vielleicht ein bisschen der falsche Ansatz, ausgerechnet ein Gebäude zu verbieten, aber es wurde mal Zeit, dass die Damen und Herren Einwanderer daran erinnert werden, dass sie hier eben nicht in ihrem islamischen Heimatland sind. Es stört mich nicht, wenn die hier so gerne leben wollen. Es stört mich nur, wenn sie der Meinung sind, wir müssten unsere Kultur an ihre anpassen. Moscheen, Minarette, bitte schön Islam- und Türkischunterricht in den Schulen.. Ich zieh doch auch nicht nach Tibet und fordere, dass man mir eine Kirche baut, oder einen Supermarkt und einen Freizeitpark und meine nicht vorhandenen Kinder in der örtlichen Schule bitte auch christlichen Religionsunterricht bekommen, um mal ein Beispiel zu nehmen, das nicht mit dem Islam vorbelastet ist. Wenn man in ein fremdes Land zieht, muss man bereit sein, zu akzeptieren, dass die Kultur dort anders ist.
es wurde mal Zeit, dass die Damen und Herren Einwanderer daran erinnert werden, dass sie hier eben nicht in ihrem islamischen Heimatland sind.
Wobei die Weltgeschichte voll ist von der Vermischung von Kulturen (und das zwar meist, aber beileibe nicht immer in feindlicher Absicht).
[...] Andererseits muss eine Kultur sich auch selbstbewusst positionieren und hinter dem Wertegebäude stehen, das sie vertritt (und zwischen dieser eher nüchternen Tatsache und einer emotional aufgeladenen chauvinistischen "Leitkultur" sehe ich schon deutliche Unterschiede). Zwischen diesen Extremen gilt es meiner Meinung nach einen Weg zu finden.
Ansonsten ... Für mich zieht einfach das Argument "Religionsfreiheit" nicht, wenn es nur in diese eine Richtung funktioniert.
... genau deswegen musste ich auch einfach nur lachen, als ich Colourizes Post las. Meiner Meinung nach beweisen wir schon alleine durch die Tatsache, dass Muslime in Europa ihrem Glauben nachgehen können, ohne automatisch um ihr Leben fürchten zu müssen, genug Toleranz gegenüber diesem Haufen intoleranter Voll-Asis und ihrem mittelalterlichen Wertesystem. Aber eventuell hat er ja recht - schmeißen wir einfach Jahrhunderte schwieriger und mit wirkllich genug Verlusten erkaufter kultureller Entwicklung weg und führen sie Scharia als gültiges Rechtssystem ein, nur damit sich diese Leute etwas weniger unbequem fühlen bei ihrem niedlichen und leider zum Scheitern verurteilen Versuch, mit ihrem Cargokult "so gut leben wie im Westen" klarzukommen.
Zitat von: Simia am 01 Dezember 2009, 20:19:45[...] Andererseits muss eine Kultur sich auch selbstbewusst positionieren und hinter dem Wertegebäude stehen, das sie vertritt (und zwischen dieser eher nüchternen Tatsache und einer emotional aufgeladenen chauvinistischen "Leitkultur" sehe ich schon deutliche Unterschiede). Zwischen diesen Extremen gilt es meiner Meinung nach einen Weg zu finden.... genau deswegen musste ich auch einfach nur lachen, als ich Colourizes Post las. Meiner Meinung nach beweisen wir schon alleine durch die Tatsache, dass Muslime in Europa ihrem Glauben nachgehen können, ohne automatisch um ihr Leben fürchten zu müssen, genug Toleranz gegenüber diesem Haufen intoleranter Voll-Asis und ihrem mittelalterlichen Wertesystem. Aber eventuell hat er ja recht - schmeißen wir einfach Jahrhunderte schwieriger und mit wirkllich genug Verlusten erkaufter kultureller Entwicklung weg und führen sie Scharia als gültiges Rechtssystem ein, nur damit sich diese Leute etwas weniger unbequem fühlen bei ihrem niedlichen und leider zum Scheitern verurteilen Versuch, mit ihrem Cargokult "so gut leben wie im Westen" klarzukommen.
Zitat von: kb am 01 Dezember 2009, 22:14:56Zitat von: Simia am 01 Dezember 2009, 20:19:45[...] Andererseits muss eine Kultur sich auch selbstbewusst positionieren und hinter dem Wertegebäude stehen, das sie vertritt (und zwischen dieser eher nüchternen Tatsache und einer emotional aufgeladenen chauvinistischen "Leitkultur" sehe ich schon deutliche Unterschiede). Zwischen diesen Extremen gilt es meiner Meinung nach einen Weg zu finden.... genau deswegen musste ich auch einfach nur lachen, als ich Colourizes Post las. Meiner Meinung nach beweisen wir schon alleine durch die Tatsache, dass Muslime in Europa ihrem Glauben nachgehen können, ohne automatisch um ihr Leben fürchten zu müssen, genug Toleranz gegenüber diesem Haufen intoleranter Voll-Asis und ihrem mittelalterlichen Wertesystem. Aber eventuell hat er ja recht - schmeißen wir einfach Jahrhunderte schwieriger und mit wirkllich genug Verlusten erkaufter kultureller Entwicklung weg und führen sie Scharia als gültiges Rechtssystem ein, nur damit sich diese Leute etwas weniger unbequem fühlen bei ihrem niedlichen und leider zum Scheitern verurteilen Versuch, mit ihrem Cargokult "so gut leben wie im Westen" klarzukommen.Wo habe ich denn behauptet dass man alles tolerieren müsste, speziell mittelalterliche Wertesysteme oder gar intolerante Voll-Assis?
Ausschlaggebend für die landesweite Mehrheit war - ebenfalls ähnlich wie in den Niederlanden und Belgien - nach Überzeugung der beiden PolitologInnen Regula Stämpli und Michael Hermann die hohe Zustimmung von Frauen, die sich als Feministinnen und als links verstehen und zum Teil bei den Grünen oder der Sozialdemokratischen Partei aktiv sind. “Diese Frauen wollten ein Zeichen setzen gegen eine Kultur, die sie als autoritär, machohaft und aggressiv empfinden”, erklärt Hermann. Sie verbänden mit dem Islam vor allem Burka, Scharia, “Ehrenmorde” und andere Formen der Unterdrückung von Frauen.Zwar spielten diese Aspekte bislang in der Schweiz keine Rolle. Hier sind die Muslime besser integriert als in jedem anderen europäischen Land. Doch das hinderte viele linke und feministische Frauen nicht an der Zustimmung zum Minarettverbot. Ebenso wenig wie die Doppelmoral der Verbotsinitiatoren, der rechtspopulistischen Parteien SVP und EDU, die in ihren Parteiprogrammen ein rückständiges Frauenbild propagieren.
Hakenkreuzform sollte es vielleicht auch nicht unbedingt haben...