Schwarzes Hamburg > Gedankenaustausch -Archiv-
Familie = ?
kyara:
Also ich habe den Eindruck, als wenn es immer weniger intakte Familien gibt.... leider.
Ich glaube der Trend geht dahin, dass jeder immer mehr "für sich" lebt
und die Familienmitglieder sich zwar weiterhin gegenseitig
unterstützen,
aber untereinander wissen sie meist gar nicht so richtig, was in dem anderen vorgeht,
was ihn wirklich bewegt oder wie es in dem Menschen "innen drin" aussieht.
Eine ziemlich oberflächliche Angelegenheit :cry:
Bombe:
Und wie soll sich das in Zukunft zum Positiven ändern, wenn immer mehr Eltern arbeiten müssen und Kindergärten/Schulen/etc deshalb die Kinder den ganzen Tag aufbewahren?
Lakastazar:
wenn sie (Die Kindergärten/-tagesstätten) das wenigstens täten (Kinder aufbewahren), könnte man ja noch überhaupt von einem Stückchen Sozialisation sprechen :roll:
Aber nich mal das wird den Eltern abgenommen, wenn man schon von ihnen ihre Zeit für einen Beitrag zum Bruttosozialprodukt abverlangt... :evil:
Straßenkiddies, die Anwärter auf die Gangster/Schläger/Rocker/Hooligans der kommenden Jahre
oder verwöhnte Stubenhocker vor Konsolen/Fernsehen/Pc, die nächsten Nerds/Programmierer/Sesselfurzer
sind dann das Ergebnis...
tolle neue Welt :koppschüddl:
sober:
Stimmt, all die von dir genannten gruppen beinhalten nur mitglieder zerrütteter familien... wie realitätsfremd muss man eigentlich sein?
natürlich ist es einfach, kinder vor die glotze zu setzen, und sicherlich entstehen daraus folgen. sicherlich ist es "einfach" schutz und zuneigung in gruppen zu finden, wenn man diese zuhause nicht bekommt. aber zu glauben, daß "sowas" nur aus kaputten familien hervorgeht, zeugt von einer doch recht großen naivität.
Lakastazar:
hä??
entweder wurde ich missverstanden oder ich verstehe dich net...
Hab das Ganze wohl nich als sarkastisch genug verziert...
sorry...
nur soviel
Die Schulen und Kindergärten, von den wenigen abgesehen, wo es gut läuft und eine Art Solidaritätsgefühl aufgebaut werden konnte, sind in der Regel schlecht bis gar nicht ausgebaut...
Also deswegen auch meine Aussage, "wenn sie das wenigstens täten"
tun sie aber nicht... jedenfalls in den wenigsten fällen...
häufig sind diese Bildungseinrichtungen nur damit beschäftigt, die Kinder mit einem Lehrprogramm vollzustopfen und danach zu prüfen, damit sie hinterher ganauso gute Arbeiter werden, wie ihre Eltern ;)
Bin nich naiv... bin nur realistisch zu erwähnen, dass eben diese Aufbewahrungstätten nicht das tun, was sie tun könnten, oder dieses, was sie tun keinen oder nur geringen pädagogischen Wert haben...
verallgemeinern kann man dat nich...
und aufgrund der Tatsache, dass Eltern und Schule sich nicht ausgiebig mit den Kindern beschäftigen entstehen vermehrt diese von mir aufgeführten Stereotypen...
dass die auch so entstehen, is klar...
bin nur allerdings bei den aktuellen ziemlich erschüttert, was da gerade an Extremen kommt... :shock:
Die Kids sind zu lange allein, sei es draußen oder halt drinnen...
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