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Familie = ?
Kallisti:
Würde gerne mal wissen, was ihr in einer "guten", intakten Familie für wichtig und für typisch haltet? (Wenn ihr´s selber nicht erlebt habt, dann, was ihr für wichtig erachtet.)
Außerdem: Was können/dürfen Kinder von ihren Eltern erwarten und was Eltern von ihren Kindern -> wenn die Kinder erwachsen (bzw. volljährig und schon ausgezogen) sind! ??
Also welche Verhaltensweisen... Was ist wichtig, worauf kommt es an, was macht eine gute Familie aus (von individuellen Einzelheiten mal abgesehen).
Gibt es da allgemeingültige Dinge, Grundsätze, Verhaltensweisen, Do´s und Don´ts...? (Also Sachen wie Missbrauch meine ich natürlich nicht, das ist klar, dass so krasse Sachen nicht "gehen"! Eher so alltäglichere, zwischenmenschliche Verhaltensweisen meine ich, wie man miteinander umgeht, was wer von wem erwartet und was wer "leistet" - an Hilfe z.B. oder auch wenn´s um Finanzielles geht...).
Gruß, Kallisti
SuicideSociety:
--- Zitat von: "Kallisti" ---Würde gerne mal wissen, was ihr in einer "guten", intakten Familie für wichtig und für typisch haltet? (Wenn ihr´s selber nicht erlebt habt, dann, was ihr für wichtig erachtet.)
--- Ende Zitat ---
Keine Ahnung ... meine Familie bin ich ...
Ich denke mal Zusammenhalt ... und alle positiven sonstigen Eigenschaften
--- Zitat von: "Kallisti" ---
Was können/dürfen Kinder von ihren Eltern erwarten und was Eltern von ihren Kindern
--- Ende Zitat ---
Wenn man nichts erwartet wird man auch nicht entäuscht 8)
Ich denke ... ist alles eine Frage des Geldes
PaleEmpress:
--- Zitat von: "SuicideSociety" ---
Ich denke ... ist alles eine Frage des Geldes
--- Ende Zitat ---
Das ist für mich der Punkt, der am wenigsten eine Rolle spielt.
In der Familie sollte es meiner Meinung nach um die Liebe und den Zusammenhalt gehen, und daß man den anderen mag, weil er eben einfach da ist. Finanzielle Unterstützung sollte daher auch aus dem Grund sein, daß man einem Menschen, den man liebt, aus einer Notlage raushelfen möchte.
Allerdings kann man sich die Familie, im Gegensatz zum Freundeskreis, nicht aussuchen, und jemand nur zu mögen, weil man ja verwandt ist, find ich auch nicht so dolle...
SuicideSociety:
--- Zitat von: "PaleEmpress" ---
--- Zitat von: "SuicideSociety" ---
Ich denke ... ist alles eine Frage des Geldes
--- Ende Zitat ---
Das ist für mich der Punkt, der am wenigsten eine Rolle spielt.
In der Familie sollte es meiner Meinung nach um die Liebe und den Zusammenhalt gehen, und daß man den anderen mag, weil er eben einfach da ist. Finanzielle Unterstützung sollte daher auch aus dem Grund sein, daß man einem Menschen, den man liebt, aus einer Notlage raushelfen möchte.
Allerdings kann man sich die Familie, im Gegensatz zum Freundeskreis, nicht aussuchen, und jemand nur zu mögen, weil man ja verwandt ist, find ich auch nicht so dolle...
--- Ende Zitat ---
Na ja ... wenn man nich dem Kind alles kaufen kann was die anderen Kinder auch haben ... ist schon mal eine negative Stimmung da ( wird vielleicht von den anderen Kindern gehänselt oder Ähnliches weil es nicht die neueste Mode , neueste Playstation, etc etc etc hat ) ...
Natürlich gibt es sehr viele 'Schlüßelkinder' bei den die Elternteile oder 'Alleinerziehende' sehr schwer in einem oder mehreren Jobs arbeiten müssen um klar zu kommen und haben oft total überfordert und gestresst gar keine Zeit für die Kinder ( und für sich selbst erst recht nicht ) ... In sozialschwachen Kreisen gibt es sehr viel kaputte Familien eben weil kein Geld da ist
Lakastazar:
Geld is eher ein sekundärer Faktor... Denn Wohlstand lässt sich nicht in Geld allein messen...
Wichtig ist Zeit und Kommunikation... am besten is, wenn man von anfang an eine nicht allzusehr einvernehmende gemeinsame "Familian-Kultur" pflegen und teilen würde...
gemeinsame "Rituale" schweißen zusammen...
Problem is nur, wenn sich bereits das Leben der einzelnen von einander entfernt hat...
sprich die Individuation Übermaß genommen hat... is zum teil erfreulich, da die Kinder nicht mehr emotional so abhängig sind, kann zur Differenzierung von den Eltern führen... aber im schlimmen Fall zur Dissoziation, wenn irgendwelche "stillen" Konflikte zum beispiel noch nich wirklich ausgebadet worden sind...
hängt aber auch sehr stark vom umgebenden "Milieu" ab...
Ich glaube kaum, dass diese Verallgemeinerungen hilfreich sind, zumal ich nur aus der Perspektive eines Familien-Kindes und nicht das eines Elternteils sprechen kann und ich denke, dass hier nur die wenigsten prädistiniert sind großartige zufriedenstellende Statements zum besten zu geben :roll:
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