@Kaffeebohne und sYntiq..zum Einen ist das oft anstrengend, zum Anderen könnten da Antworten oder Erkenntnisse zu Tage treten, die Konsequenzen erdorderten oder die zu unangenehmen Folgen führen können - oder alleine kann es schon "unangenehm" sein, diese Erkenntnisse (über sich selbst ...) überhaupt zu gewinnen, sich über ihre Bedeutung klarzuwerden ...
Wie ich aber in einem anderen thread schon mitteilte, haben Diskussionen für mich immer etwas eher von "Debatte", eine Art (geistiges) "Kräftemessen" - wer die besseren Argumente hat.
Es ist mir zu langweilig, sich nur auf der Ebene auszutauschen:A:"Ich mag bunte Blumen." - B:"Ich finde große Tiere toll, kann deine Vorliebe für Blumen nicht teilen, möchte damit auch nicht leben - gestehe dir aber selbstverständlich zu, dass du bunte Blumen magst/mögen darfst." - Ende der "Diskussion". Meist fehlen eben auch die Begründungen - warum mag A bunte Blumen und B große Tiere... ? Warum kann B A´s Vorliebe für Blumen nicht teilen - auf welchen Gründen basiert das - auf welchen: Haltungen, Überzeugungen und: ERFAHRUNGEN von B ?Dann kommt C in die "Diskussion" und fragt alles das und traut sich auch zu sagen: Ich finde das nicht ausreichend, einfach zu sagen: ich mag große Tiere, kann aber die Vorliebe für große Tiere nicht nachvollziehen bzw. teilen. Möchte außerdem mit bunten Blumen auch nicht leben. C fragt dann: "Hast du dir mal überlegt, warum du mit großen Tieren nicht leben möchtest? Vielleicht hat das diesen oder jenen Grund?" B antwortet darauf zumeist: "Ich weiß den Grund nicht so genau und will ihn auch eigentlich nicht unbedingt wissen. - Ich lebe halt so - warum, interssiert mich nicht oder nur nachrangig. Und es nervt mich auch, dass du, C, das nicht einfach so stehenlassen kannst."
Natürlich kann man was allgemeines schreiben, aber ich befürchte das wird dir wieder nicht reichen. Und das Thema Sexualität/Treue/Körperlichkeit beinhaltet die Begründung eben auch. Und wenn das nicht persönlich ist, was dann?
Und das Thema Sexualität/Treue/Körperlichkeit beinhaltet die Begründung eben auch.
Ein Argument (lateinisch argumentum, ‚Beweisgrund‘, ‚Beweismittel‘) ist eine Aussage, die zur Begründung oder zur Widerlegung einer Behauptung gebraucht wird.Argumente können andere Menschen von der Richtigkeit oder Falschheit einer Behauptung überzeugen. Sie sind ein wesentliches Mittel im Bereich der Wissenschaft, der Kritik, der Diskussion und des Dialoges.
... Ja, aber eben deshalb stelle ich (so oft) - offensichtlich: unbequeme Fragen. Weil ich ja mitbekomme, dass die Leute ihren Haltungen, ihren Überzeugungen, ihrer Lebenspraxis gar nicht so gerne auf den Grund gehen, sie hinterfragen wollen, denn - richtig:zum Einen ist das oft anstrengend, zum Anderen könnten da Antworten oder Erkenntnisse zu Tage treten, die Konsequenzen erdorderten oder die zu unangenehmen Folgen führen können - oder alleine kann es schon "unangenehm" sein, diese Erkenntnisse (über sich selbst ...) überhaupt zu gewinnen, sich über ihre Bedeutung klarzuwerden ...
ich habe den Eindruck, es ist vielen zu anstrengend, mit mir zu diskutieren, nicht (nur) weil ich gelegentlich deutlich meine Meinung sage - und eben das, das ich denke und wie meine persönliche Haltung ist - dass ich also gerade heraus auch sage, was ich - aus welchen Gründen! - für "kleingeistig", engstirnig, unrefkletiert oder selbstbegrügerisch ... halte, sondern auch:dass man - bei eigentlich den meisten Themen - lieber einfach eine Meinung neben der anderen stehenlassen will und das dann mit Toleranz bezeichnet. Wie ich aber in einem anderen thread schon mitteilte, haben Diskussionen für mich immer etwas eher von "Debatte", eine Art (geistiges) "Kräftemessen" - wer die besseren Argumente hat.
Ein Argument (lateinisch argumentum, ‚Beweisgrund‘, ‚Beweismittel‘) ist eine Aussage, die zur Begründung oder zur Widerlegung einer Behauptung gebraucht wird. Argumente können andere Menschen von der Richtigkeit oder Falschheit einer Behauptung überzeugen. Sie sind ein wesentliches Mittel im Bereich der Wissenschaft, der Kritik, der Diskussion und des Dialoges.
Und ebenso genau: In Alltagsdiskussionen gehen Menschen selten wissenschaftlich vor. Deshalb ist ein "besseres" Argument für viele eines, das sie besser finden und das ist dann wieder von der Meinung abhängig . Oder von der Einsichtfähigkeit.
Aber das nur am Rande - denn: echte Argumente lassen sich in nicht-wissenschaftlichen Streitgesprächen/Diskussionen oft nur selten finden.
Aber das weisst Du ja und deshalb solltest Du vielleicht nicht erwarten, daß Deine Beharrlichkeit das ändert...
Was meine Beziehung angeht, so ist es für mich nicht unangenehm, darüber nachzudenken. Ich fühle mich glücklich. Und aus diesem Grunde hinterfrage ich nichts.
Ich denke, das tut man, wenn man mit irgendwas nicht (mehr) zufrieden ist. DANN kommen die Gedanken, warum, und wie man was ändern kann.
Aber ich hab auch nicht den Anspruch an mich, jeden anderen Menschen zu verstehen.
Ich finde, das widerspricht sich ein wenig. Wenn du glücklich bist und daher nichts hinterfragst, warum ist es dir dann dennoch unangenehm über diese (meine) Fragen nachzudenken?
Nochmal: Wieviele monogame Beziehungen "halten" - so monogam, ohne Unterbrechungen, ohne heimliche "Seitensprünge" (oder auch nicht heimliche) - über mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte: glücklich, zufrieden, freiwillig/selbstbestimmt/bewusst entschieden so: monogam?