Schwarzes Hamburg > Politik und Gesellschaft

Neue Dimension der Gewalt in Deutschland

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colourize:

--- Zitat von: Inverted am 22 Dezember 2016, 19:59:43 ---
--- Zitat von: colourize am 22 Dezember 2016, 18:49:05 ---
--- Zitat von: Inverted am 22 Dezember 2016, 18:38:24 ---Während die internationalen Medien durchaus relativ sachlich über den Berliner Terroranschlag in Berlin informieren, scheinen die deutschen Medien wie immer primär darauf fokussiert zu sein, einem (woher auch immer abgeleitetem) Volkserziehungauftrag nachzukommen, die Bevölkerung zu instruieren, wie sie über den Vorfall unter politisch korrekten Gesichtspunkten zu denken haben.

--- Ende Zitat ---
Tatsächlich? Vielleicht bin ich ja zu linksgrünversifft-verblendet um das noch zu erkennen wenn ich "heute" oder "Tagesschau" gucke, Nachrichten in NDRinfo höre oder die Süddeutsche Zeitung querlese - aber welche Berichterstattung meinst Du?
--- Ende Zitat ---
Wird irgendwo thematisiert, dass die Terroranschläge in Deutschland die Folge der - in dieser Form weltweit einzigartigen - unkontrollierten Masseneineinwanderung in Millionenhöhe sind und dass Merkel & Co die politische Verantwortung für die Toten tragen? Dass es Politiker gab/gibt, die von Anfang an davor gewarnt haben, dass genau dieses passieren wird, wenn man - aufgrund einer unheilvollen Kombination naiven Gutmenschentums und Nazi-Schuldkomplexes - europäisches und deutsches Recht ignoriert/beugt/bricht?

--- Ende Zitat ---
Aber natürlich wird das Thema in der Art, wie von Dir erwünscht, *nicht* in seriösen Medien behandelt. Das liegt wohl daran, dass es nicht die Einwanderungspolitik ist, die den Terrorismus produziert. Daher ist es auch nichts als politische Agitation der radikalen Rechten, zu behaupten dass "Merkel & Co die politische Verantwortung für die Toten tragen".

Auch wenn es der politischen Rechten nicht gefallen mag und gelegentlich in der allgemeinen "ANGST!"-Hysterie Marke BILD-Zeitung ein wenig übersehen wird: Das Ziel der Attentäter, die sich dem Kampf des Islamischen Staates verpflichtet sehen, ist es nicht die Gesellschaft in Deutschland zu verändern und Burka oder Niqab als neues verpflichtendes Kleidungsstück für deutsche Frauen einzufordern. Denen ist auch egal ob unsere hiesigen Großstadt-Hipster zum Islam konvertieren (wobei okay, die urbane Bartmode kommt ja bereits hin). Das politische Interesse des IS besteht darin, dass wir uns militärisch aus den von ihnen beanspruchten Gebieten im Nahen Osten heraushalten. Terroranschläge werden begangen, um hier bei uns eine Stimmung zu erzeugen, die in Richtung "bloß die Finger vom 'Nahen Osten' lassen" geht. Der Terror des IS hat dann sein Ziel erreicht, wenn die westlichen Demokratien
a) aus Angst vor Terrorismus ihre Interessen im Nahen Osten aufgeben und sich dort nicht mehr einmischen
b) die eigenen Staatsgrenzen für Flüchtlinge aus dem Nahen Osten verschließen (denn die Abwanderung vornehmlich junger Männer ist für das Funktionieren des "Islamischen Staates" natürlich ein riesiges Problem)
c) rechte Parteien hervorbringen und zur Macht verhelfen, die diese vom IS erwünschte Politik in den westlichen Staaten nachhaltig umsetzen.

Von daher besteht eine bemerkenswerte Interessenskongruenz zwischen dem IS und hiesigen rechten Parteien, mit einem Unterschied: Der IS will nicht unsere westliche Gesellschaft ändern, sondern die Gesellschaft in Syrien und im Irak. Die Missionierung von ein paar Salafisten hierzulande (Koranverteilungsaktion "Lies!" etc.) kann wohl kaum als IS-kontrollierte Agenda angesehen werden.

Wer unsere Gesellschaft hier in Deutschland verändern möchte, das sind die Rechten. Was den Rechten (neben vielen anderen Werten wie der Veränderung des hiesigen Frauen- und Familienbildes) an unserer freien Gesellschaft nicht gefällt, ist die Freizügigkeit in Form jeglicher Einwanderung nach Deutschland (egal ob von innerhalb oder außerhalb der EU). Ganz einfach, weil sie ein Weltbild haben, das auf "Völkern" beruht und damit rassistisch ist. Und auch wenn es immer wieder von Rechts behauptet wird: Nein, die Straftäterrate unter Einwanderern ist nachweislich *nicht* höher als unter den Deutschen. Aber selbst wenn sie es wäre: Wieso sollte man Humanität gegenüber den Mehrheit der Einwanderer, die keine Straftäter sind, wegen der paar wenigen Arschlöcher hinten anstellen?

Black Ronin:
Das der IS/Islamisten NICHT vorhaben unsere Gesellschaft zu verändern bezweifle ich.
Gibt es da irgend wo einen Nachweiß, das sie das NICHT wollen.

colourize:

--- Zitat von: Black Ronin am 23 Dezember 2016, 13:02:42 ---Das der IS/Islamisten NICHT vorhaben unsere Gesellschaft zu verändern bezweifle ich.
Gibt es da irgend wo einen Nachweiß, das sie das NICHT wollen.

--- Ende Zitat ---
Nein, natürlich gibt es den nicht. Einfach weil der IS keinen von uns anerkannten Außenminister hat, der einer diplomatischen Delegation aus Deutschland die Außenpolitik des IS erklären würde. Es handelt sich ja nicht um einen international anerkannten Staat.

Dass hießige Salafisten durchaus auch bei uns etwas ändern wollen, das glaube ich im Übrigen auch. Aber was genau hat das mit dem konkreten Terroranschlag von Berlin zu tun? Der Attentäter von Berlin war ja kein in Deutschland aufgewachsener Salafist, sondern ziemlich eindeutig jemand, der vom IS als Kämpfer nach Deutschland eingeschleust wurde.

Fakt ist, dass wir seit einem guten Jahr gegen den IS in Syrien und Irak Krieg führen. Wenn der IS diesen Krieg für sich entscheiden will, dann muss er erreichen, dass die westlichen Truppen aus dem Nahen Osten abziehen. Außerdem wäre es wichtig, dass die jungen Männer nicht aus dem IS abhauen, sondern für diesen arbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, begeht der IS Terroranschläge. Und er ist ja auch erfolgreich mit dieser Tatik, denn just diskutieren wird über das, was der IS will: Grenzen für Einwanderer aus Syrien dicht machen und die mal alleine dort ihr islamistisches Kacksystem aufbauen lassen.

Gegenfrage: Wenn der IS nicht aus den von mir angeführten Gründen den Terroranschlag von Berlin begangen haben sollte, sondern weil er damit intendiert, hier in Deutschland unsere Gesellschaft zu einer islamistischen Gesellschaft umzugestalten... - wie in aller Welt sieht die logische Begründung dafür aus? Wie sollte das genau funktionieren, so sozialpsychologisch gesehen? - "Ah, hier hat ein Islamist einen Terroranschlag begangen. Scheint ja eine gute und unterstützenswerte Ideologie zu sein, nun konvertiere ich auch zum Islam?"  :o

CubistVowel:

--- Zitat von: colourize am 23 Dezember 2016, 12:03:58 ---
--- Zitat von: CubistVowel am 23 Dezember 2016, 09:39:47 ---http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Anschlaege-von-Paris-Beteiligter-gefasst,paris494.html

Auf meiner üblichen Radfahrstrecke. Für die kurze Tour. Aber wenn man weiß, dass es das nicht nur direkt im Nachbardörfchen gibt, sondern überall sonst auch, fühlt man sich doch gleich viel besser, ne? ::)

--- Ende Zitat ---
Wie gut, dass Du ihm nicht zufällig begegnet bist. Vermutlich hätte er Dich sofort angegriffen.

--- Ende Zitat ---

Natürlich nicht. Ist schließlich auch noch nie vorgekommen, dass frisch zugewanderte kriminelle Nordafrikaner jemanden belästigt oder beraubt hätten. Oder gar radfahrende Frauen abgestochen. Oh, Moment... ::)

Ja, ich habe mich sicherer gefühlt (ohgott, wie postfaktisch, wie kann ich nur?), als hier noch nicht in jedem Dörfchen Hunderte meist junger, finster blickender muslimischer Männer untätig rumlungerten. Stell dir vor. Aber bleib du ruhig in deiner Blase...

Schade um die gute Meinung, die ich mal von dir hatte. :(

Black Ronin:

--- Zitat von: colourize am 23 Dezember 2016, 13:19:09 ---
--- Zitat von: Black Ronin am 23 Dezember 2016, 13:02:42 ---Das der IS/Islamisten NICHT vorhaben unsere Gesellschaft zu verändern bezweifle ich.
Gibt es da irgend wo einen Nachweiß, das sie das NICHT wollen.

--- Ende Zitat ---
Aber was genau hat das mit dem konkreten Terroranschlag von Berlin zu tun? Der Attentäter von Berlin war ja kein in Deutschland aufgewachsener Salafist, sondern ziemlich eindeutig jemand, der vom IS als Kämpfer nach Deutschland eingeschleust wurde.

Wie sollte das genau funktionieren, so sozialpsychologisch gesehen? - "Ah, hier hat ein Islamist einen Terroranschlag begangen. Scheint ja eine gute und unterstützenswerte Ideologie zu sein, nun konvertiere ich auch zum Islam?"  :o

--- Ende Zitat ---

Das wir für die ungläubige Heiden sind, also sowas wie ein natürlicher Feind und es darum geht diese ungläubigen zu töten wann immer man die Gelegenheit hat. Und wenn so etwas erfolgreich durchfhrt erzeugt das bei sympathisanten, die z.B. Die westliche Gesellschaft voll kacke finden durchaus den Effekt noch mehr Sympathie zu erzeugen und entsprechende Leute zu unterstützen oder selbst etwas zu unternehmen.
Um konvertieren geht es nicht.
Hab da irgendwo Schnippsel von in Deutschland Lebenden Guffnu... Moslems auf facebook gesehen.
So Kommentare wie: Endlich auch in Deutschland. Allahu snackbar. Oder: "Schade, das nicht mehr getötet wurden." usw

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