Zitat von: messie am 05 August 2010, 11:18:58Wie sonst soll man sich erklären, dass es überhaupt Aufstocker gibt. Vom Arbeitgeber nicht mal das Existenzminimum zu erhalten, obwohl man sich 40 Stunden die Woche für ihn krumm macht, ist nun wirklich pervers.Ich bin ja kein Jurist, aber ich behaupte mal, daß Arbeitsverträge zu Vollzeitjobs, die eine Entlohnung vorsehen, die das Existenzminimum des Arbeitnehmers nicht gewährleisten, sittenwidrig sind.
Wie sonst soll man sich erklären, dass es überhaupt Aufstocker gibt. Vom Arbeitgeber nicht mal das Existenzminimum zu erhalten, obwohl man sich 40 Stunden die Woche für ihn krumm macht, ist nun wirklich pervers.
hinzu kommen die ganzen tollen Lebenserzählungen über die Entkernung und Sanierung von "Messiewohnungen", 14 jährige Chantals mit 2 Kindern und Langzeitarbeitslosen, die besoffen preisgeben, dass sie keine Lust haben zu arbeiten. Manch eine Talkshow schafft es sogar einen dieser Arbeitsverweigerer in die Sendung zu bekommen, man müssen da viele von rumlaufen.
Ich würde mir auch wünschen, dass alle Beiträge einzahlen, auch ALGII-Empfänger
Die Krankenkassenbeiträge für Arbeitslose etc. zahlt das jeweilige Arbeits- oder Sozialamt.
Was die Menge der eingezahlten Einträge angeht, funktioniert es wie jede andere Versicherung auch.Ein Beispiel etwa zu einer Hausratversicherung: Lass die Leute 80€ jährlich dafür bezahlen, und das 40 Jahre lang. Macht immerhin auch schon 4200€. Nichts passiert, das Geld ist weg.Eine andere Person zahlt genauso viel ein. Bei ihr wird eingebrochen, Schaden: 40 000€. Die Versicherung muss zahlen. Tut sie auch, weil sie es aus den Beiträgen z.B. jenes anderen auch bezahlen kann.Wenn nun jeder, der in die Hausrat eingezahlt hat, am Ende des Jahres seinen Beitrag zurückerhalten würde wenn nichts passiert ist, könnte die Versicherung nie im Leben den Schaden bezahlen, sondern nur das, was derjenige in jenem Jahr eingezahlt hat - nämlich die 80€ zurückzahlen. So funktioniert es eben nicht.
Zitat von: messie am 07 August 2010, 11:53:45Was die Menge der eingezahlten Einträge angeht, funktioniert es wie jede andere Versicherung auch.Ein Beispiel etwa zu einer Hausratversicherung: Lass die Leute 80€ jährlich dafür bezahlen, und das 40 Jahre lang. Macht immerhin auch schon 4200€. Nichts passiert, das Geld ist weg.Eine andere Person zahlt genauso viel ein. Bei ihr wird eingebrochen, Schaden: 40 000€. Die Versicherung muss zahlen. Tut sie auch, weil sie es aus den Beiträgen z.B. jenes anderen auch bezahlen kann.Wenn nun jeder, der in die Hausrat eingezahlt hat, am Ende des Jahres seinen Beitrag zurückerhalten würde wenn nichts passiert ist, könnte die Versicherung nie im Leben den Schaden bezahlen, sondern nur das, was derjenige in jenem Jahr eingezahlt hat - nämlich die 80€ zurückzahlen. So funktioniert es eben nicht.Würde die Hausratversicherung über eine staatliche Zwangssteuer finanziert, betrüge der Beitrag 5% des monatlichen Bruttoeinkommens oder so, im Schnitt wahrscheinlich mindestens das 12-fache, mit Sicherheit wäre eine Monatsrate jedoch höher als heutzutage eine Jahresrate. Bei schlechterer Leistung, versteht sich. Der gigantische bürokratische unproduktive Verwaltungsapparat, der dann aufgebaut werden würde, müsste ja schliesslich finanziert werden. Und nach ein paar Jahren würden sich jede Menge Lohnsklaven finden, die sich nicht zu dumm wären, diesen grotesken Moloch begeistert als "soziale Errungenschaft" zu feiern.
Tja, was die Gutscheine für Schulsachen etc. angeht, wäre das generell eine gute Sache, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Denn ich kann mich an meine Schule und meine Mitschüler damals erinnern: Die Eltern stinkreich, da wurde mitm fetten Benz vorgefahren und die Mama stolzierte mit dem 8000 Mark-Pelzmantel, behängt mit Klunkern wie ein Weihnachtsbaum, vor, aber für Sportsachen fürs Kind war plötzlich kein Geld da. DA kriegt man dann auch auf so manch Elternteil eine Hasskappe.