Schwarzes Hamburg
Schwarzes Hamburg => Archiv => Gedankenaustausch -Archiv- => Thema gestartet von: colourize am 08 Oktober 2004, 15:08:49
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Ich will auch mal ne Umfrage starten. Aber das Thema ist ernster gemeint als es vielleicht rüberkommen mag.
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Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie habe ich das Gefühl das passt hier jetzt ganz gut rein:
http://www.einzeller.tk
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Aber das Thema ist ernster gemeint als es vielleicht rüberkommen mag.
Schön.Aber ich weiss nicht, was man aus dem Ergebnis lesen soll, da die Ursprungsfrage ja wohl an beiderlei Geschlecht gestellt wurde, oder ?
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Schön.Aber ich weiss nicht, was man aus dem Ergebnis lesen soll, da die Ursprungsfrage ja wohl an beiderlei Geschlecht gestellt wurde, oder ?
Das ist richtig.
Daraus sollte man bei entsprechender Userbeteiligung sehen können, ob sich die hier versammelte Userschaft mehr als männlich oder mehr als weiblich versteht.
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damit wäre aber die biologische überlegenheit eines geschlechts im board aber noch lange nicht geklärt...
zumal sich bestimmt einige männchen mehr weiblich fühlen (naja oder zumindest sich mal für einen tag wünschen eine zu sein... obwohl ich nicht genau wissen will wo dann deren hände den ganzen tag währen), auf der anderen seite gibt es wohl die weibchen die sich eher männlich fühlen oder geben.... obwohl nun vorausgesetzt das diese gruppen sich prozentual die wage halten... doch wieder alles ganz ausgewogen ist...
was mich jetzt zu der frage führt ob ich diese antwort auch posten soll da sie inhaltlich sich selber überflüssig gemacht hat... aber da ich mehr als 3 sätze geschrieben habe.... oder man da zumindest soviel draus machen könnte... wird jetzt auch gepostet :lol:
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damit wäre aber die biologische überlegenheit eines geschlechts im board aber noch lange nicht geklärt...
Genau das "biologische Geschlecht" ist ja gerade nicht Gegenstand dieser Umfrage.
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na man gut das ich mehr weiblich bin :D
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Tja, als alleinerziehende Informatikstudentin mit Hang zum Heimwerken und Basteln hab ich mich dann mal für beides entschieden.
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Als überhaupt nichts Erziehende mit technischen Fähigkeiten und einer Größe von fast 1,90 habe ich mich für "mehr weiblich" entschieden, weil es sowohl meinem Gefühl als auch meinem Selbstverständnis entspricht und ich nicht an überkommenen Klischees hänge. :mrgreen:
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Ich habe "ich lehne solche Kategorisierungen kategorisch ab" gewählt, und ich bin gerade in der Laune das auch mal zu kommentieren (wobei mich das kategorisch in der Formulierung stört),
Es geht mir garnicht so sehr um die Frage der Sexualität ansich. Ich denke, das ist auch nicht wirklich das Thema. Aber Über die Jahre habe ich so manche Dinge in meinem Verhalten und Leben entdeckt, die sich - wenn man denn geschlechtlich definieren möchte - ehr in die weibische Ecke stellen müsste.
Ich hab das durchaus mit Interesse beobachtet und mir so meine Gedanken dazu gemacht. Immer mal wieder ein bischen. Wirklich thematisiert und analysiert habe ich es aber nie. Insofern habe ich mir die Frage, die Colourize hier aufwirft nie selbst gestellt.
Ich bin eh der Meinung, das die Geschlechter vom Körperlichen mal abgesehen gar nicht so unterschiedlich sind wie immer gesagt wird. Klar - es gibt die 100%igen Macker und Tussies die jedes Geschlechts-Cliché bestätigen - aber in der Regel trifft man doch ehr auf Menschen, die viele Seiten in sich verneinen.
Letztendlich ist es doch so: Mag ein Mann weibliche Seiten haben (oder umgekehrt); wo ist da das Problem? Jeder Mensch ist irgendwie anders, und erst die untypischen Verhaltensmerkmale machen einen Menschen zu einem Individuum. Zumindest sehe ich das so.
Schwarz/Weiß Schubladen waren mir eh schon immer zu klein und einseitig.
ST
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Tja, diese Männlein/Weiblein-Stereotype mögen zwar einseitig und schwarz-weiss-denkerisch sein, sie bestimmen aber unsere soziale Realität. Letztlich sind die Verhaltensweisen, die geschlechtsspezifisch stigmatisiert sind, nicht "aus sich selbst heraus" einem Geschlecht zugeordnet, sondern weil diese Geschlechteridentität schon seit recht langer Zeit konstruiert und immer wieder reproduziert wurde. Ich vermute, dass das dazu führt, dass wir alle uns von dem Denken in binären Mustern nie wirklich werden lösen können - so bescheuert diese Kategorien auch sein mögen, und so sehr wir das auch probieren.
Ich selbst bin auf das Thema gekommen, da mir jüngst eine recht eindeutige Geschlechterrolle attestiert wurde (insbesondere in Punkto Körpersprache sowie Kommunikationsverhalten). Das fand ich sehr interessant, zumal da ich mich selbst weniger eindeutig zugeordnet hätte. Zwar begreife ich mich als "männlich", hatte aber gerade in Sachen Körpersprache und Kommunikation ein androgyneres Selbstbild. Nu ja..
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Genau das "biologische Geschlecht" ist ja gerade nicht Gegenstand dieser Umfrage.
Trotzdem würde es insgesamt mehr Sinn machen, wenn die Fragen jeweils Geschlechtlich getrennt beantwortet werden würden.Was nützt mir die Erkenntniss wozu sich der überwiegende Teil der teilnehmenden Userschaft rechnet, wenn ich nicht weiss, wer (Mann oder Frau) was gewählt hat ?
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Tja, diese Männlein/Weiblein-Stereotype mögen zwar einseitig und schwarz-weiss-denkerisch sein, sie bestimmen aber unsere soziale Realität.
Sie definieren einen Verhaltens-Codex, aber bestimmen sie wirklich unser Leben? Insbesondere der persönlichen Umgang mit Menschen, die man über den "schon mal gesehen"-Status kennt? Ich glaub nicht, und ich denke, das die meisten Menschen mir in diesem Punkt zustimmen würden. At last - wir leben in Hamburg. Der Umgang mit Anderem, Schrägen und Ungewöhnlichen ist genau das, was ich an dieser Stadt so liebe.
Letztlich sind die Verhaltensweisen, die geschlechtsspezifisch stigmatisiert sind, nicht "aus sich selbst heraus" einem Geschlecht zugeordnet, sondern weil diese Geschlechteridentität schon seit recht langer Zeit konstruiert und immer wieder reproduziert wurde. Ich vermute, dass das dazu führt, dass wir alle uns von dem Denken in binären Mustern nie wirklich werden lösen können - so bescheuert diese Kategorien auch sein mögen, und so sehr wir das auch probieren.
Ich denke, das genau unsere Generation dieses Stigmata aufzubrechen beginnt. Wir sind letzendlich die erste Generation, wo es "politisch unkorrekt" ist z.B. Schwule zu diskriminieren (gutes Beispiel eigentlich - nicht diskriminieren - Schwul ist ok, aber bitte nicht bei mir). Die Herranwachsenden werden eine noch entspanntere Situation vorfinden als wir. Sie werden sich in diesem Umfeld sozialisieren und es weiterentwickeln. Ich hoffe inständig, das Andersseitigkeit in der hedonistischen Gesellschaft auf die wir munter zusteuern immer unwichtiger wird..
Ich selbst bin auf das Thema gekommen, da mir jüngst eine recht eindeutige Geschlechterrolle attestiert wurde (insbesondere in Punkto Körpersprache sowie Kommunikationsverhalten). Das fand ich sehr interessant, zumal da ich mich selbst weniger eindeutig zugeordnet hätte. Zwar begreife ich mich als "männlich", hatte aber gerade in Sachen Körpersprache und Kommunikation ein androgyneres Selbstbild. Nu ja..
Nu ja - Ja und?
Ist das wirklich ein Grund zu grÿbeln? - Ich denke nicht. Wann immer man sich natürlich gibt, und mit sich selbst im Reinen ist, dann ist das auch ok für alle. Mag es sein, das Du Menschen begegnest, die damit nicht klarkommen. Dann sind sie es schlicht und ergreifend auch nicht wert. Man sei in solch einer Situation froh darüber - Du spaarst Zeit die Du in einen Menschen investieren würdest, der es nicht wert währe..
Fängt man erstmal an, die eigene Natürlichkeit zu verneinen oder sich gar den allgemeinen lebens-konventionen anzupassen, dann ist man auf dem besten Wege sich selbst und sein Leben zu belügen. Glücklich wird damit sicherlich nciht.
ST
(gott, red ich geschwollen... ich bin garnicht so...)
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Eisbär, nicht Eisbärin.
Aber abstimmen? Ich bin eben so wie ich auch bilologisch bin. Männlich, ohne mir bekannte Weiblichkeiten. :roll:
Sorry, daß ich Szene-untypisch nicht androgyn bin.8)
Lars
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... ist aus der "Innenperspektive" interessant - wäre aber ebenso interessant, wie andere einen "einstufen" würden!!
->ob sich also Selbst- und Fremdeinschätzung (hierbei) "decken" oder nicht - und woran es liegt, wenn nicht...!!
Naja, ist keine Antwort auf deine (Um-)Frage - sollte es auch nicht sein - eher eine (weitere) "Anregung"/Denkanstoß.
Ich selbst schätze mich eher "männlich" ein - äußerlich nicht unbedingt, aber "verhaltenstechnisch"... und ich denke, auch meine "Mitmenschen" würden mich so "einstufen".
Gruß
Kallisti
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... naja, muss das doch nochmal relativieren...:
kann auch sogenannte (angeblich) "typisch weibliche" Verhaltensweisen an den Tag legen ...
... ist also immer unterschiedlich (je nach Situation, Tagesverfassung, Umfeld, Vorlauf ...)
:?
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Also ich bin mir da echt nicht sicher... und ich glaub, dazu kann ich mir auch noch ein paar Jährchen Zeit lassen... Aber wenn ich mal in der Lage sein sollte, das hundertpro zu entscheiden, werde ich Bescheid sagen! ;)
Im Moment habe ich "ich bin mir da (noch) nicht so sicher" gewählt!
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Ich habe "ich bin mir da (noch) nicht so sicher" gewählt, und bin gerade in der Stimmung dazu einen Kommentar zu schreiben.
Ein Freund sagte mir einmal ich sei irgendein Zwischending zwischen Mann und Frau - allerdings bin ich mir in diesem Falle nicht so sicher über die Ernsthaftigkeit dieser Bemerkung, da bestimmte Person homosexuell orientiert ist und meint, dass mir der "Mann" viel besser stehen würde und er mich heiraten würde wenn ich ein Mann wäre *g*.
Aber laut eines Testergebnisses ist meine Person in exakt 50% männliche und 50% weibliche Anteile untergliedert.
Wobei ich auch nicht weiss inwieweit ich dem Testergebnis Glauben schenken sollte, da er sich in einem Buch befand das grob in Sparte "Trivialliteratur" einzuordnen ist - aber waren durchaus ein paar ganz passable Ansätze mit dabei.
Da ging es dann eher um Denkmuster, weniger um das Auftreten nach außen hin.
Da mir aber vor nun auch noch nicht allzu langer Zeit Jemand vorhielt, ich solle doch mal mehr "Frau" sein, bin ich nun doch ins Grübeln geraten. Wobei ich dazu aber auch anmerken muss, dass dieser "Vorwurf" sich eher auf andere Faktoren bezog, die ich hier in diesem Rahmen nicht weiter ausführen werde, als das "Frau"-Sein im Sinne von weiblich sein an sich. Er brachte dann stereotype Vorstellungen von Frauen an:(z.B. stundenlanger Tratsch von Frau zu Frau über ein Thema (,das Stereotyp Mann in ein paar Minuten abgehakt hat), stundenlanges vor dem Kleiderschrank stehen und ihn dann "kann ich das anziehen?" fragen, und dann doch wieder umziehen, etc.). Ich muss sagen dass ich in diesem Kontext nicht so ganz verstand, worauf er hinaus wollte - aber wie schon "gesagt"..-das bezog sich auf etwas anderes.
Résumée:
Denkstruktur 50%m/50%w - alles weitere kann ich (selbst) nicht beurteilen - vielleicht kann mir da ja Jemand auf die Sprünge helfen, der mich ein bizegen zu kennen meint.
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Hmmm... Thema hervorkram...
So wie es scheint, ist dieses Forum hier doppelt so männlich wie weiblich. Interessant, hätte ich nicht gedacht...
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Und was sagt uns das jetzt?
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extrem retro-posting \o/
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Ist doch klar, daß hier im Forum mehr Männer als Frauen sind.
Um hier herein zu kommen, muß man ja mit Internet und Computern umgehen.
Und Ihr wißt ja, wie das mit Frauen und Technik ist.
Die Frauen von heute können ja nicht einmal mehr mit Gasherd, Bügeleisen und Spül- bzw. Waschmaschine umgehen... geschweige denn einen Videorekorder programmieren...
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Und Ihr wißt ja, wie das mit Frauen und Technik ist.
Die Frauen von heute können ja nicht einmal mehr mit Gasherd, Bügeleisen und Spül- bzw. Waschmaschine umgehen... geschweige denn einen Videorekorder programmieren...
Glaub mal nicht, dass ich da jetzt drauf eingeh.
Nö, da sag ich einfach mal nix zu: "NIX!"
:P :P :P
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Nö, da sag ich einfach mal nix zu: "NIX!"
:P :P :P
Oha, doch eine erfahrene Hausfrau?
Immerhin kennst Du dieses Washcpulver:
(http://www.peterpetri.de/nix.gif)
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:weglach:
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Ist doch klar, daß hier im Forum mehr Männer als Frauen sind.
Meinem Eindruck nach ist das keineswegs so.
Zurück zum Ausgangsthema: Ist "Geschlecht" für Dich eine diskrete Variable (http://www.lrz-muenchen.de/~wlm/ilm_d13.htm)?
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Zurück zum Ausgangsthema: Ist "Geschlecht" für Dich eine diskrete Variable (http://www.lrz-muenchen.de/~wlm/ilm_d13.htm)?
Wenn Du es so nennen möchtest, ja.
Mehr als Mann und Frau und ein paar unglückliche Mutationen mit mehr als 2 Geschlechtschromosomen (aber mit maximal 4) gibt es ja nun mal nicht, die Anzahl der möglichen lebensfähigen Kombinationen ist biologisch beschränkt.
Das heißt aber noch lange nicht, daß ich wüßte, wo ich da Michael Jackson einordne. :wink:
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Ich hab da mal ne andere Interpretation:
24 Männer (echte Kerle halt *lol*)
+
13 Frauen (Vollblutweiber eben)
+
15 Frauen (verteilt auf die anderen Punkte), weil WIR diejenigen sind, die überhaupt in der Lage sind, die Möglichkeit einer andersgeschlechtlichen Seite in uns in Betracht zu ziehen.
Somit steht es momentan 28:24 für uns Weibsen. :P
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28:25! :P
Und daran, dass das Forum eindeutig männlicher zu sein scheint, ändert Deine seltsame Theorie auch nichts! :wink: