Schwarzes Hamburg

Schwarzes Hamburg => Archiv => Gedankenaustausch -Archiv- => Thema gestartet von: Astuzia infernale am 03 Februar 2006, 21:20:26

Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 03 Februar 2006, 21:20:26
Wie steht ihr dazu? Ernährt ihr euch vegetarisch oder gar veganisch? Und warum und seit wann?

Außerdem: Was spricht für Vegatarier? Was nicht?

Also quasi Pro und Kontra


Ich bin seit 1 1/2 Monaten etwa Vegetarierin.

Veganerin zu werden könnte ich mir jedoch nie vorstellen, das wär mir dann doch zu krass.


Bei mir wurde der Wille zur vegetarischen Ernährung durch einige Faktoren verstärkt/hervorgerufen...

z.B. ekelte mich Fleisch mit der Zeit zusehends an und manches zähes Steak bekam ich auch gar nicht mehr runter....

bislang dachte ich auch immer, ich könne nicht auf Fleisch verzichten..

aber das gleich ich jetzt dadurch aus, dass ich noch mehr Gemüse esse und so weiter...


Jedoch muss ich auch sagen, dass ich Fisch immernoch esse.




Nun Ihr!  :)


[/i]
Titel: Re: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 03 Februar 2006, 21:24:11
Was ist der Unterschied zwischen "Nee, ich bleibe bei meinem blutigen Steak!", "Never!", "FLEIIIIISCH \o/" und "Könnte ich mir niemals vorstellen."?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 03 Februar 2006, 21:25:14
Gibt´s praktisch keinen!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 03 Februar 2006, 21:58:55
Wie hoch würdest du dann den Grad der Ernsthaftigkeit dieses Threads einschätzen? Auf einer Skala von 1 bis 10, mit 10 als "sehr ernsthaft"?
Titel: Re: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 03 Februar 2006, 22:24:21
Zitat von: "Henkersbraut"

Außerdem: Was spricht für Vegatarier? Was nicht?
[/i]


Na, sie sind natürlich besser, klüger, ... :D

Zitat von: "Henkersbraut"
Also quasi Pro und Kontra[/i]


Ach so... als da wären:
- Ekel vor der Vorstellung, einem Stoff zu essen, der der eigenen Körpersubstanz doch sehr ähnlich ist. Könnte man ja gleich nicht mehr genutzte Körpersubstanz seiner Mitmenschen verzehren -- Armin (Soylent) Meiwes lässt grüßen.
- oder anders: Mitgefühl für die nächsten Mitlebewesen
- Welternährungssituation
- gesundheitliche Erwägungen
- hygienische Situation bei der großindustriellen Fleischproduktion unter kapitalistischen Bedingungen

Zitat von: "Henkersbraut"
Jedoch muss ich auch sagen, dass ich Fisch immernoch esse.[/i]


Meine Leitlinie: Nichts was mal Augen hatte...

Zitat von: "phaylon"
Wie hoch würdest du dann den Grad der Ernsthaftigkeit dieses Threads einschätzen? Auf einer Skala von 1 bis 10, mit 10 als "sehr ernsthaft"?


Es ist nunmal nicht jede(r) ein geborener quantitativer Sozialforscher.
Titel: Re: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Kortirion am 03 Februar 2006, 22:34:16
Zitat von: "DarkAmbient"
Zitat von: "Henkersbraut"

Außerdem: Was spricht für Vegatarier? Was nicht?
[/i]


Na, sie sind natürlich besser, klüger, ... :D



Danke. Diskussion beendet.  :twisted:
Titel: Re: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 03 Februar 2006, 22:38:53
Zitat von: "DarkAmbient"
Es ist nunmal nicht jede(r) ein geborener quantitativer Sozialforscher.

Macht nichts, es muss ja auch Anhänger geben.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: messie am 03 Februar 2006, 22:53:07
Och, ernsthafte Diskussionen kann es darüber schon geben. Aber bei den Umfrageoptionen hast du dich dann wohl doch den anderen Umfragen irgendwiiie angepasst  :wink:

Ach, ich sage da mal ganz unschuldig: Wer Fisch isst der sollte sich nicht Vegetarier nennen. Denn Vegetarier heißt nunmal "isst nix Tierisches" und Fisch ist halt auch Getier  :wink:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 03 Februar 2006, 23:01:43
Also ich finde, wer auf Hodenpiercings steht, der soll's uhig machen.

Und wer nicht drauf steht, der soll's auch ruhig machen!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Jinx am 03 Februar 2006, 23:17:16
Auf mich passt keine Antwort, da ich mal Vegetarierin war, ca. drei Jahre lang. Inzwischen bin ich zu einem sehr maßvollen Fleischkonsum zurückgekehrt (d. h. ich esse selten Fleisch, meist außer Haus). Dann darf das Steak aber auch blutig sein. :)

Heute wäre es für mich schwierig, zur völlig vegetarischen Lebensweise zurückzukehren, da mein Freund, mit dem ich zusammenlebe, begeisterter Fleischkonsument ist.
Was mich damals vom ausschließlichen Vegetarismus weggebracht hat, war der Wunsch, ab und zu mal Fleisch zu essen, wenn ich denn mal Lust habe. Außerdem stieß mich der Dogmatismus meiner Bekannten, die ebenfalls vegetarisch lebten, ab.

Aus ethsichen wie gesundheitlichen Gründen bin ich jedoch nur für einen äußerst moderaten Fleischkonsum.
Ich habe gelernt, sowohl vegetarische als auch vegane Gerichte lecker zuzubereiten und die bevorzuge ich auch im täglichen Leben.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: LBH am 03 Februar 2006, 23:31:21
Je mehr ich von Gammelfleisch höre, umso mehr vergeht mir der appetit. dennoh zähle ich mich seither zu den fleischfressern.

Veggie-Food esse ich jedoch öfter mal sehr gerne, weil's einfach gesund ist und ich's super lecker finde.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: colourize am 03 Februar 2006, 23:31:29
Blut! Fleisch! Jaaa!
Am liebsten mag ich diese kleinen süssen Lämmchen, die einen mit ihren herzigen Kulleraugen so lieb anschauen.  8)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: gottderneue am 03 Februar 2006, 23:34:25
also ich kann mich da jetzt nur mal "geschmacklich" zu äußern da ich ja seit einigen monaten auch vegan koche..

was ich sehr interessant finde, ganz besonders wenn ein fleisch und ein vegan gericht an einen tisch geht und beide annähernd gleich aussehen..

und geschmacklich finde ich vegan auch gar nicht verkehrt, zumal saitan echt nen cooler ersatz ist..

aber einfach mal kosten kommen...

http://www.schwarzes-hamburg.com/viewtopic.php?t=3486&start=30
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Fräulein_Krause am 03 Februar 2006, 23:57:26
Guten Tag,

ich bin schon seit langem Vegetarier,es sind jetzt wahrscheinlich um die neun Jahr.
Allerdings liegt dies bei mir einfach daran, dass ich Fleisch noch nie mochte, als Kind dachte ich immer das man mit wachsendem Alter Fleisch mag aber dieser Zeitpunkt ist nie gekommen.
Dies führt dazu dass ich auch keine Sojaprodukte esse die so gewürzt sind dass sie dem Geschmack von Fleisch ähneln.

liebe grüße

Frl. Krause
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 04 Februar 2006, 00:13:49
Was ist denn "Saitan" @ Karsten?



Aber Fisch schmeckt nun mal :?  und enthält Omega-3-Säuren...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Sapor Vitae am 04 Februar 2006, 00:22:50
Zitat von: "Fräulein_Krause"
Dies führt dazu dass ich auch keine Sojaprodukte esse die so gewürzt sind dass sie dem Geschmack von Fleisch ähneln.

Bäh, das muss ich auch nicht haben. Die Sojawürste in der Mensa kürzlich sahen auch richtig übel aus. *schüttel*

Fleisch mochte ich schon als Kind nicht so wahnsinnig gern. Ich bin dennoch nicht Vegetarierin, esse jedoch nur sehr wenig Fleisch und Fisch. Es gibt so viele Möglichkeiten lecker ohne Fleisch zu kochen, dass ich da überhaupt kein Problem habe, darauf zu verzichten.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 04 Februar 2006, 00:52:50
Herrliches Thema! Praktisch für mich gemacht... wenn ich nur nicht so müde wäre. Dennoch:

Zitat von: "Henkersbraut"
Was spricht für Vegatarier? Was nicht?
Also quasi Pro und Kontra

Muss man das jetzt schon gegeneinander aufwiegen? Es gibt die einen, und es gibt die anderen. Was soll die Vergleicherei?

Zitat von: "DarkAmbient"
- Ekel vor der Vorstellung, einem Stoff zu essen, der der eigenen Körpersubstanz doch sehr ähnlich ist. Könnte man ja gleich nicht mehr genutzte Körpersubstanz seiner Mitmenschen verzehren -- Armin (Soylent) Meiwes lässt grüßen.

Sehr schön! Vor allem wenn man bedenkt, dass ein Ei in Kombination mit Kartoffeln proteinmäßig gesehen der eigenen Substanz noch viel mehr ähnelt, da die biologische Wertigkeit dieser Kombination wesentlich höher ist. Guten Appetit!

Zitat von: "DarkAmbient"
- hygienische Situation bei der großindustriellen Fleischproduktion unter kapitalistischen Bedingungen

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die hygienische Situation bei der großindustriellen Gemüseproduktion unter kapitalistischen Bedingungen oder gar die hygienische Situation bei der großindustriellen Sojaproduktion unter kapitalistischen Bedingungen auch nur ein Stück besser ist? Pfui Teufel! Ich weiß schon warum ICH kein Tofu esse!

Zitat von: "LBH"
Veggie-Food esse ich jedoch öfter mal sehr gerne, weil's einfach gesund ist und ich's super lecker finde.

Welch überaus hartnäckig Gerücht! Warum denken alle immer, Vegikram wäre gesünder? Das ist absoluter Unsinn! Das hat in etwa dieselbe Richtigkeit, wie wenn ich jetzt behaupte, dass Schafe generell Männchen sind! Es gibt unter Vegetariern mindestens genauso viele, eher sogar mehr Menschen, die sich völlig falsch und damit auch völlig ungesund ernähren. Das Ergebnis dürfen Leute wie ich täglich verarzten![/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Kortirion am 04 Februar 2006, 00:57:52
Killerqueen: Alles richtig, aber der ungesunde Lebenswandel liegt dann nicht ursächlich beim Vegetarismus sondern an einer im Allgemeinen unausgewogenen Ernährung, nicht wahr? ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 04 Februar 2006, 01:04:34
Zitat von: "Kortirion"
Killerqueen: Alles richtig, aber der ungesunde Lebenswandel liegt dann nicht ursächlich beim Vegetarismus sondern an einer im Allgemeinen unausgewogenen Ernährung, nicht wahr? ;)

Natürlich! Ich möchte nur solche unwahren Floskeln, wie LBH sie benutzte aus der Welt schaffen und erreichen, dass Menschen mal darüber nachdenken, dass nicht nur immer das Fleisch der böse Bube ist. Man kann auch von Soja Gicht bekommen! :mrgreen:[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Kortirion am 04 Februar 2006, 01:05:38
Dann sind wir uns einig :)

Der Anstrich der Aussagen (jedenfalls der, den man dem potenziell entnehmen konnte) gefiel mir nur nicht. ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Theodemer am 04 Februar 2006, 01:31:51
Ich habe wirklich nichts gegen Leute die einfach kein Fleisch mögen, aber diese dogmatischen Eiferer die Glauben jedem ihre "moralische Überlegenheit" aufbinden zu müssen um sich dann hinterher im Ökomarkt die originalgetreuesten Steakkopien in den Einkaufwagen zu schichten wirken auf mich wie Heroinjunkies die ihren Cold Turkey mit Methadon bekämpfen und gehen mir einfach nur tierisch auf die Nerven.

'Tschuldigung, das musste ich mal loswerden.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Kortirion am 04 Februar 2006, 01:33:04
Nur eins ist schlimmer als fanatische Nichtraucher...und das sind fanatische Fleischfresser.  :roll:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Theodemer am 04 Februar 2006, 01:36:22
Ich esse eigentlich nicht besonders viel Fleisch und als fanatisch würde ich mich auch nicht bezeichnen :roll:. Aber eine gewisse Untergruppe von Vegetariern zerrt einfach an meinem Nervenkostüm.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Kortirion am 04 Februar 2006, 01:39:06
Das war auch gar nicht auf Deine Person bezogen, eher auf das Argumentationsmuster.

Ist eben meine leidvolle Erfahrung als langjähriger (sich ausgewogen ernährender und leidenschaftlich selbst-kochender) Vegetarier.

btw. Wo ist denn Eisbär, der kann doch sicher was unqualifiziertes dazu beitragen...:mrgreen:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 04 Februar 2006, 01:47:35
Zitat von: "Killerqueen"
Zitat von: "DarkAmbient"
- Ekel vor der Vorstellung, einem Stoff zu essen, der der eigenen Körpersubstanz doch sehr ähnlich ist. Könnte man ja gleich nicht mehr genutzte Körpersubstanz seiner Mitmenschen verzehren -- Armin (Soylent) Meiwes lässt grüßen.

Sehr schön! Vor allem wenn man bedenkt, dass ein Ei in Kombination mit Kartoffeln proteinmäßig gesehen der eigenen Substanz noch viel mehr ähnelt, da die biologische Wertigkeit dieser Kombination wesentlich höher ist. Guten Appetit!


Ähh... n' Ei und ne Kartoffel entspricht Deiner Körpersubstanz mehr, als der Deiner Mitmenschen? Erstaunlich! Umm, achso: 'proteinmäßig'... was soll das denn jetzt heißen? Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber würde einfach mal behaupten wollen, dass menschliche Körpersubstanz Deiner eigenen mehr entspricht -- auch 'proteinmäßig' -- als die Fehlgeburt eines Vogels oder einer Kartoffel, in der ja hauptsächlich komplexe Kolehydrate stecken... Bin verwundert.

Zitat
Zitat von: "DarkAmbient"
- hygienische Situation bei der großindustriellen Fleischproduktion unter kapitalistischen Bedingungen

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die hygienische Situation bei der großindustriellen Gemüseproduktion unter kapitalistischen Bedingungen oder gar die hygienische Situation bei der großindustriellen Sojaproduktion unter kapitalistischen Bedingungen auch nur ein Stück besser ist? Pfui Teufel! Ich weiß schon warum ICH kein Tofu esse!


Das Pendant zu Tofu wäre ja wohl Wurst, die ja bekanntlich aus Schlachtereiabfällen gemacht wird -- und da würde ich im Punkt Hygiene jederzeit dem Tofu den Vorzug geben. Vergleichen wir mal nicht so stark verarbeitete Produkte: Ein Steak und eine Mohrrübe... In Punkto verdorbener Lebensmittel hat Fleich einfach eine wesentlich höhere Toxizität, wenn man mal von verdorbenen Kartoffeln und Mutterkorn-Weizen absieht.

Zitat
Es gibt unter Vegetariern mindestens genauso viele, eher sogar mehr Menschen, die sich völlig falsch und damit auch völlig ungesund ernähren. Das Ergebnis dürfen Leute wie ich täglich verarzten!


Ich glaube auch, dass man sich sehr wohl auch mit vegetarischen Lebensmitteln ungesund ernähren kann. Die Behauptung, dass eher sogar mehr Vegetarier Ernährungsprobleme haben, solltest Du aber noch einmal gut belegen.

(Bist Du in der Ernährungsberatung tätig, oder wie gestaltet sich das Verarzten von Vegetariern und Nicht-Vegetariern?)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Theodemer am 04 Februar 2006, 01:48:03
Das sind eben die subjektiven (und etwas polemisch vereinfachten :wink:) Eindrücke eines, sich nicht immer ausgewogen ernährenden, aber trotzdem leidenschaftlich selbst kochenden, Fleischfressers.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Kortirion am 04 Februar 2006, 01:49:17
Zitat von: "Theodemer"
Das sind eben die subjektiven (und etwas polemisch vereinfachten :wink:) Eindrücke eines, sich nicht immer ausgewogen ernährenden, aber trotzdem leidenschaftlich selbst kochenden, Fleischfressers.


Ich sehe, wir sind uns - auf unterschiedlichen Ebenen - auch einig. ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: PaleEmpress am 04 Februar 2006, 01:56:24
Ich esse wenig Fleisch, aber wenn, dann schmeckt es mir. Ich habe mich mal ungefähr ein halbes Jahr lang vegetarisch ernährt, aber dann haben mir Schnitzel und Co. doch gefehlt. Seitdem gilt für mich: wenig, aber dann mit Genuß.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Strigoi_69 am 04 Februar 2006, 02:05:26
Also, ich esse sehr wenig Fleisch, aus gesundheitlichen Gründen und wegen der Massentierhaltung zu der ich einfach nicht beitragen möchte. Grundsätzlich finde ich es nicht verwerflich Fleisch zu konsumieren, dann aber bitte am besten aus biologischer, artgerechter Haltung- ja, es ist teurer- aber qualitativ wesentlich besser als abgepacktes Billigfleisch aus dem Supermarkt- und in Maßen, niemand braucht wirklich jeden Tag ein Steak und dergleichen. Etwas mehr Maß zu halten täte so manchem wesentlich besser, vor allem den gequälten Kreaturen...

Ansonsten, es ist nun einmal so vorgesehen das Lebewesen sich gegenseitig verzehren- nur misshandeln muss man sie vorher nicht.

Und schliesslich, wären alle Vegetarier- der Bedarf an Gemüse, Obst etc, würde immens steigen...mit ebenfalls nicht unerheblichen Folgen für die Umwelt, wollte man niemanden schädigen dürfte man wohl gar nichts zu sich nehmen...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 04 Februar 2006, 02:12:44
Zitat von: "Strigoi_69"
Und schliesslich, wären alle Vegetarier- der Bedarf an Gemüse, Obst etc, würde immens steigen...mit ebenfalls nicht unerheblichen Folgen für die Umwelt, wollte man niemanden schädigen dürfte man wohl gar nichts zu sich nehmen...


Würden alle Fleischesser zu Vegetariern, würde der Flächenverbrauch für die intensiv-landwirtschaftliche Futtermittelproduktion auf einen Bruchteil reduziert werden können (1/10 - 1/20 -- je nach Nutztier), um die neuen Vegetarier zu ernähren. Außerdem: Keine Bauern mehr, die nicht mehr wissen, wohin mit ihrer Gülle --> Oberflächengewässer- und Grundwasserbelastung nähmen ab.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Strigoi_69 am 04 Februar 2006, 02:39:59
He He, habe es absichtlich so provokant geschrieben- da mir die mitunter recht militante Art so mancher Vegetarier auf den Geist geht...wir brauchen wohl nicht darüber zu diskutieren, dass schon allein unsere blosse Existenz nicht ohne Folgen bleibt- da wäre eine Bekehrung zum "Veganismus" nur ein Tropfen auf dem heissen Stein...man denke auch an all die exotischen Früchte, welche aus den entlegendsten Teilen der Erde auf äusserst umweltschädigende Art herangeschafft werden...

So, bin recht müd- drum ziehe ich mich lieber zurück...  :wink:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: BetterOf2Evils am 04 Februar 2006, 09:24:34
Wenn ich schätzen sollte, so esse ich ungefähr einmal im Monat Fleisch und einmal die Woche Fisch.
Ich möchte mich auch ungerne gegen meinen Appetit wehren, wenn ich zufällig an einer Fressbude vorbeikomme und die Currywürste rufen "Komm her! Kauf und iss mich!"  :twisted:  Die unstillbare Gier ist dann für kurze Zeit befriedigt.


Thomas - z.Bsp. - braucht ja täglich seine 200g Fleisch...könnt ich nicht... irgendwann würde mir da der Appetit vergehen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Yann am 04 Februar 2006, 11:40:17
mal so zu fleisch...

Bei den Wg vorstellungen wurd ich gefragt ob ich mein fleisch ungebraten und blutig esse  :roll:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Akira am 04 Februar 2006, 11:49:35
Zitat von: "cyco"
mal so zu fleisch...

Bei den Wg vorstellungen wurd ich gefragt ob ich mein fleisch ungebraten und blutig esse  :roll:


die wg hört sich intressant an

evtl normale menschen :D
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Alinja am 04 Februar 2006, 11:59:19
www.themeatrix.com
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 04 Februar 2006, 12:26:41
Zitat von: "DarkAmbient"
Ähh... n' Ei und ne Kartoffel entspricht Deiner Körpersubstanz mehr, als der Deiner Mitmenschen?

Hab ich das so geschrieben? Du solltest genauer lesen lernen! Auch DEINER Körpersubstanz ähneln Eier mit Kartoffeln auf Proteinebene gesehen mehr als Fleisch. Aber ich erwarte nicht, dass Du das verstehst.

Zitat
Umm, achso: 'proteinmäßig'... was soll das denn jetzt heißen? (...) ...würde einfach mal behaupten wollen, dass menschliche Körpersubstanz Deiner eigenen mehr entspricht -- auch 'proteinmäßig' -- als die Fehlgeburt eines Vogels oder einer Kartoffel, in der ja hauptsächlich komplexe Kolehydrate stecken... Bin verwundert.

Siehst Du, über Dinge, von denen man nichts versteht sollte man auch nichts schreiben!

Zitat
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, ...

Ich schon! :cool:

Zitat
Das Pendant zu Tofu wäre ja wohl Wurst, die ja bekanntlich aus Schlachtereiabfällen gemacht wird

Bekanntlich?? Quelle? Das ist schlichtweg gelogen! Du solltest Dir wirklich mal eine Wursterei von innen ansehen... ach..entschuldige, da würdest Du ja nie reingehen. Also bleib weiterhin bei den allgemein unter Fleischhassern verbreiteten Märchen!

Zitat
Vergleichen wir mal nicht so stark verarbeitete Produkte: Ein Steak und eine Mohrrübe...

Soso, du willst also ein Steak mit einer Mohrrübe (<- Ist dieses Wort eigentlich politisch korrekt? :mrgreen:) vergleichen? Das heißt, du deckst den Nährstoffbedarf, den andere mit einem Steak decken, mit Karotten???? Hm, Vergleich leider gescheitert!

Zitat
Die Behauptung, dass eher sogar mehr Vegetarier Ernährungsprobleme haben, solltest Du aber noch einmal gut belegen.

Wissenschaftliche Studien dazu kann ich Dir gerne besorgen, wenn ich mal Zeit dazu habe.

Ich habe absolut nichts gegen Vegetarier. Ich kann auch vollkommen nachvollziehen, wenn Menschen einfach aus moralischen und eth(n)ischen Gründen kein Fleisch essen oder es einfach nicht mögen. Aber ich kann es nicht akzeptieren, wenn typische Lügen der Vegi-Lobby, die tagtäglich gegen die Fleischfraktion Hetze betreibt, unüberlegt übernommen und damit auf pseudowissenschftlicher Ebene pseudoargumentiert wird. Der ganze Krieg Carnivore vs. Vegetarier ensteht doch nur, weil Vegetarier sich für moralisch höherwertig halten und die Fleischfresser in die Verteidigung drängen.
Theoretisch gesehen ist Dein Ansatz von der fleischfresserlosen Welt ja sehr löblich und weltverbesserisch gedacht, Dark Ambient, allerdings ist das Problem erstens, dass der Mensch nunmal als Omnivore konzipiert ist, sich das so schnell nicht ändern wird und man deshalb wegen des damit verbundenen speziellen Nährstoffbedarfs niemals alle Menschen zum Vegitum zwingen können wird und zweitens längerfristige Folgen, welche hier auszuführen den Rahmen sprengen würde, höchstwahrscheinlich zur unweigerlichen Ausrottung der Menschheit führen werden. ...Was in meinen Augen welterhaltungsmäßig eigentlich gar nicht so schlecht wäre, da es von uns ohnehin zuviele gibt!:mrgreen: Denn das wahre Problem ist die Überbevölkerung!
 Vielleicht war der arbeitslose Landschaftsmaler und Hobbystratege, der nach einem Karriereknick 1945 von der Bildfläche verschwand, Adolf H. ja deshalb Vegetarier...[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Akira am 04 Februar 2006, 12:28:37
Zitat von: "Alinja"
www.themeatrix.com


cool gemacht zum glück ess ich kein schwein :D
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 04 Februar 2006, 12:56:00
Ich werde jetzt mal versuchen, auch auf Fisch zu verzichten. :)
Titel: Re: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: cosa nostra am 04 Februar 2006, 14:03:21
Zitat von: "Henkersbraut"
Wie steht ihr dazu? Ernährt ihr euch vegetarisch oder gar veganisch? Und warum und seit wann?





Jedoch muss ich auch sagen, dass ich Fisch immernoch esse.







[/i]


erst ma, wenn du noch fisch ist bist du kein vegetarier.... aber das mit dem versuchen darauf zu verzichten klingt als würdest du bald einer werden ...

ich bin seit über 10 jahren vegetarier. Damals fand ich die berichte über haltung und transporte von schlachttieren so schockierend, das ich kein fleisch mehr essen wollte.
gesundheitliche gründe spielten nie eine rolle, wobei ich auch nicht behaupten würde, das ich mich gesund ernähre...
inzwischen sehe ich fleisch einfach nicht mehr als nahrungsmittel an.
zum jetztigen zeitpunkt könnte ich mir nicht vorstellen irgendwann wieder zum fleischesser zu werden.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 04 Februar 2006, 14:21:33
Zitat von: "Killerqueen"
Hab ich das so geschrieben?
Ja.
Zitat
Du solltest genauer lesen lernen! Auch DEINER Körpersubstanz ähneln Eier mit Kartoffeln auf Proteinebene gesehen mehr als Fleisch. Aber ich erwarte nicht, dass Du das verstehst.


Ok, und ich nicht mehr, dass Du erklärst, was Du meinst. :roll: Aber klingt spacig -- da könnte man direkt eine Weltuntergangssekte mit gründen.

Ich würde zu gern wissen, was Du auf 'proteinebene' so alles siehst (und welche Hilfsmittel Du dafür benutzt :) ).

Zitat
Zitat
Umm, achso: 'Proteinmäßig'... was soll das denn jetzt heißen? (...) ...würde einfach mal behaupten wollen, dass menschliche Körpersubstanz Deiner eigenen mehr entspricht -- auch 'proteinmäßig' -- als die Fehlgeburt eines Vogels oder einer Kartoffel, in der ja hauptsächlich komplexe Kolehydrate stecken... Bin verwundert.

Siehst Du, über Dinge, von denen man nichts versteht sollte man auch nichts schreiben!


Du bist ja soo grausam. Jetzt muss ich dumm sterben!

Zitat
Zitat
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, ...

Ich schon! :cool:


Ach, das heißt, man muss Dich bezahlen, damit Du mit den Infos rausrückst? :idea:

Zitat
Zitat
Das Pendant zu Tofu wäre ja wohl Wurst, die ja bekanntlich aus Schlachtereiabfällen gemacht wird

Bekanntlich?? Quelle?


Verschiedene Bekannte, darunter ein Koch, der hin und wieder selbst beim Schlachter eingekauft hat. Fernsehbericht.

Zitat
Das ist schlichtweg gelogen!


Übrigens: Dein Stil ist unglaublich mies. Jemanden einfach direkt einen Lügner nennen ist armselig.

Zitat
Zitat
Die Behauptung, dass eher sogar mehr Vegetarier Ernährungsprobleme haben, solltest Du aber noch einmal gut belegen.

Wissenschaftliche Studien dazu kann ich Dir gerne besorgen, wenn ich mal Zeit dazu habe.


Nanu?! Als Ernährungswissenschaftlerin wirst Du mir doch auf Anhieb die entsprechenden Artikel in den einschlägigen Zeitschriften nennen können, oder?

Zitat
Vegetarier ensteht doch nur, weil Vegetarier sich für moralisch höherwertig halten und die Fleischfresser in die Verteidigung drängen.


Sich für moralisch höherwertiger halten? Was für eine Fehlwahrnehmung! Ich glaube einfach nur, die besseren Argumente zu haben in einer Diskussion, weshalb ich diskutiere. Ansonsten könnte ich es mir doch sparen, oder? Du solltest mal ein bisschen an Deiner Diskussionskultur arbeiten.

Zitat
niemals alle Menschen zum Vegitum zwingen
Dass irgendwer jemanden zwingen will, ist anscheinend eine Zwangsvorstellung von Dir.
Zitat
können wird und zweitens längerfristige Folgen, welche hier auszuführen den Rahmen sprengen würde, höchstwahrscheinlich zur unweigerlichen Ausrottung der Menschheit führen werden.


Ausrottung? Jetzt übertreibst Du aber. Ich bin mein halbes Leben Vegetarier und bei bester Gesundheit. Oder willst Du andeuten, dass Vegetariertum längerfristig zu Unfruchtbarkeit führt? Würde mich wirklich mal interessieren. Vielleicht wird daraus ja wirklich noch eine Weltuntergangssekte: Wir rotten uns selbst aus mit vegetarischer Ernährungsweise! :P

Zitat
Denn das wahre Problem ist die Überbevölkerung!
Vielleicht war der arbeitslose Landschaftsmaler und Hobbystratege, der nach einem Karriereknick 1945 von der Bildfläche verschwand, Adolf H. ja deshalb Vegetarier...[/color]


Allerdings war er nicht so schlau wie Du, sonst hätte er statt auf einen Krieg mit der Welt den einfacheren Weg gewählt und einfach allen Leuten eine vegetarische Diät verordnet, wonach sie alle ausgerottet worden wären.

Ja, wer weiß: Vielleicht verfolgt die Veggi-Lobby insgeheim bewusst den unheilvollen Plan der Auslöschung der Menschheit, weil sie in Wirklichkeit von Außerirdischen ferngesteuert wird, die hier leben wollen, wenn wir weg sind! Jaja, sie leben! Und sie essen Möhren! Dagegen hilft nur, zu einer anderen Bewusstseinsebene aufsteigen: ZUR PROTEINEBENE!  :)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAngel am 04 Februar 2006, 15:11:32
Ich lebe weder vegetarisch,noch veganisch.
Jedoch esse ich nicht sonderlich viel Fleisch. Das liegt aber eigentlich nur daran, das es mir nicht sonderlich schmeckt.
Ich esse sogut wie nie Wurst (Aufschnitt) oder Steaks, Braten, Würste,...
Das einzige was ich sehr gerne ab und an esse, ist Hack, Huhn und Pute.
Allerdings esse ich sehr gerne Fisch...(jedenfalls manchmal)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Sapor Vitae am 04 Februar 2006, 15:22:14
Zitat von: "Henkersbraut"
Ich werde jetzt mal versuchen, auch auf Fisch zu verzichten. :)

Wieso darauf verzichten, wenn Dir Fisch schmeckt? Ist das inzwischen cool, sagen zu können, dass man Vegetarier ist?  :zyklop:

Zitat von: "PaleEmpress"
Seitdem gilt für mich: wenig, aber dann mit Genuß.

Find ich eine gute Einstellung. :)

Die Hauptsache ist doch, dass man sich gut fühlt und Spass am Essen hat.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: gottderneue am 04 Februar 2006, 15:28:03
Zitat von: "Sapor Vitae"


Die Hauptsache ist doch, dass man sich gut fühlt und Spass am Essen hat.



dem kann ich mich voll und ganz anschließen...!!!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 04 Februar 2006, 15:39:23
Zitat von: "Dark Ambient"
Du solltest mal ein bisschen an Deiner Diskussionskultur arbeiten.

Du musst es ja wissen, der Du ja in Deinem letzten Beitrag Deine unglaubliche Sachlichkeit, Deine Qualifikation zum Thema, Weitsichtigkeit  und persönliche Neutralität einmal mehr bewiesen hast. Aber das kennt man ja nicht anders von Dir. :weglach:  :hihi:


Ansonsten kann auch ich mich Sapor vitaes Beitrag voll und ganz anschließen![/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Beatfinger am 04 Februar 2006, 15:44:47
Hmm ich habe da noch nie drüber nachgedacht, überhaupt Vegetarier zu werden. In meiner Familie sind seit 3 Generationen von meinem Dad aus alle Fleischermeister geworden (nur ich falle aus der Rolle :P) und so hatte ich immer genügend Fleisch in Reichweite. Ich könnte niemals darauf verzichten, denn es geht nichts über ein saftiges Tbone Steak mit wundervollen 700 Gramm und ein wenig über dem Grill angegrillt.....*mjam*
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: gottderneue am 04 Februar 2006, 15:47:42
Zitat von: "Blutgetier"
es geht nichts über ein saftiges Tbone Steak mit wundervollen 700 Gramm und ein wenig über dem Grill angegrillt.....*mjam*


göttlicher gedanke...*magenknurr*
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Beatfinger am 04 Februar 2006, 15:48:59
Hey bist du nicht Koch? :D

Sag bescheid wenn es schöööön Medium ist, dann komme ich direkt vorbei :)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: gottderneue am 04 Februar 2006, 15:52:42
nur noch ein wenig ruhen lassen damit sich die säfte wieder entfalten können dann das erste stück abschneiden, die herlich rote farbe im inneren des herlich duftenden stück toten tieres sehen und mir genüßlich auf der zunge zergehen lassen...*schwelg* *träum*
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Beatfinger am 04 Februar 2006, 15:54:14
Hör auf jetzt Oo Du kannst dir glaube ich gerade nicht vorstellen das mein Magen von hier nach Altona knurrt Oo..
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: gottderneue am 04 Februar 2006, 15:58:33
ist wohl auch nicht der passende thread dafür..lol... vegetarier..*gg*

aber am schlimmsten sind ja die macrobioten..

http://www.inform24.de/makrobiotik.html
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: PaleEmpress am 04 Februar 2006, 16:24:46
Zitat von: "DarkAmbient"

Fernsehbericht.


Ist schon mal eine Quelle, bei der man zumindest ein wenig skeptisch sein sollte. Welcher Sender? Welche Sendung? Und natürlich kann man Sendungen, die über einen reibungslosen Ablauf berichten, mit der Lupe suchen.


Zitat von: "DarkAmbient"

Zitat
Das ist schlichtweg gelogen!

Übrigens: Dein Stil ist unglaublich mies. Jemanden einfach direkt einen Lügner nennen ist armselig.)


Da steht nur, daß eine aufgestellte Behauptung (= "das") gelogen ist. Nicht, daß hier irgendwer gelogen hat.


Zitat von: "DarkAmbient"

Ok, und ich nicht mehr, dass Du erklärst, was Du meinst. :roll: Aber klingt spacig -- da könnte man direkt eine Weltuntergangssekte mit gründen.


Ja, spacig! Wo sind die tollen Raumschiffe? :D


Ich bin ja immer der Ansicht: leben und leben lassen. Ich muß allerdings aus meiner Erfahrung sagen, daß meist die Vegetarier intoleranter und verbissener auftreten als die Fleischesser. Und einfach das Fleisch weglassen entspricht nicht einer ausgewogenen Ernährung.

Was ich auch gern von den Hardcore-Vegetariern wissen möchte: tragt Ihr Lederschuhe? Esst Ihr Gummibärchen (und nicht die ausm Reformhaus)? Fotografiert Ihr (nicht digital, sondern mit Bildabzügen)? Und was gebt Ihr der Katze zu fressen?


So, und jetzt geh ich ner Möhre den Kopf abbeißen. :mrgreen:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: MurMur am 04 Februar 2006, 17:15:00
Ich selbst esse gern Fleisch und Fisch aber Übertreib es auch nicht. Wobei ich hauptsächlich nur Nutztiere und Zuchtfisch esse.

Ansonsten muss ich mich Killerqueen anschließen.

Jeder kann selbst entscheiden wie er sich ernährt, nur das Vegetarisches essen gesünder ist bleibt doch mehr ein Gerücht.

Wenn man was gegen die schlechte Tierhaltung tun will sollte man besser auf Bio und Öko produkte umsteigen (Vorallem bei Eiern!!!). Damit veringert man aktiv die Massentierhaltung und die Verschmutzung der Umwelt.

Und unabhängig davon was man ißt, die Fläche zum Anbau muss immer erstmal Urbar gemacht werden was immer die Zerstörung der Natur und Verringerung des Lebensraums für andere Tiere bedeutet.

Jeder Verbraucher hat es mit in der Hand wie die Tierhaltung und die Hygiene entwicklungen weiterlaufen. Wer immer günstiger Fisch Fleisch Eier und Milch kaufen will muss sich auch nicht wundern wenn Schlachthöfe lieber vergammeltes Fleisch (von dem aber kein gesundheitsrisiko ausging) verkaufen als durch das Preisdummping von Metro/Aldi/Lidl Bankrott zu gehen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 04 Februar 2006, 17:22:32
@Murmur und Pale: Schön auf den Punkt gebracht! :)

@Pale: Öey, die arme Möhre!! Aber egal, die wurde ja schon beim Ernten getötet... :mrgreen: (Hey, Pale, wußtest Du schon, dass ich PC-Spezialistin bin, weil ich jemanden kenne, der manchmal persönlich in PC-Fachgeschäften einkauft..??!!)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: PaleEmpress am 04 Februar 2006, 17:28:43
Zitat von: "Killerqueen"
(Hey, Pale, wußtest Du schon, dass ich PC-Spezialistin bin, weil ich jemanden kenne, der manchmal persönlich in PC-Fachgeschäften einkauft..??!!)

Psssst, ich bin auch eine, ich hab mal nen Diplom-Informatiker ge***. (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/frech/h010.gif)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: MurMur am 04 Februar 2006, 17:29:16
Zitat von: "DarkAmbient"
Vergleichen wir mal nicht so stark verarbeitete Produkte: Ein Steak und eine Mohrrübe... In Punkto verdorbener Lebensmittel hat Fleich einfach eine wesentlich höhere Toxizität, wenn man mal von verdorbenen Kartoffeln und Mutterkorn-Weizen absieht.


:weglach:

mmh wenn man dann noch von Pestiziden und Insektiziden sowie den unbekannten folgen der Genmanipulation sowie der Grundbelastung der Äcker und der Umgebungsluft mit Giftstoffen die von den Pflanzen aufgenommen werden absieht.... ja dann könntest du recht haben
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: PaleEmpress am 04 Februar 2006, 17:30:31
Btw. wieso hab ich nach der einen Möhre eigentlich immer noch Hunger?! :motz:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SoylentHolger am 04 Februar 2006, 22:03:17
Aus eigener Erfahrung im Import meiner Reederei kann ich sagen, dass wir circa ein Verhältnis von 1 (tierisch) : 3 (pflanzlich) bei verdorbenen Lebensmitteln hatten. Wobei ich dazu sagen muss, dass jede Einfuhr tierischer Lebensmittel  in die EU vom Veterinäramt überprüft wird, während das Pflanzenschutzamt nur stichprobenartige Untersuchungen durchführt.
Bei Erdnüssen aus Risikoländern z.B. nur circa jeder 10. Container, was ich bei der Belastung mit Aflatoxinen für äußerst unzureichend halte. Das Gleiche gilt für Paprikapulver und Pistazien. Guten Appetit!
Soja wird oft lose in Schüttgutcontainern transportiert wobei die untersten Schichten i.d.R. verdorben sind.

Auch ich entdecke bei Vegetariern oft den moralisierenden Zeigefinger und exzessives selbstlobendes eigenes Schulterklopfen.
Zitat von: "denk denk denk"
"Man tut ja was für die Umwelt, während FleischFRESSER die armen dummen zu überredenden ungläubigen Thomasse sind."


Ach ja: Im Ärztelied
Zitat von: "Die Ärzte"
"Ich ess Blumen"

Zitat von: "Ärzte die zweite"
Ich ess Blumen - denn Tiere tun mir leid
Lieber Akazien statt nen dicken fetten Schinken
Ich ess Blumen - Fleisch bringt mir Übelkeit
Und die Fäkalien tun dann auch nicht mehr so stinken

sind die Meteorismusausdünstungen von Fleischessern geruchsintensiver. Das Gegenteil ist der Fall: durch die vielen Pflanzenfasern im Magendarmtrakt bildet sich mehr Methan. Pektin stinkt zum Beispiel wie SAU!

P.S. Die Ärzte schrieben diesen Song um sich über einen Vegetarierfreund lustig zu machen, der Stein und Bein behauptete seine Sch*** riecht nicht mehr so streng, seit er kein Fleisch mehr ißt. Es ist keine Hymne contra Fleischkonsum :D

Ich plädiere wie viele Vorschreiber für eine ausgewogene Ernährung mit wenig Fleisch.

Moralische Gründe sind nachvollziehbar aber lobbyistische pseudowissenschaftliche Erklärungsversuche sind albern. Vor allem, wenn ein bornierter Hardcoremissionierer einer Ernährungswissenschaftlerin was vom Essen erzählen will und noch nicht mal den Begriff der biologischen Wertigkeit kennt  :roll:

Zitat von: "Alinja"
www.themeatrix.com
Das hat hier soviel zu suchen als ob du in einer Diskussion über die deutsche Regierung eine Hatepage über George W. Bush posten würdest. Hier Deutschland da (im Link) Amerika!

Zitat von: "DarkAmbient"
Fernsehbericht
RTL2?

Zitat von: "DarkAmbient"
Nanu?! Als Ernährungswissenschaftlerin wirst Du mir doch auf Anhieb die entsprechenden Artikel in den einschlägigen Zeitschriften nennen können, oder?
Nanu? Ich als Dipl. Wirtschaftsingenieur weiß nicht auf Anhieb in welchem einschlägigen Magazin oder Fachbuch ich mal einen Artikel über das Altfranzösische Rechnungswesen gelesen habe. Mea Culpa. Ich glaube ich gebe mein Diplom ab!!!! Als ob Ernährungswissenschaftler sich täglich mit der Vegetarismusdebatte befassen würden.

Bitte: lebt veget-arisch aber hört mit der Missioniererei auf.

Danke

Henkersbraut: Diese Phase haben die meisten Mädchen. Was ist der wirkliche Grund dafür, daß Du kein Fleisch mehr essen willst?
[/color]

Zitat von: "DarkAmbient"
Meine Leitlinie: Nichts was mal Augen hatte...
Kartoffeln? Suppe?  Haben Hühnereier Augen? Milch?
Zitat von: "DarkAmbient irgendwo oben"
die Fehlgeburt eines Vogels
Wenn wir schon beim Haarespalten sind: Ein Hühnerei ist das Menstruat eines Vogels und keine Fehlgeburt. Eine Fehlgeburt wäre es nur, wenn es befruchtet worden wäre.


Wenn man sich mal die Wirkungsweise von Phytohormonen anschauen möchte, sollte man mal nach Asien schauen.

So, ich geh erstmal ein Beefjerky kauen. Dann mäste ich noch ein wenig meine Freundin[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SoylentHolger am 04 Februar 2006, 22:03:52
Zitat von: "PaleEmpress"
Btw. wieso hab ich nach der einen Möhre eigentlich immer noch Hunger?! :motz:


*PaleneMettwurstreich*
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 04 Februar 2006, 22:21:00
Zitat von: "PaleEmpress"
Zitat von: "DarkAmbient"

Fernsehbericht.


Ist schon mal eine Quelle, bei der man zumindest ein wenig skeptisch sein sollte. Welcher Sender? Welche Sendung? Und natürlich kann man Sendungen, die über einen reibungslosen Ablauf berichten, mit der Lupe suchen.


Sicher, deshalb habe ich ja auch noch eine andere Quelle genannt. Welcher Sender und welche Sendung kann ich Dir leider nicht mehr sagen. Ist schon etwas länger her, dass ich zum Vegetarier wurde...

Zitat
Zitat von: "DarkAmbient"

Zitat
Das ist schlichtweg gelogen!

Übrigens: Dein Stil ist unglaublich mies. Jemanden einfach direkt einen Lügner nennen ist armselig.)


Da steht nur, daß eine aufgestellte Behauptung (= "das") gelogen ist. Nicht, daß hier irgendwer gelogen hat.


Ich glaube nicht, dass Killerqueen darauf hinaus wollte, ich hätte diese Meinung einfach nur unhinterfragt von jemandem übernommen, der 'das' gelogen hat. Und zu einer Lüge gehört immer auch ein Lügner.

Zitat
Ich bin ja immer der Ansicht: leben und leben lassen. Ich muß allerdings aus meiner Erfahrung sagen, daß meist die Vegetarier intoleranter und verbissener auftreten als die Fleischesser. Und einfach das Fleisch weglassen entspricht nicht einer ausgewogenen Ernährung.


Mag schon sein, dass bei Leuten, die nicht dem Mainstream entsprechen, der idealistische Eifer manchmal hochschlägt. Halte ich aber für in Ordnung.   Einfach das Fleich weglassen -- davon redet ja wohl auch niemand. Ich bin immer ein bisschen verstimmt, wenn ich in einem Restaurant 'gutbürgerliche Küche' mit Fleischessern bin, die Bedienung mir versichert, ich bekäme eine 'vegetarische Platte' und ich schließlich einfach nur die Beilagen bekomme -- möglichst ungesalzen und ohne Gewürz -- man weiß ja nie bei diesen Vegetariern.

Ist eben eine kulturelle Sache.

Zitat
Was ich auch gern von den Hardcore-Vegetariern wissen möchte: tragt Ihr Lederschuhe? Esst Ihr Gummibärchen (und nicht die ausm Reformhaus)? Fotografiert Ihr (nicht digital, sondern mit Bildabzügen)? Und was gebt Ihr der Katze zu fressen?


Was ist ein Hardcore-Vegetarier?

Unabhängig davon, ja, ich trage Lederschuhe. Ich habe ein Paar aus Leder, aber ich versuche den Verbrauch zu minimieren. Ich pflege das Leder sehr gut und lasse nur hin und wieder die Sohle auswechseln, wenn sie abgenutzt ist. Die halten jetzt schon viele Jahre. Alles eine Frage des Schusters und der Pflege.

Bei Gummibärchen versuche ich möglichst solche zu bekommen, die keine Gelatine enthalten. Leider gab es in letzter Zeit ein Trend zu 'ökologischen' Schweinegelantinegummibärchen, die die guten aus Agar-Agar völlig vom Markt verdrängt haben. Ich greife aber auch mal zu, wenn Gelatine-Gummibärchen angeboten werden -- wenn die Lust den Widerwillen besiegt.

Hab keine Analogkamera. Sind da etwa auch Tiere drin? Hab auch keine Katze.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 04 Februar 2006, 22:22:26
Mein Freund enthält mir ja auch immer vor, dass ich Lederschuhe trage...  :roll:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SoylentHolger am 04 Februar 2006, 22:30:04
Zitat von: "Henkersbraut"
Mein Freund enthält mir ja auch immer vor, dass ich Lederschuhe trage...  :roll:


Aha daher weht der Wind. Deine Motivation Vegetarier zu werden ist also die deinem Freund zu gefallen? Na das ist ja mal ein Grund!

Zitat von: "DarkAmbient"
Ich glaube nicht, dass Killerqueen darauf hinaus wollte, ich hätte diese Meinung einfach nur unhinterfragt von jemandem übernommen, der 'das' gelogen hat. Und zu einer Lüge gehört immer auch ein Lügner.


Doch genau das meinte sie. Und jeder außer Dir scheint das verstanden zu haben. Das wird schliesslich auch aus der Formulierung deutlich. Jemand wird nicht automatisch ein Lügner, wenn er eine Lüge guten Glaubens weitererzählt.

Könntest Du bitte auf die sachlichen Argumente der Vorschreiber eingehen? (kannst auch gerne meine ignorieren)[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 04 Februar 2006, 22:35:02
Zitat von: "SoylentHolger"
Zitat von: "Henkersbraut"
Mein Freund enthält mir ja auch immer vor, dass ich Lederschuhe trage...  :roll:


Aha daher weht der Wind. Deine Motivation Vegetarier zu werden ist also die deinem Freund zu gefallen? Na das ist ja mal ein Grund!





Das stimmt nicht!


Mein Freund hatte da absolut keinen Einfluss dran...


Im Gegenteil... er verstärkt meinen "Fleisch-Ekel" sogar noch mit seinen ekligen Vorstellungen von blutigen Steaks und anderem Zeugs.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 04 Februar 2006, 22:35:44
Zitat von: "SoylentHolger"
Moralische Gründe sind nachvollziehbar aber lobbyistische pseudowissenschaftliche Erklärungsversuche sind albern. Vor allem, wenn ein bornierter Hardcoremissionierer einer Ernährungswissenschaftlerin was vom Essen erzählen will und noch nicht mal den Begriff der biologischen Wertigkeit kennt


Wo ging es um 'biologische Wertigkeit'? "Bornierter Hardcoremissionierer" ist nicht nett. Würdest Du mir das auch Face-to-Face sagen?

Zitat von: "Alinja"
www.themeatrix.com
Das hat hier soviel zu suchen als ob du in einer Diskussion über die deutsche Regierung eine Hatepage über George W. Bush posten würdest. Hier Deutschland da (im Link) Amerika!

Zitat
Bitte: lebt veget-arisch aber hört mit der Missioniererei auf.


Es tut mir Leid, dass Du Argumentieren mit Missionieren verwechselst. Hey, wir sind hier im Thread, der sich mit dem Thema 'Vegetarismus - pro und contra' befasst! Ich führe schließlich keinen Hungerstreik vor Deiner Haustür durch.

Zitat
Zitat von: "DarkAmbient"
Meine Leitlinie: Nichts was mal Augen hatte...
Kartoffeln? Suppe?  Haben Hühnereier Augen? Milch?


Wenn es Dich tatsächlich interessiert, was ich bezweifle: Esse ich alles.

Zitat
Zitat von: "DarkAmbient irgendwo oben"
die Fehlgeburt eines Vogels
Wenn wir schon beim Haarespalten sind: Ein Hühnerei ist das Menstruat eines Vogels und keine Fehlgeburt. Eine Fehlgeburt wäre es nur, wenn es befruchtet worden wäre.


Menstruat -- danke, werde ich mir merken.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SoylentHolger am 04 Februar 2006, 22:43:22
Zitat von: "DarkAmbient"
Würdest Du mir das auch Face-to-Face sagen?
Klar warum nicht? Das habe ich schon einigen ins Gesicht gesagt. Was ist dabei? Bist Du so empfindlich?

Zitat von: "DarkAmbient"
Es tut mir Leid, dass Du Argumentieren mit Missionieren verwechselst

Schwaches manipulatorisches rhetorisches Mittel: Hier versuchst Du eine deiner Schwächen mir aufzudrängen:
WO bitte sind stichhaltige Argumente?

Ich kenn da jemanden der kennt jemanden der kauft bei einem Schlachter ein und "Fernsehsendung" sind für mich keine Argumente. Ich will Fakten![/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 04 Februar 2006, 22:44:26
Zitat von: "SoylentHolger"
Zitat von: "DarkAmbient"
Ich glaube nicht, dass Killerqueen darauf hinaus wollte, ich hätte diese Meinung einfach nur unhinterfragt von jemandem übernommen, der 'das' gelogen hat. Und zu einer Lüge gehört immer auch ein Lügner.


Doch genau das meinte sie. Und jeder außer Dir scheint das verstanden zu haben. Das wird schliesslich auch aus der Formulierung deutlich. Jemand wird nicht automatisch ein Lügner, wenn er eine Lüge guten Glaubens weitererzählt.


Im besten Fall kann man sagen, dass mit 'das ist Gelogen' der Lügner nicht definiert wird und alles offen lässt. Allerdings wäre eine Formulierung wie 'das trifft nicht zu' oder 'das kann ich mir nicht vorstellen' unverfänglicher. Wenn jemand nach einer Aussage von mir 'gelogen! gelogen!' ruft, entspricht das einfach nicht mehr ganz zivilisatorischen Standards, sorry...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 04 Februar 2006, 22:46:46
Artet das jetzt aus hier?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 04 Februar 2006, 22:51:45
Klar. Ich hab noch keinen HC-Vegetarier getroffen, der damit leben konnte, dass er nicht Recht hatte :) Zurücklehnen und zuschauen ist die Devise.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 04 Februar 2006, 22:59:28
Zitat von: "DarkAmbient"
Im besten Fall kann man sagen, dass mit 'das ist Gelogen' der Lügner nicht definiert wird und alles offen lässt. Allerdings währe eine Formulierung wie 'das trifft nicht zu' oder 'das kann ich mir nicht vorstellen' unverfänglicher. Wenn jemand nach einer Aussage von mir 'gelogen! gelogen!' ruft, entspricht das einfach nicht mehr ganz zivilisatorischen Standards, sorry...

Seit wann darf man eine Lüge, egal von wem sie nun stammt, nicht auch als solche deutlich kennzeichnen, um sie anderen, die nicht wissen, dass es sich dabei um eine solche handelt, klar zu machen? Es kann sich dabei auch um uralte und traditionell hergebrachte Lügen handeln; das ändert dennoch nichts daran, dass es welche sind. Mag sein, dass Du als wohl recht empfindlicher Mensch das als "verfänglich" oder zu drastisch ausgedrückt empfinden magst, die breite Mehrheit der Menschen, insbesondere im wissenschaftlichen Bereich, schätzt jedoch eine unmissverständliche Ausdrucksweise, welche keinen/kaum Raum für Fehlinterpretationen lässt.
Wie hier am Beispiel Deiner Person zu erkennen ist, kann aber selbst dann noch ziemlich viel nicht Zutreffendes reininterpretiert werden; allerdings denken (glücklicherweise) nicht sehr viele auf solch verquere Weise, so dass sich die Missverständnisse durch deutliche Sprache doch sehr viel mehr in Grenzen halten, als durch eine um viele Ecken beschriebene.

Aber könntest Du bitte mal wieder zum Thema zurück kommen. Argumentier doch mal und red nicht nur davon! Wir sind alle schon sehr gespannt...[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 04 Februar 2006, 23:15:27
Zitat von: "SoylentHolger"
Ich kenn da jemanden der kennt jemanden der kauft bei einem Schlachter ein und "Fernsehsendung" sind für mich keine Argumente. Ich will Fakten![/color]


Da ist ein 'der kennt jemanden' zuviel drin.

Ok, Fakten. Versuchen wir es noch mal mit sachlicher Argumentation. Vielleicht geht es hier um die Definition, was 'Schlachtabfälle' sind.

Nach meinem Empfinden ist das, was da teilweise in folgendem Absatz aus Wikipedia zu Kochwurst steht, Abfall:
Zitat
Kochwurst wird vorwiegend aus bereits gekochten Zutaten wie Leber, Zunge oder Fleisch hergestellt, die mit Blut, Grütze oder Gelee gebunden werden. Sie werden im ganzen noch einmal gegart, teilweise auch geräuchert. Zu den Kochwürsten gehören Blut- und Leberwurst, Grützwurst, Presskopf, Schwartenmagen, Saumagen und Haggis.


Aber selbst wenn man die 'offizielle' Definition von Schlachtabfall meint, kann man nicht ausschließen, dass diese in Wurst verarbeitet werden, wie z.B. das sog. 'Separatorenfleisch':

Zitat
Da die händische Ablösung von Restfleisch vom Knochen ein sehr arbeitsaufwändiger Prozess ist, werden die fleischbehafteten Knochen grob zerkleinert und dann durch einen löchrigen Zylinder gedrückt. Die Knochen- und Knorpelteile verbleiben im Zylinder, während das Restfleisch darunter gesammelt und weiterverarbeitet wird. Alternativ werden die mit Restfleisch behafteten Knochen durch Hochdruckwalzen geleitet, um Fleisch von Knochen zu trennen.
...
So gewonnenes Separatorenfleisch wird bei der Herstellung verschiedener Wurstwaren verwendet.


Ist mir schon klar, wie das jetzt weitergeht: Wikipedia ist natürlich von Hardcore-Vegetariern unterwandert, etc.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 04 Februar 2006, 23:32:51
Zitat von: "Killerqueen"
Seit wann darf man eine Lüge, egal von wem sie nun stammt, nicht auch als solche deutlich kennzeichnen, um sie anderen, die nicht wissen, dass es sich dabei um eine solche handelt, klar zu machen?


Wenn es sich nicht so offensichtlich um böse Absicht handelt, besteht meistens noch die Möglichkeit, dass es sich um ein Missverständnis handeln könnte. Auf jeden Fall verbaut man sich den Weg zu einer Aushandlung der Differenz. Wenn da jemand ist, der überhaupt nicht debattieren will und einfach 'seine Wahrheit' herausposaunen will, dann ist es ok gegenan zu posaunen, mit dem Finger drauf zu zeigen und 'gelogen!' zu rufen. Es ist aber, wo möglich, immer besser, nicht diese Exklusionsstrategie an zu wenden, sondern auf den anderen einzugehen und versuchen zu verstehen, wie er denkt.

Ich finde es übrigens immer noch frustrierend, dass Du Begriffe wie 'Proteinebene' einfach so im Raum stehen lässt, ohne dass Du nur im Ansatz versuchst zu erklären, was Du meinst. Natürlich ist meine satirische Zuspitzung unsachlich -- aber es geht hier ja schließlich nicht um Mohammed.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: colourize am 04 Februar 2006, 23:40:23
Ich habe eben wieder bei Mr. Kebab lecker Kuzu Sis gegessen. Ein kleines süsses Lämmchen, in feine Stückchen zerhackt und fein-säuberlich auf einen Metallspieß aufgereiht. Dann schön gegrillt. Sehr lecker.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nachtmensch am 04 Februar 2006, 23:51:27
Armer Dark Ambient.

Das Problem bei einer solchen Diskussion ist ja immer wieder das selbe. Vegetarier argumentieren mit ethischen Grundsätzen und diskussionswürdigen "Fakten". Fleischfresser fühlen sich angegriffen, weil sie diesen Grundsätzen nicht genügen (können / wollen)...

Da kommt es dann zu Streit? Na sowas auch.. *haha*

Ebenfalls ohne Fleisch glücklich, gesund und überhaupt,

Nachtmensch.

Achja, wegen der Diskussion um verdorbene Lebensmittel. Vergammeltes Gemüse bzw. die Rückstände der involvierten Pilze sind um ERHEBLICHES weniger toxisch als selbiges von verstorbenem Getier... Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ausschlißelich letzteres geprüft wird.. Aber wo ja schon Ärztetexte als Diskussionsgrundlage herbeizitiert werden, ist wohl eh Hopfen und Malz verloren...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SuperTorus am 05 Februar 2006, 00:14:06
Zitat von: "Nachtmensch"

Achja, wegen der Diskussion um verdorbene Lebensmittel. Vergammeltes Gemüse bzw. die Rückstände der involvierten Pilze sind um ERHEBLICHES weniger toxisch als selbiges von verstorbenem Getier... Da ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ausschlißelich letzteres geprüft wird.. Aber wo ja schon Ärztetexte als Diskussionsgrundlage herbeizitiert werden, ist wohl eh Hopfen und Malz verloren...


Ich gehe doch recht häufig in fiese Imbiss-Stuben und gebe mir dort sehr leckere Fleichprodukte. Vielleicht bilde ich mir das ein, aber der Genuss von Speisen in zweifelhaften Currytempeln scheint meinem Immunsystem recht gut zu tun.

Immerhin hab ich nie Magenschmerzen oder Durchfall wenn ich mal ins Ausland muss. Imbiss-Fleisch sei dank.

(kann natürlich auch Einbildung sein)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Trakl am 05 Februar 2006, 00:20:29
Zitat von: "colourize"
Ich habe eben wieder bei Mr. Kebab lecker Kuzu Sis
gegessen. Ein kleines süsses Lämmchen, in feine Stückchen zerhackt und fein-säuberlich auf einen Metallspieß aufgereiht. Dann schön gegrillt. Sehr lecker.


Auch aus dem Kopf eines Lamms kann man lecker Zeug machen. Bestellt doch beim Türken um die Ecke mal Pac,a. Schmeckt toll! Das Zungenfleisch ist ja auch besonders mager.

Ach übrigens, ich finde es nicht besonders toll, dass 80 cm große Lebewesen zu hunderttausenden mit nur 5 cm Platz zum Nachbarn aufwachsen müssen. Ausgewachsen werden diesen dann brutal die unteren Extremitäten amputiert, der Kopf abgetrennt und aus diesem dann Futter hergestellt, indem er zermahlen zusammen mit Wasser auf über  250 GRad erhitzt wird!  Diese Blöcke aus Kopfmehl werden dann gestapelt und in die Läden gebrahct. Furchtbar. Wenn ich meinen Text so lese, werde ich demnächst wohl auf Brot verzichten. Mir ist echt schlecht.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 05 Februar 2006, 00:29:02
Ich dachte bei "Schlachtabfällen" eigentlich eher immer an die Dinge, die man eigentlich wegwerfen würde. Aber wenn ich bedenke, dass ich mit "Hirn mit Ei" und "Blunzngröstl" (Geröstete Blutwurst) und Ähnlichem aufgewachsen bin, scheine ich ja in den Augen mancher mit Schlachtabfällen grossgezogen worden zu sein :)

Feels quite good.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SuperTorus am 05 Februar 2006, 01:24:11
Zitat von: "phaylon"
Ich dachte bei "Schlachtabfällen" eigentlich eher immer an die Dinge, die man eigentlich wegwerfen würde. Aber wenn ich bedenke, dass ich mit "Hirn mit Ei" und "Blunzngröstl" (Geröstete Blutwurst) und Ähnlichem aufgewachsen bin, scheine ich ja in den Augen mancher mit Schlachtabfällen grossgezogen worden zu sein :)

Feels quite good.


Phaylon, Du als Insider:

Isst man im Ösi-Land auf den Dörfern denn nun wirklich Hunde, oder nicht? Ich hab irgendwann auf RTL mal eine Reportage darüber gesehen.

(btw, meine Schwägerin kommt aus China - da sind Hunde auf dem Teller ja nichts wirklich ungewöhnliches)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 05 Februar 2006, 01:37:44
Ist mir noch nicht untergekommen, und ich hab ehrlichgesagt auch noch Nichts dergleichen gehört. Ich bin mir nichtmal sicher, ob das lebensmittelrechtlich in Ordnung wäre. Das Bauernvolk (keine Rufzeichen, hier sind ja keine Kärntner und Steirer, die getriggert werden könnten) hat allerdings auch so Traditionen wie Schweineschnauzen zu Neujahr, insofern kann's leicht sein, dass es eher ortsbedingt traditionsmässig, aber sehr unregelmässig, vorkommt. Möglich auch, dass diese Tradition importiert wurde, Österreich ist ja stellenweise kulturell sehr vielfältig. Wenn's so wäre, würd's mich auch ein bißchen ärgern, weil ich Hund schon lange mal probieren wollte, da ein Bekannter das immer so anpreist.

Ich bin allerdings Wiener (was ich persönlich eigentlich als einzige österreichische Stadt gelten lasse, alles andere sehe ich eigentlich als Dorf an) und daher wohl nicht ganz so "inside."
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 05 Februar 2006, 05:44:46
Ich glaube, Hunde wären so ziemlich die einzigen ungiftigen Tiere, die ich aus Überzeugung nicht essen würde. Hat emotionale Gründe.


Ansonsten esse ich ausschließlich Dinge, von denen ich sicher weiß, daß der Großteil der Zutaten mal gelebt hat (ob dank Chloroplasten oder nur mit Mitochondrien ist mir da egal) und daß sie mir schmecken.

Im übrigen habe ich die Schnauze ziemlich voll davon, dafür moralisch angepißt zu werden.


Meine Argumente (kurz gerafft):

So... ansonsten gebe ich zu bedenken, daß einem Ernährungswissenschaftler immer wieder sagen, Kinder sollten auf gar keinen Fall ausschließlich vegetarisch ernährt werden (vielleicht kann KQ noch mal kurz erläutern warum; falls sie aber keine Lust [mehr] hat, könnte ich es aber verstehen und Google ist Euer Freund).

Und in der Evolution machten wir wohl auch deswegen so große Fortschritte im Hirnwachstum, weil wir durch die Jagd auf Fleisch (vorher aßen die frühen Primaten wohl vorwiegend vegetarisch, aber auch hier mal ein wenig Kleingetier und Aas - wie heutige Affen übrigens auch) soviel Eiweiß dafür zur Verfügung hatten (so die m.W. gängige Theorie).
(In Kombination mit dem Punkt davor, empfehle ich jeder Frau, die gesunde und intelligente Kinder will, sich zumindest in der Schwangerschaft nicht fleischlos zu ernähren. Das jedenfalls könnte man daraus schließen ;) )

Biologen sagen auch , Menschen sind eindeutig Allesfresser. U.a. ist unser Verdauungssystem sogar besser für Fleisch geeignet, als für die im Tierreich sonst übliche rein vegetarische Ernährung. Gras können wir nämlich nicht verdauen.

Ich ernähre mich sicherlich nicht gesund. Auch (oder gerade) mit zuviel Fleisch (mit den 200g, die Thomas laut Bo2E täglich zu sich nimmt, käme ich nie aus), aber ich bin selten krank, fühl mich gesund und gut, ich ritze nicht, habe keine Depressionen oder sonstigen Störungen, bin nicht übermäßig aggressiv,... kurzum: Mir geht's gut.

So... und jetzt könn ich mir ein Mettwurstbrot und mach die Wurstscheiben 2cm dick!


@Korti: unqualifizeirt genug?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 05 Februar 2006, 09:43:01
Wieder offtopic... :roll: ...
Zitat von: "DarkAmbient"
Es ist aber, wo möglich, immer besser, nicht diese Exklusionsstrategie an zu wenden, sondern auf den anderen einzugehen und versuchen zu verstehen, wie er denkt.

Ich finde es übrigens immer noch frustrierend, dass Du Begriffe wie 'Proteinebene' einfach so im Raum stehen lässt, ohne dass Du nur im Ansatz versuchst zu erklären, was Du meinst.

Es tut mir leid für Dich, dass ich da nun mal wieder sehr unmissverständlich deutlich werden muss, aber aus welchem Grund sollte ich das in Deinem Fall denn tun? In jedem anderen Fall wäre ich gerne bereit, gewisse "spezielle" Begriffe genauer zu erklären.
Aber warum sollte ich denn auf die Denkweise eines Menschen eingehen, der blanke Tatsachen als "Exklusion" empfindet, kein Auge für Relevanz hat und vor allem selbst noch nicht mal im Ansatz bereit bzw. fähig ist, auf die Denkweise seiner Mitmenschen einzugehen? Nur wer leistet, kann fordern, nicht wahr?

Du hängst Dich an einer blossen Formulierung auf, welche ich auch durch "auf Ebene der Proteine gesehen" oder "proteinmäßig gesehen" ersetzen könnte, und lässt den wirklich relevanten und womöglich erklärungsbedürftigen Begriff "biologische Wertigkeit der Proteine" völlig außer Acht. Also, tut mir echt leid, dass ich Dir da weiterzuhelfen keine Lust (mehr) habe, da Du ohnehin niemanden außer Dir selbst zu verstehen scheinst. Jeder andere hier hat meine "spacige Proteinebene" ja offenbar verstanden. Aber da Du ja so ein großer Freund der zum allergrößten Teil unheimlich kompetenten Internetauskunft per Google bist, kannst Du Dir den Begriff "biologische Wertigkeit" gerne dort erklären lassen, welcher dort sehr gut verständlich (zumindest für die meisten Leute) beschrieben ist. (z. B. Lebensmittellexikon (http://www.lebensmittellexikon.de/index.php?http://www.lebensmittellexikon.de/w0000160.php))

So, und nun endlich zurück zum Thema:
Was Eisbär über die Kinderernährung schreibt, ist eigentlich ganz einfach zu erklären.
Theoretisch gesehen kann man Kinder auch fleischlos aufziehen, allerdings ist das eine solche schwierige Wissenschaft für sich, die geeigneten und erforderlichen Nährstoffe zusammenzutragen, dass die Mutter etwa 24h des Tages nur mit der Nachwuchsverköstigung beschäftigt wäre. Der Mensch ist nunmal auch Fleischfresser; der menschliche Organismus kann solche tierischen Närhstoffe optimal verarbeiten und sich zu Nutzen machen. Es ist einfach sicherer für eine gute Entwicklung des Kindes; viele durch Mangel in der Kindheit verursachte Schäden bemerkt man nämlich häufig erst, wenn es leider schon zu spät ist.

Meine beste Freundin ist schon seit ewigen Zeiten eine leidenschaftliche Vegetarierin. Sie ist auf einem Bauernhof aufgewachsen und "kannte" die Tiere immer; irgendwann wollte sie dann kein Fleisch mehr essen, weil ihr das moralisch verwerflich erschien; zudem mochte sie Fleisch ohnehin nie besonders. Kann ich absolut nachvollziehen!
Als sie jedoch schwanger wurde, begann sie plötzlich wieder Fleisch zu essen (nach jahrzehntelanger Abstinenz), weil sie, wie sie sagte, plötzlich wahnsinnige Lust auf Fleisch hatte.
Völlig normal, denn diese "Gelüste" sind nichts weiter, als die Art unseres Körpers, uns zu sagen, dass er genau die in dem "angelüsteten" Lebensmittel enthaltenen Nährstoffe dringend benötigt. Allerdings wird die Fähigkeit, auf seinen Körper zu hören mit der Erziehung meist abtrainiert und zerstört.
Jedenfalls würde meine Freundin, die einiges an Ahnung von Ernährungsdingen hat, ihren Sohn niemals rein pflanzlich ernähren. Das soll er später selbst entscheiden.

Zum Thema Pflanzenfasern: Nicht nur in Verdauung und Nährstoffbilanz wird deutlich, dass wir von der Natur nicht für eine rein pflanzliche Ernährung vorgesehen sind, sondern auch in unserem Gebiss. Ein Pflanzenfresser benötigt Zähne, deren Wachstum immer weiter fortschreitet, um den Abrieb durch die sehr harten Pflanzenfasern kompensieren zu können (siehe Mahlzähne bei Kuh, Pferd,...). Über eine solche Funktion verfügt der Mensch nicht, was bei langjähriger Vegetarierschaft zu starker Abnutzung der Backenzähne führen kann. Das sollte man als Vegetarier immer im Hinterkopf behalten und bei der Ernährung berücksichtigen.

Wenn ein Mensch also auf Natürlichkeit plädiert, sollte er dabei vielleicht nicht vergessen, dass es sich bei der Tatsache, dass ein Mensch nunmal ein Omnivore ist, auch um eine Natürlichkeit handelt. Wie schon vorher erwähnt: Das wahre Problem ist und bleibt die Überbevölkerung![/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nachtmensch am 05 Februar 2006, 10:21:17
Sorry Freunde,

aber was ich da so lese, ist gelinde gesagt haarsträubend dämlich. Es mag ja sein, dass für Schwangere und Kleinkinder die fleischlose Ernährung schwierig ist, aber wie viele von uns sind denn gerade schwanger oder im Kleinkindstadium?? Für wen gilt das Argument denn dann hier??? Achso, Ihr seid eher auf der ganz oder gar nicht - Schiene, also auf Alibi-Suche?

Genauso wie die Ausrede mit "es gibt doch Biofleisch"... Wie viele Fleischfresser kaufen das denn? Dass es sogenanntes Bio-Fleisch gibt, hilft ja auch keinem wirklich weiter, wenn es nicht gekauft wird. Und nach den ganzen - hab keine Kohle für's Kir / MaHa / sonstwas - Antworten finde ich es natürlich absolut löblich, dass Ihr stattdessen alle artig Biofleisch einkauft..  :lol:  :lol:

Ihr sucht doch nur nach irgendwelchen Ausreden, um Euer Gewissen nicht einschalten zu müssen. Das zentrale Problem, dass das Stück Fleisch, dass Ihr esst nichts mehr mit dem Tier, seiner Aufzucht und seinem Tod zu tun hat, wird massiv dadurch gefördert, dass man nur noch rote Stücke Zeugs kauft. Nach Besichtigung eines Schlachthofs möchte ich mal denjenigen sehen, der mir mit voller Ürberzeugung ins Gesicht sagt, dass das ok ist, was da passiert. Oder bei Begutachtung einer Hühner-Kopf-Abreiß-Maschine..

Egal, missionieren will icht nicht, aber nun noch mit gesundheitlichen Punkten zu kommen, ist schon ein wenig arm...

Grüße,

Nachtmensch.

/edit: bitte, Killerqueen, zeig mir doch mal eine Studie, die besagt, dass es bei Vegetariern zu gesundheitlich bedenklichem verfrühten Bachenzahn-Abschleifen kommt. Die ganzen Hormon / Antibiotika / etc.-Skandale sind hingegen doch wirklich nicht von der Hand zu weisen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 05 Februar 2006, 12:13:33
Zitat von: "Nachtmensch"
Es mag ja sein, dass für Schwangere und Kleinkinder die fleischlose Ernährung schwierig ist, aber wie viele von uns sind denn gerade schwanger oder im Kleinkindstadium?? Für wen gilt das Argument denn dann hier???

Äh..?? Zum Beispiel für alle vegetarisch lebenden Menschen, welche sich im Zuge einer Nachwuchsplanung genau über dieses Thema Gedanken machen. Im Übrigen handelt es sich hier um kein Argument für oder gegen irgendwas; es sagt nur, was es eben aussagt. Ich wurde höflich danach gefragt und habe gerne geantwortet. Junge, habt ihr Probleme, Leute!

Zitat
Ihr sucht doch nur nach irgendwelchen Ausreden, um Euer Gewissen nicht einschalten zu müssen.

???????? :weglach:  :hihi:

Zitat
/edit: bitte, Killerqueen, zeig mir doch mal eine Studie, die besagt, dass es bei Vegetariern zu gesundheitlich bedenklichem verfrühten Bachenzahn-Abschleifen kommt.

Ich werde sehen, was sich machen lässt. Ansonsten könnte ich Dir ein paar namhafte Professoren zur Auskunft nennen, wenn Dir das genügt. Und übrigens stand in meinem Beitrag nichts von "verfrüht" und zum anderen stand da lediglich, dass dies passieren KANN (genau aus diesem Grund habe ich das Wort fett geschrieben!!). Les Dir die Sachen doch einfach mal genauer durch!

Edit: Warum soll ich das mit den Zähnen eigentlich belegen? Ist doch völlig logisch! Weißt du was, recherchiere doch selbst, wenn's Dich so brennend interessiert!


Eigenartig, Carnivoren wird von den Pflanzenfressern immer Aggressivität vorgeworfen; bisher haben hier aber nur (einige, nicht alle!!!) Pflanzenfresser aggressiv und bewusst auf persönlich angreifender Ebene reagiert... :biglaugh:

Diese leidige Rumhackerei geht mir sowas von auf den Senkel! Es gibt biologische Gründe und moralische; nach welchen man sich letztendlich richtet, bleibt jedem selbst überlassen und ist auch Jedermanns freies Recht. Ich halte diese Diskussion für überflüssig.


Mann, was für'ne Scheiß-Haarspalterei hier. Nix kapieren, aber rumpöbeln! Die sollten mal besser auf ihren Niacinamid-Haushalt achten; vielleicht könnten sie dann normal denkenden Menschen gedanklich besser folgen... Hey, Korti, bei Dir klappt's doch auch! Gib denen mal ein paar Tipps! ;)[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nachtmensch am 05 Februar 2006, 12:38:25
Nundenn, Quell meiner seichten Sonntag-Unterhaltung,

Zitat von: "Killerqueen"
Zitat von: "Nachtmensch"
Es mag ja sein, dass für Schwangere und Kleinkinder die fleischlose Ernährung schwierig ist, aber wie viele von uns sind denn gerade schwanger oder im Kleinkindstadium?? Für wen gilt das Argument denn dann hier???

Äh..?? Zum Beispiel für alle vegetarisch lebenden Menschen, welche sich im Zuge einer Nachwuchsplanung genau über dieses Thema Gedanken machen. Im Übrigen handelt es sich hier um kein Argument für oder gegen irgendwas; es sagt nur, was es eben aussagt. Ich wurde höflich danach gefragt und habe gerne geantwortet. Junge, habt ihr Probleme, Leute!


Aussagen wie: "es sagt nur, was es eben aussagt" und "..habt Ihr Probleme" sind natürlich zweifelsohne an Sachlichkeit kaum zu übertreffen... :lol:  :lol:  :lol: Ansonsten tut es mir natürlich leid, dass Dir die Zeitkomponente dieses an sich natürlich total logischen Vergleichs mit Schwangeren und Kleinkindern abhanden gekommen ist.. ;)

Zitat
Ich werde sehen, was sich machen lässt. Ansonsten könnte ich Dir ein paar namhafte Professoren zur Auskunft nennen, wenn Dir das genügt. Und übrigens stand in meinem Beitrag nichts von "verfrüht" und zum anderen stand da lediglich, dass dies passieren KANN (genau aus diesem Grund habe ich das Wort fett geschrieben!!). Les Dir die Sachen doch einfach mal genauer durch!


was genau _KANN_ denn passieren? Dass sich Zähne abschliefen, ist völlig normal und passiert bei jedem. Mein "verfrüht" habe ich im Sinne des beschleunigt stattfindenden Prozesses geschrieben. Und das hast Du doch gemeint. Was genau ist daran nicht nachvollziehbar?

Zitat
Eigenartig, Carnivoren wird von den Pflanzenfressern immer Aggressivität vorgeworfen; bisher haben hier aber nur (einige, nicht alle!!!) Pflanzenfresser aggressiv und bewusst auf persönlich angreifender Ebene reagiert... :biglaugh:


looool, persönlich angreifende Ebene, wie das hier:

Zitat
Mann, was für'ne Scheiß-Haarspalterei hier. Nix kapieren, aber rumpöbeln! Die sollten mal besser auf ihren Niacinamid-Haushalt achten; vielleicht könnten sie dann normal denkenden Menschen gedanklich besser folgen... Hey, Korti, bei Dir klappt's doch auch! Gib denen mal ein paar Tipps! ;)


Ihr seid alle so niedlich.. ;) ;) ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 05 Februar 2006, 12:41:20
Zitat von: "Nachtmensch"
looool, persönlich angreifende Ebene, wie das hier:

Zitat
Mann, was für'ne Scheiß-Haarspalterei hier. Nix kapieren, aber rumpöbeln! Die sollten mal besser auf ihren Niacinamid-Haushalt achten; vielleicht könnten sie dann normal denkenden Menschen gedanklich besser folgen... Hey, Korti, bei Dir klappt's doch auch! Gib denen mal ein paar Tipps! ;)

Ja genau so, Sweety! Du hast es verstanden! :D[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: MurMur am 05 Februar 2006, 12:44:18
Ich finde es immer wieder interresant zu welchen emotionalen Eskalationen dieses Thema führt.

Der Mensch ist und bleibt ein Allesfresser deshalb hat er Schneide- und Reißzahne (Fleischfresser) sowie Backen- und Weißheitszähne (Mahlzähne) letztere nehmen immer weiter ab da der Mensch immer mehr Fleisch konsummiert. Dieses führt zu immer stärkeren Hinwachstum.

Jeder Mensch hat die freihe Wahl wie er sich ernähren will Vegetarier sind weder bessere noch schlechtere Menschen als Fleischfresser.

Ich denke ziemlich viel über Ethik nach aber sehe für mich Persöhnlich keinerlei Problem darin Tiere zu essen die Ausschließlich dafür gezüchtet wurden um vom Menschen gegessen zu werden. Und auch das was als Schlachabfall bezeichnet wird ist ja kein Versorbenes Fleisch sondern nur Fleisch 2ter Wahl, und ich wüßte nicht was daran verwerflich ist ein Tier vollständig zu verwerten.

Zum stichwort Biofleisch, dies ist ein Alternative die jeder nutzen kann wenn er als einziges Argument für seinen Fleischverzicht die Tierquälerei und Massentierhaltung hat. Denn auf Fleisch zu verzichten bedeutet nicht diese Probleme zu lösen ganz im gegenteil den das Geld was den Landwirten dardurch verlohren geht müssen sie zur erhaltung Ihrer Existens wo anders wieder reinholen.


Zum Thema Kinder und Fleisch: Das ist nur ein Denkanstoß und ich glaube das nicht jeder in diesem Forum für immer Kinderlos bleiben will.

Zum Gewissen: Ich esse zum Bsp. Bio oder Ökoeier daher hab ich kein schlechtes Gewissen denn kein Tier wird in Dt. so grausamm gehalten wie das Huhn. Von daher versteh ich auch nicht wie Vegetarier die noch Eier und Milch kaufen und Konsumieren ein ruhiges Gewissen haben können den sie unterstützen immer noch die Massentierhaltung. Nur das sie halt nicht das Tier selbst konsumieren.

Vorsicht Haarspalterei: Frei nach dem Motto mein Strom kommt aus der Steckdose, und alles was ich kaufe kommt doch aus Dt. Läden also auch aus der Dt. Wirtschaft.

Und warum soll es arm sein mit gesundheitlichen Gründen zu kommen? Gesundheitliche Gründe halte ich doch für recht rational, denn aus Ethischen Gründen könnte ich auch ganz aufhören zu essen und zu trinken denn ich unterstütze die Globalisierung den Kapitalismus die Massentierhaltung und was weis ich noch durch meinen Konsum. Aber aus gesundheitlichen Gründen eß und trink ich auch weiterhin.


Die belastung mit Pestiziden, Insektiziden, Dioxinen, PAKs, PCBs, EDTAs, Genmanipulation, und die belastung durch Antibiotika in Pflanzen ist leider auch Nachweisbar, jeden tag bei mir auf Arbeit.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 05 Februar 2006, 12:46:40
Was haltet ihr eigentlich von Sojaprodukten und Tofu??
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: MurMur am 05 Februar 2006, 12:55:10
Zitat von: "Henkersbraut"
Was haltet ihr eigentlich von Sojaprodukten und Tofu??


Soja Milch und Joghurt sind Ok ess ich zwischendurch wohl. ( Wenn konventionel und ohne Genmanipulation angebaut)

Tofu: schmeckt für mich wie Mozarella --> nach garnichts, muss ich also nicht haben
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nachtmensch am 05 Februar 2006, 13:00:20
erfreulicherweise bist Du ja auf exakt ein Argument eingegangen, und das mit dem nebulösen Verweis auf irgendwelche nicht genannten aber natürlich namenhaften Professoren. Herzlichen Glückwunsch. Nundenn, weil ich nun weder Ernährungsspezialist bin und entsprechend auch nicht auf biologischen Details, von denen ich nur bedingt viel verstehe, herumackern will, verweise ich mal auf jenden Artikel, von einem Professor der Uni Gießen:

http://www.uni-giessen.de/~gk1415/veg-leben.htm

Und weil ich so gerne zitiere und nicht jedem so viel Text zumuten will, einmal einer der Höhepunkte:

Zitat

von Dr.med Werner Hartinger:

Den nachfolgenden Ergebnissen, Daten und Zahlen liegen vorwiegend die Wissenschaftsstudien der Universität Gießen, des Krebsforschungszentrums Heidelberg und des Bundes-Gesundheitsamtes Berlin zugrunde, die in enger Zusammenarbeit mit dem Vegetarier-Bund Deutschlands durchgeführt wurden. Alle kamen darin nahe übereinstimmend zu den Schlußfolgerungen, daß bei den Vegetariern die geringste Krankheitsanfälligkeit, das normalste Körpergewicht, die besten Laborparameter sowie die günstigsten Blutdruckwerte gefunden wurden, und daß trotz bedeutend längerer Lebenserwartung eine signifikant geringere Krebshäufigkeit besteht. Die Überlebenszeiten bei Krebsbefall waren selbst dann deutlich verlängert, wenn erst nach dem Ausbruch der Krankheit auf vegetarische Ernährung umgestellt wurde.

Die allgemeine Infektanfälligkeit betrug nicht einmal 20% des Durchschnittswertes, und in gleicher Dimension lag die Frequenz der ärztlichen Behandlungsnotwendigkeit. Alle drei Studien kamen zu der pauschalen Feststellung, daß die Vegetarier keine Mangelerscheinungen erkennen ließen und ihr Gesundheitszustand bemerkenswert gut sei. Insgesamt wurden dabei ca. 4000 Vegetarier untersucht, die seit über 10 Jahren fleischfrei lebten.


Wer jetzt noch von gesundheitsbedenklicher Ernährung kommt, möge ähnlich umfangreiche Erhebungen zeigen oder bitte bitte bitte einfach aufhören, so einen Blödsinn unreflektiert in die Welt zu posaunen.

:)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 05 Februar 2006, 13:04:51
Also ich finde nicht, dass Mozzarella nach gar nichts schmeckt. :)



Gut, wenn man es ohne alles isst, könnte es vielleicht sein.


Aber auf Tomaten drauf mit einem netten Gewürz... mhjam
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 05 Februar 2006, 13:21:08
Zitat von: "Nachtmensch"

http://www.uni-giessen.de/~gk1415/veg-leben.htm

Wer jetzt noch von gesundheitsbedenklicher Ernährung kommt, möge ähnlich umfangreiche Erhebungen zeigen oder bitte bitte bitte einfach aufhören, so einen Blödsinn unreflektiert in die Welt zu posaunen.

:)

Sehr schön!!! Warum wusste ich, dass Du ausgerechnet mit einer Rede vom guten alten Hartinger auftrumpfen wirst/willst?? :hihi: Der Mann ist übrigens Unfall-Chirurg und erster Vorsitzender eines Tierschutz-Bundes(nur mal so am Rande).

Wenn Du schon grade mal bei der Uni Gießen bist, frag doch mal den Herrn Prof. Dr. Volker Pudel, der ist wenigsten wirklich im Ernährungssektor tätig und hat eine weniger zweckgebundene Meinung zu diesem Thema (um die Nebulösität ein wenig zu lichten ;)).

Du bist mir ein schöner Diskussionspartner! Mir vorhalten, wenn ich irgendwann auf die unsachliche Pöbelei auf gleiche Weise REAGIERE (denn: actio führt zu reactio, nech?), über unqualifiziertes Geschwätz und Unreflektiertheit meckern, aber selbst kein Stück besser! Natürlich bin auch ich jetzt nicht mehr sachlich, aber ich habe es wenigstens (auch ohne Deine freundliche Hilfe) erkannt und deshalb ziehe ich mich auch aus dieser sinnlosen Basherei zurück.

Aber zum Schluss sein noch gesagt: Ich habe nie behauptet, dass Vegetarier ungesünder sind, als Omnivoren; aber die Behauptung, vegetarisches Essen wäre generell gesünder ist auch nicht richtig. Es hängt immer von dem Menschen selbst ab.
Es stört mich nur, dass manche HC-Vegis offenbar denken, durch ignorieren ließe sich die Tatsache der Omnivorenschaft das Menschen verändern.

So, und jetzt einen schönen Sonntag noch und frohes Fressen - was auch immer![/color] (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/nahrung/c035.gif)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: MurMur am 05 Februar 2006, 13:31:09
Schön *g* nur leider ist die Studie auch nicht mehr so aktuell. In den letzten 5 Jahren hat die Belastung von Pflanzlicher Nahrung jedoch extrem zugenommen.

http://de.einkaufsnetz.org/gift/lebensmittel/

Aber ich bleib auch dabei jeder soll selbst entscheiden ob er Fleisch essen will oder nicht dardurch ist man weder ein besserer noch ein schlechterer Mensch.


Bei den Proben die wir zur zeit bearbeiten rate ich eher vom essen von Fisch ab.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nachtmensch am 05 Februar 2006, 13:45:21
@Killerqueen: Ob der besagte Arzt nun Unfallchirurg oder Gynäkologe ist, ist mir eigentlich recht egal. Entscheidend ist vor allem, dass er halt drei Studien zitiert hat, die auf einer relativ großen Personengruppe basieren. Insofern liegt der eigentliche Gehalt nicht in SEINER Aussage, sondern in der der besagten Studien - die mir allerdings auch gerade nicht vorliegen.

Die Diskussion um das "wer hat angefangen" zu führen, ist nicht wirklich zweckmäßig, auch nicht, wenn ich weiter nach oben durch die gesammelte Hisotrie scrolle, insofern lasse ich das mal lieber hier.

@Murmur:Achja, wenn die Belastung von was auch immer bei Pflanzen zunimmt, wird das im Fleisch sicherlich nicht weniger, da einiges an Giftstoffen ja z.B. im Fettgewebe angereichert wird. Von irgendwas lebt das Getier ja auch.

Im übrigen bin ich keinesfalls Hardcore-Vegetarier, esse Fisch und fände es noch nicht mal besonders dramatisch, fair aufgewachsene Viecher zu vertilgen, tue es nur halt nicht.

Grüße,

Nachtmensch.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: MurMur am 05 Februar 2006, 13:55:24
Zitat von: "Nachtmensch"
@Murmur:Achja, wenn die Belastung von was auch immer bei Pflanzen zunimmt, wird das im Fleisch sicherlich nicht weniger, da einiges an Giftstoffen ja z.B. im Fettgewebe angereichert wird. Von irgendwas lebt das Getier ja auch.


Da hast du völlig recht aber dardurch ist halt Vegetarisches Leben genauso ungesund wenn man nicht weit genug über den Tellerand schaut und Öko sachen kauft. Was ich dir damit nicht vorwerfen möchte ist nur meine Meinung

Zitat von: "Nachtmensch"
Im übrigen bin ich keinesfalls Hardcore-Vegetarier, esse Fisch und fände es noch nicht mal besonders dramatisch, fair aufgewachsene Viecher zu vertilgen, tue es nur halt nicht.


Na dann ist doch alles in Ordnung ;-)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SoylentHolger am 05 Februar 2006, 14:09:41
Zitat von: "DarkAmbient zugebend"
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler

Zitat von: "Nachtmensch gestehend"
weil ich nun weder Ernährungsspezialist

dann benehmt Euch nicht so, gebt Euch nicht als welche aus und zitiert nicht von interessierten Laien wie Dr.Hartinger!
Ich kann mir als WirtIng ein psychologisches Traktat aus der Feder rotzen, da fallen DeLaGuerre die Haare aus. Oder ein 150Seiten Werk über die Epikureer bis Kallisti ohnmächtig von meinem Blödsinn wird. Was hat ein Chirurg mit Ernährung zu tun?

Zitat von: "Nachtmensch in einem sehr sachlichen neutralem Tonfall"
aber was ich da so lese, ist gelinde gesagt haarsträubend dämlich.

Na? Wer fing hier an andere anzugreifen KQ oder Du?

Was soll man von jemanden halten, der ein ironisch ins Feld geführtes Ärztelied für ernstgemeinten Diskussionsstoff hält.
Zitat von: "Nachtmensch eher debil"
Aber wo ja schon Ärztetexte als Diskussionsgrundlage herbeizitiert werden, ist wohl eh Hopfen und Malz verloren...

Mir scheint ich muß eine geistige Stufe runterschalten und ein "Achtung Ironie" oder dergleichen dazuschreiben.

Zitat von: "DarkAmbient in klugscheißendem leicht ironischem Tonfall"
Ist mir schon klar, wie das jetzt weitergeht: Wikipedia ist natürlich von Hardcore-Vegetariern unterwandert, etc.

Nein, Wikipedia ist ein von Laien frei editierbares Onlinelexikon, welches schon einige Male, besonders im politischen Bereich zu Propagandazwecken mißbraucht wurde. Falls Du das in irgendeiner akademischen Arbeit als Quelle zitierst machst Du Dich lächerlich.

Zitat von: "Nachtmensch giftig"
Fleischfresser fühlen sich angegriffen, weil sie diesen Grundsätzen nicht genügen (können / wollen)...


Hier sieht man wieder schön das Elitedenken einiger gutmenschelnden Veget-arier wie Nachtmensch. Omnivore Menschen werden zu FleischFRESSERn erniedrigt und können den hehren Grundsätzen (wohlgemerkt selbsterstellten und auf andere übertragen) nicht genügen. Fallen durchs Raster und sind Untermenschen. (ich liebe Polemik)

Zitat von: "Nachtmensch"
Vergammeltes Gemüse bzw. die Rückstände der involvierten Pilze sind um ERHEBLICHES weniger toxisch als selbiges von verstorbenem Getier


Wer sagt das? Und ob Du an Aflatoxinen oder Botulinustoxin verreckst ist egal. Darüber hinaus kommen Aflatoxine in der Natur wesentlich häufiger vor.

Ich warte immer noch auf Argumente jenseits von Quellen wie Homepages wie www.animalspirit.de www.gott-liebt-dich-und-die-natur.de oder von vagen Quellen wie mein Freund der Koch und sein Schlachter...
KQ hat im wesentlichen immer weitestgehend sachlich argumtiert - das Hintergrundwissen als Ernährungswissenschaftlerin hat sie im Gegensatz zu Euch ja. Gleicht Ihr mangelndes Wissen mit persönlichen Attacken aus? Das erste Mal wo bei Killerqueen Kontra kam wurde ja auch gleich piranhanatisch ausgeschlachtet.

Zitat von: "Nachtmensch"
Nach Besichtigung eines Schlachthofs möchte ich mal denjenigen sehen, der mir mit voller Ürberzeugung ins Gesicht sagt, dass das ok ist, was da passiert. Oder bei Begutachtung einer Hühner-Kopf-Abreiß-Maschine..

Klar, hab als Kind auf dem Dorf häufig bei Schlachtungen zugesehen und geholfen. Ich werd Dir das auch voll ins Gesicht sagen können.

Kannst Du mir bitte in einem Post zeigen, in dem Killerqueen schreibt, dass sie keine Vegetarierin ist? Sie kann im übrigen hervoragend vegetarisch und vegan kochen  (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/nahrung/f080.gif)




hab ich schon wieder das Ironieschild vergessen?
[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 05 Februar 2006, 14:32:55
Da Du MurMurs Bemerkung zur Aktualität der Studien offensichtlich nicht bemerkt hast und auch die Wichtigkeit anderer kleiner Details ein wenig unterschätzt (und ich die Finger ob dieses nicht uninteressanten Themas nunmal schwer still halten kann ;)), muss ich da doch kurz noch darauf hinwiesen:

Zitat von: "Nachtmensch"
@Killerqueen: Ob der besagte Arzt nun Unfallchirurg oder Gynäkologe ist, ist mir eigentlich recht egal. Entscheidend ist vor allem, dass er halt drei Studien zitiert hat, ...

...die bereits zum Zeitpunkt der Rede nicht mehr ganz neu waren, während die Rede von Hartinger selbst auch schon ca. 9 Jahre alt ist.
Zudem ist es sehr wohl interessant, ob der Doktortitel, mit dem sich ein Mensch ziert, sich auf das bearbeitete Fach bezieht oder nicht. Ein Arzt, insbesondere ein Chirurg, ist kein Ernährungswissenschaftler. Dieser Mann arbeitet für den Vegetarierbund und ist Vorsitzender eines Tierschutzbundes; von einer unbefangenen, unabhängigen Arbeitsweise kann hier also nicht die Rede sein.

Einer meiner "namhaften, nebulösen Professoren", Prof. Dr. rer. nat. Joachim Westenhöfer (der sich allerdings, ich gebe es zu, als Psychologe "nur" der Ernährungspsychologie und -soziologie annimmt, aber das spielt in diesem Fall wirklich keine Rolle), sagte mal, dass alles, was wir heute lernen in spätestens 2 Jahren nicht mehr ganz richtig, bis falsch sein wird!

Das wollte ich allen Interessierten hier nur als Denkansatz noch mit auf dem Weg geben.  :D [/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 05 Februar 2006, 14:38:37
Zitat von: "Nachtmensch"
Ihr sucht doch nur nach irgendwelchen Ausreden, um Euer Gewissen nicht einschalten zu müssen. Das zentrale Problem, dass das Stück Fleisch, dass Ihr esst nichts mehr mit dem Tier, seiner Aufzucht und seinem Tod zu tun hat, wird massiv dadurch gefördert, dass man nur noch rote Stücke Zeugs kauft. Nach Besichtigung eines Schlachthofs möchte ich mal denjenigen sehen, der mir mit voller Ürberzeugung ins Gesicht sagt, dass das ok ist, was da passiert. Oder bei Begutachtung einer Hühner-Kopf-Abreiß-Maschine..

Können wir tun. Ich schlachte das Tier auch gerne selbst. Insofern würde ich dich bitten, deine Moral nicht in die Welt zu projizieren, Dankeschön. Du tust hier genau das, was ich an Hardcore-Vegetariern so verachte, du gehst davon aus, dass deine Lebensweise die einzig moralisch legitime ist. Well, surprise! Moral ist nicht absolut. Wenn jemand es mit seinem Gewissen nicht vereinen kann, Tier zu essen, soll er es eben nicht tun. Punkt. Aber anderen zu erzählen, es wäre "falsch" ist nunmal schon sehr nah dran am Missionieren.

Zitat
looool, persönlich angreifende Ebene, wie das hier:

Zitat von: "Nachtmensch"
Sorry Freunde,

Zitat von: "Nachtmensch (ein paar dutzend Mal)"
:lol: :lol:

Zitat von: "Nachtmensch"
Ihr seid alle so niedlich.. ;) ;) ;)


Wer im Glashaus sitzt, sollte im Keller pinkeln ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nachtmensch am 05 Februar 2006, 14:52:10
Zitat von: "SoylentHolger"
Zitat von: "DarkAmbient zugebend"
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler

Zitat von: "Nachtmensch gestehend"
weil ich nun weder Ernährungsspezialist

dann benehmt Euch nicht so, gebt Euch nicht als welche aus und zitiert nicht von interessierten Laien wie Dr.Hartinger!
Ich kann mir als WirtIng ein psychologisches Traktat aus der Feder rotzen, da fallen DeLaGuerre die Haare aus. Oder ein 150Seiten Werk über die Epikureer bis Kallisti ohnmächtig von meinem Blödsinn wird. Was hat ein Chirurg mit Ernährung zu tun?


Ok, ich bin denkender Mensch, der tatsächlich in der Lage ist, über seinen Tellerrand hinweg zu gucken. Genau deshalb äußere ich mich zu fast jedem Thema, das mir diskussionswürdig erscheint und wozu ich meine Meinung kraft dem Recht auf freie Meinungsäußerung und den hier herrschenden Forumsregeln äußern darf. Nichtsdestotrotz ist mir bekannt, dass ich in dem Umfeld kein absoluter Fachmann bin, was ich fairerweise hier betont haben. Anstatt nun aber mit irgendwelchem allgemeinen Gerede daherzukommen, war ich so frei, andere sicherlich eher Sachkundige zu zitieren.

Wo ist da genau Dein Problem? Du wirst mir sicherlich niemals vorschreiben können, wie ich mich zu verhalten habe.

Bedauerlicherweise scheinst Du erhebliche Teile meines Postings nicht nachvollziehen und meinen Argumenten nicht folgen zu können. Ich könnte sie stumpf wiederholen oder Dich um wiederholtes Lesen bitten. Da beides weder besonders freundlich noch besonders zielführend ist, stelle ich fest, dass eine Diskussion mit dem involvierten Personenkreis so nicht führbar ist.

Wir können uns da gerne mal woanders drüber unterhalten, aber das von mir schon oftmals kirtisierte Forenkonstrukt, welches einem nicht ermöglicht, direkt jemanden mit dedizierten Pukten zu konfrontieren, weil beseagte Person sie einfach ignoriert, lässt leider keine weitere Möglichkeit der Diskussion zu.

Wünsch Euch noch ein schönes verbleibendes Wochenende,

Nachtmensch.

@ Phaylon: Einzelne Smiley aus irgendwelchen Kontexten zu reißen, ist nicht sooo wirklich sinnig, aber nur zu..

Zum Inhaltlichen: Ich nötigen niemandem mein Moralsystem auf, aber die Vehemenz, nach der Carnivore ihre Einstellung laut vertreten, lässt den Schluss zu, dass in ihrem Inneren noch eine ähnliche Moral schlummert. Das erklärt wunderbar, warum die sich immer so aufregen, wenn man mal nachfragt, ob sie es für ok halten, Tiere auf beängtem Raum zu mästen, um sie dann nachher umzubringen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nachtmensch am 05 Februar 2006, 14:56:49
Hallo Killerqueen,

bitte lies Dir das noch mal durch und denk mal über Dein Geschriebenes nach.

Zitat von: "Killerqueen"

Zudem ist es sehr wohl interessant, ob der Doktortitel, mit dem sich ein Mensch ziert, sich auf das bearbeitete Fach bezieht oder nicht. Ein Arzt, insbesondere ein Chirurg, ist kein Ernährungswissenschaftler.

...

Einer meiner "namhaften, nebulösen Professoren", Prof. Dr. rer. nat. Joachim Westenhöfer (der sich allerdings, ich gebe es zu, als Psychologe "nur" der Ernährungspsychologie und -soziologie annimmt, aber das spielt in diesem Fall wirklich keine Rolle), ...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 05 Februar 2006, 15:06:18
Zitat von: "Nachtmensch"
@ Phaylon: Einzelne Smiley aus irgendwelchen Kontexten zu reißen, ist nicht sooo wirklich sinnig, aber nur zu..


Es waren keine einzelnen Smileys, du hast deine Belustigung und Herabwürdigung in die Argumentation eingebracht. Nichts dagegen, aber halte dies den anderen nicht doppelmoralisch vor.

Zitat
Zum Inhaltlichen: Ich nötigen niemandem mein Moralsystem auf, aber die Vehemenz, nach der Carnivore ihre Einstellung laut vertreten, lässt den Schluss zu, dass in ihrem Inneren noch eine ähnliche Moral schlummert.


Du meinst, Vegetarier dürfen Carnivoren andauernd G'schichtln aufdrücken, wie ungesund Fleischfressen nicht ist, wie falsch es ist, und so weiter und so fort. Und Carnivoren sollen nicht kontern? Entschuldige, aber welcher der hier anwesenden Fleischfresser hat einem Pflanzenfresser vorgeworfen, er würde etwas Falsches tun? Für mich sieht es genau umgekehrt aus. Die Pflanzenfresser können es einfach nicht ab, dass man ihre Argumente als unwahr bezeichnet. Das sind sie aber in grossen Teilen, und dazu gehört auch dein obiges. Du maßt dir hier einfach an, die Fleischfresser alle zu kennen und analysiert zu haben, einfach, weil sie nicht deiner Meinung sind, und auch sagen, dass dem so ist.

Zitat
Das erklärt wunderbar, warum die sich immer so aufregen, wenn man mal nachfragt, ob sie es für ok halten, Tiere auf beängtem zu mästen, um sie dann nachher umzubringen.


Habe ich persönlich gesagt überhaupt kein Problem damit. Wenn sie sich nicht wehren können ist das meines Erachtens deren Problem. Aber wo bitteschön hat sich ein Fleischfresser aufgeregt, weil ihm diese Frage gestellt wurde? Das Problem ist nämlich, dass nicht nur solche Fragen kommen, sondern meist noch Unterstellungen, Falschinformationen und dergleichen mitkommen, sowie eine moralische Abwertung. Darin sind die Hardcore-Vegetarier nämlich ganz gross. Und auch darin, nachher zu schreien, wie unobjektiv denn nicht die Diskussion ist, und dass man ihnen doch ihre Meinung lassen sollte. Die können ihre Meinung gern behalten, müssen aber damit leben, dass andere sie nicht teilen, bzw. sogar als falsch ansehen.

Und *da* rasten die Pflanzenfresser meiner Beobachtung nach immer ziemlich aus.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 05 Februar 2006, 15:07:58
Zitat von: "Nachtmensch"
bitte lies Dir das noch mal durch und denk mal über Dein Geschriebenes nach.


Bitte, tue auch du dies. Und vergleiche "Chirurg, Vegetarier und Tierschützer" mit "Ernährungspsychologe und -soziologe." Und klammere dabei aus, dass Ersterer auf deiner Seite ist ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nachtmensch am 05 Februar 2006, 15:13:16
Nö Phaylon,

ich habe niemandem vorgeworfen, Fleisch zu essen. Mein einziger echter Kritikpunkt war der, dass unterschwellig bis direkt (die Zahnstory oder das Vitamin B3) behauptet wurde, Vegetarierdasein wäre ungesund. Genau darüber habe ich mich meiner Meinung nach zu Recht aufgeregt.

Ferner habe ich hier garantiert niemanden irgendwie versucht, zu irgendwas zu bekehren. Ob Du es glaubst oder nicht, es interessiert mich nämlich nicht das kleinste bischen, was hier irgendjemand isst.

Zum Thema "Belustigung und Herabwürdigung": das wurde bei mir kritisiert, ich habe das Argument nur wieder zurückgegeben. Mein Stil ist es durchaus, Diskussionen so zu führen, von daher war ich nicht derjenige, der sich anfänglich darüber beschwert hat, wenn mich nicht alles täuscht..

N.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nachtmensch am 05 Februar 2006, 15:18:51
Zitat von: "phaylon"
Zitat von: "Nachtmensch"
bitte lies Dir das noch mal durch und denk mal über Dein Geschriebenes nach.


Bitte, tue auch du dies. Und vergleiche "Chirurg, Vegetarier und Tierschützer" mit "Ernährungspsychologe und -soziologe." Und klammere dabei aus, dass Ersterer auf deiner Seite ist ;)


Ich wiederhole hiermit noch einmal:

Es kommt mir nicht auf den Typen an, sondern darauf, dass Studien von drei verschiedenen Instituten (DIE WURDEN ALSO NICHT VON IHM ANGEFERTIGT!) belegen, dass vegetarische Ernährung NICHT ungesund ist.

Für den Fall, dass das nicht so klar ist: Von den Studien kann mir meinetwegen auch ein Müllman oder WiIng berichten, das interessiert mich nicht die Bohne. Entscheidend ist der Inhalt.

Aber da ihr ja so gerne auf diesem Menschen herumhackt. Bitte gebt mir doch mal Infos über eine Studie mit einem angemessen großen Testfeld, die das Gegenteil belegt. Und nicht nur irgendwelche einzlenen Punkte, meinetwegen kann es ja sogar angehen, dass die Zähne eines Vegetariers ein wenig schneller verschleißen, wenn dafür aber die Tumorrate um einen erheblichen Faktor reduziert wird, ist das doch unter Umständen immer noch ein Nettogewinn...

Grüße,

Nachtmensch.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 05 Februar 2006, 15:29:24
Zitat von: "Nachtmensch"
Nö Phaylon,

Doch, Nachtmensch.

Zitat
ich habe niemandem vorgeworfen, Fleisch zu essen. Mein einziger echter Kritikpunkt war der, dass unterschwellig bis direkt (die Zahnstory oder das Vitamin B3) behauptet wurde, Vegetarierdasein wäre ungesund. Genau darüber habe ich mich meiner Meinung nach zu Recht aufgeregt.


Nein, so war es nicht. Zuerst wurde behauptet, Vegetarismus wäre gesünder, dann wurde eben aufgeführt, dass das Blödsinn ist, dass beides Einfluß auf die Gesundheit hat, und dass man das nicht allein von Vegetarisch/Fleischfresserisch abhängig machen kann. Um mal mit deiner eigenen Kanone zu schießen, was sagt das über Pflanzenfresser aus, dass sie darin ein "Vegetarismus ist ungesund! Bloß nicht!" reininterpretieren?

Wenn es so einfach wäre, brauchten wir keine Ernährungswissenschaftler.

Zitat
Ferner habe ich hier garantiert niemanden irgendwie versucht, zu irgendwas zu bekehren. Ob Du es glaubst oder nicht, es interessiert mich nämlich nicht das kleinste bischen, was hier irgendjemand isst.


Ja, das behauptest du, allerdings sprechen deine Argumente (meiner Meinung nach) eine andere Sprache. Es wurden ja nicht Vegetarier per se angegriffen, sondern nur deren Argument, Fleischfressen wäre ungesünder. Soweit ich das mitbekommen habe, sind die meisten hier der Ansicht (wie ich auch) dass der Mensch omnivor ist, und daher eine ausgewogene Ernährung das sinnvollste wäre.

Zitat
Zum Thema "Belustigung und Herabwürdigung": das wurde bei mir kritisiert, ich habe das Argument nur wieder zurückgegeben. Mein Stil ist es durchaus, Diskussionen so zu führen, von daher war ich nicht derjenige, der sich anfänglich darüber beschwert hat, wenn mich nicht alles täuscht..


Ehrlichgesagt interessiert mich das recht wenig, aber du lässt dich ziemlich langatmig darüber aus, was du am Stil deines Gegenübers nicht toll findest und greifst teils recht tief in die Schublade der Argumentlosen. Du hast auch angeführt, andere würden Punkte ignorieren und nicht darauf eingehen. Dies tust du ja genauso. Viele deiner Argumente scheinen darauf zu fußen, dass dein Gegenüber "einfach nicht verstanden hat" und doch erkennen würde, dass du Recht hast, "wenn er mal nachdenken würde," was für mich schon einen "Wahrheitsanspruch" darstellt.

Hätte mich alles nicht so gestört, aber dieses eine Argument a la "Eure ganze Argumentation ist nichts wert, weil es nur die Verteidigung eures schlechten Gewissens ist" fand ich einfach derb schwach, vor Allem, weil ich mir bisher dachte, du müsstest nicht zu solchen Totschlagargumenten greifen, die einzig darauf abzielen, die Meinung des Anderen als wertlos darzustellen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: phaylon am 05 Februar 2006, 15:34:07
Zitat von: "Nachtmensch"
Es kommt mir nicht auf den Typen an, sondern darauf, dass Studien von drei verschiedenen Instituten (DIE WURDEN ALSO NICHT VON IHM ANGEFERTIGT!) belegen, dass vegetarische Ernährung NICHT ungesund ist.


Es geht auch nicht darum, dass sie ungesund ist. Für mich steht eher der Punkt im Raum, dass einige meinen, sie wäre GESÜNDER.

Zitat
Für den Fall, dass das nicht so klar ist: Von den Studien kann mir meinetwegen auch ein Müllman oder WiIng berichten, das interessiert mich nicht die Bohne. Entscheidend ist der Inhalt.


Ich bin ebenso kein Ernährungswissenschaftler, kann die Studien insofern also nicht beurteilen. Aber wieviele Studien gibt es, die von den Vorteilen einer ausgewogenen Ernährung berichten? Jede Seite kramt immer nur die Studien heraus, die für sie sprechen. Und ich muss ehrlich sagen, ich habe mich *überhaupt nicht* mit dem Ganzen beschäftigt, aber sogar mir sind diese Namen schon in zahlreichen Herbi vs. Carni Diskussionen aufgefallen, insofern finde ich das Argument legitim, dass immer die gleichen Argumente aufgewärmt werden.

Zitat
Aber da ihr ja so gerne auf diesem Menschen herumhackt. Bitte gebt mir doch mal Infos über eine Studie mit einem angemessen großen Testfeld, die das Gegenteil belegt. Und nicht nur irgendwelche einzlenen Punkte, meinetwegen kann es ja sogar angehen, dass die Zähne eines Vegetariers ein wenig schneller verschleißen, wenn dafür aber die Tumorrate um einen erheblichen Faktor reduziert wird, ist das doch unter Umständen immer noch ein Nettogewinn...


Wie gesagt, dazu kann ich nichts sagen. Du würdest aber vielleicht mehr Antworten bekommen, wenn du nicht anfängst die Psyche von Leuten als Argument anzuführen, die du nicht kennst.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: schwarze Katze am 05 Februar 2006, 17:36:37
ich bin schlicht und einfach:

Ich liebe Fleisch :rendeer:

Und mir ist es auch egal, was andere darüber denken und ob sie mich deswegen für politisch unkorrekt, primitiv oder sowas halten. Ich brate mir dann lieber Entenbrust und genisse.

Von 4 Jahren habe ich aus moralischen Grunden versucht, vegetarisch zu leben, es ist mir missslungen. Der Kopf wollte, der Bauch schrie nach Fleisch, ich träumte schon davon. Irgendwann bin ich nachts aufgestanden, mich angezogen und zu erster Döner-Bude gerannt (zum Glück wohnte ich damals aufm Kiez und dort sind die Buden auch Nachts offen).

Der  Körper ist schlau und weiss selbst, wann er was braucht
Im Winter esse ich oft Flesch, im Sommer lebe ich fast fleischlos. Auch wenn ich krank bin, habe ich kein Hunger auf Fleisch.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Sapor Vitae am 05 Februar 2006, 17:54:11
Eine kleine Szene aus "Everything is Illuminated", die ich euch nicht vorenthalten möchte und über die ich mich immer wieder köstlich amüsieren kann:

Zitat
-I'm a vegetarian

-You're a what?

-I don't eat meat

-Pork?

-No

-Chickens?

-No

-And what about a sausage?

-No meat!

-What is wrong with you?


:biglaugh:


Hier gibts das Ganze auch zu sehen:
http://www.apple.com/trailers/warner_independent_pictures/everything_is_illuminated.html
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Beatfinger am 05 Februar 2006, 18:01:53
Zitat von: "Sapor Vitae"
Eine kleine Szene aus "Everything is Illuminated", die ich euch nicht vorenthalten möchte und über die ich mich immer wieder köstlich amüsieren kann:

Zitat
-I'm a vegetarian

-You're a what?

-I don't eat meat

-Pork?

-No

-Chickens?

-No

-And what about a sausage?

-No meat!

-What is wrong with you?


:biglaugh:


Hier gibts das Ganze auch zu sehen:
http://www.apple.com/trailers/warner_independent_pictures/everything_is_illuminated.html


Danke Sapo, den Film werde ich mir sicherlich angucken.....
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Theodemer am 05 Februar 2006, 18:35:07
Off Topic:

Den Film kenn ich noch nicht, aber das Buch ist absolut zu empfehlen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: BloodRayne am 05 Februar 2006, 18:54:05
Ich habe ich des öfteren daran gedacht mich vegetarisch zu ernähren. Einfach aus dem Grund, dass mir die Tiere leid tun. Würde ich das Fleisch, was ich auf dem Teller liegen habe selbst schlachten müssen, wäre meine Entscheidung sicherlich einfach Vegetarier zu werden. Das könnte ich einfach nicht mit mir vereinbaren.. Da man heutzutage aber einfach nur in den Supermarkt gehen muss und sein Fleisch verpackt kaufen kann, denk ich dabei auch nicht allzu häufig daran, dass es mal gelebt hat. Oder ich versuche es zumindest nicht.. Es schmeckt mir einfach und ich könnte nicht darauf verzichten Fleisch zu essen.

Was mich bei dem Thema allerdings stört ist, dass manche Leute wirklich meinen anderen ihre Meinung aufbinden zu müssen. Ich esse z.B. grundsätzlich kein Pferdefleisch und war in der Situation, dass es überhaupt nicht verstanden wurde wieso das so ist. Selbst als ich es erklärt habe kam nur ein "Probier doch mal!" und "Du isst doch auch Kühe, die haben auch gelebt.". Das empfand ich doch als recht nervig. Jeder sollte das essen, was er mag und gut ist.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 06 Februar 2006, 01:11:08
Oh mann, da habe ich ja was aufzuholen. Sorry für die Länge des Posts. Dabei habe ich wirklich darauf verzichtet, Argumente zu bringen, die schon von anderen vorgebracht wurden...

Zitat von: "Eisbär"
Im übrigen habe ich die Schnauze ziemlich voll davon, dafür moralisch angepißt zu werden.


Zumindes in meiner Absicht lag das nicht, dass Du Dich angepisst fühlst. Aber ich finde es gut, wenn jede und jeder den eigenen moralischen Standpunkt vertritt. Moralische Entscheidungen haben die Eigenart, dass sich nicht wirklich auf eine begrenzte Menge von logischen Fakten zurückführen lassen, sondern die Komplexität erfordert da ein intuitiveres Herangehen, dass mit dem ästhetischen Urteil ein bisschen verwand ist.

Zitat
  • "Tiere töten" -> Na und? Fressen und gefressen werden. Überred mal in Australien einen Weißen Hai oder ein Krokodil Dich nicht zu fressen, sondern lieber Gemüse... Wir stehen (normalerweise) am Ende der Nahrungskette (nach uns die Destruenten) und das ist auch gut so. Im übrigen leben Pflanzen auch! Das wird gern vergessen.
Wenn das Dein Empfinden ist, ist es ok. Die Grenze, welche Art von Lebewesen man bereit ist, zu verspeisen, sind ja willkürlich gesetzt (gelegentliche Fälle von Antropophagie übrigens eingeschlossen).

Zitat
  • Massentierhaltung -> Es gibt auch Biofleisch und Pflanzen werden alle in Massen aufgezogen. Diese riesigen Monokulturen sind auch alles andere als gesund für die Umwelt und somit den Menschen. Da bin ich über jedes Weideland dazwischen dankbar.
Dein nächstes Argument entkräftet das hier ja gleich wieder, denn Du vergisst hier, dass ein wesentlicher Teil dieser Monokulturen der Tierfutterproduktion dient. Gäbe es keine Massentierhaltung, wäre solch eine Intensivstlandwirtschaft vielleicht gar nicht nötig.

Zitat
  • Energieverlust bei Nahrungsmittelveredelung -> ja, natürlich könnte man mit dem Getreide, das ein Schwein frißt, was einen Menschen dann X Tage ernährt, Y mal soviele Menschen ernähren. Aber solange in der EU tausende von Tonnen an Lebensmitteln wegen einer Überproduktion vernichtet werden und hohe Subventionen gezahlt werden, damit Äcker eben nicht bewirtschaftet werden, kann das mit dem Ernährungsproblem wohl nicht soweit her sein...
Der größte Teil des Tierfutters wird, soweit ich weiß, importiert. Die Landwirtschaftspolitik der EU ist ein Thema für sich...

Zitat
  • Geschmack -> Mir schmeckt Fleisch eben und ich sehe keinen für mich ausreichenden Grund, darauf zu verzichten.


Gutes Argument, auch wenn es ein subjektives ist. So wie mir Fleisch eben nicht schmeckt. Aber ich finde es legitim, das zu erwähnen.

Zitat
Und in der Evolution machten wir wohl auch deswegen so große Fortschritte im Hirnwachstum, weil wir durch die Jagd auf Fleisch (vorher aßen die frühen Primaten wohl vorwiegend vegetarisch, aber auch hier mal ein wenig Kleingetier und Aas - wie heutige Affen übrigens auch) soviel Eiweiß dafür zur Verfügung hatten (so die m.W. gängige Theorie).


Braucht man wirklich so viel Tiereiweiß um einmal ein 1,5 kg großes, hauptsächlich aus Fett bestehendes Organ wachsen zu lassen?

Die meines Wissens gängige paläotologische Theorie dazu ist, dass durch widrigste ökologische Veränderungen eine maximale Anpassungsfähigkeit der Spezies gefragt war, was in der Wechselwirkung mit anderen Effekten (Entwicklung des Sprachapparats, Werkzeugbenutzung, aufrechter Gang, ...) ein derartig energieverschwenderisches Organ nützlich werden ließ.

Zitat
Biologen sagen auch , Menschen sind eindeutig Allesfresser. U.a. ist unser Verdauungssystem sogar besser für Fleisch geeignet, als für die im Tierreich sonst übliche rein vegetarische Ernährung. Gras können wir nämlich nicht verdauen.


Omnivore zu sein, heißt doch aber, dass man alles essen kann und nicht, dass man alles essen muss. Es klingt erst mal logisch, dass man am gesündesten lebt, wenn man alles was man essen kann möglichst zu gleichen Anteilen zu sich nimmt (50% Fleisch + 50% Pflanzen). Aber ich glaube die Realität ist noch ein bisschen verwinkelter.

Dass Menschen Fleisch gut vertragen, hängt auch nicht ganz unbedeutend von der Zubereitung ab. Es hat doch Gründe, dass wir Fleisch erstmal etwas abhängen lassen und dann noch erhitzen, bevor wir es essen.

Zitat von: "Killerqueen"
aus welchem Grund sollte ich das in Deinem Fall denn tun? In jedem anderen Fall wäre ich gerne bereit, gewisse "spezielle" Begriffe genauer zu erklären.


Hm, was macht meinen Fall so besonders? Wenn ich der begriffstuzigste User in diesem Forum wäre, verdiente ich doch gerade besondere Aufmerksamkeit, nich?

Zitat
Aber warum sollte ich denn auf die Denkweise eines Menschen eingehen, der blanke Tatsachen als "Exklusion" empfindet, kein Auge für Relevanz hat und vor allem selbst noch nicht mal im Ansatz bereit bzw. fähig ist, auf die Denkweise seiner Mitmenschen einzugehen?


Die Form, d.h. indem Du mich der Verbreitung von Lügen bezichtigt hast, nenne ich Exklusion.

Zitat
Nur wer leistet, kann fordern, nicht wahr?


Nicht wahr. Es gibt ja noch sowas wie Menschenrechte. :)

Zitat
Du hängst Dich an einer blossen Formulierung auf, welche ich auch durch "auf Ebene der Proteine gesehen" oder "proteinmäßig gesehen" ersetzen könnte, und lässt den wirklich relevanten und womöglich erklärungsbedürftigen Begriff "biologische Wertigkeit der Proteine" völlig außer Acht.


Ich glaube, ich begreife langsam, was Du meinst. Mein ursprüngliches Argument, kein Fleisch zu essen, weil es meiner eigenen Körpersubstanz so ähnlich ist (die ja auch z.T. aus Fleisch besteht) konnte ich überhaupt nicht mit der Aussage in Verhältnis setzen: "Auch DEINER Körpersubstanz ähneln Eier mit Kartoffeln auf Proteinebene gesehen mehr als Fleisch.". Ich nehme an, Du meintest irgendwas in Bezug darauf, das Ei und Kartoffel meinen Ernährungsbedürfnissen, was Proteine angeht, besser gerecht würden bzw. besser umsetzbar wären, was Du später als "biologische Wertigkeit" bezeichnet hast. Mir ging es aber um die Identifikation mit dem was ich esse, nicht um die Verdaubarkeit. Und eine Aussage wie dass meine Körpersubstanz Eiern mit Kartoffeln eher ähnelte, als Fleisch, ist einfach nur miss bzw. als Abstrusität zu verstehen.

Zitat
Edit: Warum soll ich das mit den Zähnen eigentlich belegen?


Vielleicht weil Du selbst Belege forderst (wenn Du Aussagen nicht sofort als Lüge verwirfst)? Wie war das? Nur wer leistet, kann fordern...?

Zitat
Aber zum Schluss sein noch gesagt: Ich habe nie behauptet, dass Vegetarier ungesünder sind, als Omnivoren;


Äh, und was war das dann?:

Zitat
Es gibt unter Vegetariern mindestens genauso viele, eher sogar mehr Menschen, die sich völlig falsch und damit auch völlig ungesund ernähren. Das Ergebnis dürfen Leute wie ich täglich verarzten!


Ich würde das nicht als Lüge bezeichnen, dass Du behauptest, das nie gesagt zu haben. Aber es wirft doch ein Licht auf Deine verstörende Argumentationsweise. Sich persönlich von Argumenten angegriffen fühlen und mutmaßen, jemand will Dich zu was zwingen, Argumente ignorieren, den Diskussionspartner als Aussätzigen hinstellen, wo Du nicht mehr weiter weißt: lächerlich machen. Wie gesagt: ganz mieser Stil.

Vielleicht ist es aber auch ganz gut, dass Du mir eine Erklärung vorenthälst zu Deinen absonderlichen Andeutungen, vegetarische Ernährung könnte zur Ausrottung der Menschheit führen. Manchmal sollte man mit der Verbreitung seiner genialen Erkenntnisse warten, bis die Welt dafür bereit ist... :P

Zitat von: "MurMur"
Jeder Mensch hat die freihe Wahl wie er sich ernähren will Vegetarier sind weder bessere noch schlechtere Menschen als Fleischfresser.


*unterschreib* (aber sie können die besseren Argumente haben :) )

Zitat von: "SoylentHolger"
Zitat von: "DarkAmbient zugebend"
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler

Zitat von: "Nachtmensch gestehend"
weil ich nun weder Ernährungsspezialist
dann benehmt Euch nicht so, gebt Euch nicht als welche aus und zitiert nicht von interessierten Laien wie Dr.Hartinger!


Ich finde es äußerst bedenklich, ein derartiges Vertrauen in Experten an den Tag zu legen, dass man Leuten den Mund verbietet, nur weil sie etwas anderes behaupten. Ich hätte gedacht, dass die Leute in den Elfenbeintürmen heute schon ziemlich entzaubert wären. Schließlich findest Du zu jedem halbwegs strittigen Thema einen Experten, der das genaue Gegenteil behauptet. In diesem Fall ist es wohl davon abhängig, ob ein Forscher seine Drittmittel von Vegetarier-, Tierschutz- oder Ökoverbänden erhält oder aber von der Fleisch-Lobby.

Nachtmensch hat natürlich ganz recht, wenn er einen Experten von der Vegetarier-Fraktion wählt, um seine Argumente zu belegen. Genau dazu wurde er ja aufgefordert. Er kann ja schlecht einen Experten wählen, der für die Gegenseite argumentiert. Diesen Experten (Mediziner bleibt Mediziner), bzw. die entsprechenden Untersuchungen einfach so zu diskreditieren (ach, den kenn ich, der ist doof) ist ein bisschen billig.

Zitat
Zitat von: "DarkAmbient in klugscheißendem leicht ironischem Tonfall"
Ist mir schon klar, wie das jetzt weitergeht: Wikipedia ist natürlich von Hardcore-Vegetariern unterwandert, etc.

Nein, Wikipedia ist ein von Laien frei editierbares Onlinelexikon, welches schon einige Male, besonders im politischen Bereich zu Propagandazwecken mißbraucht wurde. Falls Du das in irgendeiner akademischen Arbeit als Quelle zitierst machst Du Dich lächerlich.


Nur zur Info: Ich habe Wikipedia übrigens noch nie in einer wissenschaftlichen Arbeit zitiert.

Für Das Niveau dieses Forums reicht Wikipedia noch allemale. Die Manipulationsversuche in Wikipedia bilden eher ein Randphänomen, soweit ich es beurteilen kann. Also lenk hier nicht ab. Wenn Du also sagen wilst, dass Wikipedia sich irrt und Schlachtabfälle wie das Separatorenfleisch nicht in Wurstwaren verarbeitet werden, dann stammle nicht drumherum sondern behaupte es doch einfach direkt und versuche, eine bessere Quelle nachzuweisen.

Übrigens ist es von mir nicht beabsichtigt, in klugscheißerischem Ton, wie Du sagst, rüberzukommen. Wenn ich manchmal etwas gestelzt klinge, liegt das daran, dass ich versuche einen nüchternen Sprachgebrauch beizubehalten. Alledings nehme ich an, dass der beleidigende Tonfall, den Du wählst, um den meinen zu beschreiben, durchaus beabsichtigt ist.

Zitat
Kannst Du mir bitte in einem Post zeigen, in dem Killerqueen schreibt, dass sie keine Vegetarierin ist? Sie kann im übrigen hervoragend vegetarisch und vegan kochen


Es wäre tatsächlich hilfreich hier im Thread zunächst anzugeben, ob man Vegetarier ist, damit man zunächst schon mal grob den Standpunkt einschätzen kann -- und nicht gleich ohne weiteres in die Diskussion zu platzen. Ob jemand in der Lage ist, Gerichte ohne Fleisch zu zu bereiten, halte ich allerdings für eine bzgl. dieser Diskussion völlig irrelevante Information.

Btw.: Und wie ernährst Du Dich?

Zitat
Ich warte immer noch auf Argumente jenseits von Quellen wie Homepages wie www.animalspirit.de www.gott-liebt-dich-und-die-natur.de oder von vagen Quellen wie mein Freund der Koch und sein Schlachter...


Wie wäre z.B. eine Langzeitstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums -- ihr Interesse liegt rein auf Faktoren für krebsbedingte Sterblichkeit, wird zu 100% von Bund&Ländern finanziert und sollte so jenseits des Verdachts sein, irgendwelchen Lobbyeinflüssen zu unterliegen:
http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2003/dkfz_pm_03_12.php

Zitat
Nach einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben Vegetarier ein drastisch verringertes Sterblichkeitsrisiko. 100 in der Altersgruppe der Studienteilnehmer zu erwartenden Todesfällen stehen nur 59 tatsächliche bei den Vegetariern gegenüber. Betrachtet man nur die männlichen Studienteilnehmer, so ist der positive Effekt mit nur 52 tatsächlichen Todesfällen noch ausgeprägter.


Allerdings schnitten die Pseudo-Vegetarier, die ab und zu doch noch ein Stück Fleisch oder Fisch essen, noch ein bisschen besser ab als der Rest (Ovo-Laktos und Veganer). Muss dann jede/r selbst entscheiden, ob nicht-gesundheitliche Gründe den Ausschlag geben, trotzdem darauf zu verzichten, hin und wieder mal ein Tier zu verspeisen.
Titel: , mich intere
Beitrag von: Eisbär am 06 Februar 2006, 01:20:13
Ich hätte da noch eine Frage an KQ. Mich interessiert das Thema eigentlich ja wirklich (u.a. aus purer Neugier), insbesondere, da ich durch häufige verbale Angriffe von Vegetariern wie viele andere Omnivoren (die alleine schon mit dem Begriff "Fleischfresser" beginnen), gerne schon Präventivschläge ausführe und bei Vegetariern unvermittelt anfange, auf vegetarischer Ernährung rumzuhacken.

Ich reiße mich bisher in diesem Thread ordentlich am Riemen, damit ich nicht damit anfange...

Ich weiß, daß es für einen Erwachsen Menschen theoretisch möglich ist, sich völlig ohne fleischliche Nahrung ausgewogen zu ernähren, d.h. alle nötigen Nährstoffe in den entsprechenden Konzentrationen aufzunehmen.

Ist es theoretisch für den Menschen auch möglich sich (ggfs. nur über einen längeren Zeitraum hinweg oder sogar dauerhaft) ausschließlich von tierischen Produkten zu ernähren?

Ich weiß, daß es in der Tierwelt nur ganz wenige Beispiele reiner Fleischfresser gibt, diese finden sich fast alle in polaren Gegenden, wo eben keine Pflanzen leben können (Eisbären gehören dazu). Und ich weiß, daß die Nebenlinie des heutigen Menschen, der ausgestorbene Homo sapiens neandertalis, sich nach heutigen Stand der Wissenschaft gerade hier in der Eiszeit auch wohl vorwiegend fleischlich ernährte.
Ich weiß auch, daß verschiedene Tiere und tierische Produkte unterschiedliche Vitamine enthalten, ich weiß, daß unser Körper statt Kohlehydraten auch Fette und Eiweiße verbrennen kann und ich weiß, daß die Innuit auch extrem von tierischer Nahrung abhängig sind, weil es in ihrem Lebensraum mit Pflanzenwuchs nicht so weit her ist.


Die ganze ethischen Diskussion mal außen vor gelassen: Kann ein Mensch sich rein von tierischen Produkten ernähren?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Kortirion am 06 Februar 2006, 01:53:44
Zitat von: "Killerqueen"
Mann, was für'ne Scheiß-Haarspalterei hier. Nix kapieren, aber rumpöbeln! Die sollten mal besser auf ihren Niacinamid-Haushalt achten; vielleicht könnten sie dann normal denkenden Menschen gedanklich besser folgen... Hey, Korti, bei Dir klappt's doch auch! Gib denen mal ein paar Tipps! ;)


Ne lass mal, die ernsthaften Beiträge spare ich mir für Leute auf, die das auch interessiert und die sich konstruktiv damit auseinandersetzen. Das sehe ich hier leider nicht. Es dreht sich im Moment zwar um etwas übereifrige vegetarier, aber manche Fleischfresser können da ganz genau so sein. Danke, kein Bedarf. ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Jinx am 06 Februar 2006, 03:04:14
Zitat

Ich weiß, daß es für einen Erwachsen Menschen theoretisch möglich
ist, sich völlig ohne fleischliche Nahrung ausgewogen zu
ernähren, d.h. alle nötigen Nährstoffe in den entsprechenden
Konzentrationen aufzunehmen.


Ja, das ist es wirklich. Ebenso wie eine ausgewogene Ernährung mit Fleisch möglich ist.

Aber mal ehrlich, wer von denen, die Fleisch essen und dieses Argument bringen, ernährt sich denn wirklich ausgewogen? Es ist nämlich nicht so, dass die Gleichung Fleischkonsum = ausgewogene Ernährung automatisch richtig ist. Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten, die Fleisch essen, sich nicht ausgewogen ernähren.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: messie am 06 Februar 2006, 03:22:36
Zitat
Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten, die Fleisch essen, sich nicht ausgewogen ernähren.

Darin liegt letztlich wohl auch das Problem.

Ich glaube, dass eine ausgewogene Ernährung mit Fleischkonsum ebenso gesund ist (oder zumindest dem Körper nicht schadet) wie eine ausgewogene vegetarische Nahrungsaufnahme.

Weswegen dann doch Vegetarier häufig seltener krank werden liegt einfach daran, dass sich viele Vegetarier viel bewusster mit ihren Essgewohnheiten auseinandersetzen als Fleischesser, da sie ja durch die Entscheidung, sich vegetarisch zu ernähren, bereits schon sensibilisiert sind und sich informieren, wie eine ausgewogene Ernährung funktioniert.
Nicht alle Vegetarier machen es -siehe hier in diesem Thread "ich versuche nun auch, kein Fisch mehr zu essen"- da zweifle ich mal leicht dran, dass sich da wer informiert hat, wie ausgewogene Nahrungsaufnahme auch ohne Fleisch+Fisch funktioniert  :wink: - aber doch der überwiegende Teil.

Essen inklusive Fleisch entspricht der Norm, und damit gibt es auch jede Menge Menschen die sich über Ernährung noch nie Gedanken gemacht haben. Sie essen es halt weil sie es halt schon immer so gemacht haben. Und wenn das jeden Tag das fette Steak ist und n Brot und sonst McDo. angesagt ist, egaaaal - "man braucht ja Fleisch" und gut ist. *lach*

Man kann sich sowohl vegetarisch als auch unvegetarisch ungesund ernähren.
Die Vegetarierer tun es halt nur seltener  :wink:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 06 Februar 2006, 09:23:10
Zitat von: "Fräulein_Krause"
Allerdings liegt dies bei mir einfach daran, dass ich Fleisch noch nie mochte, als Kind dachte ich immer das man mit wachsendem Alter Fleisch mag aber dieser Zeitpunkt ist nie gekommen.

Lustig, bei mir war's als Kind genau umgekehrt : Ich sah, wie die Erwachsenen offensichtlich freiwillig Salate und anderes Grünzeug aßen, und ich dachte das mir das irgendwann wohl auch mal schmecken wird.Drauf warte ich bis heute, ich bin absoluter Fleischfan  :wink:

Ich würde auch nie behaupten, das diese Art der Ernährung ausgewogen oder übertrieben gesund ist, aber da gebe ich mich ganz meinem Genuss hin :wink:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Simia am 06 Februar 2006, 10:12:36
Zitat
Ich wage mal zu behaupten, dass die meisten, die Fleisch essen, sich nicht ausgewogen ernähren.

Ganz genau, das Thema hat noch eine ganz andere Qualität. Eigentlich wollte ich just in diesen Tagen einen Thread zum Thema "Bewußte Ernährung" bzw. "bewußt leben" eröffnen, als mir dieser hier tendenziell zuvorkam. Ich glaube, das mache ich gleich aber auch noch.

Ansonsten: Ich bin mit einer Vegetarierin zusammen und zwangsläufig achte ich auch mehr auf meine Ernährung, die prinzipiell nach wie vor Fleisch enthält (wenn es auch verdammt leckere Alternativen gibt), aber ich schaue doch genauer hin. Kann ja sein, daß es noch andere Gründe hat, aber ich bin seitdem tatsächlich weniger krank (ok, außer heute).

Was die Ärzte angeht: Mag sein, daß das Lied ironisch war. Aber wenigstens Farin haben sie meines Wissens ja doch noch gekriegt.  :wink:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Yann am 06 Februar 2006, 10:22:01
mal n kleiner umschwenk:

Wer unter euch Fleischessern isst sein Fleisch nicht wenn er es vorher lebendig rumlaufen sah?

Ich selbst hatte einen Schlachter als Großvater und war damit jedes wochenende zu besuch.

Ich verstehe leute nicht die vehement fleisch essen und dennoch bei jeder schlachtung oder mestung sagen: "Uuuh, das arme Tier".
Durch die immer schlimmer werdende verpackselung des Fleisches wird es immer weiter fuer den Kunden entfremdet, und diese art von Doppelmoral entsteht. Auf der einen Seiten Greenpeace wwf tierschutzer, auf der anderen seite Grill Freak...

Seid ihr auch so? oder steht ihr auf der Seite die "am liebsten selbst mal ne Hausschlachtung machen würden" ?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 06 Februar 2006, 10:29:42
Zitat von: "cyco"
Ich verstehe leute nicht die vehement fleisch essen und dennoch bei jeder schlachtung oder mestung sagen: "Uuuh, das arme Tier ?

Ich gehöre zwar nicht unbedingt zu dieser Fraktion, aber ich kann es schon nachvollziehen.Ein niedliches Kücken, Häschen oder Schweinchen im Stall rumlaufen zu sehen ist halt etwas anderes, als ein verpacktes Filetsteak in der Kühltruhe vom Supermarkt zu begutachten.Der Weg zwischen diesen beiden Polen wird ja für den Normalverbraucher meistens ausgeblendet.

Mein Opa hat früher übrigens auch hin- und wieder selbst geschlachtet, dabei zuzugucken fand ich recht interessant, so vom Anatomisch-biologischen Standpunkt her  :wink:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Yann am 06 Februar 2006, 10:32:30
Die sache an hausschlachtungen ist, dass das tier dann auch komplett verwertet wird !!

frueher konnten 4 Familien von einer Sau gut und gerne 2 Monate essen!!

im Supermarkt werden nur die besten stuecke verkauft und der rest wird haefuig entsorgt... Das empfinde ich viel verwerflicher als ein Kalb zu schmierwurst umzumodeln
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nevyn am 06 Februar 2006, 10:41:16
Zitat von: "cyco"
Wer unter euch Fleischessern isst sein Fleisch nicht wenn er es vorher lebendig rumlaufen sah?

Ich mache da keine Kompromisse...Fleisch ist Fleisch.

Zitat von: "cyco"
Auf der einen Seiten Greenpeace wwf tierschutzer, auf der anderen seite Grill Freak...

Naja, ich esse ja keine vom Aussterben bedrohten Tiere...

Zitat von: "cyco"
Seid ihr auch so? oder steht ihr auf der Seite die "am liebsten selbst mal ne Hausschlachtung machen würden" ?

Bisher selber "erlegt" : Fisch und Geflügel
Prinzipiel würde ich auch größere Tiere selber schlachten, aber halt nur unter der Vorraussetzung, dass auch alles verbraucht/verwendet werden kann.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 06 Februar 2006, 10:54:52
Zitat von: "cyco"
Die sache an hausschlachtungen ist, dass das tier dann auch komplett verwertet wird !!

Naja, bei uns wurden nur Hasen, Hühner und Gänse gehalten und geschlachtet, und davon wurd auch nur das "normale" Fleisch verwendet, also nicht irgendwelche ekligen Innereien.
Allerdings hat mein Oma immer die Hasenfelle für ihr Näh-Hobby verwendet.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Yann am 06 Februar 2006, 10:57:15
eklige innereien ?

ich vermute mal das du die ekligen innereien im sommer auf n Grill kloppst, gefuellt mit Massenhaft schlacht abfaellen
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: BloodRayne am 06 Februar 2006, 11:01:07
Zitat von: "Thomas"
Zitat von: "cyco"
Ich verstehe leute nicht die vehement fleisch essen und dennoch bei jeder schlachtung oder mestung sagen: "Uuuh, das arme Tier ?

Ich gehöre zwar nicht unbedingt zu dieser Fraktion, aber ich kann es schon nachvollziehen.Ein niedliches Kücken, Häschen oder Schweinchen im Stall rumlaufen zu sehen ist halt etwas anderes, als ein verpacktes Filetsteak in der Kühltruhe vom Supermarkt zu begutachten.Der Weg zwischen diesen beiden Polen wird ja für den Normalverbraucher meistens ausgeblendet.


Wie ich es schon erwähnt habe gehöre ich zu denen, die so etwas ausblenden. Mir ist schon klar, dass Fleisch nicht verpackt an Bäumen wächst, aber würde ich mir die Herstellung ständig vor Augen halten oder bei der Schlachtung sogar zugucken, dann würde ich es nicht mehr essen wollen..
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Beitrag von: Yann am 06 Februar 2006, 11:05:06
Zitat
Wie ich es schon erwähnt habe gehöre ich zu denen, die so etwas ausblenden. Mir ist schon klar, dass Fleisch nicht verpackt an Bäumen wächst, aber würde ich mir die Herstellung ständig vor Augen halten oder bei der Schlachtung sogar zugucken, dann würde ich es nicht mehr essen wollen..


schöne doppelmoral...
Gehörst du auch zu den Menschen die nicht mehr merken wenn sie gammliges Fleisch auf den Tisch kriegen ?

vor kurzem erst passiert. Ich war im Fürstenhof in Celle mit begleitung. Mein Vater und ich haben noch gequatscht und die 3. Person hat sofort die Lammrippechen in angriff genommen. Als mein Vater und dann angefangen haben, ist uns aufgefallen das das fleisch gaaanz hart an der grenze ist, klar zu erkennen am geruch.

Die Dame war einfach unfaehig zu erkennen das es schlecht war weil sie vermutlich ihr leben lang nur abgepacktes portioniertes fleisch bekommen hat. Ein Phenomen bei dem ich kotzen koennt. Man is der Nahrung so fern, und interessiert sich auch n scheißdreck dafuer was eigentlich drin ist.
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Beitrag von: Thomas am 06 Februar 2006, 11:08:21
Zitat von: "cyco"
eklige innereien ?

ich vermute mal das du die ekligen innereien im sommer auf n Grill kloppst, gefuellt mit Massenhaft schlacht abfaellen


Also mal abgesehen davon, das Würste (davon redest du doch, oder?) sicherlich nicht hauptsächlich aus Innereien besteht, habe ich gegen diese Form der Verwertung nichts einzuwenden.

Und die Grenze zwischen Innereien und Schlachtabfällen ist ja wohl fließend und vom Geschmack abhängig.Essen kann man wohl so ziemlich alles, aber ich persönlich kann mit Leber, Nieren, etc. nicht viel anfangen.
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Beitrag von: Yann am 06 Februar 2006, 11:11:36
klar, leber und nieren is auch nicht so mein fall, ich meinte jedoch den Darm in dem Die wurst steckt
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Beitrag von: Thomas am 06 Februar 2006, 11:16:19
Zitat von: "cyco"
klar, leber und nieren is auch nicht so mein fall, ich meinte jedoch den Darm in dem Die wurst steckt

Kommt halt immer auf die verarbeitung an.Fünf Kilo Tierdarm Pur sind für mich persönlich Schlachtabfälle.Wenn sie aber in Form von Wurst auf den Grill kommen, sieht das anders aus.Genauso siehst es mit der Wurstfüllung aus.Leber&Niere würde ich am Stück sicherlich nicht Essen, aber wenn soetwas unter anderem in der Wurst landet und den Gesamtgeschmack nicht negativ beeinträchtigt kann ich damit ebenfalls leben.

Da fällt mir gerade ein, das ich mir ja auch einige Formen der Leberwurst gerne mal hin- und wieder auf das Brot schmiere... :?
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Beitrag von: Yann am 06 Februar 2006, 11:18:27
alles mal wieder ne frage der "verpackung"

Kann man nur zum schluss kommen:" Das auge isst mit"
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: BloodRayne am 06 Februar 2006, 11:23:13
Zitat von: "cyco"
schöne doppelmoral...


Jeder so, wie er meint..

Zitat von: "cyco"
Gehörst du auch zu den Menschen die nicht mehr merken wenn sie gammliges Fleisch auf den Tisch kriegen ?


Nein und was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Yann am 06 Februar 2006, 11:25:38
hat insofern was damit zu tun, das Nahrungsmittel immer weiter entfremdet werden... hat wer denbericht im TV gesehn als man Leute gefragt hat woher Popcorn kam ?
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Beitrag von: BloodRayne am 06 Februar 2006, 11:42:47
Zitat von: "cyco"
hat insofern was damit zu tun, das Nahrungsmittel immer weiter entfremdet werden... hat wer denbericht im TV gesehn als man Leute gefragt hat woher Popcorn kam ?


Ja, damit hast Du wohl Recht. Ich weiss dennoch sehr wohl, was ich da esse und ob es noch gut ist oder nicht. Alles, was ich sagte war, dass ich mir nicht so viele Gedanken über das Tier und die Schlachtung an sich machen möchte.

Den Bericht habe ich auch gesehen.. unfassbar dass die eine Frau sogar Popcorn Bäume gemalt hat :mrgreen:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Yann am 06 Februar 2006, 11:44:28
hehe, fand ich auch eher Bizarr,  unterstuetzt dadurch das auf einer Agrar messer gefilmt wurde  :!:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Simia am 06 Februar 2006, 11:45:34
Zitat von: "cyco"
Kann man nur zum schluss kommen:" Das auge isst mit"


Das Auge isst man mit ...
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Beitrag von: Eisbär am 06 Februar 2006, 12:20:37
Zitat von: "Simia"
Das Auge isst man mit ...
Zumindest in vielen asiatischen Kulturen...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 06 Februar 2006, 19:26:57
Zitat von: "DarkAmbient"
Ich würde das nicht als Lüge bezeichnen, dass Du behauptest, das nie gesagt zu haben. Aber es wirft doch ein Licht auf Deine verstörende Argumentationsweise. Sich persönlich von Argumenten angegriffen fühlen und mutmaßen, jemand will Dich zu was zwingen, Argumente ignorieren, den Diskussionspartner als Aussätzigen hinstellen, wo Du nicht mehr weiter weißt: lächerlich machen. Wie gesagt: ganz mieser Stil.

...und genau Deiner!

Weißt Du was? Du hast nicht ein Wort, das ich hier geschrieben habe, richtig verstanden! (Du kapierst ja nicht einmal den Unterschied zwischen "höhere Wahrscheinlichkeit, dass Menschen innerhalb einer Interessengemeinschaft ungesund leben" und "das Interessengebiet an sich ist ungesund"!) Bei Dir gibt es offenbar nur weiß und schwarz. Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass Du genau die Dinge, die Du hier in erbärmlicher Weise mir zu unterstellen versuchst, selbst hier im Thread zu Genüge auslebst?
Jedes einzelne Wort, das ich hier geschrieben habe, hast Du als Anfeindung gegen Dich empfunden. Was musst Du nur für ein mieses Selbstwertgefühl besitzen! Ich würde meinen Arsch darauf verwetten, dass Du nicht mal annährend den Schneid besitzt, mir die Dinge, die Du schreibst, ins Gesicht zu sagen! Dazu wird es aber vermutlich nicht kommen, da ich mich mit erbärmlichen Versagerwürstchen wie Dir gar nicht unterhalten will.
Du hast ein wahnsinniges Problem damit, zu akzeptieren, dass andere Menschen, die nicht Deiner geheiligten Meinung sich, auch gültige Argumente haben und Du dadurch nicht im geringsten diskussionsfähig bist.
Da Du Dir das vermutlich schon seit Jahren selbst anhören musst und Dich das schlaucht, genießt Du es, anderen Menschen, ob's grade passt oder nicht, dasselbe an den Kopf zu werfen. Insbesondere im Forum, wo Dich keiner so wirklich kennt und auch nie kennen wird, weil Du Dich wie der letzte Asoziale benimmst und Dich deshalb keiner je kennenlernen will!

So, das ist ein Auszug aus meiner ehrlichen Meinung über Dich, du Vollspast. Fühl Dich jetzt bitte überlegen, weil ich emotional wurde, und wende Dich dann bitte wieder Deiner rechten Hand zu, die sich bestimmt schon ganz schön einsam fühlt![/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 06 Februar 2006, 19:33:56
Hut ab Killerqueen! Das saß bestimmt!  :o


@ Eisbär: Die essen Augen?!!!!!!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: BlackSky am 06 Februar 2006, 20:46:09
Alles 3 ist für sich allein auf Dauer ungesund!Da jedes für sich auf lange Sicht Mangelerscheinungen hervorruft!Daher koch ich mit allem-Gemüse,Fleisch,Fisch...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 07 Februar 2006, 00:55:23
Zitat von: "Killerqueen"
Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, dass Du genau die Dinge, die Du hier in erbärmlicher Weise mir zu unterstellen versuchst, selbst hier im Thread zu Genüge auslebst?


Nö, spielst Du auf meinen Sarkasmus an? Das ist ein Unterschied zum lächerlich machen. Es gibt Dinge, die müssen nicht mehr lächerlich gemacht werden, da kann man nur noch mal humoristisch drübergehen in der Hoffnung, dass es der/die Betreffende dann merkt.

Zitat
Ich würde meinen Arsch darauf verwetten, dass Du nicht mal annährend den Schneid besitzt, mir die Dinge, die Du schreibst, ins Gesicht zu sagen!
Zitat


Ich würde das sogar bevorzugen, weil normalerweise die Beißhemmung des Gegenübers im RL größer ist als im Forum. Allerdings habe ich nach den Diskussionen, die wir bisher hatten, nicht die Hoffnung, dass das auch nur annähernd für ein konstruktives Gespräch ausreichen könnte.

Dazu wird es aber vermutlich nicht kommen, da ich mich mit erbärmlichen Versagerwürstchen wie Dir gar nicht unterhalten will.


Versagerwürstchen? Das ist ja niedlich :)

Zitat
Du hast ein wahnsinniges Problem damit, zu akzeptieren, dass andere Menschen, die nicht Deiner geheiligten Meinung sich, auch gültige Argumente haben und Du dadurch nicht im geringsten diskussionsfähig bist.


Hmm, das spricht eher für ein übersteigertes Selbstwertgefühl, meinst Du nicht?

Die Argumente mögen zum Teil gültig sein, sie müssen deshalb aber noch lange nicht besser sein als meine. Ich habe mich eigentlich bemüht auf Deine einzugehen, auch wenn sie seltsam waren. Das kann ich von Dir nicht behaupten.

Zitat
Da Du Dir das vermutlich schon seit Jahren selbst anhören musst und Dich das schlaucht, genießt Du es, anderen Menschen, ob's grade passt oder nicht, dasselbe an den Kopf zu werfen. Insbesondere im Forum, wo Dich keiner so wirklich kennt und auch nie kennen wird, weil Du Dich wie der letzte Asoziale benimmst und Dich deshalb keiner je kennenlernen will!


Ach, da ist es wieder: Das gute alte Statusspielchen. Verzeih, wenn ich dem nicht so viel Wert beimesse. Ich habe noch andere Leben. Du hast also recht, ich forciere es nicht gerade, dass ich nun jeden hier im RL kennen muss, obwohl ich schon mit ein paar Leuten hier bekannt bin...

Ansonsten... ich glaube, alles ist gesagt.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sYntiq am 07 Februar 2006, 06:10:17
Hmm..hab nur quergelesen. Entschuldigt wenn ich das eine oder andere wider besseren Wissens wiederhole.

a) Schaut mal in div. Lexicas/Nachschlagewerken mal den Begriff Vegetarier" nach. Nicht gerade selten heisst es "Ein Vegetarier ist jemand der sich grösstenteils fleischlos ernährt"

Grösstenteils. NICHT ausschiesslich.

b) Ich gehöre zur Sorte der Fleisch/Geflügel/Fischverweigerer.
Angefangen hat es bei mir das ich nur sehr wenige Fleischsorten überhaupt mochte. Irgendwann fiel mir auf das ich mir auch diese Sorten nur noch reinzwinge, mich aber eigentlich davor geekelt habe. Mene damalige Freundin (Vegetarierin) gab dann den Ausschlag, mal ganz auf Fleisch zu verzichten. MIR pers. hat es gesundheitlich gut getan. Ich habe einen wahnsinnig empfindlichen Magen. In der Zeit wo ich noch fleisch gegessen habe, hatte ich u.a. 2-3 im Monat einen Magen-Darm-Infekt. Danach ca alle 2 Monate. Seiddem ich nicht mehr so exact drauf achte was wo drin ist, (Habe anfangs auch auf alles verzichtet wo Gelatine etc drin war) erden meien Magenprobleme zwar wieder mehr, aber längst nicht so schlimm wie während meiner Fleischzeit.

Allerdings fange ich jetzt nach 5 Jahren Vegetarierdasein an, andere gesundheitliche Probleme zu bekommen. Keine Ahnung ob es etwas damit zu tun hat, aber evtl habe ich mich doch "etwas" falsch ernährt...


Hat halt alles seine Sonnen- und Schattenseiten...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 07 Februar 2006, 20:27:52
Zitat von: "Eisbär"
Ist es theoretisch für den Menschen auch möglich sich (ggfs. nur über einen längeren Zeitraum hinweg oder sogar dauerhaft) ausschließlich von tierischen Produkten zu ernähren?(...)

Kann ein Mensch sich rein von tierischen Produkten ernähren?

Dauerhaft (d. h. Jahrzehnte)? Ganz klar: Nein! Über einen gewissen Zeitraum? Ja!

Es gibt hier nämlich noch Einiges, was ich eigentlich schon längst schreiben wollte... Leider wurde ich ja anderweitig aufgehalten.

Aber zurück zum Thema:
Es ist definitiv nicht möglich, sich als Mensch dauerhaft ausschließlich von tierischen Lebensmitteln zu ernähren. Der Mensch ist zwar ein Omnivore, allerdings sind dabei die Anteile Fleisch- zu Pflanzenfresser nicht 50:50 aufgeteilt.

Zum größeren Teil ist der Mensch noch immer ein Pflanzenfresser. Zu Anbeginn der Entwicklung waren Menschen vermutlich sogar reine Pflanzenfresser; so ist zum Beispiel der Appendix des Dünndarms ein verkümmerter Teil unseres Verdauungssystems, der in der Lage war, Cellulose zur Energiegewinnung verfügbar zu machen. Das kann unser Körper heutzutage nicht mehr. Durch den aufrechten Gang und die damit verbundene Veränderung des Gesichtsfeldes wurde eine Erweiterung des Nahrungsangebotes ermöglicht. Fleisch und andere tierische Nahrungsmittel wurden verfügbar und in die Ernährung mit einbezogen.

Die immer bessere Verfügbarkeit von Fleisch durch bessere Jagdmethoden und später auch Viehzucht, hat den Menschen immer mehr zum Fleischfresser entwickelt.

Eine rein pflanzliche Ernährung stellt kein Problem dar - vorausgesetzt man bedenkt die durch jeden Verzicht auftretenden Defizite. Dazu muss man bereit sein, sich intensiv mit der menschlichen Ernährungsphysiologie auseinanderzusetzen. Der Körper hat sich dem Fleischkonsum längst in solcher Weise angepasst, dass gewisse Nährstoffkombinationen, wie sie in tierischen Produkten vorkommen, für ihn nahezu optimal und unverzichtbar sind.

Sich über einen sehr langen Zeitraum ausschließlich von tierischen LM zu ernähren würde früher oder später dazu führen, dass der Körper sich selbst vergiftet. Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass tierische Produkte generell ungesund sind, sondern dass es sich dabei um eine völlig einseitige Ernährungsform handelt, für die der Köper nicht bestimmt ist  und auch nie ausgelegt war. Wichtige biochemische Vorgänge im menschlichen Körper sind nunmal ohne Kohlehydrate nicht möglich und KH sind ausschließlich in Pflanzen zu finden.
Der Körper ist zwar in der Lage Eiweiß und Fett in Glucose umzuwandeln, kann aber ohne von außen zugeführte KH die Fette niemals vollständig verbrennen. Deshalb wird auch immer wieder salopp gesagt: "Fett verbrennt im Feuer der Kohlehydrate". Ohne Kohlehydrate können gewisse Stoffe nicht dem Citratzyklus zugeführt werden und reichern sich mit der Zeit in Form von Aceton im ganzen Körper an. Zudem übersäuert eine überhöhte Eiweißzufuhr den gesamten Körper und führt damit zu Osteoporose.
Bei (komplett) fastenden Menschen kann man den Acetongeruch sehr häufig wahrnehmen; jedoch nimmt der Ketonspiegel während der doch sehr überschaubaren Zeit des Fastens meist keine bedrohlichen Ausmaße an.
Es gibt auch die sogenannte Atkins-Diät, bei der man Protein und Fett zu sich nehmen darf soviel man will, aber keine Kohlehydrate. Diese Diät ist  sehr umstritten, darf nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen und wird nur bei Menschen angewandt, die sehr stark übergewichtig sind, so dass die Schäden durch die Diät noch geringer sind, als die Schäden die durch weiteres Leben mit Übergewicht entstehen würden.

Mit einem Minimum an KH pro Tag könnte man sicherlich eine Zeit überleben, aber es muss klar sein dass es sich dabei um eine schwerwiegende Fehlernährung handelt. Die durch Verzicht auf Pflanzennahrung entstandenen Defizite auszugleichen, ist im Übrigen gar nicht möglich!

Ich würde den Anteil an tierischer Nahrung, den ein Mensch wirklich benötigt, auf maximal 30% einstufen (eher 20%).

Aus den oben genannten Gründen resultiert auch die ewige Annahme,  Fleisch oder tierische Produkte wären ungesund. Das Verhältnis 20:80 (oder auch 30:70) wird einfach nicht bedacht!
Es liegt also nicht daran, dass Tierisches tatsächlich so ungesund ist, sondern dass in unserer heutigen Gesellschaft viel zu viel davon ge"fressen" wird. Das schlimme dabei ist, dass man die Folgen eben auch mal wieder erst dann erfährt, wenn es eigentlich zu spät ist. Eine Pflanzennulldiät mit ausschließlichem Tier-LM Konsum würde den Körper zugrunde richten! Tierische Nahrung hat einfach eine zu hohe Dichte an Nährstoffen, von denen ohnehin nicht so viel benötigt wird, um in Massen noch bekömmlich zu sein. Die Inuit stellen da sicherlich eine Ausnahme dar; aber ich muss ehrlich sagen, mit denen habe ich mich diesbezüglich noch nie beschäftigt.

Das Zauberwort ist einfach: Ausgewogen ernähren!! Und das heißt, allermaximalst 3 Mal Fleisch oder Eier pro Woche und dazu noch ziemlich wenig davon.

Nicht nur an zuviel Süßkram oder Fett, sondern auch am schlechten Verhältnis von Eiweiß zu Kohlehydraten und Ballststoffen scheitert die Ausgewogenheit. Auch ein Vegetarier könnte sich rein theoretisch durch zu starken Sojakonsum zu Eiweißreich ernähren; aber da diese Produkte meist sehr teuer sind, kommt das nicht so häufig vor. (Fehlernährungen bei Vegetariern sind meist anderer Natur.)

Deshalb würde ich persönlich mir wirklich wünschen, dass es ab jetzt nur  noch Biofleisch zu den entsprechenden Preisen gäbe und eine Zuckersteuer erhoben würde. Damit mache ich mir zwar keine Freunde, aber letztendlich würde es erheblich zur Gesundung unserer allgemein sehr verfressenen Überflussgesellschaft- egal ob Vegi oder Omni - beitragen![/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Trakl am 07 Februar 2006, 21:31:43
da hab ich mal ne frage: was machen eigentlich eskimos? die haben doch nur tiere...... sollen die hungern?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: PaleEmpress am 07 Februar 2006, 22:20:24
Zitat von: "Trakl"
was machen eigentlich eskimos?


Eisblumen essen :hihi:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 08 Februar 2006, 06:46:38
Zitat von: "Trakl"
da hab ich mal ne frage: was machen eigentlich eskimos? die haben doch nur tiere...... sollen die hungern?

:D Wie ich schon schrieb, mit den Inuit (=Eskimos) habe ich mich leider in der Weise nie auseinandergesetzt. Wäre allerdings schon mal interessant, denn immerhin sind die Inuit trotz rohen Fleisches und Mengen an Fett ein sehr gesundes Volk. Allerdings wird immer nur erwähnt, dass sie sich hauptsächlich von Fleisch und Fischen ernähren, nicht ausschließlich. Eine große Rolle spielt dabei sicherlich der hohe Gehalt an Fischfett, welcher verzehrt wird.
Ich werde mich mal erkundigen. :)

Auf die Schnelle habe ich nur das hier mal eben im Internet (auf einer eher unwissenschaftlichen Seite) gefunden:
Zitat
Die Verdauungsorgane der Inuit haben dahingehend eine gesonderte Evolution durchgemacht, dass sie beispielsweise Glucose äußerst effizient aus Eiweiß metabolisieren können.

Wenn man Fleisch und Blut im rohen Zustand verzehrt, bleiben außerdem alle Vitamine, einschließlich Vitamin C, erhalten. Den restlichen Bedarf an Vitaminen decken sie oft, ebenso wie unsere Vorfahren, durch den Verzehr des Mageninhalts von Pflanzenfressern.
[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SchwertSchwinger am 09 Februar 2006, 21:51:44
Pflanzen haben auch eine Seele und leiden! :wink:
Also kann man zu den toten Pflanzen auch totes Tier legen und alles  gegart genießen.  8)
Tierische Eiweiße sind nahrhafter als pflanzliche, nicht umsonst sind wir Menschen so weit gekommen...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 09 Februar 2006, 21:59:12
28 Fleischlover

und 7 Veggis
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Yann am 09 Februar 2006, 22:02:19
fiel der spruch: Vegetarier essen meinem Essen ihr Essen weg !"  ?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SuicideSociety am 10 Februar 2006, 03:29:59
Ich habe Fleiiiisch 'ankreuzt' ... Ich hatte mir auch eine Zeit lang mir das mal ersthafter überlegt Vegetarierer zu werden ... aber so lebe bzw. ernähre ich mich schon viel zu ungesund und wenn dann noch Fleischprodukte wegfallen würden ...  :?
Aber ich kaufe schon Eier von freilaufenden Hühnern oder Bodenhaltung ( wenn ich weniger Geld zum Einkaufen hab ) um den 'Schaden' etwas zu begrenzen ...  :D
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 10 Februar 2006, 09:53:58
Zitat von: "SuicideSociety"
Ich hatte mir auch eine Zeit lang mir das mal ersthafter überlegt Vegetarierer zu werden ... aber so lebe bzw. ernähre ich mich schon viel zu ungesund und wenn dann noch Fleischprodukte wegfallen würden ...  :?

Also das jemand Angst hat, sich noch ungesünder zu ernähren, wenn er kein Fleisch mehr essen würde, höre ich auch zum ersten Mal  :wink:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nevyn am 10 Februar 2006, 09:57:39
Zitat von: "cyco"
fiel der spruch: Vegetarier essen meinem Essen ihr Essen weg !"  ?

Joa, den hab ich schon gebracht...aber ich glaube, in nem anderen Thema
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: BloodyReality am 10 Februar 2006, 10:02:41
Ich könnte mir gar nicht vorstellen auf Fleisch zu verzichten... :shock:
Is doch viiiiel zu legga das Zeugs.
Ich finde auch argumente von wegen "Die armen Tierchen, die müssen sterben, weil WIR sie Essen wollen!" reichlich...nun ja...hirnrissig. Was ich n bissl doof finde ist, dass es heutzutage nicht mehr so ist, dass nur noch Tiere geschlachtet werden, die dann auch wirklich gegessen werden. Aber auch das bleibt wohl bei so einer großen Bevölkerung nicht aus.
Mal abgesehen davon ist es heutzutage ja auch so, dass die Tiere nicht mehr lange vor sich hin krepieren bis sie geschlachtet werden. Elektroscock und jut.
Und es sind viele Nährstoffe im Fleisch die wichtig für den Menschen sind...

Wenn jemand kein Fleisch ist, weil es ihn ekelt totes Tier zu essen...büdde. Aber ich HASSE diese hardcore Vegetarier, die einem 20 mal erzählen "das arme Tierchen da auf deinem Teller!" oder "Ist dir eigentlich klar, dass du grade ein totes Lebewesen isst!?" wenn man grad sein Steak verputzt...
Jeem das seine. Immehin wird das Tierchen auch net wieder lebendig, wenn ich es nicht esse. Und wenn ich es nicht esse, landet es wohlmöglich im Müll und vergammelt und dann war des Tierchens Tod erst recht sinnlos ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: messie am 23 Februar 2006, 18:14:42
Zitat von: "DeLaGuerre"

Ich würde es so ausdrücken: Dass man als einer von recht wenigen Menschen auf Fleisch verzichtet, wird das Handeln der Restmenschheit nicht so stark beeinflussen wie das Engagement in entsprechenden Initiativen. Wenn man sich nicht noch anderweitig engagiert, ist ein "Protestverzicht" ziemliche Augenwischerei.

Das mag schon sein. Aber im privaten Rahmen lässt sich ja auch schon einiges bewegen.
Wenn nämlich beispielsweise alle diese 20% (Fleisch)-80% (Fleischlos)-Quote wie von Killerqueen beschrieben beherzigen würden, dann würde wesentlich weniger Fleisch abgesetzt werden ergo weniger produziert ergo es würden weniger Tiere geschlachtet werden. Auch schon was.
Und wenn diese Aufklärungsarbeit - dass es am gesündesten ist, wenn man wenig Fleisch ist und nicht jeden Tag das fette Steak auf dem Teller geschweige denn die Wurst zum Frühstückstisch sein muss, dann bringt es auch im Kleinen schon eine ganze Menge.

Das "bringt doch eh nichts"-Argument bringen meist eh nur diejenigen Leute, die dazu keine Lust haben. Denn: Es bringt was. Zwar nur ein bisschen, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 23 Februar 2006, 18:32:45
@messie:
So nachhaltig wie Du denken dummerweise die wenigsten Leute. Natürlich bringt es etwas, wenn jeder im Kleinen anfängt und das Verhalten dann Kreise zieht; allerdings werden wir den Effekt nicht mehr erleben. Und weiter als bis zu seinem möglichst angenehmen Ableben denkt und handelt doch kaum noch wer!



P.S. Die von mir erwähnten 20% beziehen sich nicht nur auf Fleisch, sondern auf tierische Lebensmittel im Allgemeinen; also auch Milch, Milchprodukte und Eier. Das Fleisch macht dabei den geringsten Teil aus, so dass der Fleisch-Anteil noch weiter schrumpft.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 24 Februar 2006, 14:27:41
Zitat von: "DeLaGuerre"
Wenn ich mir anschaue, dass hier etliche Personen schreiben, sie würden nicht freiwillig ihren Hintern bewegen, um irgendwas für den Rest der Menschheit zu tun, finde ich die Behauptung, dieselben Personen würden durch Fleischverweigerung die Welt verbessern (wollen), etwas gewagt. Um nicht zu sagen: absolut UNGLAUBWÜRDIG.

Empfinde ich ganz genauso!

Ich denke, dass solche Dinge auch sehr häufig als eine Art Religionsersatz ohne konkretes Ziel zelebriert werden. Deshalb auch der teilweise sehr extreme Fanatismus und der Drang zur Missionierung der "armen verlorenen Seelen".
 
Zitat
Klar, die Auskunft, dass man weniger tierische Produkte essen sollte, ist extrem wichtig!
Aber auch die muss man erstmal unter die Leute bringen.

Grade das WIE spielt dabei eine große Rolle. Und mit Floskeln, die man bei einem esotherischen Extrem-Pflanzenesser-Guru lernt, kommt man da bei vernüftigen und naturwissenschaftlich gebildeten Leuten eben nicht sehr weit.
[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nett am 25 Februar 2006, 15:30:45
Ich habe hier zwar nicht alles gelesen....

aber ich kann mich zumindestens der Meinung anschließen das die Missionierung durch mitlitante Vegetarier / Veganer doch etwas komisch von statten geht...manchmal....

Ich für meinen Teil mag Fleisch, esse Fleisch und tue das sehr gerne. Weihnachten heißt die Ente immer Petra und Bambis Mutti iss eigentlich auch ganz lecker. Schlange und andere exotische Sachen schmecken eh wie Hühnchen und sind somit auch legetemiert....
wenn mir dann ein Vegetarier ins Ohr säuselt...Heeeeey Maaaaaan, das Fleisch sieht eklig aus, wie kannste sowas nur essen....
dann muss ich ihm mitteilen, das ich dies für gewöhnlich mit dem Mund tue und das ich diese Tofugerichte aus dem Ökobiomarkt auch ganz ... ganz eklig anzuschaun finde....

So und jetzt mal zum ernstfall....was macht die Fleischereifachverkäuferin wenn alle kein Fleisch mehr fressen ?
Sie kann dann nicht mehr den Kindern in die Wange kneifen und zwischen ihren wulstigen Wangen sagen : Naaaa Kleine Gesichtswurst....willste n Schtückschen ?
oder
der Schlachter der morgens glücklig die Nationalhymne singt und mit der Bolzenschusskanone durch die Reihen von Kühen läuft ?
Richtig sie würden arbeitslos und unglücklig werden...potentielle Massenmörder....ja und es wäre die Schuld von den Zeugen Jehovas der Esskultur wenn sich die militanten Terroristenkriege nicht mehr um Religion sondern um ein blutigs Schnischnaschnitzel drehen würden.

Spinnen wir den Faden mal weiter....die Vegetarier haben erfolg und der Konsum von tierischen Produkten hört auf...was passiert dann ? Tiere töten ist verboten....richtig die Kühe, Schafe und Ratten werden sich vermehren....sie werden unter wehenden Fahnen aus den Ställen ausbrechen und auf die Felder der Agrarproduzenten stürmen.
Richtig halb so wild, natürliche Selektion, die ersten werden an den Pestizieden sterben...DDT und so... aber dann...dann werden die Tiere immun...sie werden Felder und Wiesen leerfressen. Wie Herden von Mammuts damals werden die Heuschrecken der Veganergeneration über "unsere" Nahrung herfallen. Wenn wir Mauern bauen, werden Sie Leitern bauen.....alles wird von den Kühen und Schafen weggefressen....und was bleibt dann für uns ?

Richtig Luft und Liebe....aber leider füllt beides nicht unseren Magen..na ja begrenzt vielleicht...aber im kompletten ?
Nein die Menschheit ist ausgerottet und die Welt wird ein grüner Dschungelplanet wenn die Pflanzen dann die Schnauze von den Kühen voll haben und anfangen selbige aufzuessen.....

So das war ein kreativer Gedankengang...vielleicht ein wenig Sinnfrei...
aber jut :)
im Endeffekt -----> Jedem das seine :) und alle sind irgendwie glücklig.

in diesem Sinne...stay evil, stay dark...support Tokio Hotel !!!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 27 Februar 2006, 16:42:43
OT:
Zitat von: "DeLaGuerre"
ähm, Paine?? Bist dus????  :shock:

Glaub ich nicht.Diese an manchen Stellen vorhandene Originalität im Ausdruck und die Tatsache, das der Beitrag mehr als fünf Wörter umfasste, sprechen eigentlich eher gegen Paine.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 27 Februar 2006, 17:54:32
Wenn ich mir Netts Posting so ansehe, frage ich mich dann doch, ob zuviel Fleisch nicht auch irgendwie der geistigen Gesundheit schädlich sein könnte... :P

Oder ist das ein Vorstadium der Creutzfeld-Jakob-Krankheit?? :crazy:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Jinx am 27 Februar 2006, 19:01:31
Zitat von: "Killerqueen"
Wenn ich mir Netts Posting so ansehe, frage ich mich dann doch, ob zuviel Fleisch nicht auch irgendwie der geistigen Gesundheit schädlich sein könnte... :P

Oder ist das ein Vorstadium der Creutzfeld-Jakob-Krankheit?? :crazy:


*ggg*

Zitat
Richtig Luft und Liebe....aber leider füllt beides nicht unseren
Magen..na ja begrenzt vielleicht...aber im kompletten ?
Nein die Menschheit ist ausgerottet und die Welt wird ein grüner
Dschungelplanet wenn die Pflanzen dann die Schnauze von den Kühen
voll haben und anfangen selbige aufzuessen.....


Ich warte übrigens immer noch auf die Ausrottung der Dummheit. Aber das ist genau so eine Utopie. Ob das von Dir angesprochene Bolzenschussgerät da eine Lösung wäre?

Das Heranzüchten der Fleischberge, wie sie in der westlichen Welt benötigt werden, verschlingt ein Vielfaches an pflanzlicher Nahrung als für die Ernährung der Weltbevölkerung notwendig wäre. Das Problem wäre wesentlich geringer, wenn der Fleischkonsum geringer ausfiele und die Tiere entsprechend artgerecht gehalten und vernünftig geschlachtet würden. Ich halte nämlich nicht den Verzehr von Fleisch an sich für ein ethisches Problem wohl aber die Haltung und den Transport der Tiere.


Mich hat übrigens noch nie ein Vegetarier wegen meines Fleischkonsums angesprochen. Die waren immer damit zufrieden, selbst kein Fleisch zu essen. Hingegen sind viele Vegetarier genervt, sich dauernd ungefragt Rechtfertigungen von Nicht-Vegetariern anhören zu müssen, deren Witze über sich ergehen zu lassen und sogar noch Versuche, ihnen "hintenrum" Fleischprodukte ("Nebenprodukte" meist, also Schnuten und Poten, die irgendwo verwurstet wurden) anzudrehen.

Ich persönlich finde Fleisch eigentlich nur manchmal geniesbar und dann in Verbindung mit viel Gemüse etc. Die riesigen Braten fand ich schon in meiner Kindheit gruselig (was regelmäßig mit einer temporären Einstellung der Nahrungsaufnahme einherging).
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nett am 28 Februar 2006, 20:15:27
@DeLaGuerre .... nöö ned Paine, nur nett....aber ich habe mir meine Mecker schon abgeholt, n tetra Pack wein in der Ecke gesoffen und wie sagt man hier so schön, mir Heartgramme in den Körper geschnitzt *lach* na ja ^^^^^^^^

@Killerqueen .... ohh das ist schön. Danke...bisher hat man es stets auf den übermässigen Genuss von Tabak, verminderten Sauerstoff oder schlicht und ergreifend auf die festen schläge nach der Geburt geschoben.
Mir blieb dann nichts anderes als zu sagen, das ich nach der Geburt tatsächlich quasi HELLAU brüllend mit dem Kopf auf den Kachelboden gefallen bin....
Aber das mit dem Fleisch...das ist neu, vielleicht ahst du recht....hmm aber auf der anderen Seite sagen die Indianer, Ureinwohner anders wo und Amerikaner : Wenn du Fleisch frisst, übernimmst du die Stäke und Vorteile des aufgefressenen.....
aber der zusammenhang mit Kruzfeld Jakob..na ja den krieg ich dann doch noch ned ganz auf die Reihe ... ich bitt um Klärung....
*am Kopf kratz* War der Kreuzfeld, der Jakob...der Jakob Kreuzfeld nicht ein Apostel oder Jesus oder sowas *zwinker*


@Jinx : ... :) Na ja mir ist das mit den Vegetariern schon dann und wann mal passiert...aber jut das ist dann doch eher eine Sache die bei der Betrachtung über dies hier bzw. das Thema Vegetarier hinausgeht...

Was die andere Sache angeht, also das mit der Gewichtung Pflanzen, Fleischmassen und dem ausreichen oder nicht ausreichen....da traue ich dir wesentlich mehr Hintergrundwissen zu als mir...in so fern :)

Bolzenschussgerät...Ausrottung der Dummheit....Willst du wirklich die Dummheit ausrotten ? Willst du ganz tatsächlich die Welt für dich um ein vielfaches komplizierter machen als sie jetzt schon ist ? und, mal ganz ehrlich, glaubst du ein Bolzenschussgerät würde dafür ausreichen *kicher*

Was das hinterhältige einschmuggeln von panierten Schweineschnautzen in das Essen von Vegetariern angeht....da stimme ich doch mit ein...ich halte das nicht für gut und, um mal ganz ehrlich zu sein, wenns ned aus schusseligkeit passiert verstehe ich auch gar ned wie man auf so einen Blödsinn kommt ? Soll doch jeder fressen was er will..Totes Tier oder Körner ... Leichenfresser oder Körnerfresser...aber den Respekt vor den ejweiligen Essgewohnheiten sollte man schon wahren....

Liebe Grüße
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkSoul am 17 März 2006, 10:34:17
mhm... das einzige was ich dazu sagen kann ist:

Ich hab mich nicht an die Spitze der Nahrunsgkette gekämpft, um Vegetarier zu sein!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 17 März 2006, 14:46:32
Zitat von: "DarkSoul"

Ich hab mich nicht an die Spitze der Nahrunsgkette gekämpft, um Vegetarier zu sein!

Schöner Spruch, könnte von mir sein  8)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sober am 17 März 2006, 14:55:57
Ich ess fleich... mehr, ich liebe fleisch, bin da aber auch eher wählerischer.
Wenns der Geldbeutel erlaubt, so wenig wie möglich tiefkühl zeugs, bei dem man nix sieht, sondern doch eher "frisch". Würde es der Geldbeutel und meine Arbeitszeiten hergeben, würd ich viel lieber direkt zum Bauern fahren um wirklich frisches Fleisch zu bekommen, aber das ist mir nunmal nicht möglich.
Ich geb aber auch zu, daß der Grund für mein Verhalten (lieber an der Theke, oder vom Fleischer oder noch viel lieber direkt vom Bauern) weniger auf moralischen Aspekten beruht, als auf dem Geschmack. Ein Steak, wo die Kuh fast noch dran ist, schmeckt einfach besser, als nen Tiefgekühltes formsteak :P

Ich hab ne Zeit lang bei Veganern gewohnt, die das weniger aus Überzeugung sondern eher beruhend auf einer Allergie machen und muss sagen, daß ich da viel leckeres gegessen habe. Mich wundert immer, wieso es für alles ersatz gibt (schnitzel ersatz, hackfleischersatz, fischstäbchenersatz...) und man nicht einfach iohne Nachahmung versucht, brotbelege etc zu fabrizieren. Ich hab in der Zeit aber auch gelernt, daß ich mit der konsistenz von Tofu so garnicht umkann :P
Achja und der Fischstäbchen-Ersatz hat mal 1000x besser geschmeckt, als echte! ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 17 März 2006, 15:00:34
Zitat von: "sober"
Mich wundert immer, wieso es für alles ersatz gibt (schnitzel ersatz, hackfleischersatz, fischstäbchenersatz...) und man nicht einfach iohne Nachahmung versucht, brotbelege etc zu fabrizieren.

Das frage ich mich auch.Bei Leuten, die aus gesundheitlichen Gründen zu vegetariern/veganern werden, an sich aber nichts gegen ein schönes Steak haben, kann ich das ja verstehen.

Aber bei Leuten, die Fleischessen eklig bzw. unmoralisch finden ? Verstehe ich auch nicht so ganz.Vieleicht irgendein Gewohnheitseffekt ?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: messie am 17 März 2006, 15:16:55
Zitat von: "Thomas"
Zitat von: "sober"
Mich wundert immer, wieso es für alles ersatz gibt (schnitzel ersatz, hackfleischersatz, fischstäbchenersatz...) und man nicht einfach iohne Nachahmung versucht, brotbelege etc zu fabrizieren.

Das frage ich mich auch.Bei Leuten, die aus gesundheitlichen Gründen zu vegetariern/veganern werden, an sich aber nichts gegen ein schönes Steak haben, kann ich das ja verstehen.

Aber bei Leuten, die Fleischessen eklig bzw. unmoralisch finden ? Verstehe ich auch nicht so ganz.Vieleicht irgendein Gewohnheitseffekt ?

Na, diese "Wie"-Sachen sind ja nicht für jene gedacht, die Fleisch eklig finden, sondern für jene die sagen "ich mag den Geschmack von Fleisch, das ist der Grund weswegen ich welches esse".
Die Ersatzsachen schmecken halt genauso gut - und damit gibts ein Argument weniger für die Fleischbefürworter  :wink:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sober am 17 März 2006, 15:21:27
Zitat von: "messie"
Die Ersatzsachen schmecken halt genauso gut - und damit gibts ein Argument weniger für die Fleischbefürworter  :wink:


Hmm, das muss ich verneinen. Ich hab schon recht viel Ersatz gegessen und den wirklichen Fleischgeschmack konnte noch kein Produkt liefern.
Ich würd da eher ein paralleles essen bevorzugen, als eines mit dem anderen ersetzen zu wollen
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 17 März 2006, 15:21:37
Zitat von: "messie"

Die Ersatzsachen schmecken halt genauso gut - und damit gibts ein Argument weniger für die Fleischbefürworter  :wink:

Na ich weiß ja nicht.Wenn's genauso gut schmeckt, kann ich ja auch weiterhin das eigentliche Produkt Fleisch essen, oder ?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: messie am 17 März 2006, 15:25:35
Zitat von: "Thomas"
Zitat von: "messie"

Die Ersatzsachen schmecken halt genauso gut - und damit gibts ein Argument weniger für die Fleischbefürworter  :wink:

Na ich weiß ja nicht.Wenn's genauso gut schmeckt, kann ich ja auch weiterhin das eigentliche Produkt Fleisch essen, oder ?

nö. wenn du nicht möchtest dass ein Tier dafür ermordet wird aber auf den Fleischgeschmack nicht verzichten möchtest, dann weichst du halt darauf aus.
Und ich habe eigentlich sehr wohl den Eindruck, dass der Fleischgeschmack recht gut hinkommt. Vor allem bei dem "Wie-Schnitzel" bemerke ich mal so rein gar keinen Unterschied mehr.

Natürlich ist es noch besser wenn leckeres Vegetarisches auf den Markt kommt. Aber es gibt ja Leute die nur den Geschmack haben wollen den sie schon immer hatten - und für diese sind halt diese Ersatzprodukte gedacht.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 17 März 2006, 15:31:48
Zitat von: "messie"
nö. wenn du nicht möchtest dass ein Tier dafür ermordet wird aber auf den Fleischgeschmack nicht verzichten möchtest, dann weichst du halt darauf aus.

Dann ist das nichts für mich.Ich möchte, das Tiere für meine Mahlzeit sterben müssen  :P
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sober am 17 März 2006, 15:51:18
Hrhr, wieso versuchen mir irgendwie alle zu erzählen, daß das wirklich gleich schmeckt. Bissher brauchte ich bei keinem Produkt überhaupt die Vergleichssituation um zu schmecken, daß da kein totes Tier vor mir liegt.
Vielleicht hab ich aber auch einfach noch nie die richtigen Produkte vor mir gehabt, obwohl ich gerade bei Grillveranstaltungen immer wieder drauf bestehe, zu probieren.

Zitat
nö. wenn du nicht möchtest dass ein Tier dafür ermordet wird aber auf den Fleischgeschmack nicht verzichten möchtest, dann weichst du halt darauf aus.

Ich finde halt, daß man auch auf den geschmack verzichtet, weil die ersatzstoffe nunmal nicht an den geschmack drankommen. und dein beispiel mitm schnitzel: nen Wiener schnitzel schmeckt nach panade und nicht unbedingt besonders doll nach fleisch. Und ich bezweifel, daß nen Sojaprodukt den geschmack von nem medium gebratenen steak ersetzen kann



Und "Wenn du möchtest ob dafür Tier sterben" .. naja, darauf baut die Natur. Fressen und gefressen werden. wobei 1. natürlich ein wenig falsch gehandhabt wird und 2tes nicht so wirklich of der fall ist, aber das Moralargument trifft mich irgendwie so garnicht.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sYntiq am 17 März 2006, 15:57:35
Ich bin ja froh das die Ersatzprodukte eher selten Fleischähnlich schmecken...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: VampireElf am 05 Mai 2006, 11:55:50
Hm, gibt einen ganz einfachen grund für mich Vegetarier zu sein:

Warum soll ich ein Tier töten, wenn ich es nicht muss

Bin nun schon seit 8 jahren Vegetarier und mein arzt meint, ich habe ein super Blutbild, besonders Cholesterin ;)
Und ich meine, es ist nur essen...
Und wer ißt fleisch schon, weil es ein Tier war ? Man ißt es doch nur aus gewohnheit und weil es einem schmeckt.
Und wenn ich nur auf bestimmte nahrungsmittel verzichten muß, damit niemand sterben muß dafür... warum nich ?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Candide am 05 Mai 2006, 12:09:28
Zitat von: "VampireElf"
Hm, gibt einen ganz einfachen grund für mich Vegetarier zu sein:

Warum soll ich ein Tier töten, wenn ich es nicht muss


...und das von einem Vampir....


(SCNR)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: VampireElf am 05 Mai 2006, 12:20:57
Klar, Vampire essen ja auch nicht, sie saugen höchstens die Lebensenergie aus ihren Opfern. Aber nen Vampir würde niemals fleisch essen :evil:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nevyn am 05 Mai 2006, 12:23:45
Zitat von: "VampireElf"
nen Vampir

Ja, dass EINEN Vampir kein Fleisch isst macht Sinn, aber vielleicht isst EIN Vampir ja Fleisch ?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sober am 05 Mai 2006, 12:23:53
Zitat von: "VampireElf"
Und wer ißt fleisch schon, weil es ein Tier war ? Man ißt es doch nur aus gewohnheit und weil es einem schmeckt.


Richtig, und genau weil es schmeckt, werde ich und sicherlich viele andere auch, nicht drauf verzichten. Denn ich bin der Meinung, daß Geschmack nunmal das Hauptargument für meine Essenswahl ist.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: VampireElf am 05 Mai 2006, 12:30:02
Was wäre denn, wenn es einen fleisch ersatz gäbe, der genau so schmeckt wie fleisch ?
Glaube das würde keiner essen, denn nur auf den geschmackt kommt es dann doch nciht an, es muß für viele eben mal gelebt haben ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nevyn am 05 Mai 2006, 12:35:18
Zitat von: "VampireElf"
Was wäre denn, wenn es einen fleisch ersatz gäbe, der genau so schmeckt wie fleisch ?
Glaube das würde keiner essen, denn nur auf den geschmackt kommt es dann doch nciht an, es muß für viele eben mal gelebt haben ;)

Naja, wenn es auch aussieht wie Fleisch, so riecht wie Fleisch und sich auch so anfühlt (vom Biss her) und auch dieselben Inhaltsstoffe hat dann gerne, aber bis dahin : STEAK HER!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: VampireElf am 05 Mai 2006, 12:41:44
Aber immerhin 22 % die kein Fleisch essen, das find ich klasse :)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nevyn am 05 Mai 2006, 12:48:57
Und warum ?
Glaubst Du, dass die Tiere dann frei durch die Welt hüpfen über endlose Blumenwiesen ?
1. 90% der "modernen" Nutztiere wäre in der freien Wildbahn nicht mehr lebensfähig (Kühe etwa, wenn sie nicht gemolken werden...schonmal ne Kuh schreien gehört, wenn das Euter angeschwollen ist ?)
2. Dann gäbe es weniger Jobs in der Landwirtschaft und in den verarbeitenden Betrieben.
3. Würde es den Tieren nicht besser gehen (weil sie dann garnicht auf der Welt wären)
4. Würde sich der Mensch ganz schön degenerativ entwickeln (Zähne etc)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Jinx am 05 Mai 2006, 13:04:54
Zitat

Glaubst Du, dass die Tiere dann frei durch die Welt hüpfen über endlose Blumenwiesen ?


Das ist hier nicht die Frage.

Zitat
1. 90% der "modernen" Nutztiere wäre in der freien Wildbahn nicht mehr lebensfähig (Kühe etwa, wenn sie nicht gemolken werden...schonmal ne Kuh schreien gehört, wenn das Euter angeschwollen ist ?)


Es würde dann zu weniger Tierhaltung kommen.

Zitat
2. Dann gäbe es weniger Jobs in der Landwirtschaft und in den verarbeitenden Betrieben.


Das ist wirklich Bullshit, da mehr und vielfältigere pflanzliche Nahrung hergestellt werden müsste, was teilweise aufwändiger ist.

Zitat
3. Würde es den Tieren nicht besser gehen (weil sie dann garnicht auf der Welt wären)

Da bin ich ja mal gespannt auf die Erklärung, warum es für die meisten Tiere in der Nutztierhaltung toll ist, auf der Welt zu sein bzw. warum eine Nicht-Existenz, die die Vermeidung von quälerischen Haltungsbedingungen (im günstigsten Fall) oder das schlichte Nicht-Wissen über die Existenz (im ungünstigsten Fall) besser sein soll.


Zitat
4. Würde sich der Mensch ganz schön degenerativ entwickeln (Zähne etc)


Das ist nochmal bullshit, da z. b. das hinduistische Indien sich überwiegend ohne den Verzehr  von Fleisch ernährt (d.h. die meisten hinduistischen Inder essen niemals Fleisch, es gibt auch Richtungen, die dies untersagen) ohne zu degenerieren, während hier im Westen die Zivilisationskrankheiten degenerativer Natur (Gicht z. B.) rapide zunehmen, was auf übermäßigen Fleischkonsum zurückzuführen ist.

Ich war mal Vegetarierin, fast drei Jahre lang. Ich habe aufgehört, mich so zu nennen, weil ich doch ab und zu gerne mal ein Steak oder eine Bratwurst esse. Fleischkonsum kommt für mich jedoch nur sehr maßvoll in Betracht.

Ich habe kein Problem mit Leuten, die Fleisch essen wollen und das auch tun, aber wieso müssen die sich immer so verquast dafür rechtfertigen? Warum nicht einfach wie sober, der halt Fleisch isst, weil es ihm schmeckt und mit eventuellen Gegenstimmen hervorragend leben kann? Argumentation ja, aber bitte mit Sinn und Verstand.

edit: ich habe nichts angekreuzt, da ich keine Antwort finde, die auf mich passt.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: VampireElf am 05 Mai 2006, 13:13:41
Was für ein glück haben wir doch, daß wir die tiere so verunstaltet haben, daß sie sich sogar glücklich schätzen können das wir sie ausnutzen, Nevyn :)

Außerdem hören Kühe auf Milch zu produzieren, wenn sie nicht durchgehend gemolken werden.
Und überhaupt, das sind ja alles nur ausreden, keine argumente.

Nur weil wir es zu weit getrieben haben mit den Tieren heißt es doch nicht, daß wir uns nun aller schuld entledigen können und einfach sagen können "ach, was solls, nu is eh zu spät, also ziehen wir noch den größten nutzen daraus".
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: xgatsx am 05 Mai 2006, 13:45:15
seit 9 jahren vegetarier! und das ist auch gut so!
ich kann mir mittlerweile ebenfalls, wie viele andere vegetarier auch nicht mehr vorstellen fleisch zu essen, bei dem gedanken wird mir irgendwie schlecht. allerdings liebe ich jegliche alternativen 8)
der vegane lebensweg wäre nix für mich, da ich nicht auf den käse auf der pizza verzichten will :shock:  8)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 05 Mai 2006, 13:56:48
Was für Alternativen hast du denn ?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nevyn am 05 Mai 2006, 14:18:57
Zitat von: "Jinx"
Zitat

Glaubst Du, dass die Tiere dann frei durch die Welt hüpfen über endlose Blumenwiesen ?

Das ist hier nicht die Frage.

Das war auch eher bezogen auf die doch teilweise recht blauäugige Argumentation mancher Vegetarier...
Zitat von: "Jinx"
Zitat
1. 90% der "modernen" Nutztiere wäre in der freien Wildbahn nicht mehr lebensfähig (Kühe etwa, wenn sie nicht gemolken werden...schonmal ne Kuh schreien gehört, wenn das Euter angeschwollen ist ?)

Es würde dann zu weniger Tierhaltung kommen.

Natürlich gäbe es weniger Tierhaltung...
Zitat von: "Jinx"
Zitat
2. Dann gäbe es weniger Jobs in der Landwirtschaft und in den verarbeitenden Betrieben.

Das ist wirklich Bullshit, da mehr und vielfältigere pflanzliche Nahrung hergestellt werden müsste, was teilweise aufwändiger ist.

Nix Bullshit, viele Gegenden, die sich durchaus für die Tierhaltung eignen, wären für Ackerbau überhauptnichts (Bergig/Viele Felsen im Boden/Dünne Humusschicht)

Zitat von: "Jinx"
Zitat
3. Würde es den Tieren nicht besser gehen (weil sie dann garnicht auf der Welt wären)

Da bin ich ja mal gespannt auf die Erklärung, warum es für die meisten Tiere in der Nutztierhaltung toll ist, auf der Welt zu sein bzw. warum eine Nicht-Existenz, die die Vermeidung von quälerischen Haltungsbedingungen (im günstigsten Fall) oder das schlichte Nicht-Wissen über die Existenz (im ungünstigsten Fall) besser sein soll.

Es ist weder toll noch nicht-toll.
Aber ich denke, Existenz ist besser als keine Existenz, aber darüber kann man sich streiten und nie zu einer Antwort kommen.

Zitat von: "Jinx"
Zitat
4. Würde sich der Mensch ganz schön degenerativ entwickeln (Zähne etc)

Das ist nochmal bullshit, da z. b. das hinduistische Indien sich überwiegend ohne den Verzehr  von Fleisch ernährt (d.h. die meisten hinduistischen Inder essen niemals Fleisch, es gibt auch Richtungen, die dies untersagen) ohne zu degenerieren, während hier im Westen die Zivilisationskrankheiten degenerativer Natur (Gicht z. B.) rapide zunehmen, was auf übermäßigen Fleischkonsum zurückzuführen ist.

Wie lange gibt es denn Hinduismus schon ?
Btw : ich weiß ja, dass die keine Kühe essen, aber gar kein Fleisch wäre mir neu...
Außerdem : warum sind dann nicht auch die Leute in anderen ärmeren Gebieten alle gesund, die Essen ja auch kaum Fleisch...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: xgatsx am 05 Mai 2006, 14:29:41
Zitat von: "Henkersbraut"
Was für Alternativen hast du denn ?


tofu, saitan, weizenfleisch (wheaty) etc...
wenn man weiß, wie man es verarbeiten muss, dann *schmatz*
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Astuzia infernale am 05 Mai 2006, 14:33:09
das interessiert mich jetzt....
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: VampireElf am 05 Mai 2006, 14:40:33
Aldi bietet in letzter Zeit sehr viele vegetarischen Alternativen an ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: xgatsx am 05 Mai 2006, 14:43:52
hmm, wheaty gulasch:
(http://www.ein-besseres-leben.de/images/6011.jpg)



hier findest du alles was du über wheaty wissen musst:
http://www.wheaty.de/2006/de/about/faq.htm
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sober am 05 Mai 2006, 16:08:49
Zitat
Was wäre denn, wenn es einen fleisch ersatz gäbe, der genau so schmeckt wie fleisch ?
Glaube das würde keiner essen, denn nur auf den geschmackt kommt es dann doch nciht an, es muß für viele eben mal gelebt haben


Warum müssen Vegetarier immer wage vermutungen in den raum stellen, über die sie sich aufregen lönne, so wie sie den fleischessern immer unsinnige argumente vorwerfen?

Wieso unterstellst du mir nebenbei ich würde lügen? Wenn ich sag, daß ich das esse, weil es mir schmeckt, dann musst du mir das wohl glauben.
Zumal da noch nen 2ter Aspekt mit reinspielt. Wenn ich für nen Stück Fleisch sagen wir nen Euro zahle und für nen identisch schmeckenden Ersatz (der sich auch so anfühlt, bei einigen Produkten bewirkt die gummi-konsistenz beinahe würgereflexe) aber 2-3Euro kostet (und das ist leider gerade im Veganen Bereich der Fall) dann werd ich sehr wohl weiter Fleisch essen, denn wie ich schonmal sagte, zieht der moralische Aspekt bei mir einfach nicht.

Was ich hier nochmal anmerken möchte: Mir ist es shiceegal was andere essen, trinken, und sonst so tun, solange sie mir nicht in das reinreden, was ich tu und wie ich das tue. Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind es militante Vertreter ihrer Einstellung. Leider sind es immer genau die Vegetarier, Veganer, Fleischfresser, Nichtraucher, Raucher ... die am lautesten das Maul aufreissen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: VampireElf am 05 Mai 2006, 16:26:54
Solange man niemanden damit schadet, kann ja jeder tun und lassen was er will, das is ja auch in ordnung. Aber es ist ja leider nicht so, daß man damit niemanden schadet, darum muß man das maul aufreißen.

Oder schaust du einfach zu wenn dir was ungerecht vorkommt? Ich werd solange mein Maul am lautesten aufreißen, bis ich es nicht mehr kann ;)
Und es scheinen ja auch immer mehr vegetarier zu werden, ich meine alleine hier sind es schon 22 % die kein fleisch essen und ich lerne auch immer mehr kennen, also scheint sich da ja schon was in den köpfen der leute zutun.
Ich finde es nur blöd etwas zu essen ohne sich moralische gedanken zu machen. Das is so wie klamoten tragen aus kinderfabriken oder klamotten aus robbenfell aus der robbenschlachtung zur zeit. Das soll jetzt nicht so bösartig sein wie es rüberkommt, aber wie kann man seine moralischen bedenken einfach ausschalten ?

Hm, tut mir leid, ich weiß das es nichts bringt, aber ihr wißt ja sicher wie das ist mit dingen, die einem wichtig sind und man sich den ganzen tag drüber aufregen könnte ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sober am 05 Mai 2006, 16:43:51
Du kannst dir ja darüber gedanken machen, soviel du willst. aber mich z.b. und leute die das ähnlich sehen einfach damit in ruhe lassen. die energie die du darein steckst, mich zu irgendwas bekehren zu wollen, ist sowas von unsinnig verbratene energie.
Ich kann menschen zum tode nicht ausstehen, die meinen, sie müssten sich in das leben anderer einmischen. Ich tu dir nichts, ich sabbel dir nirgens rein, also lass mich damit auch in ruhe ;) (mal so direkt in die luft gesprochen)
Es ist halt ein Unterschied, ob man etwas Leuten erzählt, die das hören wollen, oder ob man jedem seine Meinung aufzwingt. Und so, wie du hier rüberkommst, bist du jemander der/die anfangen würde zu diskutieren, wenn man weg ist, und kein kresse brot, sondern eines mit mett bestellt. Solche leute können noch so nett sein, aber mit solchen aktionen schaffen sie es extrem schnell auf die hirninterne ignore-liste.

Achso, und wenn es dir nur darum geht, wie unfair sachen sind: Dann durftest du ja garkeine Zeit mehr für irgendwas haben. All die Menschen auf der welt, die unfairer weise täglich verhungern, überfahren werden, an krankheiten sterben. all die schwächeren tiere, die jeden tag gefressen werden. die pflanzen, die unfairer weise eingehen, weil sich z.b. ein farn über sie begibt und ihen das sonnenlicht klaut. Die Welt ist voll mit unfairness. Sicherlich übertreibt es der mensch an vielen stellen, aber wenn mich jede unfairness persönlich treffen würde, hät ich mir schon vor jahren das leben genommen, glaub ich.

Edit: Sich also nur über Fleisch essen aufregen, find ich reichlich naiv.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Jinx am 05 Mai 2006, 16:50:33
Zitat
Nix Bullshit, viele Gegenden, die sich durchaus für die
Tierhaltung eignen, wären für Ackerbau überhauptnichts
(Bergig/Viele Felsen im Boden/Dünne Humusschicht)


Doch Bullshit. Du gehst erstens von radikalem Veganismus aus, ich von Vegetarismus. Zweitens scheint Deine Prämisse die aktuelle agrikulturelle Monokultur zu sein; es gibt viele Feldfrüchte, die sich auch für karge Böden eignen, z. B. Buchweizen etc.

Zitat
Es ist weder toll noch nicht-toll.
Aber ich denke, Existenz ist besser als keine Existenz, aber darüber kann man sich streiten und nie zu einer Antwort kommen.


Ich gehe davon aus, dass eine Nicht-Existenz gewissen Existenzbedingungen vorzuziehen ist. Aber dies ist eine persönliche Auffassung, wie Du sehr richtig bemerkt hast? Warum war es dann ein Argument für Dich? Siehe hier:

Zitat
3. Würde es den Tieren nicht besser gehen (weil sie dann garnicht auf der Welt wären)


Zitat

Wie lange gibt es denn Hinduismus schon ?
Btw : ich weiß ja, dass die keine Kühe essen, aber gar kein Fleisch wäre mir neu...
Außerdem : warum sind dann nicht auch die Leute in anderen ärmeren Gebieten alle gesund, die Essen ja auch kaum Fleisch...


Ich muss hier Wikipedia bemühen, da mein Gebiet westliche, nicht östliche Religionen sind: dort steht, dass man von einer Existenz des Hinduismus grob seit 2000 v. d. Z. ausgeht, wobei jedem aktuellen ein älteres, verwandtes System vorausgeht.
DEN Hinduismus gibt es genauso wenig wie das Christentum. Der Verzehr von Rind ist  verboten, Schwein ist unüblich bzw. in solchen Regionen ohne ausgefeiltes Kühlsystem zum Verzehr nicht geeignet und Indien ist immer noch ein armes Land, so dass man andere Tiere eher zwecks Milch-, Eier- oder Wollgewinnung hält als sie zu essen. Abgesehen davon gibt es Richtungen im Hinduismus, die den Verzehr von Fleisch aus ethischen Gründen ablehnen. Nichts anderes habe ich geschrieben, ich habe nie behauptet, dass Hindus kollektiv kein Fleisch verzehren. Es ist nur recht selten.

Was Deine abschließende Frage angeht: es versteht sich von selbst, dass Menschen, die erzwungenerweise vegetarisch leben ("arme Gegenden") meist auch kein ausgewogenes Angebot an pflanzlicher Nahrung haben und es so zu Mangelerscheinungen kommt. Übrigens hat eine traditionell arme Gegend (bis ins letzte Jahrhundert hinein), wo die Menschen sehr wenig bis kein Fleisch aßen (mangels Finanzkraft) sehr gesunde und vitale Bewohner hervorgebracht, die ein überdurchschnittlich hohes Alter erreichen und praktisch keine Herzinfarkte und wesentlich weniger Krebserkrankungen kennen: Süditalien. Nur dass das eine Gegend ist, in der ein reichhaltiges Angebot an pflanzlicher Nahrung sowie Milchprodukten zur Verfügung stand.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sober am 05 Mai 2006, 16:50:59
Zitat von: "xgatsx"
hmm, wheaty gulasch:
(http://www.ein-besseres-leben.de/images/6011.jpg)



hier findest du alles was du über wheaty wissen musst:
http://www.wheaty.de/2006/de/about/faq.htm

Eins muss man den Leuten lassen, Sie schaffen es jedes gericht vom aussehen her perfekt nachzukochen. Wirft bei mir immernoch ne frage auf:

Wieso? Wieso muss man, wenn man auf fleisch verzichtet, unbedingt etwas kochen, was genauso aussieht, wie ein fleischgericht?
Ich trink seit einiger Zeit nun schon kein Alkohol mehr. Ich versuch doch nun nicht abends, wenn andere ein Bier/Wein/Mischgetränk trinken, etwas zu zaubern, was genauso aussieht und/oder/beides genauso schmeckt?!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Jinx am 05 Mai 2006, 16:54:46
Zitat
Was wäre denn, wenn es einen fleisch ersatz gäbe, der
genau so schmeckt wie fleisch ?
Glaube das würde keiner essen, denn nur auf den geschmackt kommt
es dann doch nciht an, es muß für viele eben mal gelebt haben


Hö? Das habe ich ja noch nie gehört... Allerdings sind die Vegetarier nicht die einzigen hier mit absurden Behauptungen.

Warum ich, wenn ich vegetarisch koche, unbedingt was machen soll, was "fleischähnlich" ist, habe ich allerdings auch nie begriffen. Ich finde das Ersatzzeug meist ziemlich furchtbar.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: PaleEmpress am 05 Mai 2006, 16:56:41
Zitat von: "sober"

Wieso? Wieso muss man, wenn man auf fleisch verzichtet, unbedingt etwas kochen, was genauso aussieht, wie ein fleischgericht?

Ich denke, es geht um den Geschmack. Wenn jemand aus moralischen Gründen kein Fleisch mehr ist, den Geschmack von z. B.  Goulasch mag, dann ist es doch gut, wenn das auch fleischlos zubereitet werden kann. Und ich glaube nicht, daß es um das Aussehen geht, sondern daß einfach das Fleisch durch einen hochwertigen Ersatz ersetzt wird.



Ich hab mal ne Frage an die Veggies: trinkt Ihr Milch und esst Ihr Eier? Wenn ja: woher bezieht Ihr diese Lebensmittel?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SoylentHolger am 05 Mai 2006, 16:58:52
Zitat von: "VampireElf"
Hm, tut mir leid, ich weiß das es nichts bringt, aber ihr wißt ja sicher wie das ist mit dingen, die einem wichtig sind und man sich den ganzen tag drüber aufregen könnte ;)


Das bringt tatsaechlich nichts. Du bewirkst damit nur eine Verhaertung der Fronten und zeigst wieder das Bild des predigenden Besserwissers auf, welches viele Fleischesser von Vegetariern haben. Und richtig die Dinge sind DIR wichtig und nicht den Leuten, die keine Lust mehr darauf haben, bevormundet zu werden.
Zitat von: "VampireElf"
Und wenn ich nur auf bestimmte nahrungsmittel verzichten muß, damit niemand sterben muß dafür... warum nich ?


Pflanzen leben auch. Meine Monstera begleitet mich solange Du Vegi bist und ist mir ans Herz gewachsen wie ein Haustier. Das ist alles Definitionssache. Wenn Du der Argumentation bis zur voelligen Konsequenz folgen wuerdest, muesstest Du Fruktarier werden.
Live and let live. Auch Leute mit anderen Essgewohnheiten.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sober am 05 Mai 2006, 17:45:45
Zitat von: "PaleEmpress"
Zitat von: "sober"

Wieso? Wieso muss man, wenn man auf fleisch verzichtet, unbedingt etwas kochen, was genauso aussieht, wie ein fleischgericht?

Ich denke, es geht um den Geschmack. Wenn jemand aus moralischen Gründen kein Fleisch mehr ist, den Geschmack von z. B.  Goulasch mag, dann ist es doch gut, wenn das auch fleischlos zubereitet werden kann. Und ich glaube nicht, daß es um das Aussehen geht, sondern daß einfach das Fleisch durch einen hochwertigen Ersatz ersetzt wird.

Ich möchte nochmal erwähnen daß ich mehrere Monate "vegan" gelebt habe, einfach, weil ich bei veganern gewohnt habe und mit denen alle mahlzeiten zu mir genommen hab:

Außer die Fischstäbchen, die eh nur nach Panade schmecken, hat KEINS von den Ersatzprodukten auch nur annähernd nach dem geschmeckt, was sie ersetzen sollten ;) Ich fands auch nicht schlimm. Vieles war echt lecker, aber es schmeckt einfach NICHT wie das orginal. Das sagte übrigens auch die "Gastgeberin" die nicht aus moralischen gründen vegan lebt, sondern weil sie allergiebedingt nicht anders kann. Wir haben viel gesprochen und sie hat den feischgeschmack, vorallem aber den käsegeschmack SEHR vermisst.
Und aus diesen Erfahrungen heraus, würde ich stark behaupten wollen, daß oben abgebildetes Gulasch zwar sicherlich lecker sein kann, aber definitiv nicht so schmecken wird, wie die selbe zubereitung mit Rinder oder Schweinegulasch, laut dem Bild aber sehr wohl so aussieht ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Slayer am 05 Mai 2006, 18:18:26
vegetarier essen meinem essen das essen weg.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 05 Mai 2006, 19:47:12
Zitat von: "xgatsx"
ich kann mir mittlerweile ebenfalls, wie viele andere vegetarier auch nicht mehr vorstellen fleisch zu essen, bei dem gedanken wird mir irgendwie schlecht. allerdings liebe ich jegliche alternativen 8)
der vegane lebensweg wäre nix für mich, da ich nicht auf den käse auf der pizza verzichten will :shock:  8)

Du hast also kein Problem damit, dass das Lab mit welchem Dein Käse hergestellt wird, aus Kälbermägen gewonnen wird? Sind geschlachtete Tierkinder nicht so schlimm?

Natürlich gibt es auch synthetisch hergestelltes Lab, aber das ist ungleich teurer als das natürliche, deshalb wird es nur in teuren, für Veganer separat gekennzeichneten, in Bioläden und Reformhäusern erhältlichen Käsesorten verwendet.
Wenn Du Dir also Deine leckere Pizza Vegetale mit schön viel Käse schmecken lässt, solltest Du dabei bedenken, dass auch dafür ein Tier gestorben ist - und es sollte Dir dabei ebenfalls schlecht werden, wenn es Dir tatsächlich um das Tier geht.

Zitat von: "VampireElf"
Solange man niemanden damit schadet, kann ja jeder tun und lassen was er will, das is ja auch in ordnung. Aber es ist ja leider nicht so, daß man damit niemanden schadet, darum muß man das maul aufreißen.
(...)
Ich finde es nur blöd etwas zu essen ohne sich moralische gedanken zu machen. Das is so wie klamoten tragen aus kinderfabriken oder klamotten aus robbenfell aus der robbenschlachtung zur zeit. Das soll jetzt nicht so bösartig sein wie es rüberkommt, aber wie kann man seine moralischen bedenken einfach ausschalten ?

Das frage ich mich auch jedes mal!

Warum denkt der Mensch eigentlich immer, nur Lebewesen mit Augen und Beinen wären es wert, am Leben zu bleiben?
Ich finde, Pflanzen sind wundervoll; sie können einem so sehr das Leben verschönern - und das einfach durch ihre Anwesenheit. Sie sind so genügsam und dankbar wie kaum ein anderes Lebewesen und ertragen geduldig jede Misshandlung durch uns Menschen (gießen vergessen, Blätter abgeknickt und Zweige abgerissen/abgeschnitten, Umweltverschmutzung...)
Pflanzen gibt es seit Jahrmillionen auf der Erde. Sie waren vor den Tieren (inkl. Mensch) da und werden diese höchstwahrscheinlich auch überleben. Wir haben kein Recht, ihnen ihre Lebendigkeit abzusprechen.

Je öfter ich die Argumentation "Esst Pflanzen, damit Tiere nicht leiden" höre, desto schwerer wird mir um's Herz, denn mein Herz schlägt auch für Pflanzen - im selben Maße wie für Tiere.
Ganz besonders wurde mir das in letzter Zeit bewusst, weil ich eine mir sehr ans Herz gewachsene Pflanze weggeben musste. Diese Palme begleitete mich die letzten 12 Jahre meines Lebens; sie verzieh mir ausnahmslos alles; wie oft hatte ich vergessen, sie zu gießen - aber jedesmal erholte sie sich und wuchs so hoch, dass sie zuletzt nicht mehr in eine normale Wohnung passte. Deshalb musste ich mich auch von ihr trennen. Ich habe sie an jemanden wegegeben, der eine Altbauwohnung mit sehr hohen Decken hat. Aber ich bereue diesen Schritt, denn die Palme fehlt mir sehr! Mir eine neue zu kaufen, ist nicht dasselbe.

Gründend auf der Tatsache, dass ich sowohl als Carnivore, als auch als Vegetarier Leben vernichte, habe ich mich vom moralischen Aspekt des Essens schon seit sehr langer Zeit abgewandt.
Der Mensch muss fressen, um zu leben - wie jedes andere Tier auch. Was er dabei isst, ist nicht entscheidend, sondern wie das Essen gewonnen wird, wie sinn- und verantwortungsvoll man damit umgeht und wieviel man letztendlich isst. Menschen, die den ganzen Tag sinnlos fressen (da nehme ich die Vegis nicht aus) und dabei immer fetter werden, sollten ein viel schlechteres Gewissen haben, als jeder normal essende Omnivore![/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Lakastazar am 05 Mai 2006, 19:49:40
Ach, ihr seid doch alle untrue!!

Ich ernähre mich ausschließlich vom Vakuum und Hass  :twisted:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: VampireElf am 05 Mai 2006, 20:03:16
Ach, ich weiß doch daß es nichts bringt. Geb mich auch geschlagen ;)

Ich denke eben nur, daß jemand der Fleisch ißt, sich auch angucken sollte, woher es kommt und wie es gemacht wird. Also ich meine damit schlachterei und sowas. Und wenn jemand anschauen kann wie ein lebendes Tier vor ihn getötet und auseinander genommen wird, dann kann er von mir aus auch das fleisch essen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 05 Mai 2006, 20:24:13
Zitat von: "VampireElf"
Das is so wie klamoten tragen aus kinderfabriken
Was u.a. in Indien ganze Familien am Leben erhält.
(Du siehst, es ist nicht immer so einfach mit der "Moral".
Zitat
oder klamotten aus robbenfell aus der robbenschlachtung zur zeit.
Das gemeine Hausschwein, Hühner, Puten und Hausrinder sind ja auch gefährdete Arten :roll: Fleisch zu essen ist ein ganz normaler biologischer Vorgang. Genauso wie Pflanzen zu töten und zu essen.

Zitat
Das soll jetzt nicht so bösartig sein wie es rüberkommt, aber wie kann man seine moralischen bedenken einfach ausschalten ?
In dem man andere Werte hat?

Zitat
Hm, tut mir leid, ich weiß das es nichts bringt, aber ihr wißt ja sicher wie das ist mit dingen, die einem wichtig sind und man sich den ganzen tag drüber aufregen könnte ;)
Ach, ich weiß was Du meinst! Jetzt während des Pollenflugs der Frühblüher kann ich z.B. auf keine Partys gehen, weil ich in der verqualmten Luft mit dem Heuschnupfen kombiniert echte Atemnot bekomme.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 05 Mai 2006, 20:31:36
Zitat von: "VampireElf"
Und wenn jemand anschauen kann wie ein lebendes Tier vor ihn getötet und auseinander genommen wird, dann kann er von mir aus auch das fleisch essen.
Ich kann dabei nicht nur zuschauen, ich würde es nötigenfalls auch selber machen.

Da es aber Profis gibt, die das so richtig lernen, ist dabei die Qualität höher und das Leiden der Tiere kürzer und geringer, als wenn ich das jetzt tun würde.


Btw.:
Warst Du mal dabei, wenn so ein Landwirt Salat erntet? Wie er aus dem Boden gerissen wird, von den  Wurzeln abgeschnitten?
Und die noch lebendigen Teile werden dann zerhäckselt, bevor sie zur Nahrungsaufnahme vorbereitet werden. Nee, ehrlich. Ich eß lieber Sachen, die schon tot sind.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SoylentHolger am 05 Mai 2006, 22:05:51
Zitat von: "VampireElf"
Ach, ich weiß doch daß es nichts bringt. Geb mich auch geschlagen ;)

Ich denke eben nur, daß jemand der Fleisch ißt, sich auch angucken sollte, woher es kommt und wie es gemacht wird. Also ich meine damit schlachterei und sowas. Und wenn jemand anschauen kann wie ein lebendes Tier vor ihn getötet und auseinander genommen wird, dann kann er von mir aus auch das fleisch essen.

Komme vom Land - habe ich getan (Hausschlachtungen) - esse immer noch Fleisch  :)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: kyara am 05 Mai 2006, 22:26:22
@ Henkersbraut

Zitat
Jedoch muss ich auch sagen, dass ich Fisch immernoch esse.




Solange du Fisch isst bist du keine Vegetarierin !


Mir fehlte bei der Umfrage die Rubrik "Fleisch ja, Fisch nein"
..... also habe ich FLEISCH gewählt .
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 20 Juni 2006, 01:18:18
Zur Gesundheit:

Die ADA (American Dietetic Association) im Jahr 2003:

"Es ist die Position der ADA, dass eine entsprechend geplante vegetarische Ernährung gesund und ernährungsmäßig ausreichend ist und gesundheitliche Vorteile bei der Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten bietet."

"Eine gut geplante vegane oder andere Art der vegetarischen Ernährung ist für jede Lebensphase geeignet, inklusive während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und in der Pubertät …"

Immer mehr Kreise empfehlen eine vegetarische Ernährung: Das neue, aktualisierte Positionspapier der US-amerikanischen und kanadischen Ernährungswissenschaftler zum Thema "Vegetarische Ernährung"...

Die ADA (American Dietetic Association) ist die größte US-amerikanische Vereinigung von Ernährungsexperten (Ernährungswissenschaftlern, Diätberatern etc.) mit rund 70 000 Mitgliedern.

Die Aussagen der ADA gelten als wissenschaftlich fundiert und wegweisend. Die ADA wurde bereits 1917 gegründet. Im Internet ist sie zu finden unter: www.eatright.org


Die ADA (American Dietetic Association) hat in der Juni-Ausgabe ihrer Zeitschrift JADA ihr neues Positionspapier zur vegetarischen Ernährung veröffentlicht. Gegenüber der letzten Fassung von 1997 wurde es stark erweitert und aktualisiert.

Das zentrale Statement dieses 18 Seiten umfassenden Papiers, das sich auf 256 Quellen abstützt, von drei Autoren zusammengestellt und von 27 Wissenschaftlern überprüft und freigegeben wurde, ist:

"Es ist die Position der ADA, dass eineentsprechend geplante vegetarische Ernährung gesund und ernährungsmäßig ausreichend ist und gesundheitliche Vorteile bei der Vorbeugung und Behandlung bestimmter Krankheiten bietet."

Außerdem spricht sich die ADA sogar positiv für die vegane Ernährung aus: "Eine gut geplante vegane oder andere Art der vegetarischen Ernährung ist für jede Lebensphase geeignet, inklusive während der Schwangerschaft, Stillzeit, Kindheit und in der Pubertät …"

(http://www.vegetarierbund.de/nv/nv_2004_1__Sensationell__vegetarische_und_vegane_Ernaehrung_von_der_ADA_anerkannt.htm)


Und sonst noch:

Zu Fleischersatz: Menschen, die grade Vegetarier werden können zB ihrer gewohnheit zu liebe darauf zurückgreifen.

Zum Mitleid mit Pflanzen:  Vergiss nicht, dass Tiere keine photosynthese o.ä. betreiben. man braucht unverhältnissmäßig mehr pflanzen, wenn man fleisch isst.
dazu kommt noch, dass zumindest aus wissenschaftlicher sicht pflanzen erheblich weniger leiden können, als tiere.

Zum Nutztierargument:wenn es okee ist, tiere zu essen, die nur für diesen zweck geboren wurden, die sonst ja eh nicht existieren würden,     ist es dann nich genauso okee menschen zu diesem zweck zu gebären?

Zum Geschmack: wenn Ich fleisch nur esse, weil es mir schmeckt(also mich erfreut), dann kann ich auch losziehn und willkürlich regenwald roden(tierfutterflächen), tiere abschießen und wasser vergiften(gülle) weil mir das freude bringt.

Zu Hitler: Hitler war die Art von Vegetarier, die Geflügel essen, fleischklöße lieben etc. aber kein ROTES fleisch essen. damals gab es mediziner, die meinten, er wäre somit vegetarier, aber auch heute ist vielen nich klar, dass auch fisch zum fleisch zu zählen ist( was ich nich als vorwurf meine). Damals diente die Vegetarier-Mär vor allem der propaganda, die hitler als asket fürs volk darstellen sollte.
(http://www.vegetarierbund.de/nv/nv_2002_6__Warum_Hitler_kein_Vegetarier_war.html)


(sollte ich erwähnen, dass ich vegetarier bin?  :freude: )
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Lazarus_at_night am 20 Juni 2006, 01:23:51
ich esse tote tiere.. und es geht mir dabei gut.

gemüse ist ne beilage !

halt meine meinung

greetz

Laz
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 20 Juni 2006, 02:45:30
To therefor:

Bevor Du hier Deine Gemüsepropaganda weiterführst, solltest Du erstmal die ersten 15 Seiten der Diskussion hier lesen und verstanden haben.



Im anderen Thread fragtest Du, warum Vegetarier gehänselt werden.
Sie werden wegen solcher ungefragten Beiträge gehänselt, in denen sie anderen Menschen versuchen zu erzählen, wie sie ja angeblich zu leben haben und besser leben würden.
Ich könnte mich jetzt auf Deinen Text stürzen und ihn Stück für Stück zerfleischen (herrliches Wortspiel, nech?), aber ich beschränke mich auf einen sehr simplen Punkt:

Ich bestreite einfach die Seriösität Deiner Quelle. Eine Amerikanische Vegetarier-Vereinigung ist sicherlich nicht das, was man eine unvoreingenomme ernährungswissenschaftliche Gruppe nennen würde.
Das sie seit 1917 existieren, ist auch kein Argument. Den Ku-Klux-Klan gibt's schon länger und der ist auch nicht seriös.

Kurz gesagt: Du findest zu jedem Scheiß im Netz eine angeblich wissenschaftliche Studie, die x oder y behauptet.

Die deutsche Tabaklobby gibt Dir Angaben, in denen erzählt wird, wie harmlos Passivrauchen doch ist... :roll:
Die amerikanische Energielobby erzählt Dir Kohlendioxid sei Leben.
Irgendwelche Veganer-Vereine behaupten, aufwachsende Kinder könnten auf alle tierische Fette verzichten (am besten auch noch auf Muttermilch, oder was :roll: ).
Irgendwer wird schon Studien gemacht haben, daß Feng Shui funktioniert (das im übrigen eine kalifornische Erfindung der 70er Jahre letztes Jahrhundert ist).
Und in Camebridge hat man angeblich herausgefunden, daß die Stellung der Buchstaben in einem Wort für sein Verständnis unerheblich sind, falls Anfangs- und Endbuchstabe erhalten bleiben...
Du findest wirklich alles. Wahrscheinlich sogar irgendwo die "wissenschaftlich belegte" Behauptung, Tubensenf bedrohe die Ozonschicht 8) Bestimmt von so einer dubiosen amerikanischen Uni...

Wenn Du aber dann Dir tatsächlich die Mühe machst und nachforschst, existiert die angegebene Uni nicht, oder an der Uni gibt's den Fachbereich nicht oder den Professor. Oder der hat so eine Studie nie gemacht. Oder, oder, oder...

Ich bin jetzt faul, aber vielleicht googlest Du Dir ja mal einen "wissenschaftlichen" Beleg der Rinderzüchter- und Schlachterlobby, die Dir erzählen, wie gesund der massenhafte Verzehr von Rindfleisch doch ist.

Und dann gucken wir, wer mehr lügt und machen selbst eine Studie...
Ich wette ich schmecke blind verkostet immer den Unterschied zwischen Fleisch und Fleischersatzstoff...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 20 Juni 2006, 03:08:54
Hier ist übrigens der Link zum Original 18-Seiten-Text der Studie der ADA:

LINK LINK LINK (http://download.journals.elsevierhealth.com/pdfs/journals/0002-8223/PIIS0002822303002943.pdf)

Macht Spaß, da mal drin zu gucken und nachzulesen, was von Deinem deutschen Vegetarierverein da zusätzlich reininterpretiert wurde.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 20 Juni 2006, 13:31:23
Zitat von: "Eisbär"
To therevor:

Bevor Du hier Deine Gemüsepropaganda weiterführst, solltest Du erstmal die ersten 15 Seiten der Diskussion hier lesen und verstanden haben.


Ich habe mir nicht jeden Beitrag durchgelesen, aber die hälfte des threads und dann noch die beiträge, die sich an der diskussion fruchtender beteiligt haben(subjektiv, klar).
Ich habe Punkte gefunden, die hier noch nicht aufgeführt worden, also auch geschrieben. Ich würde aber gerne noch exakt wissen, was daraus gleich propaganda macht? deine antworten empfinde ich da eher als hetze, da du überhaupt keine quellen für deine anschuldigungen aufweist, dein erster vergleich auch nich grade harmlos(kkk) ist und du mich schon mit dem "und verstanden haben" als eher einfacher gestrickt darstellst.
(die studie des dt. krebsf.-instituts wurde jedenfalls bereits genannt, also bringe ich hier eine andere.)

Zitat von: "Eisbär"
Ich bestreite einfach die Seriösität Deiner Quelle. Eine Amerikanische Vegetarier-Vereinigung ist sicherlich nicht das, was man eine unvoreingenomme ernährungswissenschaftliche Gruppe nennen würde.


Es ist keine Vegetarier-Vereinigung. (und auch nicht kkk...) Selbstverständlich finde ich keine quellen pro veg. bei der fleischlobby, aber studien diverser universitäten und unabhängiger institute. ansonsten hab ich hier noch nen bericht, der sicherlich nicht gemüse-faschisten zuzuschreiben ist: http://www.weltderwunder.de/sds/Ueberblick/20060514/1_Gemueseburger_gegen_BigMac/?ID=nav_it_f
(ist aber auch nich die tollste quelle, ich weiß...aber sie kommt vielleicht einigen menschen nahe genug an ihr weltbild)

Zitat von: "Eisbär"
Macht Spaß, da mal drin zu gucken und nachzulesen, was von Deinem deutschen Vegetarierverein da zusätzlich reininterpretiert wurde.


Es ist nicht mein Verein. Und was genau siehst du da zusätzlich hinein-interpretiert?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 20 Juni 2006, 14:25:01
Ernährung ist etwas persönliches, therefor. Etwas das noch individueller ist, als alle möglichen "Ich bin keinGothic"-Gothics von sich behaupten.
Ständig irgendwie rumzulaufen und zu erzählen, es sei ja besser das so oder so zu machen, ist dabei auf Dauer ermüdend.

Ich renn ja auch nicht rum, erzähle, wie ich Sex habe und suche dann 347 pseudowissenschaftliche Quellen (und die fände ich locker), in denen aufgeführt wird, daß diese Form des Sexes gesünder ist und besser und moralisch sowieso einwandfreier und am besten noch, daß ich überhaupt nicht verstehen kann, wieso irgendjemand denn anders Sex haben will als ich, weil das ja angeblich ungesund und unmoralisch ist.

Wenn Du auf Deine Art Sex haben willst, ist das in Ordnung. Aber binde diese Art nicht jedem auf die Nase. Die meisten interessiert es nicht und keiner hat Bock seinen Sex auf Deine Moralvorstellungen auszurichten.

Leben und leben lassen.
Iß Gemüse, soviel Du willst und so wenig tierisches, wie Du willst. Aber laß alle anderen auch essen, wie sie wollen!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sYntiq am 20 Juni 2006, 14:42:59
[therevor]

Wie ich in dem anderem Thread schon schrieb bin ich auch Vegetarier. Eines würde mich mal sehr interessieren: Was bezweckst du mit dem Posten/Verlinken der Studien, bzw mit deinen Postings in diesem Thread?

Was ist dein Ziel?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 20 Juni 2006, 14:48:10
BTW:
Zitat von: "sYntiq"

Was ist dein Ziel?

Ich nehme mal an, die Weltherrschaft, wie bei uns Besserwissern üblich =)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Yann am 20 Juni 2006, 14:51:50
wie lautete gleich nochmal der gute alte spruch:

Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg...  :wink:


und fuer mich sowieso klar, soll jeder machen was er will solange er keinen anderen damit belaestigt
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: colourize am 20 Juni 2006, 14:52:49
Zitat von: "Eisbär"
Ständig irgendwie rumzulaufen und zu erzählen, es sei ja besser das so oder so zu machen, ist dabei auf Dauer ermüdend.

Gilt das auch wenn es ums Rauchen geht? ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 20 Juni 2006, 14:54:00
Zitat von: "Eisbär"

Leben und leben lassen.


Noch ein zweites mal drüber nachdenken


Zitat von: "Eisbär"

Ernährung ist etwas persönliches


Die persönliche Ernährung hat wesentlich direkter mit anderen Lebewesen(ausser dem/den jeweiligen geschlechtspartner/n) zu tun als dein Beispeil Sex. Sex führt nicht unbedingt zum tod, fleisch essen schon. wenn man mit jemanden sex hat und die eigene persönliche note halt ist, den partner dabei sterben zu sehen, würden sicher auch eine handvoll fanatiker dagegen sein ;) Und dann gibts noch zB Kannibalen: die kommen hier ins gefängnis, egal ob ihr essen eindeutig der eigenen verspeisung freiwillig zugestimmt hat.
Fleisch-Massenproduktion bedeutet halt direktes Leid für Tiere und indirekt auch für den Rest an Leben auf der Erde, siehe zB. Meatrix, die Argumente dort kommen nicht von ungefähr, auch wenn sie sich vor allem gegen die bösen Fleisch-Groß-Kapitalisten richtet.

(
Zitat von: "Eisbär"

therefor

therevor is der nick ;) )
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Thomas am 20 Juni 2006, 14:55:39
OT:
Zitat von: "Yann"
wie lautete gleich nochmal der gute alte spruch:

Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg...  :wink:

Den Spruch hatten wir in diesem und dem anderen Vegetarier-Tread ja auch erst 125. Mal  :wink:

Zitat von: "colourize"
Zitat von: "Eisbär"
Ständig irgendwie rumzulaufen und zu erzählen, es sei ja besser das so oder so zu machen, ist dabei auf Dauer ermüdend.

Gilt das auch wenn es ums Rauchen geht? ;)

=)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sYntiq am 20 Juni 2006, 14:56:55
Zitat von: "colourize"
Gilt das auch wenn es ums Rauchen geht? ;)


Ich wollt grad sagen: 1zu0 für Colourize, aber so ganz kann man "Gegen Rauchen" und "Gegen Fleisch" nicht vergleichen.

Wenn neben mir jemand steht und raucht, dann inhaliere ich den Rauch zwangsweise. Nicht wirklich gesund.

Wenn neben mir jemand sitzt und Fleisch isst, nehme ich aber nicht automatisch eben dieses Fleisch zu mir. ;)

In sofern gibt es da von mir nur einen halben Punkt :P
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 20 Juni 2006, 14:59:19
Zitat von: "sYntiq"
[therevor]

Wie ich in dem anderem Thread schon schrieb bin ich auch Vegetarier. Eines würde mich mal sehr interessieren: Was bezweckst du mit dem Posten/Verlinken der Studien, bzw mit deinen Postings in diesem Thread?

Was ist dein Ziel?


meinen beitrag zur diskussion leisten, indem ich von mir als -fürs thema- nennenswert eingestufte zitate bringe. und die weltherrschaft.


(
Zitat von: "Yann"

Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg

80% der agrar-flächen werden für tierfutter genutzt)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nevyn am 20 Juni 2006, 15:01:50
Zitat von: "Yann"
wie lautete gleich nochmal der gute alte spruch:

Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg...  :wink:

Nachmacher!
Dooooooo Stöck dooooooo!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 20 Juni 2006, 15:16:06
Zitat von: "colourize"
Zitat von: "Eisbär"
Ständig irgendwie rumzulaufen und zu erzählen, es sei ja besser das so oder so zu machen, ist dabei auf Dauer ermüdend.

Gilt das auch wenn es ums Rauchen geht? ;)
Nein, Rauchen ist aktive Körperverletzung an seinen Mitmenschen und von daher kein Vergleich.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 20 Juni 2006, 15:23:13
Zitat von: "Eisbär"
Zitat von: "colourize"
Zitat von: "Eisbär"
Ständig irgendwie rumzulaufen und zu erzählen, es sei ja besser das so oder so zu machen, ist dabei auf Dauer ermüdend.

Gilt das auch wenn es ums Rauchen geht? ;)
Nein, Rauchen ist aktive Körperverletzung an seinen Mitmenschen und von daher kein Vergleich.


1.Rauchen kann man auch, wenn keine Nichtraucher da sind.

2.Billigfleisch-Essen ist passive Körperverletzung, da die Massentierhaltung Wasser vergiftet, Antibiotika-Resistente Viren begünstigt, für Futter-Pflanzen Regenwald gerodet wird, etc.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Waldelfe am 20 Juni 2006, 16:10:16
hmm, in deinem ersten Posting schreibst du viel über die "Gesunde Vegane Ernährung" - es klingt alles ein wenig nach "Ernährt euch Vergan, das ist wesentlich gesünder!"
Inzwischen seh ich auch die politische Motivation dabei...

Ich bin auch Vegetarier, sei über 5 Jahren, aus Überzeugung. Dennoch binde ich meine Meinung niemandem auf die Nase. Ich erklähre gern meine Position, wenn sich jemand dafür interessiert, aber ich halte mich und meine Meinung nicht für den Weltverbesserer!
Und ich denke, man sollte jedem Menschen zusprechen, dass er/sie  selbst entscheiden kann, wie er / sie sich ernährt.
Ich spreche jedem Menschen das Recht zu, zu sich zu nehmen, was sie wollen - solang mir dieses Recht auch zugesprochen wird.

Genausowenig, wie ich Missionarsvegetarier / veganer verstehe, so wenig verstehe ich Missionars-Fleischesser.
Ich bitte um Akzeptanz und Tolleranz!

Meiner Meinung nach ist der Menschliche Körper dafür ausgelegt, Fleisch zu essen - und soweit meine geringen Biologischen Kenntnisse reichen, können wir sogar Fleisch besser verdauen, aber das weiss ich nicht sicher.
Was ich eigentlich sagen will ist, dass Menschen von Natur her Fleischesser sind und in sofern für mich nicht dagegenspricht, dass sie Fleisch essen.
Bei mir stecken Ideologische Gedanken dahinnter, es ist eine persönliche, rationale Entscheidung, dass ich kein Fleisch esse - und meine Ideologie und meine Meinung wird nicht auf jeden Menschen passen, und ich möchte sie anderen nicht aufdrängen.

---
wie gesagt, wenn es jemanden interessiert, dann lege ich sie gerne dar, auch in der Hoffnung, damit Menschen zu erreichen.
Aber ich sehe mich nicht als Missionar der Vegetarierfront ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: sYntiq am 20 Juni 2006, 16:12:10
Danke Waldelfe. Dein Posting kann ich so zu 100% unterschreiben!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 20 Juni 2006, 18:39:44
Zitat von: "Waldelfe"
hmm, in deinem ersten Posting schreibst du viel über die "Gesunde Vegane Ernährung" - es klingt alles ein wenig nach "Ernährt euch Vergan, das ist wesentlich gesünder!"


Wenn das so ankommt, dann möchte ich berichtigen: Eine Ernährung mit 1-2 Fleischgerichten pro Woche ist absolut Gesund. Vegetarische Ernährung für sich ist auch nicht ungesund. und die, in der heutigen gesellschafft noch wesentlich komplexer durchzuführende vegane Ernährung birgt höchstwahrscheinlich auc nicht zwingend mangel-erscheinungen.

Zitat von: "Waldelfe"

Ich bin auch Vegetarier, sei über 5 Jahren, aus Überzeugung. Dennoch binde ich meine Meinung niemandem auf die Nase. Ich erklähre gern meine Position, wenn sich jemand dafür interessiert, aber ich halte mich und meine Meinung nicht für den Weltverbesserer!
Und ich denke, man sollte jedem Menschen zusprechen, dass er/sie  selbst entscheiden kann, wie er / sie sich ernährt.
Ich spreche jedem Menschen das Recht zu, zu sich zu nehmen, was sie wollen - solang mir dieses Recht auch zugesprochen wird.


Sehe ich auch so, bis auf den letzten satz. da muss ich sowas hinzufügen wie "die freiheit jedes einzelnen endet, wo die des nächsten beginnt".

Aber ein Vegetarismus-Thread ist so ziemlich der geeignetste Ort, um seine Meinung zu entsprechenden thema zu offenbaren(missionar ;P)

Zitat von: "Waldelfe"

Ich bitte um Akzeptanz und Tolleranz!


könnte man alles tolerieren und akzeptieren bräuchten wir keine polizei.

Zitat von: "Waldelfe"

Meiner Meinung nach ist der Menschliche Körper dafür ausgelegt, Fleisch zu essen - und soweit meine geringen Biologischen Kenntnisse reichen, können wir sogar Fleisch besser verdauen, aber das weiss ich nicht sicher.
Was ich eigentlich sagen will ist, dass Menschen von Natur her Fleischesser sind und in sofern für mich nicht dagegenspricht, dass sie Fleisch essen.

Der Mensch ist vor allem Allesfresser. Das bedeutet nicht, dass wir 'alles' essen müssen, um absolut gesund zu sein.

Zitat von: "Waldelfe"

Bei mir stecken Ideologische Gedanken dahinnter, es ist eine persönliche, rationale Entscheidung, dass ich kein Fleisch esse - und meine Ideologie und meine Meinung wird nicht auf jeden Menschen passen, und ich möchte sie anderen nicht aufdrängen.

Dito
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkPaladin am 20 Juni 2006, 19:31:53
klasse Post @ Waldelfe

Ich selbst finde das meiste Grünzeug absolut nicht nach meinem Geschmak.
Desweitern find ich diese argumentazion etwas lebendes esse ich nicht sowas von scheinheilig ,und dumm.Pflanzen sind klar Lebenden Wesen, nur weil sie nicht schreien wenn man reinbeißt und anstelle von Blut Planzensaft fliest ist das Etnisch vertretbarer ? Wilkommen bei wie betrüge ich mich selbst ... .
Wer Vegetarisch leben will bitte aber er möge mir nicht vorwerfen das für mein essen Tier sterben müssen.Oder wie wiederwertig Fleisch ist das selbe denke ich über einige Salatsorten oder Gemüse  auch und binde es nicht jeden auf die Nase.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 20 Juni 2006, 21:20:16
Zitat von: "DarkPaladin"
klasse Post @ Waldelfe

Ich selbst finde das meiste Grünzeug absolut nicht nach meinem Geschmak.
Desweitern find ich diese argumentazion etwas lebendes esse ich nicht sowas von scheinheilig ,und dumm.Pflanzen sind klar Lebenden Wesen, nur weil sie nicht schreien wenn man reinbeißt und anstelle von Blut Planzensaft fliest ist das Etnisch vertretbarer ? Wilkommen bei wie betrüge ich mich selbst ... .
Wer Vegetarisch leben will bitte aber er möge mir nicht vorwerfen das für mein essen Tier sterben müssen.Oder wie wiederwertig Fleisch ist das selbe denke ich über einige Salatsorten oder Gemüse  auch und binde es nicht jeden auf die Nase.


1.das hatten wir schon... pflanzen sind höchstwahrscheinlich weniger leidensfähig und ausserdem vergisst du, dass die fleisch-tiere auch pflanzen gefuttert haben - ich wiederhole mich: 80% der agrar-flächen werden für tierfutter genutzt.
also einfach gesagt: wenn ich kein fleisch esse, tue ich auch weniger pflanzen aua an...

2.Das Fleisch nicht schmeckt habe ich nicht behauptet.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 21 Juni 2006, 01:19:22
Trevor:

Du hast bisher deutlich die typischen Missionarshaltungen an den Tag gelegt, daher auch die heftigen Gegenreaktionen.

Wenn Du Dich hier zu dem Thema äußern willst wäre es sinnvoller gewesen, kurz zu erläutern, daß Du Vegetarier bist und ebenso kurz zu sagen, wieso Du das bist; letzteres möglichst ohne dabei angreifend, von oben herab oder missionierend zu wirken.

Das ist gar nicht so schwer, wie sich das anhört. Kortiron z.B. schafft das mühelos.


Argumente, auf Fleisch zu verzichten, gibt es viele. Und man kann sicher auch auf Fleisch verzichten, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen.
Aber wie man die verschiedenen Gründe es zu tun oder zu lassen gewichtet und bewertet, ist immer noch jedem selbst überlassen.
Jeder Allesesser (allein der Begriff "Fleischfresser" ist schon sehr abwertend, nicht wahr?) ist heutzutage schon mal mit Vegetarismus konfrontiert worden. Ob er/sie sich dazu entschließt, ist und bleibt aber seine Entscheidung!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 21 Juni 2006, 10:58:32
[spam]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 21 Juni 2006, 10:59:28
Zu Eisbär:

ich vermute das posten des ADA-Berichtes, den auch noch zu ner Site vom Vegetarier-Bund gepostet habe, hat gereizt...
Ein herabsetzender (oder auch von oben herab-) Tonfall ist mir eher selten eigen, zumindest selten gewollt. Den Begriff Fleischfresser zB habe ich nicht verwendet.
Ich bin kein Fanatiker, der sektiererisch nur noch mit vegetariern verkehrt.
ich weiß wie gut fleisch schmecken kann, ich war auch eher ein fleisch-esser, der öfterma das drumherum nich gegessen hat.
Und ich hab mir auch letztens schicke stiefel gekauft, die wohl aus leder sind.

Vegetarier geworden bin ich, als ich in eine wg gezogen bin und somit meine ernährung plötzlich in meiner hand lag. ein paar bücher später war ich dann vegetarier. meine gründe dafür schließen eigentlich so ziemlich jeden grund pro vegetarisch ein.
-die lieben kleinen lämmchen sprechen mit mir auf dem teller ;P
-Gesundheitlich sinnvoller als üblicher(!) fleischkonsum
-global-ökonomisch und -ökologisch sinnvoll
-ästhetisch, find ich
(gründe ausführlicher zB bei wikipedia)


dass man eben ohne mangelerscheinungen auf fleisch verzichten kann, wollte ich noch mit der Studie zusätzlich belegen.


dass jeder schon mit gemüse-essern konfrontiert wurde ist mir klar, doch die sagen meistens nur, dass ihnen die tierchen leidtun und/oder fleisch ihnen nich schmeckt/eklig ist.(sagen die meisten, ich hier nicht...)

kortition hat übrigens zumindest in diesem thread nicht wirklich erläutert, wieso er vegetarier ist

(tHErevor...dinge...;P)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: PaleEmpress am 22 Juni 2006, 18:30:59
therevor, ißt Du eigentlich Kekse? Oder Eier? Und nimmst Du Milch und Käse zu Dir? Und ist das mit Deiner Einstellung zu vereinbaren? Würde mich jetzt wirklich mal interessieren.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Katjinka am 22 Juni 2006, 18:46:54
FLEEEEEIIIIIIIIIISCH!!!!!!!!!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 22 Juni 2006, 20:52:49
Zitat von: "PaleEmpress"
therevor, ißt Du eigentlich Kekse? Oder Eier? Und nimmst Du Milch und Käse zu Dir? Und ist das mit Deiner Einstellung zu vereinbaren? Würde mich jetzt wirklich mal interessieren.


Kekse und Eier mag ich nicht besonders, von daher... Ansonsten Kaufe ich viele Bio-Produkte, vor allem bei Tierprodukten.  Bei Käse sollte es dann möglichst welcher ohne normales Lab sein, der ist meistens auch nich teurer als anderer bio-käse.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nanshe am 22 Juni 2006, 21:44:00
Entschuldigt das ich nicht alle 15 Seiten gelesen habe, aber das wäre mir dann doch zuviel für heut  :lol:

Ich habe mich auch mal eine Zeit lang vegetarisch ernährt (ca. 2 Jahre), die Ärtze meinten zu mir das es gesünder wäre ab und zu mal Fleisch oder Fisch zu essen. Z.B. wird das Eisen und das tierische Eiweiss besser vom Körper aufgenommen, da es ähnlich strukturiert ist wie unser Eiweiss und Eisenanteil. Bzw. ich meine zu glauben, dass Eisen vom Tier das 2-wertige Eisen ist und besser vom Körper verarbeitet/angenommen wird. Für die Chemiespezialistin habt bitte Nachsicht mit mir! ;)

Von daher esse ich wieder ab und zu Geflügel und Fisch.

BB Nanshe
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 22 Juni 2006, 21:47:02
Ach Therevor, Du hast mein Mitgefühl. Argumente werden in diesem Thread gern als persönliche Angriffe gewertet. Überzeugung als Wille, andere zu etwas zu zwingen.

Ich hab es aufgegeben mich hier zu beteiligen und empfehle Dir dasselbe. Kanns auch irgendwo verstehen, wenn bei dem Thema mit dem Bauch argumentiert wird. Da könnte man auch gleich versuchen, einem Raucher mit rationalen Argumenten gegen das Rauchen zu kommen...

(Übrigens: Das mit dem Hitler habe ich noch garnicht gewusst.)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SoylentHolger am 22 Juni 2006, 22:19:12
Zitat von: "DarkAmbient"

(Übrigens: Das mit dem Hitler habe ich noch garnicht gewusst.)


Zitat von: "DarkAmbient am 04.02.06"
Zitat von: "Killerqueen"
Denn das wahre Problem ist die Überbevölkerung!
Vielleicht war der arbeitslose Landschaftsmaler und Hobbystratege, der nach einem Karriereknick 1945 von der Bildfläche verschwand, Adolf H. ja deshalb Vegetarier...[/color]

Allerdings war er nicht so schlau wie Du, sonst hätte er statt auf einen Krieg mit der Welt den einfacheren Weg gewählt und einfach allen Leuten eine vegetarische Diät verordnet, wonach sie alle ausgerottet worden wären.
(http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/konfus/a015.gif)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 22 Juni 2006, 22:45:58
Zitat von: "SoylentHolger"
Zitat von: "DarkAmbient"

(Übrigens: Das mit dem Hitler habe ich noch garnicht gewusst.)


Zitat von: "DarkAmbient am 04.02.06"
Zitat von: "Killerqueen"
Denn das wahre Problem ist die Überbevölkerung!
Vielleicht war der arbeitslose Landschaftsmaler und Hobbystratege, der nach einem Karriereknick 1945 von der Bildfläche verschwand, Adolf H. ja deshalb Vegetarier...[/color]

Allerdings war er nicht so schlau wie Du, sonst hätte er statt auf einen Krieg mit der Welt den einfacheren Weg gewählt und einfach allen Leuten eine vegetarische Diät verordnet, wonach sie alle ausgerottet worden wären.
(http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/konfus/a015.gif)


Zur Erinnerung/Erklärung: Dies sollte eine ironische Replik auf Killerqueens Andeutungen in Richtung der Gefährdung des Fortbestehens der Spezies Mensch im Falle einer allgemeinen vegetarischen Ernährungsweise sein.

Müssen wir das Thema jetzt wirklich nochmal aufwärmen?  :?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: SoylentHolger am 22 Juni 2006, 22:53:51
Das Thema brauchen wir in der Tat nicht mehr aufwärmen: Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Du durchaus die Hitlersche Anspielung kanntest.

Weniger Weichware konsumieren und ein Steak dann und wann hilft auch dem Gedächtnis mal auf den Sprung . Mit Ironie kann man sich übrigens immer prima rausreden *g*
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 22 Juni 2006, 23:10:03
Zitat von: "SoylentHolger"
Das Thema brauchen wir in der Tat nicht mehr aufwärmen: Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Du durchaus die Hitlersche Anspielung kanntest.


Selbstverständlich kenne ich den Pseudo-Syllogismus
1. Hitler war Vegetarier
2. Hitler war böse
3. Woraus folgt: Vegetarier sind böse

Genauso wie die unvermeidliche Pflanzen-haben-aber-auch-Gefühle Story und all die anderen Scheinargumente. *seufz*

Mir war nur neu, dass Hitler kein echter Vegetarier war sondern das nur ein Propaganda-Trick war.

Zitat
Weniger Weichware konsumieren und ein Steak dann und wann hilft auch dem Gedächtnis mal auf den Sprung . Mit Ironie kann man sich übrigens immer prima rausreden *g*


Weniger Leuten zwanghaft ans Bein p****n würde die Welt auch ein kleines bisschen lebenswerter machen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 23 Juni 2006, 00:16:52
Zitat von: "Nanshe"
Entschuldigt das ich nicht alle 15 Seiten gelesen habe, aber das wäre mir dann doch zuviel für heut  :lol:

Ich habe mich auch mal eine Zeit lang vegetarisch ernährt (ca. 2 Jahre), die Ärtze meinten zu mir das es gesünder wäre ab und zu mal Fleisch oder Fisch zu essen. Z.B. wird das Eisen und das tierische Eiweiss besser vom Körper aufgenommen, da es ähnlich strukturiert ist wie unser Eiweiss und Eisenanteil. Bzw. ich meine zu glauben, dass Eisen vom Tier das 2-wertige Eisen ist und besser vom Körper verarbeitet/angenommen wird. Für die Chemiespezialistin habt bitte Nachsicht mit mir! ;)

Von daher esse ich wieder ab und zu Geflügel und Fisch.

BB Nanshe


Falls man verdacht auf Eisenmangel hat, kann man einen normalen Blut-Test beim Haus-Arzt (o.ä.) durchführen lassen. Den trägt die Krankenkasse und der Arzt kann den Verdacht dann bestätigen oder eben nicht.
Ich habe übrigens sicherheitshalber auch einen machen lassen und alle blutwerte waren gut.
Ansonsten gibt es auch noch einen ausführlichen Blut-Test, bei dem man aber dazuzahlen muss. Dafür werden alle wichtigen dinge ausgewertet und mögliche mängel in der ernährung deutlich.

Meinen Eisenbedarf decke ich hauptsächlich mit Vollkornprodukten( achte auch drauf, dass auch mehr als 50% Vollkorn-Anteil drin ist)

OT An DarkAmbient: Danke für die Aufklärung (:
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 23 Juni 2006, 03:41:49
Zitat von: "DarkAmbient"
Genauso wie die unvermeidliche Pflanzen-haben-aber-auch-Gefühle Story und all die anderen Scheinargumente. *seufz*
Wieso ist das bitte ein Scheinargument?

Wir sind nun mal nicht in der Lage, unsere Nahrung synthetisch herzustellen. Von daher müssen wir töten. Tier und/oder Pflanzen. Ein ganz natürlicher Lauf der Dinge.
Weswegen aber das Leben des Tieres mehr wert sein soll als das der Pflanze, konnte mir noch keiner überzeugend nahelegen.
Oder meinst Du, Fotos von Tieren mit grooooßen traurigen Augen (im Allgemeinen Jungtiere deutlich vor der Schlachtreife) auf Vegetarier-Werbeseiten und -plakaten sein ein Argument?
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: DarkAmbient am 23 Juni 2006, 06:27:56
Zitat von: "Eisbär"
Wieso ist das bitte ein Scheinargument?

Wir sind nun mal nicht in der Lage, unsere Nahrung synthetisch herzustellen. Von daher müssen wir töten. Tier und/oder Pflanzen. Ein ganz natürlicher Lauf der Dinge.
Weswegen aber das Leben des Tieres mehr wert sein soll als das der Pflanze, konnte mir noch keiner überzeugend nahelegen.
Oder meinst Du, Fotos von Tieren mit grooooßen traurigen Augen (im Allgemeinen Jungtiere deutlich vor der Schlachtreife) auf Vegetarier-Werbeseiten und -plakaten sein ein Argument?


Neiiin!!! Was hab ich getan!! Ich bin garnicht da! *plopp*

Das bringt nichts. Da waren wir schonmal. Satayana lässt grüßen! Wer Lust auf eine Endlosschleife hat bitte hier weiterlesen: (http://www.schwarzes-hamburg.com/viewtopic.php?t=3645&postdays=0&postorder=asc&start=105)

Mein Letztes Posting hier. Versprochen!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 23 Juni 2006, 07:28:46
*würg*

In Karussells wird mir manchmal ziemlich schlecht...  (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/ekelig/g026.gif)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 23 Juni 2006, 07:57:37
Zitat von: "DarkAmbient"
Argumente werden in diesem Thread gern als persönliche Angriffe gewertet.

Da sagste was, Darki! Und dann wird eben "als Verteidigung" auf persönlicher Ebene losgebasht, nech?  :twisted:

Selbst Leuten, deren Profession es zufällig ist, den ganzen Scheiß von allen Seiten beleuchtet zu hinterfragen und die eigentlich nie eine Position in diesem Polemikkrieg bezogen, da sie die Vor- und Nachteile beider Seiten kennen und demnach nur angesprochene Sachverhalte aufklären wollen, wird bei Argumenten, die zufällig nicht so klingen, wie man es gerne hätte, bezahlte Lobbyarbeit unterstellt und die Kompetenz abgesprochen.
Aber das ist mir letztendlich egal, denn mit Vegetarismus schadet mir niemand direkt und die Vegetarier in meinem Bekanntenkreis neigen auch nicht zur Missionierungsarbeit. Außerdem schmecken mir Pflanzen auch sehr gut.

Nur eines hätte ich schon gerne noch gewusst, Therevor:
Wie kannst Du es eigentlich mit Deinem Gewissen vereinbaren, zu erwähnen, wieviel Ackerland die Fleischzucht verschlingt, während Du guten Gewissens Deiner Drogensucht frönst.
Schon mal damit auseinandergesetzt, was beim Tabakanbau alles so an Natur leidet? Allein um das Zeug zu trocknen ist tonnenweise Holz nötig, da die Trockenöfen nicht gerade sonderlich effizient heizen. Wäre es nicht konsequent auch mit dem Rauchen aufzuhören?
Nur mal so als Denkansatz. ;)

Und (um dies hier gleich klarzustellen!!) dies ist kein Angriff und es steckt keinerlei beleidigende Absicht dahinter! Es ist nur eine Frage, die THEREVOR gerne beantworten oder auch ignorieren kann, wenn die Beantwortung ihm Unbehagen bereitet.[/color]
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 23 Juni 2006, 14:46:31
Zitat von: "Killerqueen"

Nur eines hätte ich schon gerne noch gewusst, Therevor:
Wie kannst Du es eigentlich mit Deinem Gewissen vereinbaren, zu erwähnen, wieviel Ackerland die Fleischzucht verschlingt, während Du guten Gewissens Deiner Drogensucht frönst.
Schon mal damit auseinandergesetzt, was beim Tabakanbau alles so an Natur leidet? Allein um das Zeug zu trocknen ist tonnenweise Holz nötig, da die Trockenöfen nicht gerade sonderlich effizient heizen. Wäre es nicht konsequent auch mit dem Rauchen aufzuhören?
Nur mal so als Denkansatz. ;)


1.Ich bin Nichtraucher(alle paar wochen ne zigarette vielleicht). entsprechend hab ich mich mit dem Taback-Anbau nicht auseinandergesetzt.
2.Es ist halt alles eine Sache von Grau-Zonen. Es gibt nicht DEN guten und DEN bösen Menschen. Aber man kann sich eben mehr oder weniger darum bemühen.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 23 Juni 2006, 14:54:55
Zitat
Der Körper ist schlau und weiss selbst, wann er was braucht*



nur weil wir grade beim thema rauchen sind...



edit: *wurde im thread erwähnt, nich ganz meine meinung
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 23 Juni 2006, 14:59:00
Killerqueen:"Es ist nur eine Frage, die THEREVOR gerne beantworten oder auch ignorieren kann, wenn die Beantwortung ihm Unbehagen bereitet"

Forum? ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Nanshe am 23 Juni 2006, 15:05:31
Zitat
Meinen Eisenbedarf decke ich hauptsächlich mit Vollkornprodukten( achte auch drauf, dass auch mehr als 50% Vollkorn-Anteil drin ist)


dann musst du doch aber ungeheuerlich viel davon essen ?! Nimmst du irgendwelche Präparate ? (also vitamintabletten oder sowas *g*)

Aber mal allgemein, ich find jeder sollte das essen was ihm schmeckt. Schließlich ist jeder für sich selbst verantwortlich.

Nanshe
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 23 Juni 2006, 16:12:03
Zitat von: "Nanshe"
Zitat
Meinen Eisenbedarf decke ich hauptsächlich mit Vollkornprodukten( achte auch drauf, dass auch mehr als 50% Vollkorn-Anteil drin ist)


dann musst du doch aber ungeheuerlich viel davon essen ?! Nimmst du irgendwelche Präparate ? (also vitamintabletten oder sowas *g*)


Nich wirklich. zu hause esse ich halt immer vollkornsachen, unterwegs klappt das nicht immer. und meine blutwerte sind -wie schon gesagt- gut.

Zitat von: "Nanshe"

Aber mal allgemein, ich find jeder sollte das essen was ihm schmeckt. Schließlich ist jeder für sich selbst verantwortlich.


hatten wir schon - ist halt doch nicht ganz wahr ;)
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Killerqueen am 23 Juni 2006, 17:03:07
Zitat von: "therevor"
Zitat
Der Körper ist schlau und weiss selbst, wann er was braucht

nur weil wir grade beim thema rauchen sind...

Hm, hab ich verpasst, dass Nikotin, Teer und Ammoniak mittlerweile zu essentiellen Nährstoffen erklärt wurden? Erstaunlich! Man lernt nie aus! =)

Zitat von: "therevor"
1.Ich bin Nichtraucher(alle paar wochen ne zigarette vielleicht). entsprechend hab ich mich mit dem Taback-Anbau nicht auseinandergesetzt.

Aaah ja! Nun, das beantwortet mir meine Frage.

Zitat von: "therevor"
2.Es ist halt alles eine Sache von Grau-Zonen. Es gibt nicht DEN guten und DEN bösen Menschen. Aber man kann sich eben mehr oder weniger darum bemühen.

Das hast Du für Dein jugendliches Alter schon ziemlich gut erkannt *mit dem Gehstock fuchtel*; allerdings ist "sich um eine bessere Welt zu bemühen" nicht gleich "Vegetarier sein". Es gibt nämlich noch massenhaft andere und wichtige Dinge, mit denen man die Welt zu einer besseren machen kann... ;) Dazu gehört für mich z. B. die Welt nicht mit mikrofeinem Zigaretten-Feinstaub zu verschmutzen; aber das ist eine andere Geschichte.

Und was ich noch sagen wollte:

Ich bin übrigens Vollblutvegetarierin (nur alle paar Wochen ein saftiges, blutiges Steak vielleicht); mein Körper ist nämlich verdammt clever und sagt mir, was er braucht! =)[/color]


*ACHTUNG!* *ACHTUNG!* Ungezügelte Ironie! *ACHTUNG!* *ACHTUNG!*
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Eisbär am 23 Juni 2006, 17:15:19
Zitat von: "Killerqueen"
Dazu gehört für mich z. B. die Welt nicht mit mikrofeinem Zigaretten-Feinstaub zu verschmutzen; aber das ist eine andere Geschichte.
Ja, das seh ich ähnlich!
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 24 Juni 2006, 07:50:55
Zitat von: "Killerqueen"
Zitat von: "therevor"
Zitat
Der Körper ist schlau und weiss selbst, wann er was braucht

nur weil wir grade beim thema rauchen sind...

Hm, hab ich verpasst, dass Nikotin, Teer und Ammoniak mittlerweile zu essentiellen Nährstoffen erklärt wurden? Erstaunlich! Man lernt nie aus! =)

Hast das falsch verstanden. ich wollte anmerken, dass der körper eben nicht immer weiß, was tatsächlich gut für ihn. sind also anscheinend der selben meinung.

Zitat von: "Killerqueen"

Zitat von: "therevor"
2.Es ist halt alles eine Sache von Grau-Zonen. Es gibt nicht DEN guten und DEN bösen Menschen. Aber man kann sich eben mehr oder weniger darum bemühen.

Das hast Du für Dein jugendliches Alter schon ziemlich gut erkannt *mit dem Gehstock fuchtel*; allerdings ist "sich um eine bessere Welt zu bemühen" nicht gleich "Vegetarier sein". Es gibt nämlich noch massenhaft andere und wichtige Dinge, mit denen man die Welt zu einer besseren machen kann... ;) Dazu gehört für mich z. B. die Welt nicht mit mikrofeinem Zigaretten-Feinstaub zu verschmutzen; aber das ist eine andere Geschichte.

das hier ist ein vegetarier-thread, kein allgemeiner weltverbesserungs-thread. vielleicht sollte ich den aufmachen und ganz viele quotes vom vegetarier-bund und nadir-antifa-seiten und hamas und militanten nichtraucher-vereinigungen... ;) ja, ist eindeutig ne andere geschichte. zu feinstaub: fährst du auto ;P

Zitat von: "Killerqueen"

Und was ich noch sagen wollte:

Ich bin übrigens Vollblutvegetarierin (nur alle paar Wochen ein saftiges, blutiges Steak vielleicht); mein Körper ist nämlich verdammt clever und sagt mir, was er braucht! =)[/color]

Klingt nach nem vernünftigen ansatz^^ irgendwie is ja auch jeder vegetarier/nichtraucher zwischen zwei steaks/zigaretten...
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: Jinx am 26 Juni 2006, 15:40:06
Irgendwie scheint den meisten Vertretern der beiden Richtungen das Hirn abhanden gekommen zu sein, sobald es um das Thema Fleisch ja oder nein geht.

Es gibt sowohl Gesellschaften, die sich ausschließlich vegetarisch als auch fast ausschließlich von tierischen Produkten ernähren (letztere aus Gründen der Verfügbarkeit). Für Leute, denen ein reichhaltiges Angebot an Nahrungsmitteln zur Verfügung stehen, die also wirklich eine Wahl haben, gibt es sowohl Gründe für als auch gegen den Fleischkonsum. Schade, dass diese nicht genannt wurden bzw. fast untergingen und dass stattdessen mit Platitüden um sich geworfen wird.


Symptomatisch ist da übrigens auch die Auswahl der Umfragepunkte: reines schwarz-weiß-Denken, ohne die Differenzierung, die die meisten Menschen praktizieren. Es gibt nämlich auch einen Mittelweg zwischen FLAAAIIIIIIIIIISCH und NEVER, nämlich den maßvollen Fleischkonsum.
Titel: Vegetarismus/Veganismus
Beitrag von: therevor am 26 Juni 2006, 17:35:52
jinx: bin deiner meinung