Schwarzes Hamburg
Schwarzes Hamburg => Archiv => Gedankenaustausch -Archiv- => Thema gestartet von: DyingAngel am 13 Oktober 2005, 23:01:52
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nun ihr lieben jetzt will ich mal ein thema eröffnen worüber ich schon lange nachdenke.
Habt ihr schonmal jemanden gefunden von dem ihr dachtet der himmel hätte ihn geschickt?
Wenn so eine person einen verlässt (ich meine nicht verlassen nur im sinne von beziehung sondern auch von freundschaft) und es vielleicht noch die eigene schuld is, dann .....da fehlen mir eigentlich die worte.
Ich hab bis jetzt nichts brauchbares gefunden was gegen so einen shcmerz hilft, aber ich denke doch das alle die soetwas schonmal erlebt haben wissen was wirklicher schmerz is
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Ja, hatte ich.
Die Trennung war äusserst unschön...heute bin ich erwachsener und sehe es anders. ;)
Will sagen: hat nich jeder irgendein Idealbild von Partner, wo bei der Trennung eine Welt zusammen gebrochen ist und wonach man dann - goth sei dank - deutlich realistischer wurde? ;)
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Ja, hatte ich.
Die Trennung war äusserst unschön...heute bin ich erwachsener und sehe es anders. ;)
Will sagen: hat nich jeder irgendein Idealbild von Partner, wo bei der Trennung eine Welt zusammen gebrochen ist und wonach man dann - goth sei dank - deutlich realistischer wurde? ;)
eben genau das....aber warum können wir nicht mit dem neuen Bewusstsein u.s.w was wir dann haben noch eine chance haben....
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Wir haben ja eine neue Chance!!!
(Nein ich verwende sonst keine mehrfachen Satzzeichen, hier ist das aber Ausdrucksmittel)
Nur eben nicht mit dem selben Partner. ;)
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wir müssen eben sowas durchmachen um zu "wachsen" aber wenn man sich doch so sehr wünscht die vergangenheit zu ändern
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Hm...was soll ich sagen...ich denke es ist gut das wir die Vergangenheit nicht ändern und begangene Fehler wieder rückgängig machen können. Das würde nur bedeuten, dass wir die Welt zum Stillstand bringen.
Und was den Schmerz betrifft...tja...es klingt blöd...aber die Zeit wird Dir helfen...Zeit die Du nutzen solltest um zu Verstehen und zu Verarbeiten, Zeit um Dich selbst wiederzufinden und Zeit um wieder positiv in die Zukunft zu schauen.
Ach was fasel ich hier, hör auf Dir die Schuld an etwas zu geben, was Du nicht ändern kannst. Und auch wenn Du im Moment nicht daran glauben kannst, der "Himmel" wird Dir eines Tages nochmal jemand schicken und Du wirst wieder Schmetterlinge im Bauch haben und die rosarote Brille aufsetzen.
So ist halt das Leben...und es ist gut so !
p.s. Glaub einfach an Dich und der Rest kommt von allein.
(http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/ura.gif)
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immer, wenn ich heulend im bett gelegen habe, hat mein vater gesagt: andere mütter haben auch schöne töchter. mir hat's nie geholfen :)
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immer, wenn ich heulend im bett gelegen habe, hat mein vater gesagt: andere mütter haben auch schöne töchter. mir hat's nie geholfen :)
hehe...oja...wie ich diesen Spruch hasse, ich glaub er gehört in die Rubrik "Sprüche die die Welt nicht braucht" :wink:
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Dafür kann es auch passieren, dass man nie wirklich die Richtige gefunden hat (also die Richtige: die ohne Freund und Altlasten) - und einem dann, nachdem man völlig abgeklärt die Existenz eines solchen Menschen in Frage gestellt hat, genau so jemand über den Weg läuft.
:eek:
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Ist mir auch schon passiert ja. Nur waren wir beide dran Schuld!
Und ja, ich habe über ein Jahr hinterhergetrauert und gejammert. Aber dann hat es bei mir "Klick" gemacht und ich sagte mir "Ich will mein Leben wieder haben!!!" Es bringt nichts, der Vergangenheit hinterher zu trauern. Das Leben muss weitergehen und man sollte nicht stehen bleiben. Nur so kommen wir vorran. Alles andere ist sinnlos und bringt nur weiteren Schmerz mit sich (Selbstvertrauen etc.). Ist jetzt sehr platt ausgedrückt ich weiß, aber genau diesen Weg bin ich gegangen und mir gehts viel besser!
Man kann sich natürlich weiterhin im Leid suhlen und sich fertig machen, aber willst du das wirklich? Es ist allein deine Entscheidung, was du aus deinem Leben machst....ob du glücklich sein möchtest oder nicht (mal nur von dieser Geschichte abhängig) also mach bitte das Beste draus, denn du hast nur dieses eine Leben.
Wenn ich jetzt an die Zeit zurück denke, ärgere ich mich, dass ich dieses "Klick-Erlebnis" nicht früher hatte, weil ich dadurch sehr viel Zeit verschenk habe, aber vielleicht war das auch nötig, um die nötige Kraft zu sammeln, und den ganzen Mist durchzustehen!
Ich glaub jedenfalls ganz fest an dich Süße und du weißt, dass ich immer für dich da bin!!! *drücktdichmalganzdoll*
Lg
Sanna
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Die "große Liebe" habe ich schon einige Male erlebt. Ich dachte jedes Mal, "das ist er jetzt, das bleibt für immer", aber es ist jedes Mal auseinandergegangen. Und natürlich habe ich bei jedem Ende gelitten. Aber das war auch gut so und nötig, um Abschied zu nehmen und einen Strich drunter zu ziehen. Ich habe die schönen Erinnerungen in meinem Herzen für immer bewahrt, und aus den Dingen, die schief gelaufen sind, habe ich gelernt, was der nächsten Beziehung zugute kam. Auch wenn die Männer für mein Leben sehr wichtig waren, ich möchte keine Beziehung zurückhaben, weil ich mich jedes Mal sehr verändert habe und diese Beziehungen heute nicht mehr funktionieren können.
Ich glaube, die "unsterbliche Liebe" ist etwas, das man in sich selber trägt. Also die Fähigkeit, einen anderen Menschen sehr intensiv zu lieben. Und das können im Leben auch mehrere Menschen sein.
Ich bin der Meinung, daß es sinnlos ist, einem von beiden irgendeine Art von Schuld zu geben. Beide Menschen handeln so, wie sie es zu dem Zeitpunkt eben am besten können. Ich würde vieles, was ich früher in einer Beziehung getan habe, auch heute nicht mehr so machen. Aber trotzdem war es zu dem früheren Zeitpunkt eben "richtig", weil mir einfach die Erfahrungen danach fehlten. Und es bringt nichts, sich dafür heute noch mit Schuldgefühlen fertig zu machen. Ich habe einige Dinge mit meinen Ex-Partnern noch Jahre später angesprochen und auch ausgesprochen, es wurde verziehen und es geht heute beiden gut. Und das ist doch die Hauptsache.
Und auch ohne Beziehung kann man Liebe erleben. Ich bin solo, aber mein Leben ist voller Liebe. Liebe zu meiner Familie und zu wunderbaren Freunden, die mir sehr nahestehen. Und das ist ein wunderschönes Gefühl. :D
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Ist mir auch schon passiert ja. Nur waren wir beide dran Schuld!
Man kann sich natürlich weiterhin im Leid suhlen und sich fertig machen, aber willst du das wirklich? Es ist allein deine Entscheidung, was du aus deinem Leben machst....ob du glücklich sein möchtest oder nicht (mal nur von dieser Geschichte abhängig) also mach bitte das Beste draus, denn du hast nur dieses eine Leben.
Wenn ich jetzt an die Zeit zurück denke, ärgere ich mich, dass ich dieses "Klick-Erlebnis" nicht früher hatte, weil ich dadurch sehr viel Zeit verschenk habe, aber vielleicht war das auch nötig, um die nötige Kraft zu sammeln, und den ganzen Mist durchzustehen!
Lg
Sanna
Guten Morgen liebe sanna
sehr gute ansichten und einstellungen...und mittlerweile hast auch du ja deine große liebe gefunden nicht wahr? zwinker
lieben gruß und schönes wochenende euch beiden
doom
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Ich habe einige Dinge mit meinen Ex-Partnern noch Jahre später angesprochen und auch ausgesprochen, es wurde verziehen und es geht heute beiden gut. Und das ist doch die Hauptsache.
(PaleEmpress)
DAS ist ein sehr wichtiger und entscheidender Punkt, finde ich, da es meiner Meinung nach erheblich helfen kann, über diesen Schmerz und Verlust hinwegzukommen, wenn man nochmal miteinander Dinge klären kann (nach gewissem zeitlichen und räumlichen Abstand zueinander!!) - so man das Bedürfnis hat! Wenn man einfach nochmal die Möglichkeit hat, den Anderen noch zu erreichen...!!
Ich selbst habe (nach meiner Einschätzung) bisher drei Menschen (also "Beziehungspartner") "wirklich geliebt" (würd ich so sagen) - wobei ich mich mit diesem Begriff an sich (und schon lange) sehr schwertue, aber das ist ja jetzt nicht direkt das Thema.
Von diesen drei Menschen habe ich alle "verloren" - zwei durch Trennung(en), die ich beide als extrem schmerzhaft empfand und lange Zeit brauchte, überhaupt wieder einigermaßen auf die Beine zu kommen. Aber bei beiden kann ich heute tatsächlich sagen: es ist ok so und: es war eine total schöne, wichtige gemeinsame Zeit (!) ..., aber es ist gut, dass es zu Ende ist und ich würde beide nicht zurückhaben wollen: nicht mehr!
Aber das hätte ich damals nicht für möglich gehalten.
Einen allerdings "verlor" ich durch dessen Tod - und ja, die Zeit mildert so Einiges ab, aber: diesem Menschen werde ich (wohl) "ewig" nachtrauern und dieser Schmerz ist doch ein anderer (als bei den beiden Trennungen) - wohl eben deshalb, weil es so endgültig ist, weil es so total abrupt und doch auch unerwartet (für mich) war und weil dieser Mensch für mich eben niemals mehr zu erreichen ist - es nicht mal die winzigste Möglichkeit dafür gibt... ! Naja, auch das ist ein Thema für sich - es spielen da noch viele andere Sachen eine Rolle - dass es mir eben so erscheint, als wäre das (alles) einfach noch gar nicht "fertig" gewesen bzw. noch so völlig "frisch" und so weiter - muss jetzt niemand verstehen ... wie gesagt, anderes Thema.
Aber Tod ist eben auch eine (Art) Trennung - die schmerzt ...
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Ein schöner Gedankenaustausch!
Ich bin sehr froh, hier bei euch zu sein, weil dies Thema bei mir gerade furchtbar brennt. Es konnte mir bis jetzt niemand wirklich helfen. Zu viele Floskeln aber es steckt ja auch niemand so tief drin, wie man selbst. Dieser Gedankenaustauch hilft mir allerdings schon. Danke
:(
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Kompensation hilft manchmal... der ein oder andere "Brückenfick" kann in der ersten Zeit echt gut tun.
Ansonsten hilft echt nur, sich dem Problem stellen und es so gut verarbeiten wie's geht. Klar tut das weh, sogar richtig sch****-weh, aber es ist eindeutig besser, als den Schmerz am nächsten potenziell ernsthaften Kandidaten auszulassen.
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Vor vier Monaten wurd eich das erstemal verlassen, vorher hab nur ich immer verlassen und es war auf beiderseitigen Einvernehmen passiert.
Das war schon ne heftige und sehr schmerzvolle Sache.
Ich dachte ich könnte niewieder lachen und niewieder aufhören zu weinen.
Ja ich dachte es war meine große Liebe, damals war es für mich sogar Liebe auf den ersten Blick, oh man ist das schon lang her. Ja ich dachte der Himmel hätte ihn geschickt. Tja aber wie soviele Dinge, ging eben auch das zu Ende.
Und nun ist die Freundschaft auch hinüber. Und vorher waren wir sowas wie die besten Freunden. Man verliert den Partner und einen super guten Freunde.
Ich hab zwei Monate gebraucht um zu meiner jetzigen Einstellung zu kommen. Wenn er keine Freundschaft mehr mit mir will hab ich nichts verloren sondern nur er.
Denn ich verliere nichts.
Und jetzt nach vier Monate geht es mir gut. Ich kann lachen und schreien. Rumalbern und tanzen. Und weine nicht mehr. Ich bin drüber weg.
Das geht vorbei. Es braucht wie alles eben, nur seine Zeit.
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ich hab das auch schon durch (vor 2Jahren) und war gaaanz tief unten und wollte einfach nicht mehr weiter machen, doch zu dem Zeitpunkt war schon die Bewerbung fürs neue Leben abgeschickt und es kam die Zusage und dann ging alles voran..neue Wohnung,neues Umfeld,neue Leute,neue Ausbildung..jetzt gehts mir richtig gut.Doch manchmal lassen mich Träume von damals nicht schlafen..aber es sind Träume und ich weiß was ich jetzt erreicht habe und das ganz allein-ohne ihn!!!
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Nein, sowas kenne ich noch nicht :roll:
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Ja, hatte ich auch... Wir waren lange Jahre "glücklich" zusammen, aber dann kamen Kleinigkeiten, die uns im Endeffekt getrennt haben. Ich stand für ca 2 Wochen vor einem schwarzen Abgrund, der beinahe plastisch war, und die Leere in der Wohnung, alleine Abends, das war unerträglich.
Aber im Nachhinein betrachtet war das Glück nicht echt. Ich habe in ihm etwas oder jemanden sehen wollen, der er nicht war; klingt wahrscheinlich härter als es soll, und soll auch nicht allgemeingültig sein...
Ich dachte mir eigentlich, einfach für eine ganze Weile die Hände von der Männerwelt zu lassen - wäre besser gewesen, schätze ich. Nun begegnete mir doch tatsächlich so viel zu bald ein Mensch, der meine andere Hälfte sein könnte, aber es war für ihn wie für mich der falsche Zeitpunkt... Ich glaube, wenn der Himmel ihn geschickt haben sollte, dann ist Petrus eine Organisations-Null. *g*
Andererseits hat mir diese Begegnung viele Anregungen zur eigenen Weiterentwicklung gegeben. Bereuen tue ich nichts, obwohl moralisch nicht ganz konform mit der Welt, was zwischen uns war.
In beiden Fällen aber entschied ganz klar die Zeit und der eigene Gedankengang.
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bei mir ist es jetzt über ein jahr her seit ich in meinen augen den besten menschen den ich jemals hatte verloren haba und ich denke immmer noc jeden tag an ihn :(
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er hat es so entdgültig offiziell gemacht das wir nie wieder miteinander was zu tun haben werden. das ist was so weh tut. es ist als wäre er gestorben, denn ich kann ihn nich mehr erreichen nichmal um nur zu reden...
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er hat es so entdgültig offiziell gemacht das wir nie wieder miteinander was zu tun haben werden. das ist was so weh tut. es ist als wäre er gestorben, denn ich kann ihn nich mehr erreichen nichmal um nur zu reden...
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Ich habe vo etwas zwei Jahren einen Menschen kennengelernt, der es mir ziemlich angetan hatte. Erst waren wir Feuer und Wasser, bis die erste Verabredung kam. Zwei Wochen nach dieser Begegnung ist er für drei Jahre und ein Tag auf die Walz gegangen. Da ist eine ziemliche Welt zusammengebrochen. Er hatte mir nichts versprochen, ich wusste worn ich bin, es war der Gedanke, dass er es ist, der mich nicht mehr losgelassen hat. Ich war so hin und weg, man könnte auch sagen, dass ich recht blind war. Ich habe in der Zeit von ihm gehört, ihn auch wiedergesehen (mir war so schlecht, dass ich erstmal aufs Klo musste) und alles ging wieder von vorne los. Ich habe mir mehr gefallen lassen, als ich das normal zulassen würde. Jedes Mal, wenn ich von ihm hörte, war ich wieder einen Schritt tiefer drin. Der erste klare Gedanke kam nach anderthalb Jahren. Ich habe gemerkt, dass mein Geist in dem ganzen drin steckt, aber nicht zwei Herzen. Er stand da auf diesem riesen Sockel, und ich hab mich klein davor gefühlt. Irgendwann fing ich an zu merken, dass der Schmerz der Freude überwiegt. Als ich das begriffen hatte, beschloss ich wieder zu leben anzufangen. Ich habe mich von ihm verbschiedet. Ich bin viel alleine tanzen gegangen, hab mich im Forum angemeldet usw.
Manchmal beschleicht mich noch der Gedanke, was ist, wenn er es gewesen ist? Ich weiß es nicht.
Er wird im Januar 2007 wiederkommen, und ich hoffe, ich werde ihn ansehen und nichts mehr fühlen, weil ich mich nicht klein fühlen will, weil ich leben anstatt weinen möchte.
Ist im wesentlichen noch viel komplexer gewesen, als ich es jetzt in kurzen Worten beschreiben könnte. Es gab Gutes, Schlechtes, Fantastisches und viele, viele Tränen.
Du siehst, Du bist nicht allein, und Du tust eins der wichtigsten Sachen überhaupt, Du redest darüber.
Fehlt nur noch wieder zu leben anzufangen, denn Du hast nur das wertvolle eine.
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danke leute *etwas besser fühlz*
was soll ich tun, der schmerz will nich ruhn.....
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was soll ich tun, der schmerz will nich ruhn.....
akzeptieren, dass es ihn gibt. Das alleine kann schon helfen.
Ganz ehrlich: Etwas Besseres als eine klare Aussage von IHM kannst Du garnicht kriegen. Es ist zwar nicht die von Dir erhoffte - aber so hast Du von nun an die Möglichkeit, Zeit zwischen ihn und Dich zu bringen. Der Schmerz jetzt ist menschlich - aber es ist ebenso menschlich, dass er auf Dauer immer kleiner wird. Bewahre die guten Gefühle, die guten Erinnerungen an "damals" in Deinem Herzen auf (so kitschig es auch klingen mag - es ist eben halt auch wahr) und freue Dich darüber dass Du solche Erinnerungen Dein Eigen nennen kannst. Denn sie sind der beste Beweis dafür, dass Du fähig bist zu lieben - und das ist eine ganze, ganze Menge wert.
Und ich meine es auch wirklich so: Sei FROH darüber dass du ihn jetzt nicht mehr erreichen kannst. Denn so kann er auch keine neuen Wunden in Dir aufreissen, wovor sich z.B. ja Esmeralda in ihrer Situation jetzt so fürchtet. So erhältst Du die Chance, neue, andere Gefühle zu entdecken. Und -o Wunder- es wird auch wieder welche geben, neue Zuneigung, ein neues Leben. Und auch das mag kitschig klingen: Lass Dich einfach überraschen - das Leben schlägt so manche Haken die Du Dir im Moment nicht einmal vorstellen kannst.
Viel Glück dabei! :)
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er hat es so entdgültig offiziell gemacht das wir nie wieder miteinander was zu tun haben werden. das ist was so weh tut. es ist als wäre er gestorben, denn ich kann ihn nich mehr erreichen nichmal um nur zu reden...
... ja, das kommt mir bekannt vor... Und: es ist (für einen selbst) wirklich so, als sei der Andere dann "gestorben" - eben weil es so endgültig bzw. der Andere absolut nicht mehr erreichbar ist. Hm, bei mir hat es mehrere Jahre gedauert, bis ich es einigermaßen "geschluckt" habe.
Zuerst war es Schmerz über den Verlust, es fehlte etwas so total - war wie eine Art "Entzug" oder so... Und man will dann ja auch absolut niemand anderen (auch körperlich nicht) - so kenne ich das jedenfalls.
Dann war es aber auch Wut und Verzweiflung, weil ich das Gefühl hatte, dass "er" eigentlich nur davonläuft, es sich leichtmacht, sich selbst schützt (vor seinen eigenen noch bestehenden Gefühlen...), dass er Angst hat und mit der Situation nicht anders umgehen kann, als sich eben total abzuschotten, total zu entziehen, zu verweigern.
Dann war es irgendwann Ernüchterung und Enttäuschung, weil ich dachte, es war alles nur Lüge und (Selbst-)Betrug/Verarschung... Denn ich konnte mir halt einfach nicht erklären, wie jemand erst so total intensive Gefühle haben und äußern/zeigen... konnte und dann so von 100 auf 0 runterfahren (sicher gab es kleine "Vorzeichen", aber die waren wirklich keine große Krise oder so, es hatte eigentlich eher mit mir und meinem Misstrauen (in sowas wie "Liebe" überhaupt ...) zu tun, naja).
Und so dachte ich, dass es eben gar nicht echt und "100" war, sondern vielleicht nur Show, dass wir uns gegenseitig und uns jeweils selbst vlt. nur was eingeredet hatten...
Und schließlich kam ich zu dem Ergebnis, dass es wohl schon echt war, aber dass Menschen eben unterschiedliche Grenzen haben und dass unsere "Arten von Grenzen"... wohl doch einfach nicht dauerhaft zusammenpassten. Dass es - so ideal und vollkommen es eigentlich ja schien/sich anfühlte - wohl doch nicht "das Richtige" bzw. nicht "passend" war (für uns/zwischen uns).
... Vergessen kann und sollte man es vielleicht gar nicht. Ich kann und will das jedenfalls nicht (die Menschen "vergessen", für die ich mal sehr intensive Gefühle hatte und mit denen ich mal "was geteilt" habe...)! Denn sonst würden die Menschen ja austauschbar und beliebig und dann gäbe es auch keine "großen"/tiefen Gefühle mehr - das wäre mir persönlich zu fade.
Aber mit der Zeit wird der Schmerz halt doch meistens blasser und man "orientiert sich neu" oder es schaltet sich verstärkt die Vernunft dazu...
Ich wünsche dir, dass du auch bald über den schlimmsten Schmerz hinweg bist! (Auch wenn du dir das im Moment vielleicht noch überhaupt nicht vorstellen kannst...)
LG, Kallisti
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:roll: ich glaube meine größte und seltsamste Liebe habe bei meinem besten Freund gefunden. Wir haben uns nie geküsst. Es ist nie mehr geworden, als ein bißchen Kuscheln. Dafür haben wir uns häufig umschlungen und uns tief in die Augen geblickt, sehr erotisch miteinander getanzt...etc.
Es ist natürlich klar, dass unsere Umgebung diese Situtation nie gerafft hat.
Aber es soll halt nicht sein!
Er hat mich so oft verletzt mit Worten. Ich habe versucht ihm die selben Wunden zuzufügen. Um so mehr ich merkte, wie sehr ich ihn hasse, um so bedeutender war er für mich.
Ich glaube die größte Liebe ist die, die man nie bekommt und die einem irgendwie immer wieder aufs neue fesselt.
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ich hab den schnodder auch mehr oder minder gerade hinter mir
bisschen entäuscht bin ich immer noch auch nachdem ich erkannt habe, dass an der beziehung meines lebens nichts mehr zu retten ist und das die letzetn jahre auch nur ein unmöglicher kampf gegen die eigenen menschlichen fehler waren, die keiner ändern wollte...
hinter her die schuldgefühle, das gefühl versagt zu haben, nichts geändert zu haben habe ich lange dran gekaut und zu meinem ärger frage ich mich auch heute manchmal noch ob ich es nicht hätte besser machen können...
aber es hat keinen sinn, es ist zwar nur eine floskel aber das leben geht wirklich weiter
aber geht nur beschwerlich und unter größter mühe weiter, wenn man nicht loslassen kann
wenn du versuchst ein gebirge hinter dir herzuziehen, ist dein leben hart, erschöpfend, anstrengen und nicht zufriedenstellend
wenn du es loslässt kannst du wieder aufrecht gehen, die welt betrachten, schneller vorwärts kommen und dich immer wieder umdrehen um es zu betrachten... und berge am horizont sind doch was schönes...
naja sowas kommt raus wenn atropa anfängt bildlich zu denken...
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Ich glaube die Große Liebe gibt es gar nicht. Klar denkt man fast immer „ Das ist es“ aber irgendwann ist einfach alles vorbei. Oder ich hab vielleicht so etwas noch nicht kennengelernt und muß in der Richtung noch lernen. Ich kann nur die Menschen nicht verstehen die ihr leben lang zusammen bleiben. Das kann ich mir nicht vorstellen. Es währe natürlich schön wenn es gehen würde. Ich meine für immer das Gefühl des verliebt sein zu haben. Aber ich glaube es ist unmöglich. Und das Gefühl der Liebe? Vielleicht bin ich einfach noch nicht bereit für eine feste Bindung. Oder ich bin vielleicht einfach nur Realist?
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Ich denke nicht, das es den "Partner fürs Leben" gibt. Es gibt in meinen Augen nur Menschen, die sich gut verstehen und gut miteinander auskommen können und welche, die sich eben nicht auf den anderen einstellen können. Daher empfinde ich die "Liebe auf den ersten Blick" als eine Flut von Sinnestäuschungen, die letztendlich nur selten oder meist gar nicht der Warheit entsprechen.
Also in jedem Menschen steckt somit der Partner fürs Leben ;)
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... Hm, naja, ich denke "Liebe auf den ersten Blick" meint eher Verliebtsein/Verliebtheit (auf den ersten Blick) als Liebe.
@Alex
... immer/dauerhaft bzw. kontinuierlich in ein- und denselben Menschen über Jahrzehnte verliebtsein zu können, halte auch ich für sehr unwahrscheinlich. Was es aber gibt, ist, dass aus dem Verliebtsein "Liebe" wird (und da gibt es meiner Meinung nach eben doch große Unterschiede!) und, dass das Verliebtsein geht und/aber immer wieder kommt, neu aufflackert...!
Aber dazu muss man sich aufeinander einlassen, kann nicht nebeneinander her leben. Und beide müssen sich weiterentwickeln, damit es dauerhaft funktionieren kann und damit man voneinander lernen oder aneinander Neues entdecken kann, fasziniert sein kann, wieder verliebt ist... Außerdem ist eine gemeinsame Richtung wichtig (also Gemeinsamkeiten in den grundsätzlichen Dingen des Lebens).
Ja, aber auch ich denke, es gibt nicht nur einen einzigen "passenden" Menschen (als PartnerIn), sondern mit einigen Menschen kommt man gut klar, mit anderen weniger, mit manchen ganz besonders gut und es kommen eben auch noch ("besondere"...) Gefühle hinzu, mit anderen kann man hingegen gar nicht ...
Aber nicht jede/r, mit dem man gut klarkommt..., ist auch ein potentieller Partner, finde ich - es sollte doch auf der emotionalen Ebene schon noch was dazukommen und das geht nicht mit jedem Menschen, der einem Freund ist...
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@DeLaGuerre
... super Beitrag und Hinweis!! Teile diese Ansicht von dir jedenfalls vollständig! :D
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Wahre Liebe zeichnet sich primär dadurch aus, das sie nie vollzugen werden darf. Männer sind auf Dauer unfähig, etwas zu lieben, das sie gef***t haben, denn das macht diese Person ja wohl dreckig. Alle Schlampen, ausser Mutti, weil, mit der kann man ja nun echt nich....
*duck*
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Eine perfekte Frau "funktioniert" immer, stellt keine Ansprüche, lässt sich per Knopfdruck an- und ausschalten und akzeptiert es auch noch, wenn er mit anderen spielen möchte.
:\o/: =)
Schlechte Erfahrungen ?
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Eine perfekte Frau "funktioniert" immer, stellt keine Ansprüche, lässt sich per Knopfdruck an- und ausschalten und akzeptiert es auch noch, wenn er mit anderen spielen möchte.
:\o/: =)
Schlechte Erfahrungen ?
eher frisch getrennt oder frustriert
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Viele Männer haben meiner Meinung nach die emotionale Reife eines Kleinkindes, und in festen Beziehungen verhalten sie sich auch genau so.
Ich kenn genügend Frauen, auf die das auch zutrifft. Ist wohl geschlechtsunabhängig.
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Wahre Liebe, verehrter Herr Candide :wink: , zeichnet sich für anderes Mannsvolk auch gerade dadurch aus, dass die Geliebte sie wie Mama liebt (nur geben, nicht nehmen), ihnen aber mehr Freiheiten lässt und zudem noch die beste Hure ist.
Eine perfekte Frau "funktioniert" immer, stellt keine Ansprüche, lässt sich per Knopfdruck an- und ausschalten und akzeptiert es auch noch, wenn er mit anderen spielen möchte.
Am besten wäre die Welt, wenn ein Mann sich so viele Frauen, wie er will, aussuchen könnte und die ihn alle so abgöttisch lieben, ihm eine Familie bieten und treu sein (!), ihn aber weiterhin als "einsamer, cooler Wolf" durch die Gegend ziehen lassen würden.
Viele Männer haben meiner Meinung nach die emotionale Reife eines Kleinkindes, und in festen Beziehungen verhalten sie sich auch genau so. Es sind oft die Männer, die ihre Freundinnen zu "Mamas" machen (metaphorisch gemeint), nicht die Frauen - und sich dann irgendwann beklagen, ihr sexuelles Interesse an "Mama" sei erschöpft und sie bräuchten eine neue "Göttin" oder "Jungfrau" - die sie nach höchstens zwei Monaten ebenfalls wieder zu "Mama" machen... es sei denn, sie haben noch eine zu Hause!!
Insofern ist die Konstellation "Alte zu Hause, Neue nebenher" die optimale Kombination, oder?
Man könnte auf den Gedanken kommen, dass hinter diesem Oswald Kolleschen Konzept handfester Egosimus und extreme Unreife steckt - aber vermutlich sind das heutzutage keine negativen Charaktereigenschaften mehr! :roll:
... Wie "geil"! :\o/: :hihi: :hase: - Im Ernst: finde den (auch diesen) Beitrag echt klasse! Trifft sicher nicht auf alle (Männchen) zu, aber doch wohl auf die Mehrheit (nach meiner Erfahrung bzw. Beobachtung und dem Austausch darüber mit anderen Frauen...)!
Und: trifft, denke ich, nun mal doch auf mehr Männer denn Frauen zu! :biglaugh:
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Wahre Liebe, verehrter
Herr Candide Wink , zeichnet sich für anderes Mannsvolk auch gerade
dadurch aus, dass die Geliebte sie wie Mama liebt (nur geben,
nicht nehmen), ihnen aber mehr Freiheiten lässt und zudem noch
die beste Hure ist.
Eine perfekte Frau "funktioniert" immer, stellt keine Ansprüche,
lässt sich per Knopfdruck an- und ausschalten und akzeptiert es
auch noch, wenn er mit anderen spielen möchte.
Am besten wäre die Welt, wenn ein Mann sich so viele Frauen, wie
er will, aussuchen könnte und die ihn alle so abgöttisch lieben,
ihm eine Familie bieten und treu sein (!), ihn aber weiterhin als
"einsamer, cooler Wolf" durch die Gegend ziehen lassen würden.
Viele Männer haben meiner Meinung nach die emotionale Reife eines
Kleinkindes, und in festen Beziehungen verhalten sie sich auch
genau so. Es sind oft die Männer, die ihre Freundinnen zu "Mamas"
machen (metaphorisch gemeint), nicht die Frauen - und sich dann
irgendwann beklagen, ihr sexuelles Interesse an "Mama" sei
erschöpft und sie bräuchten eine neue "Göttin" oder "Jungfrau" -
die sie nach höchstens zwei Monaten ebenfalls wieder zu "Mama"
machen... es sei denn, sie haben noch eine zu Hause!!
Vielleicht sollten es die Damen mal mit echten Männern probieren und nicht mit Männerimitationsbubis?
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Vielleicht sollten es die Damen mal mit echten Männern probieren und nicht mit Männerimitationsbubis?
100% genau das dachte ich mir auch schon!!! :twisted: [/color]
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Poster: DeLaGuerre @ 17. Okt 2005 10:17
Das ist ein langer Samtmantel mit Stehkragen, den ich über meinen Reifröcken tragen kann. Das Foto wurde bei einem Rollenspiel aufgenommen; meine Figur hatte sich gerade mit einem "Feind" verlobt und bekam das Verlobungsgeschenk umgehängt. Ich wusste, dass die männliche Figur damit in eine böse Falle getappt war, und darüber kann man sich bei dieser Art Spiel schon sehr freuen... :-)
:roll: na ja solange im LARP die Männer einfühlsam sind :biglaugh:
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Hm, also was mich betrifft - ja, es gibt "solche und solche" (Männer - ja: und auch Frauen, klar), aber eben: es geht/ging ja nicht ausschließlich um selbst gemachte Erfahrungen, sondern auch um Beobachtung (bei Anderen) und/oder Schilderungen Anderer... Und noch was ganz allgemein: entweder ist Dummheit und Ignoranz auffälliger als Intelligenz, Rücksicht, Umsicht, Überlegtheit, Aufmerksamkeit (bei/von Menschen) oder aber meine Wahrnehmung ist gestört :lol: - jedenfalls: soviel "Dummheit" etc. wie mir täglich auf der Straße, in Geschäften, in der Bahn entgegenschlägt - da kann man bald nur noch ganz laut AUA und Erbarmen schreien - oder sich total verkrümeln. (Oder sich genauso scheisse verhalten wie "die" Anderen - aber was bringt das?!?)
Jo, das mag überheblich sein, aber: ich war lange wohl einfach zu naiv und idealistisch... und jetzt isses halt nicht mehr so ...
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@DeLaGuerre: Deinen Beitrag finde ich sehr sehr gut.
Klar sind nicht alle Männer gleich. Wie schon gesagt wurde gibt es ja auch Frauen die sich auch so verhalten (Mein bester Freund wurde vor zwei Woche von so einer Frau abserviert).
:roll: Mich nervt es mittlerweile immer wieder zu merken, dass die meisten Männer wirklich wenig Reife mitbringen. Sollte man nicht irgendwann die Verbindung/Beziehung zueinander klären. *grummel*
Zum Glück habe ich einfach keine Zeit und auch keine Geduld mir darüber den Kopf zu zerbrechen.
Frau und Mann hängen doch häufig am Wochenende zusammen ab, weil beiden langweilig ist. *g*
Das hat dann nichts mehr mit Liebe zu tun, sondern es ist einfach nur Angst einsam zu sein/bleiben..
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komme nie in den genuß einen engel zu lieben, denn du wirst nicht die kraft haben ihn am fliegen zu hindern...
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Unsterbliche Liebe kenn ich nicht. Meine Liebe ist nach der Trennung dann irgendwann auch nicht mehr da gewesen. Allerdings befürchte ich wieder auf ein neues, das nach der Trennung die Gefühle nicht verschwinden.
Ich hoffe noch auf die Unsterbliche Liebe, und zwar mit einem Partner mit dem ich zusammen bleibe. Unsterbliche Liebe nach der Trennung ist fürn Po... :-((
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Zusammengefaßt: Es gibt Arschlöcher auf beiden Seiten - über die statistische Verteilung kann man streiten, aber wenn man/freu/es den Mut nicht aufbringt und das Risiko der Zurückweisung und Enttäuschung auf sich nimmt und es wieder und wieder zu probieren, dann wird man NIE in den Genuß der bedingungslosen Liebe kommen (ebenso geschlechterunabhängig) und langsam aber sicher verbittern und nur noch zynisch auf das jeweilige andere Geschlecht blicken.
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tja die liebe ist eben ein trauerspiel und gehört zum leben........aber diese erfahrungen müssen wir wohl machen um zu wachsen :(
I'm not the angel of your dreams and I'm not from heaven sent......
I don't have wings to fly.....
(für eine einzige person gewidmet)
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So weh manche Erfahrungen auch tun, man wächst tatsächlich an ihnen. Und man wird auch eines Tages dafür "belohnt", wenn man sich darauf einläßt. Man sollte sich die Zeit nehmen und seine Wunden lecken, aber irgendwann merkt man, daß der Schmerz nachläßt und daß man gestärkt aus so einem Tal wieder rauskommt.
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aber wieso?`wieso läuft die zeit weiter? das geht nich :-( *den einen wiederhaben will, und wenn auch nur als kumpel*
Haltete die Welt an - Ich will aussteigen !!!!!!!!!!!!
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@DA:
den einen wiederhaben will
wenn der eine selbst aber nun nicht will kannst du da sicher wenig machen ... und:
und wenn auch nur als kumpel
... kann klappen, aber niemals sofort! N bisschen Zeit zum Glätten der Gefühlswogen sollte schon dazwischen sein, um etwas Freundschaftliches aufbauen zu können ohne das Mehr (das nämlich sonst im Weg Richtung Freundschaft wäre) befürchten zu müssen.
Kurz gesagt: Auch wenn's schwerfällt - nur Geduld :wink: vielleicht klappt's dann ja auch mit dem Kumpel. :)
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ich wart aba schon ne jahr........wie lange denn noch .......*weint*
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Das kann ich bestätigen. Ich hatte mit einem Ex mal 4 Jahre totale Funkstille, und heute sind wir (wieder) Freunde. Ich hab mal gelesen, daß man erst den Liebhaber verlieren muß, bevor man einen Freund dazugewinnen kann. Das fand ich schön beschrieben.
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danke pale :-) diese aussage verschönert mein leben
:twisted:
nur noch 3 jahre :P
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Hey, das ist ja nun kein Richtwert. Es ist mir durchaus auch schon gelungen, mit einem Menschen in Kontakt zu bleiben und das Gefühlschaos in den Griff zu bekommen. Jeder geht damit anders um, und es ist bei jedem Partner verschieden. :wink: In diesem Falle war ich diejenige, die den Kontakt abgebrochen hab, aber ich war auch diejenige, die ihn wieder gesucht hat.
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aber es lässt hoffen
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In manchen Fällen hilft einem erstmal Abstand. Aber wenn man den Menschen wirklich gern hat, dann gibt es immer eine Chance auf Freundschaft. Auch wenn das dauert, aber nur so kann man das wirklich ohne Gefühlschaos hinkriegen. Ich drück Dir die Daumen, daß es wieder wird bei Dir.
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ähm pale, du kennst diesen typen ja leida nich........der is ziemlich radikal und hat nich das erste mal den kontakt zu einer person abgebrochen die ihm nahe stand ^^ und das nur wegen irgendwelchen dummen fehltritten
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Stimmt, ich kenne weder ihn noch Dich, deshalb konnte ich auch nur aus meinen bisherigen Erfahrungen berichten.
Das klingt aber sehr radikal, was Du erzählst.
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ja das war wirklich hart.....
ich hatte noch nie solche psychischen schmerzen.......und das will nich weggehen.......und er will mir nich zuhören...........er will gar nix mehr
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na, du solltest jetzt auch erstmal Funkstille halten, DA. Wenn er jetzt nicht will, dann will er nicht - und dann wird ihn jedes Anrennen von dir nur noch mehr nerven.
Würde auch dir helfen, psychisch mal wieder ein wenig stabiler zu werden, denn offenbar erinnerst du dich da an recht harte Zeiten - und ein Blick auf so etwas baut nicht gerade auf. Also, besser nun erstmal selbst die Füße stillhalten :wink:
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och ja, stimmt, so langsam sind wir beide des wahnsinns :twisted:
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messie hat schon Recht. Ich finde das auch immer wahnsinnig schwer, aber es ist wohl das einzige, was einem hilft: selbst Abstand zu bekommen, und zwar gefühlsmäßig. Solange es Dich noch so berührt, ist da noch zu viel Gefühl von Deiner Seite aus im Spiel. Und es soll ja schließlich nicht wehtun. :wink:
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genau das soll alles ganz anders sein......
der gehört auf die anklagebank......sowas kann man doch nich machen......ich hör immer noch dieses "Leb wohl" in meinen ohren
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(http://www.cheesebuerger.de/images/midi/traurig/a020.gif)
Wenn Du Dich so verletzt fühlst, dann sag Dir, daß Du auch ohne ihn neues Glück finden kannst. Denn das geht immer, auch wenn es dauert und schwer ist. Denk an liebe Menschen, die zu Dir halten, und die Dich nicht im Stich lassen. Denk an das, was zwischen Euch gut war, und behalte es in schöner Erinnerung. Denk aber auch an das, was nicht so gut lief und lerne daraus für Deine Zukunft. Denn Deine Zukunft gehört DIR, und DU sollst sie nutzen und genießen können.
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wenns denn so einfach wäre.......
der würd ja nichmal auf meine beerdigung kommen wenn ich mich umbringen würde.......
das is alles so traurig :(
ich hab doch alles versucht.....
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wenns denn so einfach wäre.......
Das ist nicht einfach, das ist sogar alles verdammt schwer. Ich glaube, das kennen die meisten hier auch.
der würd ja nichmal auf meine beerdigung kommen wenn ich mich umbringen würde.......
Davon hättest Du ja auch dann nichts mehr. Aber von Deinem Leben kannst Du noch eine ganze Menge haben, auch ohne ihn. Glaub mir, das geht.
das is alles so traurig :(
Das kann ich gut verstehen. Aber solange das Vermissen Dir noch so weh tut, wäre das wohl keine Basis für eine wirklich funktionierende Freundschaft. Versuch mal, ein wenig Frieden in dieser Angelegenheit zu finden. Vielleicht ein "Abschiedsritual", oder irgendwas, von dem Du das Gefühl hast, es hilft Dir. Das kann Dir auch ruhig albern vorkommen, wenn es DIR hilft, dann ist es gut. Wenn er in Deinem Leben nicht mehr so präsent ist, dann kann er "wiederkommen". Oder es kommen andere Menschen. Ich hoffe, Du verstehst, wie ich das meine.
ich hab doch alles versucht.....
Vielleicht hast Du zu viel versucht. Versuch mal weniger, und kümmer Dich um DICH. Denn in Deinem Leben bist DU die Hauptperson.
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Du machst mir langsam Angst, DA ...was du gerade geschrieben hast, hätte ich auch schreiben können :cry:
Ja, IHN hatte der Himmel geschickt und es hätte nicht perfekter und schöner sein können...1 1/2 Jahre ist es jetzt her und manchmal weine ich immer noch....alle guten Ratschläge und gute Gedanken an die jetztige Situation, an liebe Freunde etc helfen auch nicht wirklich weiter...
jedoch möchte ich (wenigstens im Moment) nicht mit ihm befreundet sein...jemand, der einen wie Abfall behandelt (selbst wenns aufgrund psychischer Probleme und es ihm jetzt auch leid tut) könnte ich nicht Freund nennen...
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So wie jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, bekommt auch jeder Mensch die Liebe, die er verdient.
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So wie jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, bekommt auch jeder Mensch die Liebe, die er verdient.
Ich finde diesen Spruch etwas leichtfertig dahergesagt. Man denke nur an die vielen Menschen, die von ihrem Partner geschlagen etc. werden. Haben die das wirklich alle verdient? *kopfschüttel*
Aber solange das Vermissen Dir noch so weh tut, wäre das wohl keine Basis für eine wirklich funktionierende Freundschaft.
*unterschreib* Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Die Freundschaft die man zu dem Menschen sucht, obwohl man sie immer noch liebt und mit ihr zusammen sein möchte, ist eine Alibi-Freundschaft. Häufig steckt dahinter die heimliche Hoffnung, dass alles doch noch zum Guten kommt und sich wieder eine Beziehung daraus entwickelt.
Die Erkenntnis ist unglaublich hart, zerreisst einem das Herz und kostet viele Tränen, aber: Man kann einen Menschen nicht zwingen. Weder zur Liebe noch zu einer Beziehung. Wenn er/sie nicht will, dann will er/sie einfach nicht! Das muss man sich erstmal klarmachen. Man selbst lässt sich ja auch zu nichts zwingen.
Das zu akzeptieren und sich damit abzufinden, ist ein langwieriger Prozess. Auch wenn man nicht glaubt, jemals wieder ohne diesen Menschen an seiner Seite glücklich werden zu können...MAN KANN! Was bleibt einem auch anderes übrig? Willst du dein Lebensglück wirklich nur von dieser einen Person abhängig machen? Ich verstehe, dass man nichts unversucht lassen möchte. Ständige Annäherungsversuche bringen die andere Person jedoch oft nur noch mehr auf die Barrikaden.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass das Schlimmste bald überstanden ist, wirklich!
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Ich finde diesen Spruch etwas leichtfertig dahergesagt. Man denke nur an die vielen Menschen, die von ihrem Partner geschlagen etc. werden. Haben die das wirklich alle verdient? *kopfschüttel*
Ja!
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So wie jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, bekommt auch jeder Mensch die Liebe, die er verdient.
Ich finde diesen Spruch etwas leichtfertig dahergesagt. Man denke nur an die vielen Menschen, die von ihrem Partner geschlagen etc. werden. Haben die das wirklich alle verdient? *kopfschüttel*
Wer ab einem gewissen Alter noch nicht gelernt hat, Menschen zu erkennen, die einen Scheiße behandeln (werden) ist selbst schuld. Eine Psychoanalyse sollte da helfen, die Mechanismen zu erkennen.
In diesem Fall ist es wohl auch besonders eindeutig. Genauso ist es aber mit Frauen, die sich immer einen Schluffi suchen, der *nichts* auf die Reihe kriegt und den sie dann bemuttern können (was auf Dauer nervt).
(Edith: Natürlich fallen die Schluffis auch gerne mal mit den Typen zusammen, die Frauen scheiße behandeln. Das sind dann die, die sich bemuttern lassen und dann auch noch unverschämt werden.)
Ich suche mir anscheinend gerne Frauen, die nicht an sich glauben und depressiv sind.
(Wobei ich das verstehen kann - ich mag Frauen, die sich für Kultur interessieren und nicht so materiell eingestellt sind. In der heutigen Zeit kann man mit solchen Vorlieben wohl nur noch depressiv werden.
(Hallo Thomas, auch Du bist schuld. Übrigens, ich hab wieder nen Job, sogar gut bezahlt. Bin aber trotzdem für Grundeinkommen.)
:twisted: )
Trotzdem hätte ich es gerne mal, dass eine Frau Selbstvertrauen hat.
-
Ich kann dich total gut verstehen...
Aber was nützt es dir, einer Person "nachzulaufen" die momentan mit dir nichts zu tun haben will?
Jeder weitere Annäherungsversuch der wieder abgeblockt wird, wird dir nur noch mehr weh tun. Und ich glaube das weißt du auch. Jedenfalls ging es mir immer so, das ich ganz genau wusste, das es eh nichts bringt...Dennoch habe ich es öfters versucht und mir ging es nach jedem Versuch schlechter als vorher. (Also lasse es am besten...Gut gemeinter Rat von mir :wink: )
Leider kann ich dir in DEINER ganz bestimmten Situation weder Ratschläge geben, denn ich kenne weder die Situation, noch kenne ich Dich oder Ihn.
Aber:
Auch wenn du es mir nicht glaubst...áber es wird dir auch wieder besser gehen. (Ging es mir auch irgendwann...und ich bin Expertin in Sachen verletzten Gefühlen *lächel*)
Aslo stecke den Kopf nicht in den Sand... :D
Lieben Gruß
DarkAngel
PS: Ich denke jedem User dieses Forums ging es mal ähnlich wie dir!!
-
...Wenn du nicht bekommst, was du willst, erinnere Dich daran, dass das manchmal Dein Glück sein kann...
(Dalai Lama)
Ich mag Zitate.
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Ich kann dich total gut verstehen...
Aber was nützt es dir, einer Person "nachzulaufen" die momentan mit dir nichts zu tun haben will?
Jeder weitere Annäherungsversuch der wieder abgeblockt wird, wird dir nur noch mehr weh tun. Und ich glaube das weißt du auch. Jedenfalls ging es mir immer so, das ich ganz genau wusste, das es eh nichts bringt...Dennoch habe ich es öfters versucht und mir ging es nach jedem Versuch schlechter als vorher. (Also lasse es am besten...Gut gemeinter Rat von mir :wink: )
Leider kann ich dir in DEINER ganz bestimmten Situation weder Ratschläge geben, denn ich kenne weder die Situation, noch kenne ich Dich oder Ihn.
Aber:
Auch wenn du es mir nicht glaubst...áber es wird dir auch wieder besser gehen. (Ging es mir auch irgendwann...und ich bin Expertin in Sachen verletzten Gefühlen *lächel*)
Aslo stecke den Kopf nicht in den Sand... :D
Lieben Gruß
DarkAngel
PS: Ich denke jedem User dieses Forums ging es mal ähnlich wie dir!!
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So wie jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, bekommt auch jeder Mensch die Liebe, die er verdient.
*heul*
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OT:
(Hallo Thomas, auch Du bist schuld. Übrigens, ich hab wieder nen Job, sogar gut bezahlt. Bin aber trotzdem für Grundeinkommen.)
:twisted: )
Cool, an was ich alles Schuld sein soll.Naja, hauptsache man bleibt im Gespräch 8)
Glückwunsch übrigens.Mal schauen, wie lange dein allgemeiner sozialer Touch anhält, wenn du siehst wieviel von deinem sauer verdienten Geld der Staat gleich wieder einzieht, um es an "benachteiligte"zu verteilen.
Das du immer so komische Frauen abbekommst, liegt wohl auch daran, das du ebenfalls komisch zu sein scheinst.Oder macht die Forderung nach Grundeinkommen unsexy ? :P Zu letzterem (also dem Grundeinkommen, nicht deiner sexuellen Wirkung auf Frauen =) ) hat sich Götz Werner auch gerade im Spiegel geäußert.Mal sehen, vieleicht zieht das dadurch noch weitere Kreise und es beschäftigen sich Ranghöhere Politiker damit.Bin gespannt, zu welchem Ergebniss diese kommen würden.
Ich bevorzuge übrigens Frauen, die materielle und kulturelle Dinge in einem vernünftigen Verhältniss sehen.
So wie jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, bekommt auch jeder Mensch die Liebe, die er verdient.
Zumindest der erste Teil des Vergleiches stimmt.Wer so beknackt wählt, hat tatsächlich nichts anderes als eine große Koalition verdient.Ansonsten ist der Vergleich schon reichlich pauschalisiert.
Obwohl, ich habe bisher tatsächlich meist nette, treusorgende und vernünftige Frauen abbekommen, also vieleicht hat der Vergleich ja doch einen wahren Kern :wink:
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gestern hast du mir noch mut gemacht pale und auch alle anderen aber da hab ich vergessen das ja alles zerstört is.......
als alles nichts gebracht hat und die verzweiflung zu groß war meinte ich zu ihm dann bringe ich mich eben um aba auch das hat nichts gebracht und dann hab ich ihm geschrieben das ich IHN umbringen will *schnief*
*heulz*
was soll ich tun, wo soll ich hin.....
ich leb in einer traumwelt und komm nur zum feiern raus
erzählt mir witze!!! ich will lachen.........
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So wie jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, bekommt auch jeder Mensch die Liebe, die er verdient.
*heul*
Nicht weinen! Du wirst auf jeden Fall die Liebe bekommen, die du verdienst. Und diese Liebe wird eine gute Liebe sein.
Es mag sich für dich vielleicht anders anfühlen...aber der Mensch, dem du zur Zeit nachweinst, scheint nicht diese Liebe zu sein.
Meine Güte...ich denke gerade über meine Verflossenen nach. Jedesmal dachte ich, es wäre DER EINE, jedesmal heulte ich mir tage-/wochen-/monatelang die Augen aus, als es zuende ging...und irgendwann trat dann ein neuer Mann in mein Leben und schwupps...war der andere vergessen.
Ganz ehrlich: Ich möchte keinen von denen mehr zurück. Sie mögen damals vermeintlich "richtig" für mich gewesen sein, heute würde ich sie nicht mal mehr geschenkt haben wollen.
Die Zeit heilt alle Wunden -blöder Spruch, ist aber etwas wahres dran.
Und wo wir gerade bei dämlichen Sprüchen sind: Weine keinem Traum hinterher, du findest einen neuen Traum! (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/traurig/g045.gif)
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gestern hast du mir noch mut gemacht pale und auch alle anderen aber da hab ich vergessen das ja alles zerstört is.......
als alles nichts gebracht hat und die verzweiflung zu groß war meinte ich zu ihm dann bringe ich mich eben um aba auch das hat nichts gebracht und dann hab ich ihm geschrieben das ich IHN umbringen will *schnief*
*heulz*
was soll ich tun, wo soll ich hin.....
ich leb in einer traumwelt und komm nur zum feiern raus
erzählt mir witze!!! ich will lachen.........
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So wie jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, bekommt auch jeder Mensch die Liebe, die er verdient.
*heul*
Nicht weinen! Du wirst auf jeden Fall die Liebe bekommen, die du verdienst. Und diese Liebe wird eine gute Liebe sein.
Es mag sich für dich vielleicht anders anfühlen...aber der Mensch, dem du zur Zeit nachweinst, scheint nicht diese Liebe zu sein.
Meine Güte...ich denke gerade über meine Verflossenen nach. Jedesmal dachte ich, es wäre DER EINE, jedesmal heulte ich mir tage-/wochen-/monatelang die Augen aus, als es zuende ging...und irgendwann trat dann ein neuer Mann in mein Leben und schwupps...war der andere vergessen.
Ganz ehrlich: Ich möchte keinen von denen mehr zurück. Sie mögen damals vermeintlich "richtig" für mich gewesen sein, heute würde ich sie nicht mal mehr geschenkt haben wollen.
Die Zeit heilt alle Wunden -blöder Spruch, ist aber etwas wahres dran.
Und wo wir gerade bei dämlichen Sprüchen sind: Weine keinem Traum hinterher, du findest einen neuen Traum! (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/traurig/g045.gif)
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als alles nichts gebracht hat und die verzweiflung zu groß war meinte ich zu ihm dann bringe ich mich eben um aba auch das hat nichts gebracht
Natürlich nicht.
a) ist das eigentlich nur unreifes Standardgelabere. ("Ich bring mich um" hört man doch bei jeder zweiten in die Brüche gehenden Beziehung) Letzten Endes steckt aber null dahinter.
b) Ich kenne ihn nicht, aber ich würde mit einer Frau die sich lieber umbringt als getrennt von mir zu sein nicht unbedingt zusammenleben wollen. In einer Partnerschaft sollte man sich gegenseitig stützen können. Wie soll ich mich bitte auf einen Partner verlassen, bzw auf einen Stützen können, dem sein eigenens Leben nichts wert zu sein schein? "Ich lebe nur für dich, bist du nciht da, will ich nicht mehr" klingt für einige vieleicht romantisch, für andere bedeutet es aber evlt nur "Ich projeziere mein gesamtes Leben auf dich, enge dich damit ein, bürge dir noch einiges an vermeidbarer Verantwortung auf: Mein Wohlergehen, mein Leben!"
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das is nich standart das is verzweiflung......und zeigt wie gern man den anderen hatte..........
a ' la ich sterbe wenn du gehst.......
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Du machst mir langsam Angst, DA ...was du gerade geschrieben hast, hätte ich auch schreiben können :cry:
Ja, IHN hatte der Himmel geschickt und es hätte nicht perfekter und schöner sein können...1 1/2 Jahre ist es jetzt her und manchmal weine ich immer noch....alle guten Ratschläge und gute Gedanken an die jetztige Situation, an liebe Freunde etc helfen auch nicht wirklich weiter...
jedoch möchte ich (wenigstens im Moment) nicht mit ihm befreundet sein...jemand, der einen wie Abfall behandelt (selbst wenns aufgrund psychischer Probleme und es ihm jetzt auch leid tut) könnte ich nicht Freund nennen...
aba du wünscht dir auch das diese person anders gewesen wäre....
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das is nich standart das is verzweiflung......und zeigt wie gern man den anderen hatte..........
a ' la ich sterbe wenn du gehst.......
Jemandem damit zu drohen sich umzubringen ist NIE die angemessene Art, jemandem seine "Sympathien" zu bekunden.
Es ist eine Drohung. Eine Form der ganz gemeinen Erpressung.
Sowas tut man einfach nicht. Besonders, wenn man die Person gern hat.
Mit psychologischer Druckausübung gewinnt man einen Menschen nicht zurück. Bitte streiche das ganz schnell aus deinem Repertoire...
Beeindrucke ihn lieber damit, dass du souverän mit seiner Zurückweisung umgehst und ihn konsequent in Ruhe lässt. Dass "zu Kreuze kriechen", Betteln und Bitten wird dich in seiner Achtung nur mehr sinken lassen. Und es zeigt, dass du keinerlei Stolz besitzt. Das macht dich für ihn nicht unbedingt attraktiver.
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das is nich standart das is verzweiflung......und zeigt wie gern man den anderen hatte..........
a ' la ich sterbe wenn du gehst.......
Jemandem damit zu drohen sich umzubringen ist NIE die angemessene Art, jemandem seine "Sympathien" zu bekunden.
Es ist eine Drohung. Eine Form der ganz gemeinen Erpressung.
Sowas tut man einfach nicht. Besonders, wenn man die Person gern hat.
Mit psychologischer Druckausübung gewinnt man einen Menschen nicht zurück. Bitte streiche das ganz schnell aus deinem Repertoire...
Beeindrucke ihn lieber damit, dass du souverän mit seiner Zurückweisung umgehst und ihn konsequent in Ruhe lässt. Dass "zu Kreuze kriechen", Betteln und Bitten wird dich in seiner Achtung nur mehr sinken lassen. Und es zeigt, dass du keinerlei Stolz besitzt. Das macht dich für ihn nicht unbedingt attraktiver.
alles was du sagst is aba schon passiert......
naja wenigstens lass ich ihn immoment in ruhe :(
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Also, zum Thema "Ich bring mich um wenn Du gehst" kann ich persönlich nur sagen, daß ich dann ganz schnell das Weite suche, wenn ich sowas höre. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich, und ich lasse mir nicht die Verantwortung für das Leben eines anderen (meist erwachsenen!) Menschen "aufdrängen", bzw. mich mit solch einer Äußerung seelisch erpressen. Damit macht man nur Druck, und zu jemand, der einen so unter Druck setzt, möchte keiner gern zurückkommen.
Des weiteren lebst Du nicht für ihn, sondern für Dich selbst. Und auch wenn Du jetzt traurig bist, es wird wieder bergauf gehen. Du mußt dem neuen Glück aber auch eine Chance geben. Und hier bist Du gefragt.
gestern hast du mir noch mut gemacht pale und auch alle anderen aber da hab ich vergessen das ja alles zerstört is.......
Es ist wegen einer Person noch lange nicht "alles" zerstört. Jedes Chaos ist auch eine Chance, sein Leben neu zu ordnen und neue Wege zu gehen. Und auch wenn einem der Weg noch verdammt weit vorkommt, er beginnt mit einem einzigen Schritt. Und man bemerkt, wie viele Menschen am Wegesrand sitzen und ein Stück neben einem gehen.
was soll ich tun, wo soll ich hin.....
Was gefällt Dir denn? Jetzt mal ganz von ihm abgesehen. Finde raus, was Dir Spaß macht und bau Dir da was neues auf.
ich leb in einer traumwelt und komm nur zum feiern raus
Traumwelt ist absolut in Ordnung. Du könntest aber versuchen, Deinen Träumen eine andere Richtung zu geben.
Und wenn Du bis jetzt nur zum Feiern rauskommst, dann guck mal, ob Du da nicht was machen kannst. Vielleicht Kino, oder mit Freunden kochen oder sowas.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, daß man aus dem tiefsten Tal wieder rausgekrochen kommen kann. Ich hab mich auch schon oft gefragt, wie es weitergehen soll, aber mit Abstand zurückgedacht ging es mir hinterher meist immer besser als vorher.
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alles was du sagst is aba schon passiert......
naja wenigstens lass ich ihn immoment in ruhe :(
Es ist nie zu spät, ein Fehlverhalten aufzugeben.
Du schaffst das! *motivier*
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Juhuu pale is wieda da :\o/:
naja es is schon schwer den kopf und die seele zusammenarbeiten zu lassen.......
Lohnt es sich: Nein sagt der verstand, aber das herz sagt das es tut gut :twisted:
und ja ihrhabt recht.....
es immer wiede rzu versuche ist wie in einer wunde herumzustochern
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Juhuu pale is wieda da :\o/:
Jepp, Mittagspause. :D
Es hat ja keiner gesagt, daß es einfach ist. Es ist sogar alles andere als das. Aber man kann es wirklich schaffen.
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man sagte mir schon öfters das es möglich wäre......doch ist es das wirklich?
und ich weiß das es einen dadurch irgendwann mal viel besser gehen kann.......ich hatte auch schon einige sehr glückliche momente die ich ohne diese erfahrung bestimmt nicht so gehabt hätte------
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Also, zum Thema "Ich bring mich um wenn Du gehst" kann ich persönlich nur sagen, daß ich dann ganz schnell das Weite suche, wenn ich sowas höre. Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich, und ich lasse mir nicht die Verantwortung für das Leben eines anderen (meist erwachsenen!) Menschen "aufdrängen", bzw. mich mit solch einer Äußerung seelisch erpressen. Damit macht man nur Druck, und zu jemand, der einen so unter Druck setzt, möchte keiner gern zurückkommen.
Wahre Worte. Solch ein Vorgehen ist absolut kontraproduktiv. Der andere zieht sich noch mehr zurück, man selbst steht als absoluter Psycho und Vollidiot da und schreckt zudem andere liebe Menschen ab, sich auf einen einzulassen.
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vielleicht wars wirklich psychopathisch.....das hat er mir ja auch so gesagt das ich das bin........hab ja einige solcher katioenen gestartet......aber ich habs ja nur gut gemeint :evil:
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man sagte mir schon öfters das es möglich wäre......doch ist es das wirklich?
Ja, ist es, ganz bestimmt. Man muß sich nur darauf einlassen und zumindest daran glauben, daß das gehen kann. Das haben schon so viele andere geschafft, also kannst Du das auch.
und ich weiß das es einen dadurch irgendwann mal viel besser gehen kann.......ich hatte auch schon einige sehr glückliche momente die ich ohne diese erfahrung bestimmt nicht so gehabt hätte------
Siehst Du, und diese Momente sind ein Anfang. Und es werden mehr werden.
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ich will trotzdem die vergangenheit ändern oder die welt anhalten.....
-haltet die welt an . ich will aussteigen!-
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So wie jedes Volk die Regierung bekommt, die es verdient, bekommt auch jeder Mensch die Liebe, die er verdient.
Ich finde diesen Spruch etwas leichtfertig dahergesagt. Man denke nur an die vielen Menschen, die von ihrem Partner geschlagen etc. werden. Haben die das wirklich alle verdient? *kopfschüttel*
Aber solange das Vermissen Dir noch so weh tut, wäre das wohl keine Basis für eine wirklich funktionierende Freundschaft.
*unterschreib* Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Die Freundschaft die man zu dem Menschen sucht, obwohl man sie immer noch liebt und mit ihr zusammen sein möchte, ist eine Alibi-Freundschaft. Häufig steckt dahinter die heimliche Hoffnung, dass alles doch noch zum Guten kommt und sich wieder eine Beziehung daraus entwickelt.
Die Erkenntnis ist unglaublich hart, zerreisst einem das Herz und kostet viele Tränen, aber: Man kann einen Menschen nicht zwingen. Weder zur Liebe noch zu einer Beziehung. Wenn er/sie nicht will, dann will er/sie einfach nicht! Das muss man sich erstmal klarmachen. Man selbst lässt sich ja auch zu nichts zwingen.
Das zu akzeptieren und sich damit abzufinden, ist ein langwieriger Prozess. Auch wenn man nicht glaubt, jemals wieder ohne diesen Menschen an seiner Seite glücklich werden zu können...MAN KANN! Was bleibt einem auch anderes übrig? Willst du dein Lebensglück wirklich nur von dieser einen Person abhängig machen? Ich verstehe, dass man nichts unversucht lassen möchte. Ständige Annäherungsversuche bringen die andere Person jedoch oft nur noch mehr auf die Barrikaden.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass das Schlimmste bald überstanden ist, wirklich!
... Kann dem nur zustimmen!
@DyingAngel
es ist schwierig sich zu trennen, selbst also loszulassen. Man hat ja (noch) (intensive) Gefühle für den Anderen und nun soll man sie "abstellen", einfrieren - anders hält man es ja nicht aus, da man den Anderen ja vermisst, er einem im eigenen Leben fehlt, eine Lücke gerissen hat... Also muss man ihn (und dieses Gemeinsame - die Beziehung...) aufgeben. Das fällt schwer - es zu akzeptieren und dann auch so durchzuziehen, zu "praktizieren"!
Und vielleicht bleiben von manchen Wunden eben schon immer Narben zurück. ABER: die Wunden selbst heilen doch (mehr oder weniger)! Nur braucht das eben ZEIT - und wieviel Zeit, das ist je nach Mensch unterschiedlich! Und es braucht auch neue Eindrücke, neue Erfahrungen, eine (eigene) Weiterentwicklung, damit man die Dinge auch aus anderer Perspektive zu sehen lernt...!! Auch das braucht Zeit.
Und dies wiederum einfach so hinzunehmen, anzunehmen, zu "schlucken", kann auch sehr schwerfallen - eben dann, wenn man das eigentlich gar nicht will, sondern noch immer den Anderen zurückhaben will, noch immer kämpft (um ihn, um das Gemeinsame)...
Ich kann dir nur sagen: es wird nachlassen, vielleicht geht es ganz weg (der Schmerz des Verlustes, die Sehnsucht), vielleicht bleibt ein Teil davon aber auch. Das ist auch wieder von Mensch zu Mensch und von Beziehung zu Beziehung... unterschiedlich. Aber es wird auf jeden Fall nicht für immer so heftig an dir nagen wie jetzt. Das hilft dir im Moment nicht, weil du es jetzt ja noch aushältst/aushalten musst - aber: es dauert einfach so lange, wie es - für dich! - eben dauert, es braucht einfach so viel/lange Zeit wie DU eben dafür brauchst (damit klarzukommen, es zu verwinden)! Und da lässt sich auch nichts abkürzen oder so.
Klar, man kann verdrängen, sich ablenken, sich in Neues stürzen oder die Gefühle "wegrationalisieren" oder weganalysieren... Aber letztlich schiebt man es damit nur weiter auf oder hinaus.
Also: versuche vielleicht nur, dich nicht allzusehr in deine Verzweiflung hineinzusteigern, denn klar ist: du tust dir damit nur selbst noch zusätzlich weh. Ansonsten: musst du da durch - so hart das klingen mag.
Und: man kommt tatsächlich durch, auch wenn man es in diesen ganz schweren Momenten nicht für möglich hält - auch wenn man lieber tot wäre...! Meistens geht es doch weiter ("irgendwie").
@Trakl
... oje, also das is ja für mich wieder ´n rotes Tuch, aber das hatten wir ja schonmal...: von wegen man kriegt das, was man verdient, was man anzieht etc. - dann bist du wohl auch der Meinung, dass "Krankheit" eine Chance, ein "Weg" ist (da gibt´s doch auch solche esoterischen Bücher drüber?!)? Das ist ja schon der reinste Fatalismus! Nee, damit kann ich jedenfalls so gar nix anfangen - also nicht in dieser simplen Form. Das is mir einfach zu schablonenmäßig, zu schwarz-weiß, zu einfach gestrickt! Wär ja nett, wenn die Welt so wär, aber sie ist halt doch wesentlich komplexer und komplizierter, denke ich/beobachte ich - und so verhält es sich auch mit den Menschen und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen etc.!
Sicher, es kann schon sein, dass man auf Grund bestimmter eigener Verhaltensweisen, Eigenarten, Charakterzüge... immer wieder an bestimmte Leute gerät und auch (in positivem Sinne) sich bestimmte Leute sucht oder in ihren Kreisen verkehrt... . Aber das heißt noch lange nicht, dass man immer und grundsätzlich das "abkriegt", was man gerade "verdient" (diese Bezeichnung alleine wäre schon zu diskutieren, genauer anzusehen!) - also das klingt eben so nach eigenem "Verschulden" oder nach eigener Unzulänglichkeit oder eben nach Schicksalsgläubigkeit. Und das sind dann doch schlicht Vereinfachungsstrategien - um halt Antworten zu haben auf Probleme oder Fragen, auf die es nun mal keine einfachen oder schnellen Antworten gibt.
Es gibt eben einfach auch Zufälle und/bzw. Widerfahrnisse... :!:
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... oje, also das is ja für mich wieder ´n rotes Tuch, aber das hatten wir ja schonmal...: von wegen man kriegt das, was man verdient, was man anzieht etc. - dann bist du wohl auch der Meinung, dass "Krankheit" eine Chance, ein "Weg" ist (da gibt´s doch auch solche esoterischen Bücher drüber?!)? Das ist ja schon der reinste Fatalismus! Nee, damit kann ich jedenfalls so gar nix anfangen - also nicht in dieser simplen Form. Das is mir einfach zu schablonenmäßig, zu schwarz-weiß, zu einfach gestrickt! Wär ja nett, wenn die Welt so wär, aber sie ist halt doch wesentlich komplexer und komplizierter, denke ich/beobachte ich - und so verhält es sich auch mit den Menschen und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen etc.!
Sicher, es kann schon sein, dass man auf Grund bestimmter eigener Verhaltensweisen, Eigenarten, Charakterzüge... immer wieder an bestimmte Leute gerät und auch (in positivem Sinne) sich bestimmte Leute sucht oder in ihren Kreisen verkehrt... . Aber das heißt noch lange nicht, dass man immer und grundsätzlich das "abkriegt", was man gerade "verdient" (diese Bezeichnung alleine wäre schon zu diskutieren, genauer anzusehen!) - also das klingt eben so nach eigenem "Verschulden" oder nach eigener Unzulänglichkeit oder eben nach Schicksalsgläubigkeit. Und das sind dann doch schlicht Vereinfachungsstrategien - um halt Antworten zu haben auf Probleme oder Fragen, auf die es nun mal keine einfachen oder schnellen Antworten gibt.
Also mit Esoterik, Schicksalsgläubigkeit oder Fatalismus hat das nun wirklich nichts zu tun, und "simpel" ist es schon mal gar nicht! Aber da du ja leider die Psychologie als die unwichtigste, unnötigste und unwahrste aller Wissenschaften ansiehst und diese deshalb erfolgreich ignorierst, KANNST du eine solche Aussage, wie Trakl sie machte, gar nicht nachvollziehen.
Es ist nunmal so, dass JEDER Mensch ein gewisses anerzogenes "Beuteschema" hat, nach dem er seinen Partner aussucht. Ist einem dieses nicht bewußt, kann man auch nichts daran ändern, dass man ständig an dieselbe Sorte Mensch gerät; da man so auf diese Art fixiert ist, empfindet man vom Schema abweichende Personen erst gar nicht als attraktiv.
Ist man nicht bereit, sich mit seinem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen und es gegebenenfalls zum eigenen Wohl zu ändern, ist man tatsächlich selbst schuld, wenn immer wieder derselbe Partnerschaftsmist passiert!
Ergo: Man bekommt tatsächlich nur, was man für seine fehlende Reflexionsbereitschaft verdient![/color]
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... oje, also das is ja für mich wieder ´n rotes Tuch, aber das
hatten wir ja schonmal...: von wegen man kriegt das, was man
verdient, was man anzieht etc. - dann bist du wohl auch der
Meinung, dass "Krankheit" eine Chance, ein "Weg" ist (da gibt´s
doch auch solche esoterischen Bücher drüber?!)? Das ist ja schon
der reinste Fatalismus! Nee, damit kann ich jedenfalls so gar nix
anfangen - also nicht in dieser simplen Form. Das is mir einfach
zu schablonenmäßig, zu schwarz-weiß, zu einfach gestrickt! Wär ja
nett, wenn die Welt so wär, aber sie ist halt doch wesentlich
komplexer und komplizierter, denke ich/beobachte ich - und so
verhält es sich auch mit den Menschen und ihren
zwischenmenschlichen Beziehungen etc.!
Ich denke, Trakl hat Recht. Natürlich hat niemand es "verdient", geschlagen zu werden. Aber es ist auch eine Tatsache, dass sehr viele Opfer häuslicher Gewalt die Konsequenzen nicht ziehen, was verschiedene Gründe haben kann, wobei ein mangelhaft ausgebildetet Selbstwertgefühl immer mitspielt ("er hat ja Recht, ich habe es verdient, weil das Essen nicht rechtzeitig fertig war" und ähnliches mehr). Wenn diese Frauen an diesem Punkt nicht arbeiten, ist die Gefahr sehr groß, dass sie wieder in einer ähnlichen Beziehung landen, selbst wenn es ihnen gelang, sich aus der ersten zu lösen.
Das hat nun mit "Krankheit als Weg" überhaupt nichts zu tun. Abgesehen davon: was ist denn bei chronisch Kranken die Alternative? Wenn man weiß, dass man sein Leben lang von einer Krankheit beeinträchtigt sein wird (wobei diese nicht tödlich verlaufen muss), ist es unglaublich empfehlenswert, die Krankheit in sein Leben zu integrieren und zu akzeptiereen und gleichzeitig einen Weg zu suchen, mit ihr umzugehen und trotzdem aktiv am Leben teilzunehmen, eben in dem Maße, in dem das möglich ist. Oder sich neue Bereiche zu erschließen, mit denen man sich als Gesunder nicht beschäftigt hat. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit gesundem Verstand. Denn die Menschen, die ihre (dauerhafte und unheilbare) Krankheit nicht als "Weg" begreifen, laufen Gefahr, sich auf ihre Krankheit zu reduzieren und nichts anderes mehr wahrzunehmen.
Sicher, es kann schon sein, dass man auf Grund bestimmter eigener
Verhaltensweisen, Eigenarten, Charakterzüge... immer wieder an
bestimmte Leute gerät und auch (in positivem Sinne) sich
bestimmte Leute sucht oder in ihren Kreisen verkehrt... . Aber
das heißt noch lange nicht, dass man immer und grundsätzlich das
"abkriegt", was man gerade "verdient" (diese Bezeichnung alleine
wäre schon zu diskutieren, genauer anzusehen!) - also das klingt
eben so nach eigenem "Verschulden" oder nach eigener
Unzulänglichkeit oder eben nach Schicksalsgläubigkeit. Und das
sind dann doch schlicht Vereinfachungsstrategien - um halt
Antworten zu haben auf Probleme oder Fragen, auf die es nun mal
keine einfachen oder schnellen Antworten gibt.
Es geht hier nicht um "Schuld und Sühne". Aber wenn Du Dich umsiehst, wirst Du sehr wohl merken, dass Menschen immer wieder an Partner geraten, die sehr ähnlich funktionieren. So landen viele bei Leuten, die sie schlecht behandeln. Von denen stammt dann der Satz "nette Männer/Frauen finde ich langweilig". Das hat nun mit Langeweile weniger zu tun, als vielmehr mit der Tatsache, dass diese Leute unbewußt der Meinung sind, echte Zuneigung (die den Arschloch-Faktor ausschließt) nicht zu verdienen. Oder die Helfersyndrom-Fraktion, die immer bei denen landen, die sich hilflos geben und sie dabei nur ausnutzen. Das ist dann der dringende Wunsch, gebraucht zu werden. Nur dass eine Partnerschaft eben keine therapeutische Praxis ist und der Partner es den Leuten letztendlich nicht dankt (und das ist ja erwünscht), da er zwar die Bequemlichkeit liebt, die Abhängigkeit aber haßt. Oder die, die sich immer geistig unterlegene Partner aussuchen, damit jemand zu ihnen aufblickt bzw. sie auf den Partner herabsehen können.
Das sind Muster, die durchbrochen werden müssen, damit man einen netten Menschen findet, der zu einem paßt.
Wenn das (noch) nicht gelungen ist, wird man seine Muster immer und immer wieder durchleben, im ungünstigsten Fall lebenslang. Und das meint Trakl m. E. mit "verdienen".
Es gibt eben einfach auch Zufälle und/bzw. Widerfahrnisse..
Ach, wirklich? Ich glaube nicht, zumindest nicht, was die unbewußten Mechanismen der Partnerwahl angeht.
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Es gibt eben einfach auch Zufälle und/bzw. Widerfahrnisse..
Ach, wirklich? Ich glaube nicht, zumindest nicht, was die unbewußten Mechanismen der Partnerwahl angeht.
Aber zwischen den tlw. unbewußt ablaufenden Mechanismen, nach denen man immer wieder Partner nach/mit ähnlichem Schema aussucht und "You get what you deserve" besteht doch noch ein kleiner Unterschied.
Sicherlich ist es definitionsabhängig, aber die Aussage "Man bekommt den Partner, den man verdient" klingt für mich erstmal nur vorwurfsvoll, so nach dem Motto "selbst Schuld".Und letzteres ist ja nun nicht immer und automatisch der Fall.
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Aber zwischen den tlw. unbewußt ablaufenden Mechanismen, nach
denen man immer wieder Partner nach/mit ähnlichem Schema aussucht
und "You get what you deserve" besteht doch noch ein kleiner
Unterschied.
Sicherlich ist es definitionsabhängig, aber die Aussage "Man
bekommt den Partner, den man verdient" klingt für mich erstmal
nur vorwurfsvoll, so nach dem Motto "selbst Schuld".Und letzteres
ist ja nun nicht immer und automatisch der Fall.
Ich hatte Trakls Ausspruch eher ironisch verstanden, nicht wörtlich. Denn selbstverständlich hat niemand verdient, beispielsweise vom Partner verprügelt zu werden, selbst wenn sie/er sich die Person ausgesucht hat. ;)
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Ich finde auch den Satz "du hast den Partner den du verdienst" für zu wertend, eigentlich auch falsch. Denn das Verlieben findet auf so einer tiefen Ebene statt die man selbst schlecht steuern kann ... ich würde eher sagen "du hast den Partner der im Moment zu dir passt". Und wenn das dann ein Idiot ist dann meist deswegen weil Frau zu dem Zeitpunkt noch viel zu wenig selbstbewußt ist, was interessanterweise gerade die Idioten gerne anzieht. Formbares Püppchen quasi.
Ich würde sogar so eine Art Gleichung aufstellen: Je mehr Selbstvertrauen die Frau hat, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sie an einen "Netten" gerät.
Der obige Satz passt eher auf Freunde: "Du hast die Freunde die du verdienst".
Weil man sich Freunde immer bewußt aussucht - und dann ist man dann gewissermaßen auch "selbst schuld", wenn die dann komisch bis bekloppt sind. Da passt der Satz um einiges besser.
@DA: Mehr als das was ich schon gesagt habe brauche ich zum Thema eigentlich nicht mehr sagen. Bis auf eines: Besser du hältst dich jetzt erstmal eine ganze Weile von ihm fern! Momentan hebst du ihn dermaßen in den Himmel, das kann nicht gutgehen. Er könnte, wenn ihr nun wieder zusammenkämt, mit dir machen was er will - und das musst du dir nicht antun. Leb lieber jetzt erstmal dein eigenes Leben - und nicht seins.
Und auch wenn es im Moment unmöglich scheint: Glaub mir, es ist nicht unmöglich. Weiterleben geht! Einen anderen lieben im übrigen -wenn du dich von ihm gelöst haben wirst- ebenso. :)
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Und auch wenn es im Moment unmöglich scheint: Glaub mir, es ist nicht unmöglich. Weiterleben geht! Einen anderen lieben im übrigen -wenn du dich von ihm gelöst haben wirst- ebenso. :)
Siehste, DyingAngel, da bin ich sogar nicht allein mit dieser Überzeugung. :wink:
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Und das meint Trakl m. E. mit "verdienen".
Danke. Endlich mal jemand, der das nachvollziehen kann. Und NEIN man kann leider vieles nicht steuern, liebe Kallisti.
Da hast Du auch völlig recht. Wenn Du Dich aber so vehement gegen Psychologie wehrst, kann das nur eines bedeuten: Du hast schlicht Angst vor den Antworten der Psychologie auf die Fragen, die Du Dich nie zu stellen trauen würdest. Wir wehren uns gegen das, was uns Schmerzen bereitet - auch gegen die Erkenntnis.
(Dieser Mechanismus ist übrigens typisch für gewisse mir bekannte depressive, antriebslose und orientierungslose Frauen mit traumatischen Elternerlebnissen bei gleichzeitiger materiell gut ausgestatteter Kindheit. Nicht dass ich Dir sowas unterstellen würde.)
Psychoanalyse kann Wunder wirken. Man muss sie nur wollen.
Aber andererseits: das Universum dehnt sich aus, in allen Richtungen können wir maximal 13,bla Milliarden Lichtjahre weit sehen und das ist dann der Ursprung. Also sind alle Punkte im Universum von seinem Ursprung gleich weit entfernt - nämlich am weitesten von ihm weg.
Und der Punkt ist in der Mitte. Das Universum ist nur ein Punkt.
Also macht Euch keinen Stress, die Liebe findet Ihr alle schon.
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@Jinx
... So landen viele bei Leuten, die sie schlecht behandeln. Von denen stammt dann der Satz "nette Männer/Frauen finde ich langweilig". Das hat nun mit Langeweile weniger zu tun, als vielmehr mit der Tatsache, dass diese Leute unbewußt der Meinung sind, echte Zuneigung (die den Arschloch-Faktor ausschließt) nicht zu verdienen. Oder die Helfersyndrom-Fraktion, die immer bei denen landen, die sich hilflos geben und sie dabei nur ausnutzen. Das ist dann der dringende Wunsch, gebraucht zu werden. Nur dass eine Partnerschaft eben keine therapeutische Praxis ist und der Partner es den Leuten letztendlich nicht dankt (und das ist ja erwünscht), da er zwar die Bequemlichkeit liebt, die Abhängigkeit aber haßt. Oder die, die sich immer geistig unterlegene Partner aussuchen, damit jemand zu ihnen aufblickt bzw. sie auf den Partner herabsehen können.
Das sind Muster, die durchbrochen werden müssen, damit man einen netten Menschen findet, der zu einem paßt.
Wenn das (noch) nicht gelungen ist, wird man seine Muster immer und immer wieder durchleben, im ungünstigsten Fall lebenslang.
Ja, und genau das sind eben diese Klischee-Ansätze, die ich nicht in Ordnung finde und beanstande! Man hat das halt mal wo gelesen bzw. man liest und/oder hört eben Solches heute ja andauernd irgendwo und die Leute verbreiten es dann! Ob das aber nun wirklich so wissenschaftlich (->psychologisch) ist, das ist noch die große Frage! Denn: wäre es ernstzunehmen (also wissenschaftlich wirklich fundiert ->Psychologie), dann würde der jeweilige Einzelfall zunächst genau betrachtet und nicht einfach vorschnell beurteilt bzw. in eben solche Schablonen/Schubladen gesteckt!! Diese Verallgemeinern und vorschnelle Antworten haben/geben, das ist für mich schon immer ein Zeichen, skeptisch zu sein...!!
Und die Sache mit der Krankheit "als Weg": Sicher ist es sehr schwierig ..., wenn man eine schlimme Krankheit hat ...! Aber diese "Krankheit-als-Weg"-Fraktion behauptet ja, dass man bestimmte Krankheiten eben (nur/gerade) deshalb bekommt, damit man einen bestimmten Lernprozess/Entwicklungsschritt durchmacht bzw. vollzieht! Und das halte ich dann doch für sehr gewagt - wenn nicht sogar unverschämt bzw. dumm! Und in eine ähnliche Richtung geht eben der Satz: "Jeder bekommt den Partner, den er verdient." Und doch, ja: ausschlaggebend war bzw. ist hier eben gerade das Wörtchen "verdient" - an dem habe ich mich aus o.gen. Gründen gestoßen.
@Killerqueen
ach Gottchen - so:
Aber da du ja leider die Psychologie als die unwichtigste, unnötigste und unwahrste aller Wissenschaften ansiehst und diese deshalb erfolgreich ignorierst, ...
habe ich es nie geäußert! Da wird einem halt wieder was unterstellt! Und genau diesen Eindruck habe ich bisher von dieser Disziplin (Psychologie) bisher schon oft "gewonnen". Deine Äußerung ist somit nur eine weitere Bestätigung. Differenzieren heißt das Zauberwort. Und ich habe nirgendwo "die" Psychologie grundsätzlich und insgesamt "absolut verteufelt"!
@Trakl
Wenn Du Dich aber so vehement gegen Psychologie wehrst, kann das nur eines bedeuten: Du hast schlicht Angst vor den Antworten der Psychologie auf die Fragen, die Du Dich nie zu stellen trauen würdest.
Auch das ist halt wieder eine solche Unterstellung!: Man kennt Menschen gar nicht - zumindest nicht gut, nicht persönlich..., aber man maßt sich trotzdem an, über die Leute oder ihr Verhalten, ihre Denke, ihre Probleme or whatever urteilen zu können bzw. unterstellt etwas, weil´s halt eben so einfach ist ->Schublade/Schablone (siehe oben)! Und genau dagegen wehre ich mich und genau das Gegenteil davon passiert bspw. in "der" (wissenschaftlichen!!) Philosophie! Und gerade hier (Philosophie) wird sehr viel und genau analysiert, untersucht, hinterfragt, reflektiert... :!:
Und gerade ich bin ein Mensch, dem die schlimmste, schmerzlichste Wahrheit doch noch wichtiger ist als die einfachste, angenehmste bequemste (Selbst-)Lüge! Soviel dazu:
Wir wehren uns gegen das, was uns Schmerzen bereitet - auch gegen die Erkenntnis.
Allein schon dieses "Wir" wieder! Mag sein, dass das auf einige Menschen zutrifft (vielleicht auch auf viele!), aber deshalb noch lange nicht auf alle - und gerade das eben nicht auf mich, sondern eher das Gegenteil (ob dieses nun wiederum auch "krankhaft" ist, sei mal dahingestellt - es geht ja hier jetzt nicht um eine Psychoanalyse meiner Wenigkeit - aber was ich durchaus auch beobachtet habe, ist, dass durch "die" Psychologie (oder einige ihrer Vertreter) doch fast so ziemlich alles irgendwie als "krankhaft" "entlarvt" werden kann...! Und all das macht mich eben skeptisch, vorsichtig - ja: bringt mich dazu, genauer zu hinterfragen, nicht die erst besten oder gerade am passendsten erscheinenden Antworten zu (über-)nehmen!
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Allein schon dieses "Wir" wieder! Mag sein, dass das auf einige Menschen zutrifft (vielleicht auch auf viele!), aber deshalb noch lange nicht auf alle - und gerade das eben nicht auf mich, sondern eher das Gegenteil
Das heisst, wenn man auf dich "einprügelt" dann schreist du nach mehr? :P
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Allein schon dieses "Wir" wieder! Mag sein, dass das auf einige Menschen zutrifft (vielleicht auch auf viele!), aber deshalb noch lange nicht auf alle - und gerade das eben nicht auf mich, sondern eher das Gegenteil (ob dieses nun wiederum auch "krankhaft" ist, sei mal dahingestellt - es geht ja hier jetzt nicht um eine Psychoanalyse meiner Wenigkeit - aber was ich durchaus auch beobachtet habe, ist, dass durch "die" Psychologie (oder einige ihrer Vertreter) doch fast so ziemlich alles irgendwie als "krankhaft" "entlarvt" werden kann...! Und all das macht mich eben skeptisch, vorsichtig - ja: bringt mich dazu, genauer zu hinterfragen, nicht die erst besten oder gerade am passendsten erscheinenden Antworten zu (über-)nehmen!
Kallisti, ich habe schon viel von Dir gelesen und ich will Dich auch nicht diskreditieren. Aber Du bist manchmal ein offenes Buch, und das scheint Dich zu wurmen.
Es ist doch nichts dabei, einfach zu sagen: bei mir ist das nicht so.
Der Witz ist: niemand hat behauptet, dass es bei Dir so sei - und doch sind Deine Antworten alle nach dem Muster "Bei MIR ist das nicht so, vielleicht bei anderen, aber bei MIR nicht! Und deswegen kann das alles nicht stimmen und ist Schubladendenken!"
Genau aus DIESEM Grunde glaube ich an meine Beobachtung.
Du erinnerst mich an Menschen, die an etwas glauben, das sich durch Meßtechnik widerlegen lässt - und die dann die Meßtechnik in Frage stellen.
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Und ich habe nirgendwo "die" Psychologie grundsätzlich und insgesamt "absolut verteufelt"!
Natürlich nicht, denn absolute Aussagen habe ich bei dir noch nie gelesen, da du dich gerne in "und/oder"- und "wenn/hätte"- Grauzonen aufhältst.
Man hat das halt mal wo gelesen bzw. man liest und/oder hört eben Solches heute ja andauernd irgendwo und die Leute verbreiten es dann! Ob das aber nun wirklich so wissenschaftlich (->psychologisch) ist, das ist noch die große Frage! Denn: wäre es ernstzunehmen (also wissenschaftlich wirklich fundiert ->Psychologie), dann würde der jeweilige Einzelfall zunächst genau betrachtet und nicht einfach vorschnell beurteilt bzw. in eben solche Schablonen/Schubladen gesteckt!!
Da ich selbstverständlich davon ausgehe, dass deiner hier auf den ersten Blick vorschnell geäußert wirkenden Kritik eine gründliche Recherche bezüglich fundierter wissenschaftlicher Studien vorausging, gehe ich auch davon aus, dass du bei Bedarf und/oder :wink: Nachfrage das Fehlen solcher Studien nachweisen kannst.
Zudem hätte ich dann gerne bitte eine von DIR akzeptierte Theorie, welche mir überzeugend erläutert, warum Menschen immer wieder in ähnliche Beziehungen und an ähnliche Partner geraten. Bitte mit wissenschaftlich fundierter Studie und kein Esogelaber. Bitte auch keine schwammigen "könnte, hätte, wäre"-Begründungen - ich möchte die Komplexität der menschlichen Partnerschaftsbildung jetzt mal aus gänzlich unpsychologischer Sicht nachvollziehen können! Und das meine ich ernst; ich möchte das wirklich!
@Trakl: D'accord![/color]
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@Killerqueen
Kallisti hat folgendes geschrieben:
Und ich habe nirgendwo "die" Psychologie grundsätzlich und insgesamt "absolut verteufelt"!
Natürlich nicht, denn absolute Aussagen habe ich bei dir noch nie gelesen, da du dich gerne in "und/oder"- und "wenn/hätte"- Grauzonen aufhältst.
Richtig, denn ich versuche, möglichst nicht zu verallgemeinern und möglichst vorsichtig mit Urteilen und Beurteilungen (von Menschen, Situationen...) umzugehen und maße mir nicht an, von sehr vielen Dingen genau Bescheid zu wissen (dafür gibt´s zu viel "Wissen"...).
Da ich selbstverständlich davon ausgehe, dass deiner hier auf den ersten Blick vorschnell geäußert wirkenden Kritik eine gründliche Recherche bezüglich fundierter wissenschaftlicher Studien vorausging, gehe ich auch davon aus, dass du bei Bedarf und/oder Wink Nachfrage das Fehlen solcher Studien nachweisen kannst.
Davon kannst du gerne ausgehen, nur - ich habe das nicht (von mir) behauptet, sondern sprach von meiner persönlichen Erfahrung und meiner Beobachtung, ja und auch von Bestätigungen Anderer (die mit Psychologen bzw. Therapie und auch Psychiatrie Erfahrungen gemacht haben).
Zudem hätte ich dann gerne bitte eine von DIR akzeptierte Theorie, welche mir überzeugend erläutert, warum Menschen immer wieder in ähnliche Beziehungen und an ähnliche Partner geraten. Bitte mit wissenschaftlich fundierter Studie und kein Esogelaber. Bitte auch keine schwammigen "könnte, hätte, wäre"-Begründungen - ich möchte die Komplexität der menschlichen Partnerschaftsbildung jetzt mal aus gänzlich unpsychologischer Sicht nachvollziehen können! Und das meine ich ernst; ich möchte das wirklich!
Ja, vielleicht dann mal, wenn mich das Thema in so erheblichem Maße beschäftigt, dass ich selbst an einer "Theorie" dazu arbeite - aber dies war und ist bisher nicht der Fall, da mich andere Dinge noch weit mehr beschäftigen/interessieren, fordern. Und ob es "gänzlich unpsychologisch" sein muss, das sei mal noch dahingestellt, denn: siehe was ich schon schrieb:
Und ich habe nirgendwo "die" Psychologie grundsätzlich und insgesamt "absolut verteufelt"!
Also man muss mir nun wirklich nicht was in den Mund legen, das ich nicht geäußert habe - ja eben: wie gesagt, ich versuche, nicht vorschnelle Antworten zu haben/zu geben, aber/sondern hinterfrage eben solche.
@Trakl
Der Witz ist: niemand hat behauptet, dass es bei Dir so sei - und doch sind Deine Antworten alle nach dem Muster "Bei MIR ist das nicht so, vielleicht bei anderen, aber bei MIR nicht! Und deswegen kann das alles nicht stimmen und ist Schubladendenken!"
Genau aus DIESEM Grunde glaube ich an meine Beobachtung.
(Trakl)
Ich bitte dich: sieh mal, was du vorher - an mich! - geschrieben hattest:
Wenn Du Dich aber so vehement gegen Psychologie wehrst, kann das nur eines bedeuten: Du hast schlicht Angst vor den Antworten der Psychologie auf die Fragen, die Du Dich nie zu stellen trauen würdest. Wir wehren uns gegen das, was uns Schmerzen bereitet - auch gegen die Erkenntnis.
(Trakl)
Du hast mich direkt angesprochen und gemeint und dann kam gleich im Anschluss der Satz mit dem "Wir" - gewissermaßen als Erklärung, Bekräftigung des/deines ersten Satzes (in welchem du mich ansprachst).
Also auf solche Geschichten lasse ich mich nicht ein, Trakl - das ist genau das, was ich meine: den Leuten was einreden, was sie selbst gar nicht gesagt oder gemacht haben oder was gar nicht ihr (eigentliches) "Problem" bzw. Thema ist...! Das nennt man Manipulation, Trakl - oder netter formuliert vielleicht noch Suggestion -> nicht mit mir. :D
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Ja, und genau das sind eben diese Klischee-Ansätze, die ich nicht
in Ordnung finde und beanstande! Man hat das halt mal wo gelesen
bzw. man liest und/oder hört eben Solches heute ja andauernd
irgendwo und die Leute verbreiten es dann! Ob das aber nun
wirklich so wissenschaftlich (->psychologisch) ist, das ist
noch die große Frage!
Kallisti, ich gebe es jetzt einfach auf. Niemand soll mir sagen, ich hätte mich nicht bemüht, vernünftig und ohne Flaming auf Deine Beiträge zu antworten, aber es hat offensichtlich keinen Sinn.
Ich sprach von persönlichen Beobachtungen, denn nur von denen kann ich wirklich ausgehen, und Du koommst mir mit "man hat da mal was gelesen". Dass Du nicht meiner Meinung bist, ist vollständig in Ordnung und macht Diskussionen ja auch erst interessant, aber was Du hier betreibst, hat einfach keine Diskussionskultur, sorry.
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Also auf solche Geschichten lasse ich mich nicht ein, Trakl - das ist genau das, was ich meine: den Leuten was einreden, was sie selbst gar nicht gesagt oder gemacht haben oder was gar nicht ihr (eigentliches) "Problem" bzw. Thema ist...! Das nennt man Manipulation, Trakl - oder netter formuliert vielleicht noch Suggestion -> nicht mit mir. :D
Das bezieht sich auch auf viele Dinge, die Du vorher gesagt hattest, nicht auf das, was Du zitierst.
Im Übrigen: wenn Du versuchst, möglichst (!) nicht zu verallgemeinern, dann bist Du in keinster Weise lebens- und lernfähig, denn das gesamte Wissen und die Erfahrung eines Menschen beruhen auf Abstraktion und Generalisation.
Wie willst Du Dich denn davon freimachen? Letztlich läuft es eben auf das hinaus, was ich Dir schon vorher gesagt hatte: auf das Leugnen von Tatsachen.
EDIT: Eins muss man Dir lassen:
Dein Diskussions-/Schreibstil entspricht/deckt sich ziemlich, bzw. spiegelt wieder, das was Du versuchst zu erreichen bzw. zu vermeiden: Dich auf irgendetwas/irgendjemanden, ein Gefühl/einen Gedanken und/oder Erkenntnisse/Erfahrungen festzulegen.
Sich nie zu entscheiden ist Stagnation und führt in die Depression. Kann ich aus eigener und fremder Erfahrung sagen. Ganz sicher.
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@Trakl
Dein Diskussions-/Schreibstil entspricht/deckt sich ziemlich, bzw. spiegelt wieder, das was Du versuchst zu erreichen bzw. zu vermeiden: Dich auf irgendetwas/irgendjemanden, ein Gefühl/einen Gedanken und/oder Erkenntnisse/Erfahrungen festzulegen.
Sich nie zu entscheiden ist Stagnation und führt in die Depression. Kann ich aus eigener und fremder Erfahrung sagen. Ganz sicher.
Jajajaja :) : tut mir ja leid, dass ich schon wieder Einspruch erheben muss *gg* aber: ich kann mich durchaus (für Dinge, Handlungen...) entscheiden, muss und möchte mich aber oftmals nicht auf bestimmte (vermeintliche!) "Tatsachen" festlegen (lassen)! Denn: dazu ändern sich einige (vermeintliche) "Fakten" zu häufig oder anders gesagt: dazu ist (das) Wissen (und mein persönliches sowieso) viel zu begrenzt, zu unfertig, zu vorläufig...! Und eben jene Umsicht und Vorsicht sähe ich auch gerne mehr bei Anderen - wo ich genau dies immerhin doch schon gefunden habe, ist: bei "den" Philosophen, in "der" Philosophie! :D :D
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Sich nie zu entscheiden ist Stagnation und führt in die Depression.
100% Zustimmung! Und Grauzonenwandern ist für mich definitiv ein Mangel an Entscheidungsfähigkeit.
Kallisti, ich gebe es jetzt einfach auf. Niemand soll mir sagen, ich hätte mich nicht bemüht, vernünftig und ohne Flaming auf Deine Beiträge zu antworten, aber es hat offensichtlich keinen Sinn.
Ich sprach von persönlichen Beobachtungen, denn nur von denen kann ich wirklich ausgehen, und Du koommst mir mit "man hat da mal was gelesen". Dass Du nicht meiner Meinung bist, ist vollständig in Ordnung und macht Diskussionen ja auch erst interessant, aber was Du hier betreibst, hat einfach keine Diskussionskultur, sorry.
*unterschreib* [/color]
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Sich nie zu entscheiden ist Stagnation und führt in die Depression.
100% Zustimmung! Und Grauzonenwandern ist für mich definitiv ein Mangel an Entscheidungsfähigkeit.
Killa, könntest Du es bitte unterlassen, mir ständig 100% zuzustimmen? Das macht mir langsam Angst :shock:
:biglaugh:
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Einklink
wo ich genau dies immerhin doch schon gefunden habe, ist: bei "den" Philosophen, in "der" Philosophie! :D :D
hmm - mag sein, aber in der freien Wirtschaft in einem Beruf mit Entscheidungsverantwortung, von Betriebswirt über Arzt bis Regisseur kann das alles sein, kämst Du ungefähr eine Woche weit mit dieser Einstellung. Bleib lieber bei Deiner Philosophie.
Umsicht und Vorsicht sähe ich auch gerne mehr bei Anderen
Wenn jeder die ganze Zeit umsichtig und/oder vorsichtig wäre und/oder (ich liebe deine Optionen) kein Risiko eingehen würde, dann stünde die gesamte Welt binnen kürzester Zeit still.
Man könnte Dein vorsichtiges/umsichtiges Verhalten einfach als Entscheidungsunfähig bezeichnen.
Edit: hmm das hat ja meine Vorrednerein (über Trakl) schon geschrieben, aber ich lass dass jetzt einfach so stehen, da ich dem nichts hinzuzufügen hab.
@Trakl 110% Zustimm :D
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Und eben jene Umsicht und Vorsicht sähe ich auch gerne mehr bei Anderen - wo ich genau dies immerhin doch schon gefunden habe, ist: bei "den" Philosophen, in "der" Philosophie! :D :D
Äh. Sicher? :)
Zitat Teddy Adorno:
"Vielfach ist es ein Gestammel, durchwachsen von einschränkenden und unbestimmten Phrasen wie 'gewissermaßen', die im gleichen Augenblick, wo man etwas sagt, schon wieder die Veratwortung fürs Gesagte abschieben möchten."
Dein Stil ist der Gipfel des Abschiebens von Verantwortung fürs Gesagte. Und das ist nur konsequent, denn im "Klartext" (*hust*) möchtest Du eben Klarheit und Bestimmtheit so weit wie möglich ausweichen.
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Wenn euch das erfreut, viel Spaß weiterhin. Ich muss allerdings sagen, dass ich an dieser Gesprächskultur immer weniger Freude habe. Es wär einfacher, wenn man sich mal face to face treffen würde; dann käm es vielleicht nicht zu solchen Schnellschüssen und situativen Betroffenheiten.
Falls ihr mal Lust auf einen philosophisch-psychologischen Tee habt, sagt Bescheid. Ich denke, es könnte wirklich sehr interessant werden. :)
So sehe ich das auch - ganz entschieden! :wink:
Nein im Ernst - es geht hier wohl eher mal wieder ums Rechthaben(wollen) und darum, bei Anderen irgendwelche Schwachpunkte an die Oberfläche zu zerren... Und ja: wenn man sich (öfter mal) persönlich träfe und austauschte, gäbe es so manche Differenzen vlt. gar nicht oder könnten sie zumindest einfacher aufgelöst werden. :)
@Killerqueen und Trakl
ich habe auch keine Ambitionen, dieses Kindergartengehickhacke weiter mitzuvollziehen. Es ging hier um ein Thema, an welchem wir in den letzten Beiträgen völlig vorbeigingen, da ihr beide euch eher darauf verlegt habt, meine Person "zu analysieren" oder so was in der Art - und dies einzig und allein, anhand meines Schreibstils bzw. meiner Art zu formulieren.
Wie gesagt: auf Solches lasse ich mich nicht ein.
@Trakl
wir können uns jetzt auch einfach nur noch Zitate um die Ohren hauen - aber das geht an der Sache auch vorbei.
Ich meine: du zitierst Adorno - ja und weiter? Ich könnte dann eben "gegenläufige" Zitate anführen...
(z.B.:
Goethe: "Mit dem Wissen wächst der Zweifel."
Voltaire: "Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewissheit ist eine absurde."
William James: "Die Kunst, weise zu sein, ist die Kunst, zu wissen, was man übersehen kann."
Joseph Joubert: "Wer seine Meinung nie zurückzieht, liebt sich selbst mehr als die Wahrheit."
oder auch "ausgerechnet" von C. G. Jung: "Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.")
- was wäre/würde damit erreicht oder gelöst oder "bewiesen"??
@SoylentHolger
Doch ja, gerade bei Ärzten (eines deiner Beispiele) wünsche ich mir Bedachtheit und Besonnenheit, was ihre (beruflichen) Entscheidungen, Urteile und Handlungen betrifft.
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@SoylentHolger
Doch ja, gerade bei Ärzten (eines deiner Beispiele) wünsche ich mir Bedachtheit und Besonnenheit, was ihre (beruflichen) Entscheidungen, Urteile und Handlungen betrifft.
Ich glaube, wenn du Arzt wärest, dann würdest du so lange an Operationsarten/Entscheidungen herumreden werden, bis der Patient tot ist. ;)
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... :mrgreen:
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Es wär einfacher, wenn man sich mal face to face treffen würde; dann käm es vielleicht nicht zu solchen Schnellschüssen und situativen Betroffenheiten.
Falls ihr mal Lust auf einen philosophisch-psychologischen Tee habt, sagt Bescheid. Ich denke, es könnte wirklich sehr interessant werden. :)
Persönliche Gespräche sind eh eingies "wertvoller" als Forengelaber.
Hier im Forum sind sehr viele die einfach nur Zeit totschlagen wollen. Zu einem pers. Meeting bez. eines bestimmten Themas kommen normalerweise nur die die auch wirklich Interesse dran haben.
Auf der anderen Seite allerdings.. Ich habe solche "Themenabende" schon des öfteren mitgemacht: Es kommt sehr stark darauf an wen man einlädt. Gerade beim "Hamburger Schwarzvolk" stele ich sehr oft fest, das jeder seine Meinung hat und diese als einzig Wahre ansieht. Wobei ich nicht verlangen würde das man von seiner Meinung abweicht. Sich aber wenigstens über die Meinung anderer Gedanken zu machen, wäre schön. Stattdessen scheint bei vielen ein "Der ist anderer Meinung? Auf Ihn!" total üblich zu sein. Und das nicht nur hier im Forum....Leider... :(
(Hätte trotzdem Interesse dran. Evlt hat man ja Glück und es sind die richtigen Leute da ;) )
An dieser Stelle muss ich ja mal Foolx positiv hervorheben. Im Thema ob Tatoos/Piercing SVV ist. "...aber kann Syntiq natürlich verstehen, nur eben nicht die Meinung teilen.."
Wenigstens einer hier der in der Lage ist, die Meinungen anderer wenigstens nachzuvollziehen ;)
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Kann es sein, dass man an diversen Topics dieses Forums ablesen kann, was für die Einzelnen gerade ein "heißes" Thema ist, wovon sie sich vehement abgrenzen wollen oder wofür sie momentan leidenschaftlich eintreten?
Kann es, kann aber auch nicht. :lol: Die Chancen stehen 50:50.
Nein im Ernst - es geht hier wohl eher mal wieder ums Rechthaben(wollen)...
Dir vielleicht, Kallisti.
Mir geht es eher darum, eine Meinung zu vertreten und sie zu begründen, damit auch andere sie nachvollziehen können, was du allerdings nicht kannst und/oder willst.
Gerne lasse ich mich auch bzgl. meiner Meinung kritisieren und eines Besseren belehren; allerdings sind dazu weitaus überzeugendere Argumente nötig, als nur "das kann man doch nicht so verallgemeinern". Das genügt mir nicht! Ich will wissen, WAS genau für dich so dagegen spricht; aber leider kommen da keine Argumente, sorry! :lol:
Und ja: wenn man sich (öfter mal) persönlich träfe und austauschte, gäbe es so manche Differenzen vlt. gar nicht oder könnten sie zumindest einfacher aufgelöst werden. :)
Daran glaube ich nicht.
Wie gesagt: auf Solches lasse ich mich nicht ein.
Tatsächlich??
Wie auch immer, da ich ja schon des öfteren eine unüberwindbare Inkompatibilität unserer beider Hirne feststellen musste und auch schon andere Diskussionen aufgrund dessen abbrach, wende ich mich jetzt wieder dem eigentlichen Thema zu.
Warum ist hier eigentlich die Rede von "unsterblicher" Liebe? Gibt es denn auch "sterbliche" Liebe?
Ist der Begriff "Liebe" an sich nicht schon mit der Ewigkeit gekoppelt und damit jede wahre Liebe ohnehin unsterblich?
Wenn Liebe sterben kann, war es dann überhaupt Liebe? Meiner Meinung nach nicht!
Es gibt genug andere Gründe dafür, mit einem anderen Menschen in soziale Interaktion in Form einer Partnerschaft zu treten und sich dann "Liebe" einzureden.
Liebe stirbt nicht - sie unterliegt lediglich einem stetigen Wandel, verändert sich, und kann dadurch natürlich auch von einem partnerschaftlichen Gefühl zu einem geschwisterlichen oder freundschaftlichen umsschwenken. Sicherlich kann sie auch temporär schwächer werden, aber an das Sterben einer wirklichen und wahrhaftigen Liebe glaube ich nicht.[/color]
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Also nochmal: Wer Lust hat, sich mit mir in der nächsten Woche zu treffen, ist mir willkommen!!
zum nächsten Teetrinken?
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zum nächsten Teetrinken?
Hmmmnöööö
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@DeLaGuerre
Treffen gerne! Wann und wo? Hoffe, dass ich dann auch kann (keine körperlichen Unpässlichkeiten dazwischenkommen)!
Allerdings denke ich, dass je mehr Leute es sind, es umso schwieriger ist, wirklich "aneinander" bzw. zueinander zu kommen - inhaltlich meine ich. Also es ist dann vielleicht lustig und interessant, aber eventuell nicht so ergiebig und man äußert sich vielleicht auch nicht so frei/offen als wenn es nur ein ganz kleiner Kreis ist. Vermute ich mal.
Eine Rolle spielt auch, dass man sich beim ersten Treffen eben noch total fremd ist und somit vlt. auch gehemmter oder so. ?
Aber das sollen keine Hinderungsgründe sein, sondern möchte damit nur sagen, dass es sicher gut wäre, sich vielleicht öfter mal persönlich auszutauschen - wenn das erste Treffen nicht völlig unangenehm war.
:)
Ansonsten - @DyingAngel: sorry, weil off topic.
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Wenn Liebe sterben kann, war es dann überhaupt Liebe? Meiner Meinung nach nicht!
Meiner Meinung nach schon. Was hat die Dauer mit der Intensität zu tun? Wieso darf etwas, das irgendwann geboren wurde, nicht auch wieder ersterben? Muss es nicht, kann aber passieren. Vielleicht ist gerade das auch der Grund, warum sich die Menschheit seit Jahrtausenden um die Liebe dreht... ob mehr um die damit verbundenen Sehnsüchte und Schmerzen oder aber um das tatsächliche Aus- und Erleben der Liebe selbst, lass ich mal dahingestellt.
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Wenn Liebe sterben kann, war es dann überhaupt Liebe? Meiner Meinung nach nicht!
Meiner Meinung nach schon. Was hat die Dauer mit der Intensität zu tun? Wieso darf etwas, das irgendwann geboren wurde, nicht auch wieder ersterben? Muss es nicht, kann aber passieren. Vielleicht ist gerade das auch der Grund, warum sich die Menschheit seit Jahrtausenden um die Liebe dreht... ob mehr um die damit verbundenen Sehnsüchte und Schmerzen oder aber um das tatsächliche Aus- und Erleben der Liebe selbst, lass ich mal dahingestellt.
(Hervorhebung von mir.) Ja, so sehe ich das auch. Mit der kleinen Einschränkung, dass ich schon meine, dass Dauer und Intensität was miteinander zu tun haben können... (also hinsichtlich Liebe...). Soll heißen: mit der Zeit kann die Intensität zu- oder abnehmen, muss aber nicht so sein bzw. spielen viele Faktoren eine Rolle (bei der Intensität) - also nicht nur die Dauer.
Hierzu vielleicht kurz Hermann Hesse:
Wie sind die Tage...
Wie sind die Tage schwer!
An keinem Feuer kann ich erwarmen,
Keine Sonne lacht mir mehr,
Ist alles leer,
Ist alles kalt und ohne Erbarmen,
Und auch die lieben klaren
Sterne schauen mich trostlos an,
Seit ich im Herzen erfahren,
Dass Liebe sterben kann.
~
@DeLaGuerre
hm, Schwarzes Café kenne ich auch nicht, aber vielleicht wäre das Mathilde (Literaturcafé) ganz gemütlich? Oder eins in der Grindelallee (Klett oder so), aber da ist es meistens sehr voll. Ansonsten gibt´s auch in Eimsüttel vielleicht ein paar nette? (Oder eben in der Schanze Oma´s Apotheke oder Frank & Frei, aber da bin ich irgendwie nicht mehr sooo gerne.)
-
Man muss sich ja wundern, der gute alte (von mir sehr geschätzte) Hermann. Irgendwie ist er ein Dauerbrenner in Sachen Zitierfähigkeit...
Anmerkung von mir: Intensität, Dauer -letztlich egal. Wir werden es mit unseren begrenzten Fähigkeiten nicht abschließend erklären können. Es war, ist und bleibt ein Phänomen, von dem man/frau sich zwar vereinnahmen lassen kann, das aber niemals durch uns gelenkt werden wird. Gut so. Endlich mal etwas, das sich unserem ständigen Drang nach noch mehr Auf- und Erklärung widersetzt. Und uns deutlich macht, wo unsere Grenzen sind.
Wir bräuchten viel mehr von dieser Art an Ereignissen, bei denen einem nichts anderes übrig bleibt als Dahintreiben, Annehmen... mit ungewissem Ausgang.
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@Maitre
... Gut so. Endlich mal etwas, das sich unserem ständigen Drang nach noch mehr Auf- und Erklärung widersetzt. Und uns deutlich macht, wo unsere Grenzen sind.
Wir bräuchten viel mehr von dieser Art an Ereignissen, bei denen einem nichts anderes übrig bleibt als Dahintreiben, Annehmen... mit ungewissem Ausgang.
Warum bist du dieser Meinung? Also ich meine: warum findest du Auf- und Erklärung, d.h. das Benutzen des Verstandes, des Denkvermögens, der Vernunft so schwierig (?) oder unangenehm (?) oder unangebracht? Welche Grenzen genau meinst du? Was gefällt dir an diesem Drang (nach Wissen, Erklärungen, ...) nicht udn warum?
Gruß, Kallisti
-
warum findest du Auf- und Erklärung, d.h. das Benutzen des Verstandes, des Denkvermögens, der Vernunft so schwierig (?) oder unangenehm (?) oder unangebracht? Welche Grenzen genau meinst du? Was gefällt dir an diesem Drang (nach Wissen, Erklärungen, ...) nicht udn warum?
schon interessant, wie du auf Aussagen solcher Art immer wieder sofort anspringst, Kallisti :twisted:
Nu, ich möchte Maitres Antwort darauf nicht vorgreifen, kann aber sagen warum ich es gut finde dass das Benutzen des Verstandes Grenzen hat: Weil er alleine nicht dazu fähig ist, zu fühlen oder auch nur ein klitzekleines intuitiv zu handeln.
Mir ist meine Intuition 1000x lieber als mein -durchaus nicht kleiner- Verstand. Warum? - Weil sie nicht nur (hinter)fragt, sondern einfach da ist.
Das ist das Großartige an der Liebe: Ihr ist es egal, ob sie vernünftig ist oder nicht. Sie ist einfach da. Manchmal auch ganz plötzlich, einfach so, ohne jede Vorwarnung. Auf einmal gibt es da dieses Herzklopfen, auf einmal ist dir eine bestimmte Person wichtig und du weißt nicht einmal wieso. Das nenne ich Leben! Auch einfach mal auf diese hochgepriesene Vernunft pfeifen, Risiken eingehen, viel riskieren aber dadurch auch viel gewinnen. Sicher, man kann auch viel verlieren - aber der mögliche Gewinn, einer gegenseitigen Liebe nämlich, schlägt jedes noch so vernunftgesteuerte Argument locker aus dem Feld.´
Lieben heißt nicht mehr denken. Heißt fühlen, leiden (ja, auch das!), gierig sein, sich nach jemandem verzehren, unvernünftig sein dürfen, die Welt Welt sein lassen und das Glück zu spüren. Liebe ist das größte Chaos das es gibt auf unserer Welt - und das ist verdammt nochmal auch gut so! :)
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@messie
schon interessant, wie du auf Aussagen solcher Art immer wieder sofort anspringst, Kallisti Twisted Evil
em, ja - was ist daran so interessant oder schlimm? Dass ich viel davon halte (Aufklärung, Verstand, Wissen... und Nutzung all dessen - soweit es einem eben möglich ist) ist ja kein Geheimnis und ich muss mich dessen auch nicht schämen oder? Vielleicht halte ich gerade deshalb so viel davon, weil ich auch (mit) Gefühle(n) (zu kämpfen...) habe?! :wink:
Sicher, was du da zum Thema (Liebe und Gefühle) schriebst, kritisiere ich ja auch nicht, aber ich hatte Maitre da eher so verstanden, dass ihm wichtig wäre, dass auch in anderen Lebensbereichen bzw. "so überhaupt" weniger Aufklärung, Erklärung und mehr Dahintreiben (seine Worte)... nötig oder angebracht wären. Und da habe ich nachgehakt, d.h. möchte gerne -von ihm- wissen, warum er dieser Meinung ist etc. (siehe meine Fragen an ihn).
:)
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@Maitre: Warum findest du Auf- und Erklärung, d.h. das Benutzen des Verstandes, des Denkvermögens, der Vernunft so schwierig (?) oder unangenehm (?) oder unangebracht? Welche Grenzen genau meinst du? Was gefällt dir an diesem Drang (nach Wissen, Erklärungen, ...) nicht und warum?
Liebe Kallisti: Hab ich das geschrieben?... Nein.
Hab ich das vielleicht so gemeint?... Nein, auch nicht. Ganz sicher nicht.
Messie hat schon völlig recht in dem, wie er mich interpretiert. Dieser Thread, so wie er sich jetzt entwickelt, ist das beste Beispiel. Hier werden Dinge zu erklären, rational zu ergründen versucht, bei denen jede Logik nur Bruchstück bleiben kann. Es zeigt, wie begrenzt der Mensch ist, und dass er -egal übrigens mit welchem Verstand gesegnet- nicht über der Natur steht, sondern "nur" ein Teil von ihr ist.
Natürlich haben Verstand und rationales, meinetwegen auch (natur)wissenschaftliches Denken ihre Berechtigung, ich bin wirklich kein Technikfeind. Aber nicht überall. Liebe ist frei davon. Fällt es uns doch schon schwer, auch in der Definition auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.
Ja, ich wünsche mir mehr solche Lebensfelder. Diese Welt wird von wichtigtuerischen Technokraten beherrscht, die meinen, alles und jedes erklären zu können. Sie machen als selbst- oder fremdernannte Spezialisten vor nichts und niemandem halt. Schau dir an, wohin es uns geführt hat. Und es ist kein Ende absehbar. Wir sind umgeben von Worthülsen, die sich verselbständigt haben. Leere, abgedroschene Allgemeinplätze. Ich kann es kaum noch ertragen, mit welcher Dreistigkeit man nach rationalen Erklärungen sucht, wo derartige Ansinnen nichts verloren haben.
So, das ist meine Meinung. Ich sage allerdings vorab: ich habe keine große Lust, jetzt in einen Dauerdiskussion einzutreten. Ich respektiere andere Sichtweisen zwar, aber erlaube mir auch meine eigene. Und vom Gegenteil wird man/frau auch nicht überzeugen können. Diese Welt braucht mehr Liebe und weniger Verstand. Basta :)
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Mir ist meine Intuition 1000x lieber als mein -durchaus nicht kleiner- Verstand. Warum? - Weil sie nicht nur (hinter)fragt, sondern einfach da ist.
Das ist das Großartige an der Liebe: Ihr ist es egal, ob sie vernünftig ist oder nicht. Sie ist einfach da. Manchmal auch ganz plötzlich, einfach so, ohne jede Vorwarnung. Auf einmal gibt es da dieses Herzklopfen, auf einmal ist dir eine bestimmte Person wichtig und du weißt nicht einmal wieso. Das nenne ich Leben! Auch einfach mal auf diese hochgepriesene Vernunft pfeifen, Risiken eingehen, viel riskieren aber dadurch auch viel gewinnen. Sicher, man kann auch viel verlieren - aber der mögliche Gewinn, einer gegenseitigen Liebe nämlich, schlägt jedes noch so vernunftgesteuerte Argument locker aus dem Feld.´
Lieben heißt nicht mehr denken. Heißt fühlen, leiden (ja, auch das!), gierig sein, sich nach jemandem verzehren, unvernünftig sein dürfen, die Welt Welt sein lassen und das Glück zu spüren. Liebe ist das größte Chaos das es gibt auf unserer Welt - und das ist verdammt nochmal auch gut so! :)
Das hast Du wunderschön geschrieben Messie und ich stimme Dir zu 100% zu! :D
@Maitre:
Es zeigt, wie begrenzt der Mensch ist, und dass er -egal übrigens mit welchem Verstand gesegnet- nicht über der Natur steht, sondern "nur" ein Teil von ihr ist.
Genau! Die Begrenztheit des Menschen ist meiner Meinung nach sehr häufig ein Quell für Unverständnis und Fehlinterpretation. Es bereitet Menschen im Allgemeinen Probleme, sich die Existenz von Unendlichkeit überhaupt vorzustellen und sie neigen eben dazu, Dinge, die sie nicht verstehen und deshalb nicht anerkennen als nicht existent einzustufen. Alles was der Mensch begreifen kann, ist endlich.
Ich glaube, ich hatte Deinen ersten Beitrag richtig verstanden und kann ihn auch nachvollziehen. Vielleicht wehre ich mich einfach aufgund meiner generellen Einstellung zur Unendlichkeit bewusst dagegen, die Liebe als endlich anzusehen. Denn - alle Wissenschaft in Ehren - ich glaube fest an die Unendlichkeit - auch ohne sie wirklich begreifen zu können!
Deiner Einstellung zur Rationalität kann ich ebenfalls nur zustimmen! [/color]
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Fast möchte ich da hinzufügen: Wir sprechen uns in drei bis vier Jahren!
Das ist ebenso vermessen und arrogant.Ich meine, was sagt ihr zu euren Bekannten, die seit Jahren Single und kreuzunglücklich sind? "Schau mal, ich bin sooooo glücklich, und es wird für ewig halten, weil ICH lieben kann und authentisch bin und du nur immer haderst und alles totdenkst?" oder "Du wirst bestimmt mal jemanden finden, mit dem du genauso glücklich bist?"
Was soll man den Leuten denn bitte sagen. Ich bin zwischen meinen Beziehungen zumeist Jahre Single gewesen und war nicht gerade ungluecklich. Wenn es jemand ist sollte man ihm wirklich sagen: Nimms leicht und warte ab. Nichts ist abstossender (mir faellt leider nichts schwaecheres ein: Uebermuedung) als ein verzweifelter Single.
*gaehn* ich klink mich lieber aus solange ich nicht voll zurechnungsfaehig bin :D
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Das ist ebenso vermessen und arrogant.
Das finde ich ja auch, deshalb verkneife ich es mir; es geht mir leider trotzdem durch den Kopf ;-) bin halt nicht perfekt
Man kann halt nicht in die Zukunft schauen und ehrlich gesagt - will ich das gar nicht...aber es gibt da eine Bugwellentheorie... Ich glaube darauf komme ich ein andermal zurueck
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Das ist ebenso vermessen und arrogant.
Das finde ich ja auch, deshalb verkneife ich es mir; es geht mir leider trotzdem durch den Kopf ;-) bin halt nicht perfekt
Man kann halt nicht in die Zukunft schauen und ehrlich gesagt - will ich das gar nicht...aber es gibt da eine Bugwellentheorie... Ich glaube darauf komme ich ein andermal zurueck
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Killerqueen beispielsweise erlebt nach meinem Eindruck gerade ihre ganze "emotionale Kraft".
Da liegst Du aber nicht ganz richtig. Meine "ganze emotionale Kraft", wie Du es nennst, erlebe ich immer und in jeder Situation.
Auch ich musste tiefe Enttäuschungen und Bitterkeiten hinnehmen, aber auch in diesen Situationen habe ich die volle Wucht meiner emotionalen Kräfte jederzeit zur Verfügung gehabt. In Zeiten der Bitterkeit hatte ich manchmal sogar das Gefühl, noch viel mehr Energien mobilisieren zu können als in Zeiten lethargischen Glücks. Ich denke, Du hast Dich lediglich aufgrund lückenhafter Kenntnis über meine - im Grunde ja sehr komplexe - Gemütslage zu einem Urteil verleiten lassen (welches ich Dir allerdings nicht übel nehme, da Du schließlich nur dieses Forum als Grundlage hattest). Vielleicht habe ich Dich aber auch einfach nur falsch verstanden... :)
Ich meine, was sagt ihr zu euren Bekannten, die seit Jahren Single und kreuzunglücklich sind?
Nichts, weil ich neben meiner Eigenschaft als unverbesserliche Optimistin auch gnadenlos realistisch denken kann und mir dessen bewusst bin, dass ich mit Worten absolut nicht helfen kann.
Ich kenne Menschen, die sehr wahrscheinlich niemals ein Gegenstück zu sich finden werden. Sie MÜSSEN einen rationalen Umgang mit ihren Wünschen und Enttäuschungen finden, um emotional zu überleben.
Und ehrlich gesagt weiß ich bei vielen anderen, die zur Zeit Single sind oder in einer "suboptimalen" Beziehung leben, nicht, ob sie nicht ebenfalls NIEMALS das große Glück finden. Auch diejenigen, die gerade auf Wolke 7 schweben, könnten dazugehören...
Da stimme ich Dir absolut zu!
Man muss eben abwägen können - jeder für sich - wann es sich lohnt rational zu denken und wann es besser ist, sich treiben zu lassen.
@SoylentHolger:
aber es gibt da eine Bugwellentheorie
:biglaugh: Jawohl! aber die versteht und - vor allem - SIEHT nicht jeder!! :D :D :D [/color]
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Man muss eben abwägen können - jeder für sich - wann es sich lohnt rational zu denken und wann es besser ist, sich treiben zu lassen.
(Killerqueen)
Aha! Das hört sich doch schon viel besser (für mich) an als zu sagen: generell solle Mensch sich mehr treiben lassen und weniger verstandesorientiert/verstandesbestimmt sein bzw. handeln (wie Maitre es aber doch lieber wäre).
Und dass Liebe mit Gefühlen zu tun hat, einhergeht, ist unbestritten, aber dass der Verstand hier gar nichts zu suchen hat, denke ich eben nicht, denn:
Wenn man jemanden liebt, der unerreichbar (geworden) ist (z.B. weil der Mensch verstorben ist), was ist dann? Ist das dann keine Liebe (mehr) oder darf man so jemanden dann einfach (irgendwann) nicht mehr lieben? Oder darf diese Liebe (wenn es doch Liebe ist) nicht wehtun? Wenn sie aber doch wehtut (eben weil der andere einfach nur noch in einem selbst, in der Erinnerung existent ist, das aber nicht unbedingt "ausreicht"...) - sollte man dann nicht doch (irgendwann) die Vernunft bzw. den Verstand hinzuziehen - um damit zurande zu kommen?! Oder eben überhaupt immer dann, wenn Liebe einseitig ist - oder ist das dann auch wiederum keine ("echte") Liebe: wenn nur einer den Anderen liebt, nicht aber umgekehrt? Ja, da stellt sich wieder das Definitionsproblem, was denn (für wen, warum, wann, wie...) Liebe überhaupt ist - das hatten wir ja an anderer Stelle schon mal (gibt glaube ich einen eigenen thread dafür).
@Maitre
Kallisti hat folgendes geschrieben:
@Maitre: Warum findest du Auf- und Erklärung, d.h. das Benutzen des Verstandes, des Denkvermögens, der Vernunft so schwierig (?) oder unangenehm (?) oder unangebracht? Welche Grenzen genau meinst du? Was gefällt dir an diesem Drang (nach Wissen, Erklärungen, ...) nicht und warum?
Liebe Kallisti: Hab ich das geschrieben?... Nein.
Hab ich das vielleicht so gemeint?... Nein, auch nicht. Ganz sicher nicht.
Wie du siehst, hatte ich Fragezeichen hinter die Formulierungen gemacht und eben bei dir nachgefragt: eben weil mir nicht klar geworden war, wie genau du es mein(te)st.
Dann schreibst du, messie habe dich richtig interpretiert:
dass es dir also um den thread bzw. dessen Thema (also Liebe...) ging/geht, aber dann schreibst du weiter unten doch auch wieder:
... Ja, ich wünsche mir mehr solche Lebensfelder. ...
Naja, was soll´s. Du schriebst ja auch:
Ich sage allerdings vorab: ich habe keine große Lust, jetzt in einen Dauerdiskussion einzutreten.
Hm, ich habe einbisschen den Eindruck, dass wir so unterschiedliche Positionen vertreten bzw. so unterschiedlicher Meinungen sind, dass das hier über´s Forum tatsächlich (wieder) eine zu langwierige bzw. zu umständliche und missverständliche Diskussion würde. (Wie es diese ja - zwischen anderen und bei anderen Themen - schon öfter gab.)
Also lassen wir´s. Allerdings können gerade diese Diskussionen (face to face dann aber besser) sehr interessant und horizonterweiternd sein (müssen aber nicht, können auch zu nix führen...)