Schwarzes Hamburg

Schwarzes Hamburg => Archiv => Gedankenaustausch -Archiv- => Thema gestartet von: xgatsx am 08 September 2005, 18:54:59

Titel: wie soll ich mit einem anstehenden tod umgehen?
Beitrag von: xgatsx am 08 September 2005, 18:54:59
ich weiß es nicht :(
mir wurde heute mitgeteilt, dass die leber meines hundes angeschwollen ist (könnte auch ein tumor sein) und somit aufs herz drückt und herzrythmusstörrungen auslöst!
da er schon 15 ist und eine op noch riskanter wäre, lass ich ihn lieber leben bis er nicht mehr kann! er bekommt jetzt tabletten gegen die herzstörung, zur stabillisierung des herzen, und zwar ganze zwei wochen lang! und dannach mal sehen...
ich weiß nicht was ich machen soll, man kommt sich so hilflos vor!
scheiss tag.
Titel: wie soll ich mit einem anstehenden tod umgehen?
Beitrag von: messie am 08 September 2005, 19:18:31
Aaalso - ohne zu große Hoffnungen zu wecken: Erstmal eine zweite Tierarztmeinung einholen.

Manch Tierarzt verschreibt nämlich gerne Hunden Herztabletten, um sich so ein bisschen was dazuzuverdienen. Lass Dir das also lieber nochmal von einer zweiten Meinung absichern.

Und wenn`s dann doch so schlimm um ihn stehen sollte: Hey, er ist alt. 15 Jahre sind ein stolzes Alter und keines bei dem Du sagen bräuchtest, dass sein Leben nun vorzeitig zu Ende geht. In dem Alter sind Krankheiten (leider) normal, und dass die Hunde diese dann nicht überleben, ist halt auch nicht ungewöhnlich. Insofern: Freue Dich drüber dass er so lange durchgehalten hat (viele andere Hunde erreichen dieses Alter erst garnicht) und sei über jeden Tag den er nun noch Dein Leben bereichert einfach glücklich. Geniesse einfach noch diese Zeit mit ihm.

Wie`s dann ohne ihn sein wird, darüber brauchst Du Dir jetzt noch garnicht den Kopf zu zerbrechen  :evil: er ist ja noch da  :)
Titel: wie soll ich mit einem anstehenden tod umgehen?
Beitrag von: Jinx am 08 September 2005, 19:20:47
Ich denke auch, genieße erst mal die Zeit, die er noch hat, wie lange die jetzt sein mag. Ich kenne die Situation auch, hatte mal einen Husky, der auch so alt wurde. Wenn die Tierchen sich anfangen, richtig zu quälen, ohne irgend eine Aussicht, dass es wieder besser wird, kann man das nicht mit ansehen und der Abschied fällt leichter. Hört sich jetzt blöd an, ist aber so. Alles Gute jedenfalls für Deinen Hund.
Titel: wie soll ich mit einem anstehenden tod umgehen?
Beitrag von: PaleEmpress am 08 September 2005, 21:42:43
Das ist hart... Du kannst aber die Zeit, die Dir mit Deinem Hund noch bleibt, ganz bewußt erleben und genießen. Auch wenn sie einen traurigen Beigeschmack hat... Und Du kannst Deinem Hund noch eine schöne Zeit machen und ihn verwöhnen. Sag Dir selbst, daß Dein Hund ein langes und schönes Leben bei Dir hatte, und gib ihm noch einen schönen Lebensabend, damit hast Du dem Tier auf jeden Fall einen großen Liebesdienst erwiesen.