Schwarzes Hamburg
Schwarzes Hamburg => Politik und Gesellschaft => Thema gestartet von: CommanderChaos am 17 März 2014, 18:55:18
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Ich war kürzlich mit der Uni in Gorleben im Erkundungsbergwerk für das mögliche zukünftige Endlager für hochradioaktive Abfälle. Wir wollten uns mal selbst ansehen, wie dort Wassereinbrüche, Gasblasen und ähnliche Gefahren vertuscht werden, die immer mal wieder durch die Medien gingen.
Es war nicht ganz wie erwartet. Hier hab ich das mal schön mit Fotos aufgeschrieben. (http://gehirnverknuellung.blogspot.de/2014/03/schreckensmeldungen-aus-gorleben-oder.html)
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Öööhm...
Meinst du das mit dem Hintergrundbild auf dem ca. 90% des Textes nicht einmal zu erkennen ist wirklich ernst?
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Öööhm...
Meinst du das mit dem Hintergrundbild auf dem ca. 90% des Textes nicht einmal zu erkennen ist wirklich ernst?
Wenn man ein Stück scrollt, ist er es! ... ok ok, ich gehe reparieren. Bisher war das nicht so das Blog für lange Texte..
edit: done
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Na toll, jetzt hab ich das schon augenzusammenkneifend gelesen >:(
Ein schöner Artikel, danke schonmal. Ich hoffe, mich demnächst noch aufraffen zu können, den Links zu folgen.
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Viieeel besser. Danke. *les*
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Wow, echt interessant.
Man lernt immer wieder: Es gibt keinen objektiven Journalismus, vielleicht kann es ihn auch nicht geben. Zumindest hier kann man wohl sagen: Es hat wohl auch niemand den Versuch unternommen.
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Gut.
Ich bin kein Geologe, aber die Zusammenhänge ergeben Sinn und erscheinen mir erst mal realistisch und nachvollziehbar.
Presse und Medien traue ich grundsätzlich nicht mehr. Auch ein Grund warum ich gänzlich keine Nachrichten sehe/höre.
2 Fragen:
- du sagst dass das Diapir geologisch betrachtet bald aufhört aufzusteigen. Hast du eine Zahl? 100Jahre? 1000? 100000? >n?
- meines Wissens nach ist Salz ein schlechter Wärmeleiter. Ist das falsch oder galt die Aussage nur verglichen mit Kalk?
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Nein, habe keine Zahl. Nur "Aktuelles Tempo ist 20m/Jahrmillion, Tendenz sinkend." Ich glaube, das ist auch wirklich schwer zu extrapolieren in der Größenordnung...
Salz ist ein guter Wärmeleiter verglichen mit anderen Gesteinen. Mit Metallen sicher nicht.
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Danke, CC, für diesen Bericht! (Deine Bodenkunde-Exkursionen scheinen wesentlich interessanter zu sein als meine damals™... :D)
Wie sehr die Medien, besonders die sog. Mainstream-Medien, in zunehmendem Maße nur noch zu Handlangern politischer Meinungsmacher verkommen, kann man gerade sehr gut anhand der hysterisch-manipulativen, EU-konformen "Berichterstattung" über die Vorgänge in der Ukraine verfolgen.
Allerdings möchte ich - ganz vorsichtig und ohne jede Unterstellungsabsicht - noch anmerken, dass auch die Belegschaft vor Ort nicht frei sein kann von dem Wunsch, ihre Sache in möglichst positivem Licht darzustellen... ;)
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Mich überrascht davon rein gar nichts.
Gibt ja auch einen ganz einfachen Grund dahinter: Geld
Nachdem ich mich vor einiger Zeit mal mit den Technikern im Besucherzentrum eines Kernkraftwerks unterhalten habe, bin ich quasi noch mehr als sowieso schon desillusioniert, was unsere tolle Energiepolitik angeht. Die AKW Betreiber haben kaum Interesse daran die Dinger wirklich weiter zu betreiben. Es sei denn man kann damit nochmal ein paar Millionen irgendwo wegen Vertragsbrüchen oder ähnlichem einklagen. Windkraftwerke und Solaranlagen... oder auch Kohle und Gaskraftwerke sind denen Insgeheim doch selbst viel lieber. Man kann eben anscheinend mehr Geld damit machen neue Kraftwerke zu errichten, als die alten einfach weiter zu betreiben... Überraschung... Überraschung...
Eigentlich liegt es auch nicht in deren Interesse den Atommüll los zu werden. Warum auch? Ist ja nicht wirklich deren Problem...
Und die Politik macht natürlich das mit, was das Volk... also die Wahlberechtigten zu verlangen scheinen. Wäre ja auch nicht verkehrt, wenn es sich dabei nicht um einen gigantischen Medienhörigen Bildungsfernen Pöbel handeln würde. Ja... ich habe kein gutes Bild von meinen Mitmenschen... wie auch nach den letzten Wahlergebnissen.
Und anders herum haben unsere Politiker auch kein Interesse daran derartige Probleme wie den Atommüll zu lösen. Kann man sich doch mit Hilfe der Medien über diese Problematik schön weiter produzieren und in ein positive Licht rücken. Wenn das Problem gelöst wäre, indem man den Schrott für die nächste Million Jahre in so nem Salzstock versänkt, dann müsste man sich wohl am Ende noch wirklicher Probleme annehmen.