Schwarzes Hamburg
Schwarzes Hamburg => Archiv => Kunst & Kultur -Archiv- => Thema gestartet von: messie am 24 Juni 2012, 00:08:57
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Kürzlich hatte ich mit meinen Eltern, als ich erwähnte dass ich mittlerweile (nicht immer schon, aber irgendwann wurde ich ja doch angesteckt ;D ) gerne Flohmärkte besuche, eine interessante Diskussion: Sie waren und sind der Meinung, dass das ja nur Ramschläden wären, auf denen man ja nur irgendwelches Zeug kaufen könne, das es eh nicht wert wäre zu kaufen, weil es ja gebraucht ist und gar nix Ordentliches sein kann. Dass ich dort gerne hinginge begründeten sie damit dass ich wohl halt nicht genug Geld hätte, um mir "was Ordentliches" zu kaufen, und das ja allen so ginge, die dort hingingen.
Ich habe das natürlich völlig anders gesehen. ;D
Meine Meinung ist, dass dies zum Teil sicher stimmt: Wer wenig Geld zur Verfügung hat, findet auf Flohmärkten Dinge die er sich so sonst nicht hätte leisten können, z.B. Bücher, Klamotten, etc. pp.
Ich denke aber dass es nicht nur darum geht, sondern noch um einiges mehr.
Worin dieses "mehr" (in meinen Augen) besteht, möchte ich erst einmal im Wesentlichen zurückhalten, um nicht sofort alle Argumente und Gegenargumente selbst genannt zu haben ;D
Lediglich eins vorweg: Ich denke, es ist auch die Lust daran, mal etwas anderes zu entdecken als lediglich das, was man in Einkaufsläden und Supermärkten der heutigen Zeit erhält. Dinge wie uralte Spiele aus der eigenen Kinderzeit, alte Schreibmaschinen und ähnliches Zeug erhält man nun einmal heutzutage nicht mehr irgendwo neu.
Wie steht ihr zu Flohmärkten? Eher im Sinne meiner Eltern oder eher in Richtung meiner Einstellung - oder noch ganz anders dazu? Eure Positiv- und Negativliste zu Flohmärkten?
Vielleicht gibt es ja bestimmte die ihr mögt und andere die ihr weniger mögt? Wenn ja, weswegen?
Bin gespannt. Ich bin vom Flohmarktvirus jedenfalls inzwischen infiziert worden. :)
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Ich gehe gerne auf Flohmärkte, zum einen mag ich die meisten "Ikea" Möbel nicht, artverwandte Möbel vom Dänischen Bettenlager usw. sind meistens noch schlimmer. Etwas vom Flohmarkt ist meistens günstiger, hochwertiger und wenn man nicht ganz ungeschickt ist- mit ein bisschen Arbeit (fast) wie neu. Sogar richtige Antiquitäten habe ich dort schon gefunden...
Da ich aber auch Kuriositäten, seltene Bücher usw. Sammele habe ich dort auch schon richtige Schätze für schmales Geld entdeckt. Sei es ein original "Rubik Magic", von Mattel, für 50cent- oder eine halblederne Ausgabe von "Die Memoiren des Satan" von Willhelm Hauff, aus dem Jahre 1925, für 1,50€...
Es macht auch einfach Spaß zu stöbern und zu schauen was es so gibt... und eigentlich kommen (fast) immer ein paar Sachen mit bei denen man sich zuhause selber fragt:"Warum zur Hölle habe ich das eigentlich gekauft?!?!?" Aber auch das ist schon eine eigene Tradition.
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Da mein Budget sehr beschränkt ist und ich fast alles, was über Essen, Katzenfutter, Unterwäsche und Körperpflege hinaus geht, auf dem Flohmarkt kaufen muss, reihe ich mich natürlich ein bei dem Befürwortern. Ohne Flohmärkte wäre ich ganz schön aufgeschmissen, ehrlich gesagt. Oder die wachsende Anzahl der Sozialkaufhäuser. (Wobei diese in meinen Augen oft noch ramschiger sind als ein normaler Flohmarkt - jedenfalls habe ich trotz regelmäßiger Besuche dort relativ selten etws gefunden.)
Nicht nur, dass ich Flohmärkte brauche - ich habe sie von klein auf geliebt. :) Wahrscheinlich auch, weil es quasi mein Shoppingersatz ist.^^ Dem Shoppen in der Stadt sind bei mir sehr enge finanzielle Grenzen gesetzt (immer nur den Anderen beim Kaufen zuzugucken frustriert auf Dauer ziemlich), aber auf so einem Markt rücken viele Dinge in erschwingliche Nähe. Natürlich kostet es manche Leute etwas Überwindung, die gebrauchten Klamotten oder sogar Schuhe anderer Menschen selbst zu tragen - zum Glück habe ich damit kein Problem. Inzwischen besteht der Großteil meiner Kleidung, Schuhe, Bücher, Haushaltsgeräte etc. aus gebrauchten Sachen. Außer Unterwäsche und Socken.
Ich liebe auch die Atmosphäre auf Flohmärkten; das Klönen, Schwätzen, Feilschen muss man natürlich mögen und beherrschen... ;) Und mir geht es wie Voll pöse, viele alte Gegenstände sind einfach schöner und handwerklich/qualitativ hochwertiger, haben "Flair" und tragen eine Menge Potential in sich (je nach Kreativität des Betrachters.) Außerdem finde ich es super, dass all den Dingen, die andere Leute nicht mehr brauchen, sozusagen eine "neue Chance" gegeben wird, dass sie also nicht gleich im Müll landen - für mich ein wertvoller Beitrag und ein bewusstes (oder unbewusstes^^) Statement gegen die Konsum- und Wegwerfgesellschaft.
Was ich nicht gerne sehe: die professionellen Händler mit ihrem sonnengebleichten Billigmist. Glücklicherweise sind die auf vielen meiner Lieblingsflohmärkte nicht oder nur sehr begrenzt zugelassen.
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So richtig schöne Flohmärkte mag ich! Ich mag gern alte Dinge. Über z. B. eine russische Taschenuhr von Anno Dazumals für wenig Geld würde ich mich riesig freuen. Ich mag auch die Stimmung, das Stöbern, die Hoffnung auf eine Überraschung... Was ich allerdings überhaupt nicht mag sind Stände mit Rasierklingen, Batterien und Handyoberschalen. Und die haben eine ganze Zeit die Flohmärkte sehr dominiert, was mir den Spaß daran sehr verdorben hat.
Aktuell gehe ich sehr selten auf Flohmärkte, da sie meistens während meiner Arbeitszeit stattfinden.
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in diesem Zusammenhang seien auch mal Garagenflohmärkte erwähnenswert - die kommen dann doch meist OHNE Handyschnickschanck aus. Bei solchen Flohmärkten - oftmals schliessen sich ja mehrere Anwohner zusammen - kann man dann wirklich auch mal schöne Sachen finden...
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Ich stehe Flohmärkten ja ein wenig zwiespältiger gegenüber.
Beziehungsweise ich habe Schwierigkeiten damit, dort etwas zu finden, wofür ich mich wirklich begeistern kann. Bei Möbeln ist das immer so ne Sache. Wenn ich auf Flohmärkte gehe, ist das meistens ungeplant, heißt ich bekäme Möbel von dort meist gar nicht weg, oder zumindest ist es bisher so gewesen.
Außerdem kann ich wirklich anstrengend werden, wenn mir an so etwas ein Makel auffällt, da schaue ich dann auf ewig gegen an. Und das passiert bei alten Möbeln ja doch leider eher einmal...
Und Klamotten sind ein No-Go für mich, mit dem Gedanken könnte ich mich einfach nicht anfreunden.
Was ich allerdings liebe sind Bücher. Wenn ich da an einen meiner ersten bewusst erlebten Bücher-Flohmärkte zurück denke... Da hat mein Vater zwei Bücher einer Jugendbuchreihe gefunden, die er selber als Kind schon gelesen hatte. Die Bücher haben mich geprägt und ich habe verzweifelt versucht alle 27 Bände davon auf den Märkten zusammen zusammeln. Irgendwann wurde es leider immer schwieriger, ich hatte zwar rund die Hälfte zusammen, aber dann kam eine Neuauflage raus und ich habe nach und nach durch Geschenke und auch mal selber gekauft den Rest der Reihe so zusammen bekommen.
Ja, also Bücher sind auf jeden Fall etwas, was sich auf Flohmärkten lohnt, meiner Ansicht nach.
Und diese professionellen Händler sind wirklich ätzend. Da mache ich auch immer fein einen Bogen drum herum.
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Außerdem kann ich wirklich anstrengend werden, wenn mir an so etwas ein Makel auffällt, da schaue ich dann auf ewig gegen an. Und das passiert bei alten Möbeln ja doch leider eher einmal...
Bei mir ist das gerade anders herum: die Möbel dürfen gerne Kratzer etc. haben, ich nenne das nicht "Makel", sondern: eine Geschichte haben. ;) Mein altes schwärzlichbraunes Büfett mit Aufsatz von Omma würde ich mit keinem neuen Möbel ersetzen wollen, die sind mir meistens viel zu langweilig. Und viele der alten Holzsachen riechen innen so gut...^^ Viele Verkäufer liefern übrigens auch.
Besser als Flohmarktbücher sind nur noch Tauschregalbücher. Die kosten gar nichts, und man kann Bücher loswerden, die man selbst nicht mehr braucht. :)
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Bücher loswerden die man nicht mehr braucht? :o
Also jedes Buch, das ich gelesen habe und mir gefallen hat, muss ich behalten. Da kenn ich nichts. :D
Nichts habe ich mehr gehasst, als wenn es in der Schule wieder mal hieß "Und nun geht es in die Schulbibliothek, jeder sucht sich ein Buch heraus, liest es und muss was darüber schreiben / es vorstellen" ... -.- Hinterher los und kaufen, weil es mir so gut gefallen hat, fand ich dann immer so doof. :D
Möbel von denen man die Geschichte kennt also die von der Familie sind / "Erbstücke" (auch wenn sie nicht wirklich alt sind) sind da schon wieder ne ganz andere Nummer. Es ist wohl der Punkt, dass es jemand anderem / Fremden gehörte.
Ich bekomme zum Beispiel im Sommer eine Wanduhr von meinem Opa, der sammelt Uhren und ich finde solche alten Uhren, mit Pendel und alle halbe Stunde schlagen so toll.
Die ist auch nicht mehr neu und musste auch erst einmal zum Uhrmacher, weil sie nicht mehr so ganz wollte, bevor ich sie bekomme. Wer weiß wie lange sie es noch machen wird (vor allem, weil ich keinen Plan von Uhren habe, die aufgezogen werden müssen xD, aber er will es mir ja beibringen...) aber das ist irgendwie innerhalb der Familie. Da gibt es einen Bezug zu... So ganz kann ich dieses Gefühl auch nicht beschreiben, aber so in die Richtung geht das. =)
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Bücher loswerden die man nicht mehr braucht? :o
Also jedes Buch, das ich gelesen habe und mir gefallen hat, muss ich behalten. Da kenn ich nichts. :D
Die Bücher, die ich nicht mehr brauche, sind eben die, die mir nicht gefallen haben. ;)
Als ich bei meinem letzten Umzug auf einen Schlag meine Bücher von ca. 3000 Stück auf ein Drittel davon reduzieren musste, hatte ich mir vorgenommen, für jedes neue Buch ein altes wegzugeben.
Funktioniert natürlich nicht wirklich... ;D
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Aaahso, na gut, das kann ich nachvollziehen. :D
Aber 3000 Stück? O.o
wow, also das ist ja echt ne Menge. Sehr beeindruckend.
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3000Stk???? :o Ich falle auf de Knie und huldige dir...ich komme nur auf etwa 300
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3000Stk???? :o Ich falle auf de Knie und huldige dir...ich komme nur auf etwa 300
Scheiße, was würde er dann wohl bei mir machen*zitter*
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Bei dir sieht die Sache natürlich gaaanz anders aus......da steht wohl erstmal eine Besichtigung aus...kann ja nicht jedem dahergelaufenem huldigen ::)
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Ich hab eher ein zwiespältiges Verhältnis zu Flohmärkten.
Ich habe den Eindruck, das Angebot dort besteht zu 98% aus Ramsch, den selbst bei Ebay keiner mehr wollte, Hehlerware wie gestohlenen Fahrräder, Handys etc.
Die restlichen 2 Prozent sind dann vielleicht was brauchbares, was dann aber professionelle Händler kurz nach Eröffnung schon billigst erwerben und es dann auf dem selben Flohmarkt teuer weiter verkaufen.
Ich selber bin auch kein Freund von 2ndhand-Ware, schon gar nicht bei Textilien. Ich frage mich da dann immer, wer da wohl vorher schon drin steckte. *grusel*
Interessanterweise mag ich in weiten Teilen die Atmosphäre auf den Märkten.
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Dinge mit Geschichte? Objekte geheinissvoller Herkunft? Ja, das ist schon was feines. Also ich mag Flohmärkte.
Leider finden sie meist Sonntags statt und die Experten sind schon um 6 Uhr morgens da, um sich die Kirschen aus dem Angebot zu klauben. Da schlafe ich halt noch.
Was auch mich nervt, sind die vielen professionellen Händler, die , wei oben schon steht, Handyschalen, Batterien und Werkzeug und... verkaufen
Amüsant sind Flohmärkte auch. Was für unglaublich geschmacklose oder hässliche Sachen dort tatsächlich GEKAUFT werden !
Zum kringeln teilweise!
Wenn ich es mal auf einen Flohmarkt schaffe, dann einfach nur so, ohne nach etwas Speziellem zu suchen, einfach nur zum gucken und wenn ich Glück habe, finde ich etwas, das ich gebrauchen kann oder was mir gefällt. Wenn nicht dann nicht. Würde mir auch nicht einfallen, an einem regnerischen Tag morgens das Bett zu verlassen, wenn ich nicht muss.
Wenn ich etwas spezielles, etwas ganz bestimmtes suche, naja, das finde ich eher im www. Nur sicher nicht für 50 Cent.
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Mir geht es da ähnlich wie Eisbär. Ich mag die Atmosphäre, aber finde selber eigentlich nie was. Aber das liegt auch daran, dass ich nicht 1 Stunde vor Eröffnung, meist mitten in der Nacht vor Ort bin.
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Ach ja, Flohmärkte.
Flohmärkte sind ein Fluch™.
Es gibt SO viele interessante Dinge und SO viele Bücher...ich bin für sowas anfällig ;D.
Ich gehe inzwischen nur noch hin, wenn ich bestimmte Dinge suche ("bestimmt" ist hier eher unbestimmt...also, "neuen Lampenschirm für den Flur, aber es sollte kein Lampenschirm sein", in der Art), und ich habe gelernt, nur noch Dinge zu kaufen, die ich auch a) brauche oder b) gebrauchen kann oder die ich c) wirklich haben will...*ähem*.
Mittlerweile bin ich fähig, vom Flohmarkt zu kommen und nichts gekauft zu haben.
Mögliche gruselige Vorbesitzer muss man da vielleicht ausblenden können (wobei man Kleidung ja waschen oder in die Reinigung geben kann, aber mal ehrlich, weiss man, wer alles schon in die Bücher gepopelt hat? Jedenfalls haben immens viele Leute die Angewohnheit, zum Umblättern Finger anzulecken. Ich sag das nur...).
Die Topicüberschrift würde ich mit einem klaren "Ja!" beantworten, Zusatz "und alles dazwischen".
Hihi, Eisbär, Du übersiehst vielleicht, daß es auch Leute gibt, die nicht "in Ebay" machen. Weil sie zu alt sind oder zu jung oder, wie ich, schlicht keinen Bock haben. Für mich wäre es weniger aufwendig, allen Ramsch aus dem Keller einmal in Kisten zu packen, auf nen Tapeziertisch zu stellen, 6 Stunden lang Schleuderpreise anzubieten und es ist weg (aber nicht weggeworfen). Wenn man das alles einzeln in die Bucht stellte, hätte man insgesamt mehr Zeitaufwand und noch weniger Stundenlohn.
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Richtig. Wenn man mal so schaut, was auf Ebay an Flohmarktramsch NICHT verkauft wird. oder halt für nen Euro. Was dann bedeutet, man hätt es gleich wegschmeissen können. Dauert auch nicht so lange.
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Was ich allerdings überhaupt nicht mag sind Stände mit Rasierklingen, Batterien und Handyoberschalen.
... und so einigen anderen Elektrogeräten ...
Bei Händlern dieser Art beschleicht mich immer so ein komisches Gefühl. Erstens weil die meisten so ausssehen wie die finstersten Bösewichte in Spielfilmen, aber das mag nur Zufall sein ;D , zweitens und für mich entscheidend, weil ich da immer noch dran denke was bei mir alles rausgeholt wurde aus der Wohnung als bei mir eingebrochen wurde (beispielsweise Fön, Bügeleisen, etc. ...) und ich die Befürchtung aus mir einfach nicht herausbekomme, dass die bei jenen Händlern liegenden Dinge auch auf diese Weise "besorgt" wurden.
Es gibt aber angenehmerweise doch recht viele Flohmärkte in Hamburg, bei denen der Anteil jener Händler recht klein ist. Da macht es dann auch richtig Spaß, weil die Atmosphäre dann auch gleich eine ganz andere ist.
Ich bin auch ein Spätaufsteher weswegen ich vermutlich nie erfahren werde was mir alles auf den Märkten entgangen ist *lach*, aber ich finde doch immer noch genug. Bücher sind ja reichlich vorhanden, und wenn man mit offenen Augen rübergeht, gibt's für den Haushalt auch immer wieder mal schöne Dinge. Meine Tastatur, true schwarz *lach*, habe ich von dort her - war top in Schuss, hatte die Verkäuferin halt geschenkt bekommen und nie verwendet, Käseschaber, Gurkenreibe, Besteckkasten, und und und ... kleines Geld, aber großer Lebensqualitätsgewinn. :)
Auch Gesellschaftsspiele besorge ich dort immer wieder mal. Neu sind die ja teilweise unbezahlbar, gebraucht gilt dies eben nicht; so manch altes Stück, das ich noch aus meiner Kindheit kenne, konnte ich so wiedererwerben. "Hase&Igel" ist einfach Kult! *g*
Gut, dass die Flohmarktsaison dieses Jahr erst zur Hälfte rum ist. :)
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... kleines Geld, aber großer Lebensqualitätsgewinn.
Besser kann man es nicht zusammenfassen. Und weil ich schon oft von "Städtern" gehört habe, wie toll und von Angebot und Atmoshäre so "anders" die ländlichen Flohmärkte doch seien, will ich doch mal 'n büschen Werbung machen für ein paar schöne Flohmärkte südlich von Hamburg:
Da ist natürlich der "Töster Flohmarkt" jeden 1. Samstag im Oktober - angeblich der größte Flohmarkt Norddeutschlands. Das sind mit über 1000 Ständen fast 7 gedrängte Kilometer Flohmarkt. Allerdings inklusive einiger Profi-Händler, glaube ich. Dieses Jahr am 6. Oktober.
Und der Herbstmarkt in Hollenstedt jeweils eine Woche davor (dieses Jahr am 29.9.) ist ebenfalls ein Flohmarkt, der die Anfahrt lohnt. Riesig - bei gutem Wetter!
Enorm groß für den kleinen Ort und herrlich gelegen unter den vielen großen alten Bäumen ist auch der Wistedter Flohmarkt jeden 2. Junisonntag. Mein Lieblingsflohmarkt.
Auch die großen Frühjahrs- und Herbstmärkte in Stade sind übrigens toll! Der schönste Hamburger Flohmarkt (den ich kenne) ist der "Kulturflohmarkt" am Barmbeker Bahnhof/Museum der Arbeit. Nächster Termin ist der 30. Juni.^^
Und als letzten Tipp habe ich den "Riesenflohmarkt" auf dem Möbel-Kraft-Gelände (Buchholz, an der B 75). Der verdient bei gutem Wetter den Namen "Riesenflohmarkt" wirklich, und die Händler haben eine eigene Gasse, die man meiden kann. Ich habe an manchen Tagen nicht mal alle Stände geschafft... Termine: 1. Juli und 14. Oktober 2012. Vielleicht sieht man sich ja mal.^^
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Der schönste Hamburger Flohmarkt (den ich kenne) ist der "Kulturflohmarkt" am Barmbeker Bahnhof/Museum der Arbeit. Nächster Termin ist der 30. Juli.
Du meinst den 30. Juni, vermute ich. Bin darüber gestolpert, weil der 30. Juli ein Montag ist.
Nächste Termine laut Website http://www.marktkultur-hamburg.de/museumderarbeit.html:
30.06.12 SA
04.08.12 SA
26.08.12 SO
15.09.12 SA
03.10.12 MI (Tag der Deutschen Einheit)
jeweils 09.00 h - 17.00 h
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Du meinst den 30. Juni, vermute ich. Bin darüber gestolpert, weil der 30. Juli ein Montag ist.
Danke, stimmt. :) Werd's gleich mal verbessern.
edit: Die anderen Termine sind aber richtig...^^
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In den "Kulturflohmarkt" bin ich mal aus Versehen reingeraten. Der ist wirklich sehr gut.
Die anderen Termine klingen aber auch interessant! Einfach mal woanders als in HH einen aufsuchen ist schon seeehr verführerisch. ;D
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Wenn es um Flohmärkte außerhalb geht:
In Lüneburg gibt es auch immer wieder nette kleine und familiäre Flohmärkte, die von einer Familie schon seit einigen Jahren organisiert werden, die ich auch persönlich kenne. Die Märkte finden auch unter verschiedenen "Mottos" statt. Abendflohmarkt, Kinderflohmarkt, Von Frauen für Frauen, etc... Und es gibt keine Händler und häufig fangen die Flohmärkte auch nicht gaaanz so früh an. ;)
Hier kann man sehen wann und wo die nächsten Termine sind:
http://www.lueneflohmarkt.de
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Am nächsten Samstag, den 6. Oktober, ist der große "Töster Flohmarkt" in Tostedt, der angeblich "größte Flohmarkt im Norden". Ab 6.00 Uhr geht es los (offizielle Eröffnung 10.00 Uhr) bis nachmittags. Nach Tostedt kommt man mit dem Metronom Richtung Bremen ab Hamburg oder Harburg, ist noch im HVV. Hoffentlich macht das Wetter mit...^^
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Ich liebe Flohmärkte. Am liebsten so ganz normale Anwohner-Flohmärkte. Nichts find ich schlimmer als "Hip-Flohmärkte" wo alles total teuer ist und nur noch Händler Ware anbieten, die das professionell machen. Genauso nervig finde ich einen Antik-Stand nach dem Nächsten. Die bunte Mischung machts...
Könnte Stundenlang schnüstern und finde fast immer was!
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Ich besuche Flohmärkte schwerpunktmässig wegen alten Videospielen und alten Spielkonsolen. (Nebenbei auch Bücher, allerdings suche ich da ganz bestimmte und da habe ich erst einmal einen Band von auf einem Flohmarkt gefunden!) Leider haben sich auch hier die professionellen Händler breit gemacht. Das geht so weit, dass diese früh morgens den jeweiligen Flohmarkt abklappern und ersteinmal aufkaufen was Privatpersonen an Spielen so anzubieten haben, um diese dann selbst auf ihrem Stand für irgendwelche Phantasiepreise zu verkaufen...
Mittwoch war ich auf einem Flohmarkt am Schmuggelstieg /Ochsenzoll. Ausbeute war besser als erwartet. (6 Spiele). Interessanterweise, was mir ewig nicht passiert ist, habe ich alle von Privatpersonen erstanden und auch die Preise waren stellenweise so, dass ich schon ein schlechtes Gewissen bekam da noch zu handeln.. (Das Handeln gehört beim Flohmarkt aber für mich irgendwie dazu.) Das einzig wirklich merkwürdige war nur das ca 10jährige Mädchen welches dort auf einer "Flohmarktdecke mit Haufenweise Spielzeug sass und mir einen indizierten ab18 Titel verkaufte....
Kleine Anekdote bez. "Fantasiepreisen" Ich habe kurz bei einem der professionellen Videospielstände gestöbert ("Na, mal gucken wie fern der Realität sie dieses Mal sind"). Neben mir fragt eine nach dem Preis eines Spieles:
A:"Was kostet <keineahnungwelchesdaswar>?"
B:"57Euro"
A reisst ungläubig die Augen auf. Ich musste mir auch ein Lachen verkneifen.
B: "Was haben sie? Im Laden liegt das günstigste Angebot bei 59Euro. Billiger als hier bekommen sie es also nicht"
Okay.. Im Laden ist es dafür dann aber auch Neuware inkl. Garantie etc....
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Leider haben sich auch hier die professionellen Händler breit gemacht.
Ja, diese professionellen Händler sind eine Pest... Zum Glück gibt es inzwischen Flohmarktbetreiber, die darauf achten, dass keine Profis oder nur ein geringer Prozentsatz davon zugelassen sind. Oder sie bekommen, wenn der Markt groß genug ist, eine spezielle Gasse zugewiesen, die man meiden kann.
Wenn man öfter auf den Flohmärkten einer Region unterwegs ist, trifft man oft auf immer dieselben (privaten) Händler. Mit der Zeit kennt man sich und das Angebot bzw. die Wünsche des Anderen. Zum Beispiel gibt es eine Dame, die schwarze Sachen für mich sammelt. :D
Btw., heute wird das wohl nix mit dem Töster Flohmarkt, bei dem Regen habe ich keine Lust... ::)
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Diese Anwohnerflohmärkte sind wirklich ein Segen. Händler finden sich dort nur gaaanz selten, wenn überhaupt.
Allerdings hat mich der Anwohnerflohmarkt kürzlich in Eimsbüttel völlig erschlagen. Der war ja riesig! Genauso riesig dann auch meine Ausbeute, ich habe 25 Euro ausgegeben, und wer echte Flohmarktpreise kennt (ein Euro für ein Buch, etc.), der kann sich sicher lebhaft vorstellen, dass ich reichlich bepackt nach Hause kam.
Meine Begleiter, die sich drüber lustig machten dass ich ja wohl jeden Ramsch kaufen würde:
a) Nein, tue ich nicht.
b) Ihr wart doch nur neidisch dass ich diese tollen Sachen vor euch gefunden habe, ääätsch! :)
Über Tipps, welche Flohmärkte sich jetzt im Oktober noch lohnen, wäre ich dankbar. Mir fehlt das Stöbern schon wieder ...