Schwarzes Hamburg
Schwarzes Hamburg => Archiv => Politik & Gesellschaft -Archiv- => Thema gestartet von: CommanderChaos am 16 März 2011, 15:47:30
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http://videos.arte.tv/de/videos/unser_taeglich_gift-3761854.html
Seit 30 Jahren ist eine ständige Zunahme von Krebserkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen, wie Parkinson und Alzheimer, Immunschwächekrankheiten sowie Diabetes und Fortpflanzungsstörungen zu beobachten. Wie lässt sich diese beunruhigende Situation erklären, die sich vor allem in den sogenannten entwickelten Ländern feststellen lässt? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, recherchierte Filmemacherin Marie-Monique Robin zwei Jahre lang in Nordamerika, Asien und Europa.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien verdeutlichen - und das bestätigen auch die Aussagen von Vertretern der entsprechenden Zulassungsbehörden für Lebensmittel in den USA und Europa: Die Hauptursache ist in der Umwelt und in der Ernährung des Menschen zu suchen.
Der Dokumentarfilm beleuchtet, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden, und zwar vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis hin zu Zusatzstoffen und Kunststoffen, mit denen die Lebensmittel in Berührung kommen. Am Beispiel von verschiedenen Pestiziden, vom Süßstoff Aspartam und von der in vielen Verpackungen enthaltenen Substanz Bisphenol A wird deutlich, wie mangelhaft und ungeeignet die Bewertungs- und Zulassungsverfahren für chemische Lebensmittelzusätze sind. Der Dokumentarfilm zeigt außerdem, mit welchen Mitteln die Industrie Druck ausübt und manipuliert, um weiterhin hochgiftige Produkte vermarkten zu können.
Schließlich wird vor allem deutlich gemacht, wie der Mensch sein Immunsystem durch gesunde Ernährung stärken kann. Dass dies möglich ist, beweisen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen.
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... Em ja - genau das hatte ich unter "ESSEN" auch gepostet (Arte-Doku ...). ;)
:)
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... Em ja - genau das hatte ich unter "ESSEN" auch gepostet (Arte-Doku ...). ;)
:)
hm, in keinem bereich in dem ich es erwarten würde finde ich deinen thread.
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... Em ja - genau das hatte ich unter "ESSEN" auch gepostet (Arte-Doku ...). ;)
:)
hm, in keinem bereich in dem ich es erwarten würde finde ich deinen thread.
Sie hat es auch nicht als Thread, sondern als Beitrag im Thread "Essen" gepostet.
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... Em ja - genau das hatte ich unter "ESSEN" auch gepostet (Arte-Doku ...). ;)
:)
hm, in keinem bereich in dem ich es erwarten würde finde ich deinen thread.
ist auch egal. Ich würde eigentlich lieber hier darüber diskutieren, dann kann die Schwafeltante weiter in ihrem Thread rum eiern.
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tja, wir sind davon abhängig was unsere Supermärkte uns verkaufen. Denn kaum einer von uns produziert selbst Lebensmittel, kaum einer hat Hühner im Hof, Schweine im Garten, Gemüse im Garten um sich selbst zu versorgen, so wie viele unserer Großeltern sich noch vor im und nach dem Krieg selbst überwiegend selbst ernähren könnten. Tut heute keiner mehr... lieber fressen wir das Gift, das uns verkauft wird. Wie war das mit den Tausend Fliegen die nicht irren können bei der belagerten Haufen Scheiße?
Alle laufen in den Supermarkt und kaufen Gift. Dann kann es wohl nicht so schlimm sein, also mach ich das auch.
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Ich gebe eigentlich auch nicht sehr viel auf solche Themen. Dennoch interessiert mich, was ich da esse.
Also ich schaue mir die Doku an, esse es aber trotzdem. So weiß ich woran ich sterbe.
Mag man vielleicht inkonsequent nennen, aber nur wer um ein Thema Bescheid weiß, kann auch was ändern.
Vlt. tut sich ja eine Möglichkeit (für mich persönlich) auf.
aber:
Alle laufen in den Supermarkt und kaufen Gift. Dann kann es wohl nicht so schlimm sein, also mach ich das auch.
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"Er ist reich. Es muss also war sein."; "Sie sagen es im Fernsehen, es muss also stimmen."
Die Einstellung kann ich trotzdem nicht nachvollziehen. Da kannste auch gleich den Kopp zumachen.
Bei mir ist ja wenigstens Interesse vorhanden.
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war von mir purer Sarkassmus!
Ich kann so weiter machen... Vor der Zeit von Windows 7... alle haben Windows gekauft, obwohl MacOS X besser war... tausend Fliegen können sich bei Scheiße nicht irren das sie schmeckt!
Alle kaufen sich Autos, obwohl mehr Menschen durch Autounfälle sterben als durch AIDS... etc. Wie war der angebliche Spruch von Einstein? Was war noch unendlich?
Um das Gift zu wissen ist das eine. passiv zu bleiben ist aber nur bequem dem angeblichen eigenen Schiksal ins Auge schauen... Nur wer was aktiv gegen schlimmes unternimmt, kann was verbessern. Wir wissen wie schlecht Kernkraft ist, dennoch tun wir nicht ALLES ohne zu leben. Die Liste ist super lang die ich aufstellen kann und auch ich bin da nicht besser! Oft sehen wir Dinge de schlecht sind, tun aber NIX. Dann sind wir selbst schuld und dürfen uns nicht beklagen!
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Leider allein nicht realisierbar, aber ich könnte mir gut vorstellen, in einer Gemeinschaft auf einem (größeren) Hof zu leben und diesen zu bewirtschaften. Hätte viele Vorteile:
* man weiß was man isst und kann es beeinflussen
* man hat immer eine gemeinschaft, die sich sorgt bzw. zusammen steht
* wenn es genug sind, kann man auf dem Hof sogar die eigenen Partys machen und braucht auch dafür kaum noch Geld auszugeben bzw. weniger :-)
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Leider allein nicht realisierbar, aber ich könnte mir gut vorstellen, in einer Gemeinschaft auf einem (größeren) Hof zu leben und diesen zu bewirtschaften. Hätte viele Vorteile:
* man weiß was man isst und kann es beeinflussen
* man hat immer eine gemeinschaft, die sich sorgt bzw. zusammen steht
* wenn es genug sind, kann man auf dem Hof sogar die eigenen Partys machen und braucht auch dafür kaum noch Geld auszugeben bzw. weniger :-)
Interessant wäre, wieviel Hektar Anbaufläche und was für Lagerkapazitäten (Kühl- und Gefrierlager) Du bräuchtest, um für einen ausgewogenen und abwechslungsreichen Speiseplan pro Person pro Jahr zu sorgen.
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Leider allein nicht realisierbar, aber ich könnte mir gut vorstellen, in einer Gemeinschaft auf einem (größeren) Hof zu leben und diesen zu bewirtschaften. Hätte viele Vorteile:
* man weiß was man isst und kann es beeinflussen
* man hat immer eine gemeinschaft, die sich sorgt bzw. zusammen steht
* wenn es genug sind, kann man auf dem Hof sogar die eigenen Partys machen und braucht auch dafür kaum noch Geld auszugeben bzw. weniger :-)
Interessant wäre, wieviel Hektar Anbaufläche und was für Lagerkapazitäten (Kühl- und Gefrierlager) Du bräuchtest, um für einen ausgewogenen und abwechslungsreichen Speiseplan pro Person pro Jahr zu sorgen.
Allerdings. Der Stammtisch "Infonetzwerk Hamburg", den ich auch besucht habe, als ich noch in Hamburg wohnte, hatte kurzzeitig darüber nachgedacht, einen solchen Gemeinschaftshof zu errichten, es scheiterte dann aber an fehlendem Mut. So fünf bis zehn Personen wären wir dann gewesen. Konkrete Pläne gab es allerdings noch nicht, auch diese Überlegung fehlte noch.
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Leider allein nicht realisierbar, aber ich könnte mir gut vorstellen, in einer Gemeinschaft auf einem (größeren) Hof zu leben und diesen zu bewirtschaften. Hätte viele Vorteile:
* man weiß was man isst und kann es beeinflussen
* man hat immer eine gemeinschaft, die sich sorgt bzw. zusammen steht
* wenn es genug sind, kann man auf dem Hof sogar die eigenen Partys machen und braucht auch dafür kaum noch Geld auszugeben bzw. weniger :-)
Interessant wäre, wieviel Hektar Anbaufläche und was für Lagerkapazitäten (Kühl- und Gefrierlager) Du bräuchtest, um für einen ausgewogenen und abwechslungsreichen Speiseplan pro Person pro Jahr zu sorgen.
Allerdings. Der Stammtisch "Infonetzwerk Hamburg", den ich auch besucht habe, als ich noch in Hamburg wohnte, hatte kurzzeitig darüber nachgedacht, einen solchen Gemeinschaftshof zu errichten, es scheiterte dann aber an fehlendem Mut. So fünf bis zehn Personen wären wir dann gewesen. Konkrete Pläne gab es allerdings noch nicht, auch diese Überlegung fehlte noch.
Naja...
mal ganz doof gesagt: 15 Personen ohne landwirtschaftliches oder veterinäres Knowhow müßten dann eine ausreichend große Fläche bewirtschaften. Vermutlich ohne den Einsatz moderner großer Saat- und Erntemaschinen, ohne moderne Hochleistungssaatgüter, ohne Pestizideinsatz. Es müssen aber ausreichend Reserven bei der Ernte (und der Lagerkapazität) vorhanden sein, um auch mal eine Mißernte zu verkraften. Ich bezweifel, daß das durchführbar ist.
Rechne einfach mal aus, wieviel Kilo Getreide, Gemüse, Obst, Fleisch, Milch, Eier etc. ein Erwachsener Mensch pro Jahr verbraucht. Und dann überleg Dir, wieviel Fläche Du als Laie ohne moderne Methoden und Techniken Du dazu benötigst.
Ein heutiger Landwirt ernährt mit seiner Fläche von zig Hektar heute 100 Personen.
Vor der Industrialisierung (und so wollt Ihr das betreiben) benötigte man 6 Landwirte, um eine weitere Person zu ernähren. (Das sind so Zahlen aus der Erinnerung. Wer andere hat möge die bitte mal verlinken!)
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Es ging uns tatsächlich nicht um 100%ige Selbstversorgung, sondern nur darum, gewisse Grundlagen zu haben, also zB Kartoffeln und andere pflegeleichte Dinge, sowie vor allem: keine Abhängigkeit von Vermietern, Kosten senken (zB ein Internetanschluss für alle, Strom selbst erzeugen etc), um halt insgesamt die Abhängigkeit von Geld zu reduzieren. Nicht beseitigen, das ist für Anfänger absolut unrealistisch und für Profis auch nicht zu 100% zu erreichen wegen der Dinge, die man nun mal zwangsläufig einkaufen muss, weil man sie selbst nicht herstellen kann.
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Eisbär: ja, da hast Du recht, da müsste man vorher ganz genau rechnen und überlegen, was kann und was will man. Wobei ich auch denke, dass eine 100%ige Selbstversorgung sehr schwer ist. Aber die Idee ansich, fand ich schon immer nett...
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war von mir purer Sarkassmus!
Ich kann so weiter machen... Vor der Zeit von Windows 7... alle haben Windows gekauft, obwohl MacOS X besser war... tausend Fliegen können sich bei Scheiße nicht irren das sie schmeckt!
Alle kaufen sich Autos, obwohl mehr Menschen durch Autounfälle sterben als durch AIDS... etc. Wie war der angebliche Spruch von Einstein? Was war noch unendlich?
Um das Gift zu wissen ist das eine. passiv zu bleiben ist aber nur bequem dem angeblichen eigenen Schiksal ins Auge schauen... Nur wer was aktiv gegen schlimmes unternimmt, kann was verbessern. Wir wissen wie schlecht Kernkraft ist, dennoch tun wir nicht ALLES ohne zu leben. Die Liste ist super lang die ich aufstellen kann und auch ich bin da nicht besser! Oft sehen wir Dinge de schlecht sind, tun aber NIX. Dann sind wir selbst schuld und dürfen uns nicht beklagen!
Naja - was kann ich denn als "einfacher Normalmensch" z.B. daran ändern, dass Gentechnik eingesetzt wird - dass es gentechnikveränderte Pflanzen und Saatgut gibt/benutzt wird? - Außer: mich zu informieren, wo es überall schon vorkommt (aber auch hier hat die Recherche leider Grenzen) und es dann so gut als irgend möglich zu meiden?
Was kann ich dagegen unternehmen, dass Nanotechnologie auf dem Vormarsch ist, obwohl über deren Risiken noch nicht viel bekannt ist, weil in diesem Bereich eben (noch?) nicht ausreichend geforscht wird - wie immer:
Ob es Gentechnik, Nanotechnologie oder Atomkraft ist oder Asbest war ... - es wird einfach immer erst mal genutzt, angewandt, es werden großmäulig die angeblich so überragenden Vorteile propagiert - und Jahrzehnte später heißt es dann: Oh, das wussten wir (damals) noch nicht - dass es diese und jene gesundheitlichen (teils massiven, oft globalen) Schäden verursacht/mit sich bringt - und vieles dann auch einfach nicht mehr umkehrbar, nicht mehr aufhaltbar, nicht mehr "rückholbar" ist ! ! !
Es wird einfach grundsätzlich und bequem und gewinnbringend (!) eingesetzt - und erst wenn es schon erste Probleme gibt, wird an den Risiken geforscht! - Wie bescheuert ist das denn!? Und vor allem: Wie oft will - muss? - kann? - Mensch dieses idiotische, stupide, hirnlose "Spiel" noch spielen ?!? (Vielleicht hätt ich das besser unter "Misanthropie" gepostet?)
Ich kann doch als Verbraucher nur versuchen, die Sachen, die mir unausgegoren oder gar gefährlich vorkommen, zu umgehen, zu meiden - aber das hat deutliche Grenzen!
Was sollen Atomkraftgegner, die schon vor Jahrzehnten um die Gefahren wussten und dagegen angingen, gegen die gewaltsam vorgegangen wurde (vonseiten des Staates, mit Polizei-Gewalt - wir kennen alle die "Unannehmlichkeiten" vieler friedlicher Demonstrierender ...) heute sagen/denken?!? Was soll ich ganz konkret und praktisch und aktiv dagegen unternehmen, was kann ich ausrichten - außer mich größeren Gruppen anzuschließen, versuchen, politisch "Einfluss zu nehmen" (??), selber "Öko-Strom" zu beziehen (seit 2004, soweit ich mich erinnere - müsste in meinen Unterlagen nachschauen, ob evtl. schon früher, aber spielt hier auch keine Rolle jetzt)???
Und die unsichtbaren Nanopartikel kann ich auch nicht alleine aufspüren (in Kleidung, in der Atemluft, im Essen). ?
Und ich kann noch so viel gegen Atomkraft sein - was nützt mir das, wenn nebenan in Frankreich es einen "Kraftwerk-Unfall" oder gar "Supergau" gibt? WAS soll ich dagegen unternehmen: zeitnah?!? (Vom Atommüll ganz zu schweigen, aber ja: falscher thread.)Also welche Ideen, Vorschläge hast du da konkret? -> Weil du ja schriebst, wir seien "selbst schuld" - wer denn genau und warum??
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Bla-Bla
2/3 der Erdbewohner machen sich die Gedanken nicht darüber ob ihre Essen gesund oder giftig ist, sondern einfach um stupide "Habe ich morgen überhaupt was im Magen?"
Und wenn man unsere Gelabber hier aus ihre Sicht betrachtet, dann ist es nur alles lächerlich.
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Bla-Bla
2/3 der Erdbewohner machen sich die Gedanken nicht darüber ob ihre Essen gesund oder giftig ist, sondern einfach um stupide "Habe ich morgen überhaupt was im Magen".
Und wenn man unsere Gelabber hier aus ihre Sicht betrachtet, dann ist es nur alles lächerlich.
Black Russian
... Keineswegs - informiere dich doch bitte erst mal, bevor du Derartiges vom Stapel lässt! - Unsere Ernährungsweise, Lebensstil, Konsum-/Kaufverhalten hängt mit der Situation auf "der Südhalbkugel" ... direkt zusammen! Es geht auch darum, wie wir mit welchen Ressourcen umgehen - wie verschwenderisch. Es geht um Import, Export, Subventionen, Handelsabkommen.
Aber da wir nun mal auch essen müssen, um leben zu können, da wir in dieser privilegierten Situation sind, nicht hungern zu müssen ..., sollten wir um so bedachter mit unseren Nahrungsmitteln umgehen und uns um so bewusster ernähren!
Das hilft auch den anderen "2/3 Erdbewohnern" - Stichwort: Bio und fairer Handel - denn nein, genverändertes Saatgut hilft eben gerade nicht, den Welthunger einzudämmen - ganz im Gegenteil.
http://baustellen-der-globalisierung.blogspot.com/2011/03/un-report-entkraftet-gangige-vorurteile.html
http://www.welthungerhilfe.de/interview-shiva.html
http://www.ngo-online.de/2002/02/14/okologische-landwirtschaft-gegen-welthunger/
Zu Hybridsorten/-saatgut:
Wie der Agro-Konzern Syngenta profitiert
Aber auch Syngenta kommt nicht zu kurz. Der Konzern profitiert von dem Projekt, indem er die Bauern an sich bindet. Versichert wird nämlich nur Hybridsaatgut (von Syngenta oder Seedco, dem afrikanischen Vertriebspartner), das jedes Jahr neu gekauft werden muss.
Ist die Abhängigkeit vom Hybridsamen erst einmal da, ist der Dauerkunde geboren. Nicht alle sehen das Versicherungsprojekt deshalb uneingeschränkt positiv. "Die Unternehmen können die Preise für Hybridsaatgut nach Belieben erhöhen", sagt Johan van der Kamp von der Deutschen Welthungerhilfe in Nairobi. Zudem verringere eine immer geringere Auswahl an Produkten die Artenvielfalt. Hybrides Saatgut ist zwar Normalität in der weltweiten Agrarwirtschaft, doch van der Kamp bleibt kritisch: "Am Ende verlieren die Bauern."
Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,753588,00.html
Dein "Einwand" ist übrigens grundsätzlich Nonsens - denn:
Was würde es den "2/3 Erdbewohnern", die unfreiwillig Hunger leiden, helfen, wenn wir uns hier zu Tode fressen (mit Fast-/Junk-/Industriefood - zu viel Fett, Salz, Zucker - überhaupt: ZU VIEL essen)?!?
Was haben diese davon, dass wir uns hier um unsere Ernährung keine Gedanken machen, uns nicht bewusst(er) ernähren, obwohl wir es könn(t)en, die Möglichkeit haben!! ?? - Das Gegenteil trifft doch zu (siehe meine Sätze oben)!
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Kallisti: erstmal würde es helfen, die Themen weniger emotinal zu betrachten und Diskussionen darüber zu versachlichen. Erstmal müssen die Verbraucher informiert sein, um was es überhaupt geht.
Das Genfood ist ein schönes Beispiel. Ich las mal in einer Studie, daß 30% der deutschen Verbraucher glauben, Gene seien nur in genmanipulierten Lebensmitteln.
Bei einem solchen Bildungsstand und der durch viele Medien gepushten Angst, ist es klar, daß kaum jemand, der sich mit dem Thema ernsthaft auseinander gesetzt hat, die Sorgen vieler Gegner der Gentechnik ernst nimmt.
Jede pflanzliche und jede tierische Nahrung, die ich aufnehme enthält Gene. Die verdau ich auch ganz simpel, ein Großteil der DNA besteht aus Zucker. Und wenn Tomaten nun eine festere Schale haben, weil man ihnen ein Apfelgen eingesetzt hat, dann muß, damit mir das schadet, schon eine Apfelschale an sich schädlich sein.
Sinnvoll ist es hingegen, dafür zu sorgen, daß beim Anbau der manipulierten Pflanzen, kein fertiles Saatgut in die Natur gerät. Von daher sollte man solche Manipulationen m.E. auf Treibhauspflanzen begrenzen oder die Fertilität der manipulierten Pflanzen ausschalten.
Eine Versachlichung der Dinge hilft, daß ein Diskussions"gegner" Dich ernst nimmt. Wenn Du ausreichend Hintergrundwissen über die Materie hast, kannst Du deutlich besser argumentieren.
Als Gegner von Genfood, Kernenergie, Nanotechnologie oder was auch immer, mußt Du bedenken, daß die Befürworter meistens die Hersteller, Betreiber o.ä. sind, die in dem Bereich entsprechendes Hintergrundwissen haben, daß sie Argumente liefern können, die jemanden, der/die nur laut "Dagegen!" schreit, ziemlich dumm dastehen lassen.
Wenn Du aber in Bereich Kernenergie klar sagen kannst, "Ich weiß, wir haben ganz andere Reaktortypen als Tschernobyl, andere Sicherheitssysteme als Fukushima und auch ist die Gefahr von Tsunamis in Neckar-Westheim begrenzt, aber realistische Gefahren in Deutschland wären a, b c und d. Im übrigen ist die Endlagerproblematik noch nirgends gelöst, es ist sogar fraglich, ob sie überhaupt lösbar ist. Außerdem gehen die Uranvorräte sowieso zu neige, man kann und darf die Kernenergie in einer Demokratie nicht ewig gegen die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung durchdrücken und es gibt ausreichend Alternativen, die gerade im regenerativen Bereich auch massive Exporte von technischem Equipment ermöglicht", kann Dich auch ein Befürworter als Diskussionspartner ernst nehmen.
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Eisbär
... was soll das denn nun sein? - Also ich bitte dich: Wir müssen hier nicht erläutern, "was Gene sind", wo sie überall vorkommen, was mit genveränderten Pflanzen bzw. Saatgut gemeint ist - das erschließt sich zum einen aus den Texten selbst, zum anderen habe ich mehrere Links eingestellt - ich meine: auch bereits vor längerer Zeit an anderer Stelle (im "Essen"-thread so weit ich weiß)!
Und dann haben wir es doch hier mit erwachsenen Menschen zu tun, die selbst recherchieren können - wie gesagt: ich habe einige Informationen (in Form von Links) ja aber bereits selbst zur Verfügung gestellt!
Der mündige Bürger und Verbraucher sollte selbst in der Lage sein, sich zu informieren - erst recht, wenn man ihm die Infos noch bequem präsentiert!
Sinnvoll ist es hingegen, dafür zu sorgen, daß beim Anbau der manipulierten Pflanzen, kein fertiles Saatgut in die Natur gerät.
Du kannst das natürlich anders - und mit deinen Worten - ausdrücken, formulieren - an den Fakten ändert das nichts - und auch nichts daran, dass es genau darum geht (siehe meine Links ...).
Also das war/ist jetzt keine Zusatzinformation oder Erkenntnisgewinn - du hast es bloß einfach selbst nochmal formuliert. Und sonst??
Ja, doch, vielleicht sollte man sagen, dass es am besten keine "manipulierten Pflanzen" (bitte erläutern: der Verbraucherinfo wegen) in großem Stil geben sollte, denn es kann letztlich nie wirklich garantiert werden, dass nicht durch Kontamination oder Fehler es doch "nach draußen" "in die Natur gerät" ... ! (Mit entsprechend irreversiblen Folgen und Schäden.)
Ich schreie nicht "Dagegen", ich habe angeführt, warum ich "dagegen bin" - siehe oben und siehe die Infos in den Links. (Und siehe meine Ausführungen in "Essen".)
Auf Nanotechnologie und Atomkraft bezog ich mich nur beispielsweise - da qIj-qul ja meinte, wir seien "selber schuld", sähen "Dinge, die schlecht sind", unternähmen aber nichts dagegen.
(Wie is eigentlich der korrekte Konjunktiv von "unternehmen" - unternähmen, unternehmten, unternömmen ? ;D)
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Siehste... genau dieses hysterische Gekreische meinte ich, als ich sagte, man muß die Diskussionen versachlichen, um von den Befürwortern ernstgenommen zu werden.
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Inzwischen habe ich auf das Thema keine Lust mehr.
Wie stellt man das im unread nochmal ab?
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Inzwischen habe ich auf das Thema keine Lust mehr.
Wie stellt man das im unread nochmal ab?
gehst ins eigene Profile, da auf Notifications and emails, markierst den thread und sagst unsubscribe.
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"Hysterisches Gekreische"? Eisbär, Du hast noch kein RICHTIGES hysterisches Gekreische gehört!
Weil andere Menschen hungern, "darf" ich mir keine Gedanken machen? Sehe ich eher wie Kallisti: ich habe das Glück, in einer Region zur Welt gekommen zu sein, wo ich es mir erlauben kann, mir über das, was ich esse, Gedanken zu machen. Gerade weil es im Überfluß vorhanden ist, sollte ich das auch tun.
Und auch ich möchte kein genmanipuliertes Essen zu mir nehmen. Ich will hier auch niemand mit Argumenten überzeugen, da das eine Entscheidung ist, die ich für mich PERSÖNLICH getroffen habe.
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ich habe das Glück, in einer Region zur Welt gekommen zu sein, wo ich es mir erlauben kann, mir über das, was ich esse, Gedanken zu machen. Gerade weil es im Überfluß vorhanden ist, sollte ich das auch tun.
gerade weil wir hier im überfluss leben, verrecken andere menschen auf der welt mit leeren bäuchen...
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ich habe das Glück, in einer Region zur Welt gekommen zu sein, wo ich es mir erlauben kann, mir über das, was ich esse, Gedanken zu machen. Gerade weil es im Überfluß vorhanden ist, sollte ich das auch tun.
gerade weil wir hier im überfluss leben, verrecken andere menschen auf der welt mit leeren bäuchen...
eher wegen der art, wie wir diesen überfluss produzieren.
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ich habe das Glück, in einer Region zur Welt gekommen zu sein, wo ich es mir erlauben kann, mir über das, was ich esse, Gedanken zu machen. Gerade weil es im Überfluß vorhanden ist, sollte ich das auch tun.
gerade weil wir hier im überfluss leben, verrecken andere menschen auf der welt mit leeren bäuchen...
eher wegen der art, wie wir diesen überfluss produzieren.
Eher wegen der Art, wie wir diesen Überfluß vermarkten.
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eher wegen der art, wie wir diesen überfluss produzieren.
ja, du hast recht.
Eher wegen der Art, wie wir diesen Überfluß vermarkten.
hä? was hat die vermarktung damit zu tun?
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eher wegen der art, wie wir diesen überfluss produzieren.
ja, du hast recht.
Eher wegen der Art, wie wir diesen Überfluß vermarkten.
hä? was hat die vermarktung damit zu tun?
Mehr als die Produktion.
Dem Landwirt in Simbabwe ist doch wurscht, wie der Bauer hier seinen Roggen einbringt. Was ihn mehr stört, ist das der Bauer hier jede Menge Subventionen bekommt und dadurch das europäische Getreide in verschiedenen afrikanischen Ländern so billig verkauft wird, daß die dort einheimischen Landwirte damit nicht konkurrieren können.
Vermarktung war das falsche Wort. Ich meinte den Handel.
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Die genannten Aspekte schließen sich gegenseitig doch nicht aus. Im Gegenteil, im Moment ist es so, dass alles gemeinsam, also die Art des Handels, die Subventionen, die Vermarktung, die Produktion etc. dazu führt, dass ein Teil der Welt zu viel und der andere Teil zu wenig Nahrung hat.
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Ich verstehe aber nicht, wie die Form der Produktion hierzulande zu Hunger anderswo führt.
Ob der Bauer hier sein Feld mit einem Deutz- oder einem Fendt-Traktor pflügt, daß er klein wachsende Apfelbäume pflanzt, um beim Pflücken keine Leiter zu benötigen, kann doch dem Zitronenbauern in Guatemala oder den Kakaopflanzer in Kenia völlig wurscht sein.
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Ich verstehe aber nicht, wie die Form der Produktion hierzulande zu Hunger anderswo führt.
Ich werfe mal das Stichwort "übermäßige Fleischproduktion" ein.
(und ja, für diesen Moment bleibt es grad beim Einwerfen eines Stichworts)
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Ich verstehe aber nicht, wie die Form der Produktion hierzulande zu Hunger anderswo führt.
Ich werfe mal das Stichwort "übermäßige Fleischproduktion" ein.
(und ja, für diesen Moment bleibt es grad beim Einwerfen eines Stichworts)
Wir können doch hier soviel Fleisch produzieren, wie wir wollen. Solange wir das nicht zu billig nach Afrika exportieren, hast das doch mit deren Landwirtschaft nichts zu tun.
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Ich verstehe aber nicht, wie die Form der Produktion hierzulande zu Hunger anderswo führt.
Ob der Bauer hier sein Feld mit einem Deutz- oder einem Fendt-Traktor pflügt, daß er klein wachsende Apfelbäume pflanzt, um beim Pflücken keine Leiter zu benötigen, kann doch dem Zitronenbauern in Guatemala oder den Kakaopflanzer in Kenia völlig wurscht sein.
Ich denke, dass CC mit "wir" nicht nur die Deutschen meinte, sondern die Überflussgesellschaft allgemein. Und da greifen weltweit viele Rädchen ineinander. Z. B. führt der übermäßige Fleischkonsum bei "uns" dazu, dass der weltweite Getreide- und Sojaanbau vor allem der Tierfuttermittelindustrie dient und nicht der direkten Nahrung der Menschen vor Ort, obwohl die Energiebilanz von Fleisch viel schlechter ist. (Von der Abholzung des Regenwaldes für Weiden und Felder mal ganz abgesehen.) Für Überfluss halte ich auch z. B. die Verwendung von Nahrungsmitteln wie Mais und sonstigem Getreide für Strom und Kraftstoff, was weltweit die Nahrungsmittelknappheit auch noch verstärkt.
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Ich verstehe aber nicht, wie die Form der Produktion hierzulande zu Hunger anderswo führt.
Ob der Bauer hier sein Feld mit einem Deutz- oder einem Fendt-Traktor pflügt, daß er klein wachsende Apfelbäume pflanzt, um beim Pflücken keine Leiter zu benötigen, kann doch dem Zitronenbauern in Guatemala oder den Kakaopflanzer in Kenia völlig wurscht sein.
Ich denke, dass CC mit "wir" nicht nur die Deutschen meinte, sondern die Überflussgesellschaft allgemein. Und da greifen weltweit viele Rädchen ineinander. Z. B. führt der übermäßige Fleischkonsum bei "uns" dazu, dass der weltweite Getreide- und Sojaanbau vor allem der Tierfuttermittelindustrie dient und nicht der direkten Nahrung der Menschen vor Ort, obwohl die Energiebilanz von Fleisch viel schlechter ist. (Von der Abholzung des Regenwaldes für Weiden und Felder mal ganz abgesehen.) Für Überfluss halte ich auch z. B. die Verwendung von Nahrungsmitteln wie Mais und sonstigem Getreide für Strom und Kraftstoff, was weltweit die Nahrungsmittelknappheit auch noch verstärkt.
Es gibt keine weltweite Nahrungsmittelknappheit. Es gibt eine riesige Überproduktion. Massen von Nahrungsmitteln verrotten ungenutzt oder werden sogar vernichtet.
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Es gibt keine weltweite Nahrungsmittelknappheit. Es gibt eine riesige Überproduktion. Massen von Nahrungsmitteln verrotten ungenutzt oder werden sogar vernichtet.
Deswegen haben die Kinder in der Sahelzone auch so dicke Bäuche...
(...) Und da greifen weltweit viele Rädchen ineinander. Z. B. führt der übermäßige Fleischkonsum bei "uns" dazu, dass der weltweite Getreide- und Sojaanbau vor allem der Tierfuttermittelindustrie dient und nicht der direkten Nahrung der Menschen vor Ort, obwohl die Energiebilanz von Fleisch viel schlechter ist. (Von der Abholzung des Regenwaldes für Weiden und Felder mal ganz abgesehen.) Für Überfluss halte ich auch z. B. die Verwendung von Nahrungsmitteln wie Mais und sonstigem Getreide für Strom und Kraftstoff, was weltweit die Nahrungsmittelknappheit auch noch verstärkt.
Danke, das meinte ich vorhin.
Ich persönlich finde es schlimm, daß mehr Lebensmittel produziert werden, als tatsächlich benötigt wird. Und gerade bei empfindenden Lebewesen finde ich es besonders schlimm. Ja, ich esse auch Fleisch, aber ich mache mir schon so meine Gedanken, ob ich mein Konsumverhalten nicht ändern kann/will. Es kann nicht sein, daß man "hier" Lebensmittel wegwirft, weil man sie ständig und billig und massenweise verfügbar haben will, und "anderswo" Menschen hungern. Mag ja sein, daß die Bilanz genug Lebensmittel für alle ergeben würde, aber die Verteilung kann ja dann nicht stimmen.
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Es gibt keine weltweite Nahrungsmittelknappheit. Es gibt eine riesige Überproduktion. Massen von Nahrungsmitteln verrotten ungenutzt oder werden sogar vernichtet.
Deswegen haben die Kinder in der Sahelzone auch so dicke Bäuche...
Ich persönlich finde es schlimm, daß mehr Lebensmittel produziert werden, als tatsächlich benötigt wird. Und gerade bei empfindenden Lebewesen finde ich es besonders schlimm.
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Mag ja sein, daß die Bilanz genug Lebensmittel für alle ergeben würde, aber die Verteilung kann ja dann nicht stimmen.
Also ich erkenne da durchaus einen Zusammenhang ...
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Jup, problem ist was so über ist gewinnbringend dahin zu schaffen wo die menschen es brauchen, aberkein geld dafür haben...
Es wird nicht verschenkt, lieber weggeworfen. Denn es kostet so viel es an die zu bringen, die weit weg dafür kein geld haben.
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Es wird nicht verschenkt, lieber weggeworfen. Denn es kostet so viel es an die zu bringen, die weit weg dafür kein geld haben.
Das ist der Wurzel aller Übels.
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Wir können doch hier soviel Fleisch produzieren, wie wir wollen. Solange wir das nicht zu billig nach Afrika exportieren, hast das doch mit deren Landwirtschaft nichts zu tun.
ja klar. fleisch wächst auch am baum...
ein großteil der von dir im überfluss produzierten lebensmittel, wie z.b. soja oder getreide, gehen als futtermittel in die fleischproduktion. der energieaufwand, der betrieben wird um ein kilo fleisch zu produzieren, steht rein ökonomisch gesehen in keinem verhältnis. somit ist fleisch ein überflussprodukt und luxusgut, dass in unseren breitengraden aber mindestens einmal am tag auf dem teller liegen muss.
und ja, auch getreideernten aus "ärmeren" ländern landen in der futtermittelindustrie.
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und ja, auch getreideernten aus "ärmeren" ländern landen in der futtermittelindustrie.
Kaum. Ist doch viel zu teuer. Wurde nicht subventioniert und die größeren Transportstrecken sind auch nicht umsonst.
Generell liegt das Problem also nicht in der Produktion, sondern in der Verteilung. Und letztere geschieht eben über den Handel.
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und ja, auch getreideernten aus "ärmeren" ländern landen in der futtermittelindustrie.
Kaum. Ist doch viel zu teuer. Wurde nicht subventioniert und die größeren Transportstrecken sind auch nicht umsonst.
und noch einmal: nicht jedes stück fleisch, dass in deutschland verkauft wird, wurde auch hier "produziert". es tut mir leid, dass das nicht in dein weltbild passt, aber so ist es leider. das beliebte argentinische rindfleisch ist nur ein beispiel hierfür...
Allein in der Schweiz werden jährlich rund 1.200.000 Tonnen Kraftfutter an die Nutztiere verfüttert, der größte Teil davon ist Futtergetreide. Die Schweiz kann sich diese Verschwendung leisten, bei den Entwicklungsländern sieht es jedoch kaum besser aus: Wie die FAO (http://www.fao.org/) berichtet, dienten 1981 75% der Getreideeinfuhren in die Dritte Welt als Futter.
quelle: http://www.enveda.de/magazin/gesunde-lebensgestaltung/die-wirtschaftlichen-und-oekologischen-folgen-der-fleischorientierten-ernaehrungsweise.html
Gelungene Beispiele waren Aktionen zur Futtermittelproblematik , also dem wahnwitzigen Einsatz von Nahrungskulturen aus Länder der 3. Welt, in dem Hunger und Ausbeutung vorherrschen, für die industrialisierte Landwirtschaft bei uns, der nicht zuletzt dadurch weitere Überproduktion (z.B. Milch, Fleisch) verursacht und dem Fastfood-Konsum anheizt, einem Beispiel des anmaßendem Anspruchs des Weltkonzernes Mc Donald´s, die Welt zu ernähren, gleichzeitig aber über Leichen in der 3. Welt zu gehen.
quelle: http://www.a3w-os.de/verein-aktion-dritte-welt-e-v/arbeitsgruppen/weltern%C3%A4hrungsgruppe/
was subventionen und EU-auflagen angeht, hast du recht. häufig wird aufgrund dieser auflagen im überfluss produziert:
trotz eines gedeckten bedarfes an putenfleisch soll in niedersachsen eine weitere riesige tierfabrik entstehen. subventioniert natürlich... ::)
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Jetzt sind wir bei einem ganz eigenen Thema gelandet. ;)
Zu den Ursachen für Welthunger siehe hier eine ganz kurze (!) Übersicht:
http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/welternaehrungskrise/index_ger.html
Auch ähnlich schon in einem meiner Links weiter vorne zu lesen:
Biolandwirtschaft sei wirtschaftlich nicht tragfähig, ein Luxuszweig der Nahrungsmittelindustrie, nur durch Subventionierungen finanziell lohnenswert und erst recht nicht dazu geeignet, Menschen in globalem Ausmaß zu ernähren – so die gängigen Urteile. Das Gegenteil ist der Fall, stellt nun ein neuer Report von Olivier De Schutter (s. Photo), UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, fest: Ökologische Landwirtschaft kann die Lebensmittelproduktion – gerade in Entwicklungsländern – in fünf bis zehn Jahren sogar verdoppeln und so einen bemerkenswerten Beitrag zur Lösung des Hungerproblems leisten.
Die Anzahl der unter chronischem Hunger leidenden Menschen wird Ende des Jahres die tragische Rekordmarke von einer Milliarde erreichen, hat soeben Weltbankpräsident Zoellick festgestellt. Ursächlich dafür sind ständig weiter steigende Nahrungsmittelpreise, die u.a. durch Spekulation, schlechte Ernten, Exportbegrenzungen, extrem niedrige Vorratsmengen sowie eine rapide zunehmende Nachfrage für die Herstellung von Agrosprit verursacht werden. (...)
Quelle: http://baustellen-der-globalisierung.blogspot.com/2011/03/un-report-entkraftet-gangige-vorurteile.html
Wie außerdem auch bereits erwähnt, ist ein Problem auch die "im Westen" erschaffene, auch leider genutzte und in "Entwicklungsländer" importierte/verkaufte Gentechnik (Hybridsaatgut - ich meine, alleine die Bezeichnung "Hybrid -" ... ist ja schon bemerkenswert ...):
http://www.naturkost.de/genfood/dossier/2007hunger.html
Siehe Kritik auch hier:
(...) Nur mit Hilfe der Grünen Gentechnik sei der Hunger in vielen Entwicklungsländern zu bekämpfen. Die angeblichen Segnungen der Gentechnik werden den Hunger auf der Welt nicht lindern - auf eine gerechtere Verteilung der Ressourcen komme es an, meint hingegen Greenpeacer Benny Härlin. "Niemand muss heute aus Mangel an Nahrungsmitteln hungern. Weltweit werden gigantische Überschüsse produziert und vernichtet. Millionen Menschen hungern vielmehr, weil sie sich die Lebensmittel, die es im Überfluss gibt, nicht leisten können und weil ihnen der Boden verweigert wird, auf dem sie ihr Essen selbst anbauen könnten. Keine Technologie der Welt wird diese Ungerechtigkeit beseitigen". Gentechnisch manipulierte Lebensmittel werden aus Greenpeace-Sicht die Situation vielmehr noch weiter verschärfen: Als Mono-Kulturen auf riesigen Flächen angebaut, sorgt ihre ingebaute Resistenz gegen patentierte Herbizide für den weiteren ungezügelten Einsatz von giftigen Chemikalien. Mit der Gentechnik geht die Kontrolle über die Landwirtschaft vollends in die Hände von Chemie-Riesen wie Monsanto oder Novartis über. Doch zur lokalen Ernährung von Hungernden müssten mehr - und nicht weniger - Farmer langfristig überlebensfähige Nutzpflanzen kultivieren. Die Durchsetzung der Gentechnik hätte zur Folge, dass noch mehr Kleinbauern verdrängt werden und ihre Existenzgrundlage verlieren. Mit seiner Haltung für eine Grüne Gentechnik steht Minister Funke in Europa übrigens recht einsam da: In England und Schweden wurde die Vernichtung der illegalen Genraps-Felder bereits offiziell angeordnet. Und Frankreichs Landwirtschaftsminister Jean Glavany drängt derzeit auf eine Entschädigung der betroffenen Bauern durch die Firma Advanta. In Deutschland macht Greenpeace dem Minister Funke zusammen mit betroffenen Bauern Dampf: Gemeinsam pflügten sie den Genraps unter (s. Homepage von gestern). Greenpeace hat zudem Strafanzeige gegen die niederländische Saatgutfirma Advanta und gegen das Umweltministerium in Stuttgart gestellt.
Quelle:
http://www.oekonews.de/id/571/greenpeace-welthungerhilfe-durch-gentechnik-funke-belebt-alte-luege-aufs-neue/
Dass stattdessen Ökolandbau durchaus ein Weg gegen den Hunger sein kann bzw. ist, siehe hier:
Studie sieht Ökolandbau als geigenete Waffe gegen Welthunger
13.03.2011 Erneuerbare Energie: News
Die Ökolandwirtschaft könnte in den nächsten Jahren eine zentrale Rolle im Kampf gegen Hunger und Armut auf der
Welt einnehmen. Dies geht aus einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen hervor. Demnach hat die ökologische
Landwirtschaft das Potenzial, die weltweite Nahrungsproduktion klimaschonend zu verdoppeln.
80 Prozent verschiedenster Öko-Landbauprojekte in 57 Schwellenländern haben demnach deutlich verbesserte
Ernteerträge erbracht – im Durchschnitt um 116 Prozent. Allein in 20 afrikanischen Ländern gelang es, die Ernteerträge
in den vergangenen drei bis zehn Jahren zu verdoppeln.
„Um im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen zu ernähren müssen wir die effizientesten Methoden der Landwirtschaft
einsetzen die es gibt“, forderte Oliver De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung. Die
wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigten, dass Methoden aus der ökologischen Landwirtschaft in den ärmsten Regionen
der Welt im Vergleich zum Einsatz von Chemie-Düngern deutlich überlegen seien – besonders in landwirtschaftlich
schwieriger Umgebung, so Schutter weiter. Öko-Landbau habe zudem den Vorteil flexibel in sich verändernden
Klimazonen eingesetzt werden zu können und weitere CO2-Emissionen zu mindern.
Quelle:
http://www.wiben.de/nc/de/wiben-aktuelles/einzelansicht.html?tx_ttnews[year]=2011&tx_ttnews[month]=03&tx_ttnews[day]=23&tx_ttnews[tt_news]=316&tx_ttnews[backPid]=31
(Mist - Link funktioniert nicht - hab es zweimal versucht - geht nicht. ?)
und hier (älter):
http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:wKMO3Mt4gTAJ:www.bioverlag.de/presse/20080529PM_SK.pdf+%C3%B6kolandbau+gegen+hunger&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEESi0A1u5714hj0crJFuFiGvD0aI0VnJYAjvLfiIjgXdWmPPbHMv69jvaTS66egkyOgWDToEgJ5GPj5nIRqt5-Ba5b19_y3IHtbF09i7Ut7NsX9aWWFlrZJJeNbpH8vtVJ5KUVrrE&sig=AHIEtbRecz1FOaz2LdPZb55rZgvJgnwBAQ
Die Ursachen für Hunger (in Entwicklungsländern) sind also vielfältig - reichen von ungerechten Handelsabkommen über Klimawandel (Dürreperioden, Naturkatastrophen, Überschwemmungen ...) und Börsenspekulationen (was ja wohl eine der widerlichsten Ursachen ist!) bis zu "falschen" Subventionen, falscher Energiepolitik (hohe Transportkosten durch hohe Ölpreise bspw. - also: Erdöl) und "falscher" Landwirtschaft (Gentechnik statt Ökolandbau) sowie "Bevölkerungsexplosion" und politischen Verhältnissen (Diktatoren, die sich nicht um das Wohl ihrer Bevölkerung kümmern, Korruption, Bürgerkriege etc.).
Wir haben hier insofern damit zu tun, als "wir" eben Überschuss produzieren (aufgrund "falscher" Landwirtschaft auch bei uns, auch in Deutschland) und auch "falsch" konsumieren - das Beispiel mit dem Fleisch wurde ja bereits genannt: für welches Getreide (als Futtermittel für die späteren Schlachttiere) produziert wird - statt als Nahrungsmittel für Menschen (wofür die Anbauflächen dann also nicht zur Verfügung stehen ...).
Aber auch, dass wir hier alles so preisgünstig als möglich haben wollen - und im Überfluss - Beispiel: Kaffee (aber überhaupt Produkte aus "Übersee").
Es hat also letztlich auch wieder mal einfach doch mit unserem eigenen Konsumverhalten, unserem Lebensstil zu tun.
Eisbär
... im Übrigen konnte ich an meinen letzten Beiträgen keinerlei "hysterisches Gekreische" erkennen. Wo bitte? - Aber das ist doch echt arm und billig: wenn man inhaltlich nichts zu entgegnen weiß, kommt man(n) mit angeblicher weiblicher "Hysterie" - na klar.
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Danny:
1. argentinische Rinder sind nicht "unsere Produktion". Davon ab ist Argentinien kein Entwicklungsland mit Hungerproblematik.
2. Warum ist unsere Produktion also schuld, wenn in Dritte Welt-Ländern Getreide an Vieh verfüttert wird?
Die Aufforderung hier auf Fleischproduktion zu verzichten, weil in Lampukistan jemand Getreide an ein Rind verfüttert, ist für mich nicht nachvollziehbar. Das ist genauso Blödsinn, wie das exzessive Wassersparen in Deutschland, weil es in Spanien ab und zu mal knapp ist.
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Lampukistan
ich sehe mal wieder, dass mit dir keine vernünftige diskussion möglich ist und verlasse selbige hiermit.
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Eisbär
... es geht um den zu hohen Fleischkonsum in sogen. Industrieländern insgesamt - also auch unseren. Auch bei uns werden die Tiere (das: Schlachtvieh - die Ware Fleisch) ja mit u.a. Getreide ("-erzeugnissen") gefüttert, auch bei uns wird u.a. argentinisches Fleisch (von Rindern, die mit "Getreide" gefüttert wurden) importiert, konsumiert (wie war das mit den Burgern?).
Und auch bei uns wird (vom Fleisch abgesehen) überproduziert - siehe, was ich oben schrieb: "falsche" Landwirtschaft (Subventionen ...) - und: entsorgt - tonnenweise: Lebensmittel, Nahrungsmittel - und auch hier hängt es nicht nur, aber letztlich auch wieder mit dem bei uns gängigen Konsumverhalten - einer Überflussgesellschaft - zusammen. - Das Thema hatten wir meines Wissens auch im "Essen"-thread schon (Stichwort: Brot) - siehe dort.
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Lampukistan
ich sehe mal wieder, dass mit dir keine vernünftige diskussion möglich ist und verlasse selbige hiermit.
Warte, ich komm mit.
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Kallisti:
Nochmal ganz langsam zum Mitdenken:gerade weil wir hier im überfluss leben, verrecken andere menschen auf der welt mit leeren bäuchen...
eher wegen der art, wie wir diesen überfluss produzieren.
ja, du hast recht.
Diesem Part widerspreche ich. Ich widerspreche nicht, daß unser Überfluß durch den internationalen Handel in Drittweltländern zu Problemen führt.Ich sage nur, daß unsere Produktionsweise dafür völlig wurscht ist.
Wenn CC und dann sagen, daß hauptsächlich die Art, wie wir produzieren schuld ist, ist das m.E. falsch. Meinetwegen kann noch schuld sein, was wir produzieren, wieviel wir produzieren sicherlich auch. Aber doch nicht wie.
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Lampukistan
ich sehe mal wieder, dass mit dir keine vernünftige diskussion möglich ist und verlasse selbige hiermit.
Warte, ich komm mit.
ich warte draußen im fluchtwagen mit laufendem motor...
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tja, nur wohin flüchten??? Wo mag es wohl besser sein? Hmm, vielleicht auf Planet Vulkan? Denn egal wo auf der Erde, ist doch dennoch scheiße!
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Wenn CC und dann sagen, daß hauptsächlich die Art, wie wir produzieren schuld ist, ist das m.E. falsch. Meinetwegen kann noch schuld sein, was wir produzieren, wieviel wir produzieren sicherlich auch. Aber doch nicht wie.
Eisbär
aha, also was und wieviel wir "produzieren" und unter welchen Umständen mit welchen "Mitteln", "Rohstoffen" ... hat mit dem Wie nichts zu tun?
Bitte erläutere dann doch mal, was du mit "wie" eigentlich meinst?
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Lampukistan
ich sehe mal wieder, dass mit dir keine vernünftige diskussion möglich ist und verlasse selbige hiermit.
Warte, ich komm mit.
ich warte draußen im fluchtwagen mit laufendem motor...
?
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Lampukistan
ich sehe mal wieder, dass mit dir keine vernünftige diskussion möglich ist und verlasse selbige hiermit.
Warte, ich komm mit.
ich warte draußen im fluchtwagen mit laufendem motor...
?
Keine Angst, für dich ist im Fluchtwagen sicher noch ein Plätzchen frei.
So auf Seite 24 oder so. 8)
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Ich rück ein Stück zur Seite, dann paßt Kallisti auch noch rein.
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... na ich dachte, die flüchten schon wieder vor mir ...
Eisbär
noch was zu dem Wie - danny und CommanderChaos meinten das sicher nicht im Sinne der genauen "handwerklichen" Vorgehensweise (wie du es aber offenbar verstanden hast: ?).
Ich meine aber, dass durchaus entscheidend ist, ob wir konventionell erzeugten, subventionieren Überschuss, am besten noch "mit Gentechnik" exportieren oder ob wir uns insgesamt auf eine ganz andere, umsichtigere, nachhaltigere, weitsichtigere Produktionsweise und Landwirtschaft (wie die "biologisch-dynamische") einlassen wollen - mit entsprechenden Vorteilen: nicht nur für uns und nicht nur für "Dritte-Welt-Länder" - sondern: für alle.
Wie ist das denn mit diesen Subventionen - erhalten diese nicht nur konventionell arbeitende Landwirtschaftsbetriebe/Bauern?!?
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... na ich dachte, die flüchten schon wieder vor mir ...
Nee, keine Sorge.
Aber komm doch lieber mit uns, wir nageln Puddinge an die Wand.
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Aber komm doch lieber mit uns, wir nageln Puddinge an die Wand.
Auf der Flucht?? - Da wär ein Schnellimbiss bisschen leichter zu handhaben - ich dachte an ne schöne fette Currywurst oder so ... ;D - zur Not auch n Müsliriegel - Fingerfood halt.
(Ich halte mich derweil an meiner Karotte fest.)
Eisbär
hier noch was zum "Wie" ... :
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/774476/
Siehe daraus bspw. folgende Textpassagen:
(...)
Müller: Daraus entsteht - ich frage das noch mal nach, Herr Bode - tatsächlich eine Mitverantwortung der Europäer für die Krise weltweit?
Bode: Absolut! Was den Hunger anbelangt absolut, denn Sie können im Senegal zum Beispiel Tomaten oder anderes Gemüse billiger aus Europa kaufen, weil die einheimischen Bauern damit nicht mithalten können. Die Vereinten Nationen haben das als ein perverses System bezeichnet. Die Industrieländer subventionieren ihre Landwirtschaft täglich mit einer Milliarde Dollar und sind damit mitverantwortlich für den Hunger in der Dritten Welt.
Müller: Muss die Regierung im Senegal diese Produkte reinlassen?
Bode: Ja! Dafür hat die internationale Politik gesorgt, dass die ihre Zölle und ihre Handelsschranken senken müssen. Anders herum ist es aber nicht so. Die Europäische Union lässt wiederum die Produkte der Dritten Welt nicht rein.
Müller: Was kann die Dritte Welt selbst tun, um sich zu helfen?
Bode: Die versuchen ja seit Jahren verzweifelt auf den Konferenzen, diesen Umstand endlich klar zu machen. Und ich bin froh, dass in der jetzigen Situation das mal wirklich ernsthaft diskutiert wird. Aber da hilft nur weiterhin Druck - Druck auf die Bauern-Lobby, die ja extrem stark ist in Europa.
Müller: Die Bauern-Lobby, die im Moment zum Beispiel in Deutschland auf die Straße geht, protestiert gegen fallende Milchpreise. Wie passt das in den Kontext?
Bode: Das ist absolut heuchlerisch, was da gemacht wird, denn in der Milchwirtschaft haben wir folgende Situation: Das Angebot ist größer als die Nachfrage. Der Preis sinkt. Wo gibt es denn das bei irgendeinem anderen Industriezweig, wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage und die Preise sinken und die Hersteller würden nach Subventionen fragen. Was würden wir denn sagen, wenn die deutschen Autohersteller das verlangen würden? Das ist absolut irrsinnig!
Müller: Aber gefährdet diese Interpretation, die Sie vornehmen, Herr Bode, nicht die Existenz der Bauern?
Bode: Ich glaube, dass wir uns zu dem Schluss durchringen müssen, dass nicht alle Bauern, alle Existenzen in Europa überleben können. Wir können natürlich, wenn wir wollen - und das wollen wir -, bestimmte bäuerliche Kleinbetriebe schützen und fördern durch spezielle Subventionen. Aber was hier ja gemacht wird: Hier werden große Agrarfabriken, hoch effiziente Agrarindustrien geschützt, die ohne weiteres auch im Weltmaßstab mithalten könnten.
Müller: Nun geht es ja um internationale Politik. Entscheiden tun aber immer noch die nationalen Regierungen und die sagen in der Regel: Der Bauer in Bayern ist mir wichtiger als der Bauer im Senegal.
Bode: Das eine muss das andere nicht ausschließen. Ich glaube wir können die Produkte der Dritten Welt durchaus reinlassen und dann ganz gezielt einige Bauern fördern. Es ist ja nicht so, dass wir ganz Deutschland zu einer Hecken- und Almlandwirtschaft machen wollen, aber was heute gemacht wird: Wir zahlen ja 50 Milliarden EU-Subvention - das ist die Hälfte des ganzen EU-Budgets - vorwiegend für eine Landwirtschaft, die die Umwelt zerstört, die die bäuerlichen Existenzen der Dritten Welt vernichtet und auch noch den Verbraucher schadet, weil er hier höhere Preise zahlen muss. Gleichzeitig wollen wir weiter unsere Autos in die Dritte Welt verkaufen, aber nichts von der Dritten Welt abkaufen. Das geht nicht! Das ist eine unfaire Situation und es ist heuchlerisch, wenn wir uns über den Welthunger dann beklagen.
Müller: Nun schlägt Horst Seehofer vor, dass diejenigen, die das können - wir können das beispielsweise -, noch mehr produzieren sollen, um weltweit zu helfen. Hat er Recht?
Bode: Das halte ich wirklich auch für ein Ablenkungsmanöver, denn es geht ja in erster Linie darum, die Kaufkraft der armen Leute in der Dritten Welt zu erhöhen und dort die kleinbäuerliche Produktion anzukurbeln. Dazu hilft aber nicht, wenn wir hier unsere Produktion ausweiten. Dazu müssen wir unser Agrarsystem ändern.
(...)
und:
(...)
Müller: Produzieren, Herr Bode, ist ja nicht so einfach. Das ist ja auch unter den klimatischen Bedingungen vor Ort äußerst schwierig in bestimmten Situationen.
Bode: Da muss ich Ihnen erheblich widersprechen! Auch die Bauern in der Dritten Welt haben über Jahrzehnte und Jahrhunderte äußerst gut angepasste Pflanzen entwickelt. Die verstehen auch was von der bäuerlichen Landwirtschaft. Natürlich müssen die unterstützt werden, auch vor allen Dingen von ihren Regierungen. Aber wenn die Preise nicht stimmen - und das haben wir gesehen -, dann produziert kein Bauer auf der Welt. An der EU sieht man es am besten. Wir haben ja deshalb so hohe Produktionen, weil die Preise künstlich hoch gehalten wurden. Auch der Bauer in der Dritten Welt reagiert nicht anders als der Bauer in der EU.
Müller: Jetzt wussten Sie vermutlich schon, was ich fragen wollte. Hilft Gentechnik vor Ort weiter?
Bode: Das hilft auf keinen Fall, denn die Ursachen für den Hunger liegen ja nicht darin, dass die Bauern in der Dritten Welt nicht die richtigen Pflanzen haben, sondern sie liegen darin, dass sie nicht die richtigen Anreize haben und nicht die entsprechend hohen Preise. Bei uns hilft das auch nicht, denn die moderne Gentechnologie in der Landwirtschaft, die sich im Wesentlichen aus Futtermittel konzentriert, senkt die Kosten etwas für die großen Agrarbetriebe. Davon haben die Verbraucher überhaupt nichts!
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Aber komm doch lieber mit uns, wir nageln Puddinge an die Wand.
aber nur gelatinefreie!
zur not passt auch jemand noch in den kofferraum und auf die anhängerkupplung kann sich auch noch einer setzen.
... na ich dachte, die flüchten schon wieder vor mir ...
nein, ich wollte mich aus diesem thread zurückziehen, weil erfahrungsgemäß eine sachliche und ernstzunehmende diskussion mit einigen usern einfach nicht möglich ist. und zwar EGAL um welches thema es geht. und ich gewöhne mir so langsam doch an an, meine wertvolle zeit nicht mit sinnlosem gelaber zu verschwenden wenn selbiges eh ungehört/ungelesen/unreflektiert verpufft...
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und ich gewöhne mir so langsam doch an an, meine wertvolle zeit nicht mit sinnlosem gelaber zu verschwenden wenn selbiges eh ungegört/ungelesen verpufft...
(danny)
Ja, deshalb poste ich jetzt schon ganze raumfüllende Textpassagen - statt (wie bisher) bloß die Links (die sowieso keiner liest). :-\
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Danny spielt nur beleidigte Tofuwurst, weil ich stellvertrend für die zig Entwicklungsländer ein imaginäres genannt habe, um kein einzelnes als Beispiel heranzuziehen, dem ich dann evt. damit Unrecht tue.
Kallisti: ich werde Dir jetzt nicht die Bedeutung des Wörtchens "wie" erläutern. Es gibt für die meisten Begriffe klare Umrisse Definitionen. Die passen Dir i.A. nicht oder Du verstehst was anderes drunter als der Rest.
Wenn jemand sagt, es liegt daran, wie produziert wird, ist das was anderes, als das was hier ständig (auch in Deinen Zitaten und Links) angesprochen wird.
Hauptproblem für die Entwicklungsländer sind Subventionen. Und die haben nur etwas mit Geldbewegungen zu tun, nicht mit Produktionsmethoden. Und damit ist es ein Handelsproblem.
Die betroffenen Entwicklungsländer sollten imho einfach entsprechend hohe Einfuhrzölle auf westliche Lebensmittel legen und mit den daraus gewonnenen Einnahmen ihre eigenen Landwirte unterstützen. Dann würden sie diese Konkurrenzfähig machen. Leider versickert aber das meiste Geld dieser Länder in der Korruption.
Und ja, Kallisti, auch Bio- bzw. Öko-Landwirtschaftsbetriebe bekommen Subventionen. Die bekommen sogar mehr afaik.
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Danny spielt nur beleidigte Tofuwurst, weil ich stellvertrend für die zig Entwicklungsländer ein imaginäres genannt habe, um kein einzelnes als Beispiel heranzuziehen, dem ich dann evt. damit Unrecht tue.
Öhm ... ich glaube nicht, Tim ... 8)
Es ist extrem anstrengend in einen Diskurs zu treten wenn man selbst Fakten liefert indem man die Quellen nennt und dann höchstens Halbwahrheiten zurückbekommt ohne Quellenangabe. Wenn die Gegenseite ständig Nebelkerzen wirft ohne sie mit Fakten zu unterfüttern, wird's eine ziemlich zeitraubende Angelegenheit, die man dann ungern opfert.
Bei deinen Raucherdiskussionen lieferst du ja immerhin noch manchmal konkrete Quellen, hier aber sieht's leider anders aus. Siehe letzten Beitrag, der letzte Satz stellt auch wieder eine Behauptung auf von der nun niemand weiß ob's ne Übertreibung, richtig oder falsch erinnert und damit falsch ist ...
Mir wurde auch schon mal ein Diskussionsstil vorgeworfen, der darin gipfelte, dass man besser nix schreiben sollte, bevor man etwas nicht sicher weiß und zur Not belegen kann. Dem musste ich recht geben, dass ich tatsächlich mitunter nach "hab ich irgendwo mal gehört/gelesen" etwas runterschrieb und damit auch riskierte, etwas Unwahres zu behaupten.
Seitdem gehe ich sorgfältiger damit um, was ich behaupte und äußere mich nur noch dort, wo ich mich auch auskenne.
Ich zumindest fahre damit seitdem sehr gut. Kann ich nur empfehlen. :)
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Danny spielt nur beleidigte Tofuwurst
geh mal an die frische luft.
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Jungs und Mädels hier, was für ein Sinn hat es sich hier emotional so aufzureiben?
Import/Export, Subventionen, globalisierter Markt...
Zurück zum Thema GIFT das uns verkauft wird...
Woher wissen wir denn heute mehr und mehr was alles für uns giftig ist? Vor 50 Jahren war das noch ganz anders! Ist die Fachausbildung in der breiten Bevölkerung so viel besser geworden oder aber wissen Reporter/Journalisten so viel mehr und verstehen es auch um darüber zu berichten? Warum werden Zusatzstoffe eingesetzt, die in großen eingenommenen Mengen giftig sind?
Als der kleine Edeka um die Ecke noch lokal produzierte Waren verkaufte, waren diese frisch und hatten weit weniger Konservierungsstoffe, keine gen-veränderte Stoffe enthalten. Brot nicht korrekt gelagert, hielt nur 3 Tage, schmeckte aber auch besser! Milch brauchte nicht in so kleinen Packungsgrößen gekauft werden, da kam man mit einer 3l Milchkanne und holte sich die Milch - Diverse Lebensmittel die heute kompliziert in Plastik verpackt sind, um sie so optisch optimiert besser verkaufen zu können - damals wurden diese Weichmacher nicht verwendet, weil die Verpackung es nicht benötigte! Produkte kosten heute nicht wirklich mehr als damals, aber die Verpackung ist aufwendiger geworden. Damit intern unnötig teurer. Also was der Produzent vom Verkauf bekommt, ist weniger als damals und auf dem globalen Markt muss es auch noch konkurrenzfähig sein. Warum diese Globalisierung und damit Zerstörung der lokalen Bauern, die ohne diese Subventionen nicht überleben könnten?
Bienenhonig das im deutschen Regal tatsächlich ein Mixtur aus vielen verschiedenen Honigernten ist aus der ganzen Welt zusammengemixt und sehr viel Bestandteile hat, die genverändert sind. Wollen wir solch Honig essen, ohne zu wissen ob es uns schädigt? Bienen die den Honig aus Blütenstaub herstellen, Blütenstaub von Pflanzen die nebenan genverändert angebaut werden! Es heißt, in deutschem Honig darf es keine solche Fremdstoffe geben. Aber es wird nicht auf genveränderte Stoffe getestet und kommt absolut zu 100% sicher nicht aus Deutschland, nicht mal pur ohne diese Bestandteile aus Europa!
Woher kommen denn nun wirklich all die Bestandteile, die in der Babynahrung enthalten sind??? Das eine was uns die Hersteller erzählen und das andere die Wahrheit, die aber keiner testet, geschweigedenn seitens der Herstelller offenlegt!
Unsere Großeltern haben die Nahrung für unsere Eltern noch selbst zusammengekocht aus lokal produzierten Produkten und ohne moderne Zusatzstoffe. Und, wurde nix aus unseren Eltern? Sind sie alle verstümmelt und mutiert? NEIN!
Aber unsere Eltern sind bequemer geworden, da es die Babynahrung fertig zu kaufen gibt, brauch nur noch erhitzt werden. Und wir selbst geben unseren Kindern den gleichen Mist, ohne wirklich zu wissen was wir ihnen da zum Essen geben!
Wo ist denn das Problem das große Tagesesssen so zu machen, das erst am Ende gewürzt wird? Und wenn fertig und vor em Würzen, eine Menge davon in Gläsern abfüllen und einfrieren, nächsten Tag auftauen, pürieren und erhitzen für unsere Kinder...
Was wir alles in Kauf nehmen für unsere moderne Bequemlichkeit, geht gar nicht mehr! Was uns angeboten wird und wir ungefragt kaufen, so wird es auch produziert. Angebot und Nachfrage bestimmen den Markt. Wenn wir so viel Mist ungefragt und unkritisch kaufen, haben wir es auch nicht besser verdient!
Und dann wir durch ARTE was herausgefunden, aufgedeckt, oder laß es den Spiegel oder der Stern sein... es geht eine Welle der Empörung durchs Land derer die diese Medien sehen/lesen, es bekommt vielleicht zu einem 5min Beitrag in en normalen Nachrichten, wenn es so richtig aufregend ist. Eine Woche später haben wir es schon wieder vergessen, schließlich sterben wir nicht dran oder werden umgehend krank und kennen auch niemand der zu merklichen Schaden gekommen ist, oder? Also warum sollten wir unseren bequemen Lebensweg und Wandel ändern? Wozu unser Denken ändern? Hat so lange funktioniert, also warum dann nicht auch den Rest unseres Lebens?
Wer schmeißt den ersten Stein? Wer kann mir hier erzählen, nach solchen ARTE oder sonstigen Medienberichten hat er/sie sein Kaufverhalten verändert?
Ich könnte mir einen Spaß draus machen und Langnese anschreiben und um eine Garantie bitten, dass alle Inhaltsstoffe entweder nicht genverändert sind, oder aber wenn doch (wurde bereits aufgedeckt das solche Stoffe enthalten sind) diese absolut sicher keinerlei Risiken für mich und für sehr junge Menschen sind, total unbedenklich genossen werden kann. Ob Langnese mir diese Garantie schriftlich geben wird?
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Em qIj-qul
... ich weiß ja nicht, wie es um dein Kaufverhalten bestellt ist? - Ich kaufe seit Jahren fast ausschließlich Bio-Ware (ja, auch Nudeln, Reis, sowieso Gemüse und Obst, sowieso Milchprodukte und Wurst/Fleisch (für meine Kinder), sowieso Backwaren, auch Backpulver, Mehl - also: eigentlich fast alles - außer z.B. Nutella :) ).
Und wenn ich durch eine solche arte-Doku oder foodwatch oder andere Quellen (Magazine, Internet, Radio, TV) mir nachvollziehbare Informationen erhalte (die meiner Ansicht nach gut recherchiert und seriös sind - Spambot wird da natürlich, wie immer, widersprechen ...), dann verändere ich "mein Kaufverhalten" durchaus - bzw. sehe mein bisheriges (meine Entscheidung dafür und meine Einkaufspraxis) als bestätigt und als so fortführbar "legitimiert".
Was du da schreibst, ist ja nun nichts Neues - aus eben diesen Gründen kaufe ich "Bio" (wir hatten die Diskussion um die Unterschiede von "Bio" und "Bio" schon - wenn ich "Bio" meine, beziehe ich mich auf Anbauverbände wie Ökoland, Naturland, Demeter, Bioland etc. - und nicht auf das "Bio"-Siegel (da hier die Anforderungen sehr viel geringer sind, die Qualität entsprechend schlechter bzw. eben nicht "wirklich" Bio - ja, nach Bedarf kann ich das auch nochmal genauer ausführen - demnächst).
Eben: Früher haben die Leute die ganzen Zusatzstoffe und Fertigprodukte nicht gehabt (vor 50, 60 Jahren) - jedenfalls nicht in diesem Ausmaß und in diesen Mengen.
Und das ist, was ich für richtig halte: so naturbelassen (wenig verarbeitet) wie möglich (die Nahrungsmittel) - also möglichst ohne chemisch-synthetische Zusätze ...
Aber das hatten wir schon alles im Essen-thread (unter "Gedankenaustausch") diskutiert - siehe also am besten dort.
Was mir absolut nicht nachvollziehbar ist: Wie man sein "Kauf-" bzw. Ernährungsverhalten nicht umstellen kann/will, wenn man sogar also genau darüber informiert ist, wieviel schädliche Substanzen in unseren (Industrie-) Lebensmitteln enthalten sind (und wie weit verbreitet), welche negativen gesundheitlichen Folgen diese haben können bzw. haben - und dann trotzdem dieses Zeug kauft und isst?
Nochmal: Mir geht es nicht darum, möglichst lange zu leben, sondern in der Zeit, die ich lebe, möglichst gesund (frei von Krankheiten) zu sein (soweit ich das selbst beeinflussen kann). Denn nur dann fühle ich mich wirklich wohl und kann am Leben so teilnehmen, wie ich möchte: "frei", selbstbestimmt, unabhängig, mit körperlichem (und in Folge: psychischem) Wohlbefinden, mit Energie/Vitalität ... !
Und ja, wie ich schon unter "Essen" schrieb, hat es auch mit Genuss zu tun, da mir die Bio-Nahrungsmittel durchweg besser schmecken als konventionelle (gerade Backwaren, Obst und Gemüse) - ja, ich bin mir absolut sicher, bei Blindverkostung "Bio" von Konventionell unterscheiden zu können (ok, Nudeln und Reis vielleicht nicht unbedingt - Obst, Gemüse und Brot aber auf jeden Fall - und auch Schokolade! :) ).
@all
bevor sich jetzt wieder jemand aufregt, dass ich endlos das Gleiche wiederhole: ich habe hiermit speziell auf qIj-quls letzten Beitrag antworten wollen. ;)
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Na, ich schrieb ja nicht, dass wir kein BIO kaufen und beim Einkaufen nicht darauf achten was wir kaufen.
Aber dennoch, wer 100% darauf achtet, zahlt mehr für die Nahrungsmittel als wenn einfach nur günstig eingekauft wird, ohne auf speziell BIO, Fair etc. zu achten. Wer also wirklich günstig einkaufen muss, wegen ALG2 z.B., kann es sich nicht leisten so exakt darauf zu achten wie von dir beschrieben. Da ist es mal egal ob man sich bewusst ist was man da kauft und isst. Und in 10 Jahren wird herausgefunden das vielleicht 50% von allen was heute als gesund angesehen wurde, doch giftige Bestandteile enthielt, wie konnten wir bloß so dumm sein das zu kaufen und zu essen!
Ich muss gestehen, ich mag mich nicht an Themen beteiligen, die schon mehr als 40 Beiträge haben. Das Lesen aller Beiträge eines solchen Themas ist mir dann doch zu zeitraubend. Und auch Themen die Jahre schon im Archiv quasie schlummern, finde ich eher selten um sie wieder aufzugreifen.
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Es ist extrem anstrengend in einen Diskurs zu treten wenn man selbst Fakten liefert indem man die Quellen nennt und dann höchstens Halbwahrheiten zurückbekommt ohne Quellenangabe. Wenn die Gegenseite ständig Nebelkerzen wirft ohne sie mit Fakten zu unterfüttern, wird's eine ziemlich zeitraubende Angelegenheit, die man dann ungern opfert.
Entschuldige mal! Kallistis und Dannys Quellen haben genau das bestätigt, was ich schrieb. Die Schwierigkeiten in Entwicklungsländern liegen nicht daran, wie wir unseren Überfluß produzieren, sondern daß wir wie blöde subventionieren und wie wir diesen Überfluß auf den Weltmarkt werfen, sprich am Handel.
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Um das ein für alle Mal zu klären: Mit "wie" meinte ich Roboterfreak, dass in künstlich hergestellten natürlichen Bedingungen, aka klimatisiertes Gewächshaus mit speziellen Lampen, Versorgung der Pflanzen direkt durch Nährlösung (s.a. https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Hydrokultur (https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Hydrokultur) oder besser gleich https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Aeroponics (https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Aeroponics)) oder, wo nicht möglich, eben auch durch herkömmliche Anpflanzung, durch das Aussperren von Schädlingen und Unkraut auf jeden Einsatz von Giften verzichtet werden kann, durch die idealen Lebensbedingungen für die Pflanzen auch ohne Gentechnik mehrmals im Jahr maximal große Ernten eingefahren werden können etc., wodurch man einen solchen Überschuss erhalten würde, dass auch ohne Subventionen und Import aus Afrika mehr als genug für alle dabei herauskommt.
Hoffe ich. Habe gerade keine Quelle, leider.
Daher also: würden wir unseren Überfluss auf die effektivste und nachhaltigste Art produzieren, würden wir all den Handelskram, der die Leute in Lampukistan verhungern lässt, gar nicht brauchen, um bei uns niedrige Preise zu garantieren.
Und bitte fangt nicht an mit "den Strom dafür haben wir gar nicht", weil auch das nur am mangelhaften Netzausbau liegt und prinzipiell kein Problem wäre - außerdem hat es mit dem Thema relativ wenig zu tun.
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Daher also: würden wir unseren Überfluss auf die effektivste und nachhaltigste Art produzieren, würden wir all den Handelskram, der die Leute in Lampukistan verhungern lässt, gar nicht brauchen, um bei uns niedrige Preise zu garantieren.
CommanderChaos)
Das hab ich nun nicht verstanden. ? Was meinst du mit "Handelskram", der die Leute verhungern lässt - im Zusammenhang mit bei uns (durch Hydrokultur?) produziertem Überschuss?
Also wir wollen doch gar keinen Überschuss mehr - sollten den nicht wollen. Oder? Und welche niedrigen Preise - welcher Lebensmittel? - meinst du?
Übrigens - nee, Hydrokultur ist wohl auch nicht der Weisheit letzter Schluss - hat ja doch auch einige Nachteile ... - und ist auch wieder eher eine (Zucht-) Form weg von der Natur.
Es geht doch wohl eher darum, dass "Lampukistan" selber (nachhaltig) anbauen und vertreiben, exportieren kann: zu fairen Bedingungen und angemessenen Preisen. Und dass wir unseren Überschuss (in diesem Falle dann tatsächlich: egal wie produziert!) nicht auch noch nach Lampukistan exportieren und dort den Markt/die Preise (der Lampukistani/Lampukistaner/Lampukistinesen/Lampukisten/-ter/-tessen ???) ruinieren. ?
@qIj-qul
Aber dennoch, wer 100% darauf achtet, zahlt mehr für die Nahrungsmittel als wenn einfach nur günstig eingekauft wird, ohne auf speziell BIO, Fair etc. zu achten. Wer also wirklich günstig einkaufen muss, wegen ALG2 z.B., kann es sich nicht leisten so exakt darauf zu achten wie von dir beschrieben. Da ist es mal egal ob man sich bewusst ist was man da kauft und isst.
Da muss ich aber widerpsrechen! Erst mal ist es "typisch deutsch", dass hier mehrheitlich vor allem auf den Preis und dann erst auf die Qualität ... von Lebensmitteln (beim Kauf und Verzehr) geachtet wird - es soll so "billig" (preisgünstig) wie möglich sein, dabei aber möglichst noch schmecken und sattmachen - wenn es dann noch "gesund ist", is auch ok.
Ja, ich nehme hier die Mehrzahl der Frauen und Mütter allerdings eher aus, da diese sich (und ihre Kinder/Familie) nachweislich eher gesund ernähren (wollen).
Ich meine nur - weil du im anderen thread ("Migration ...") so viel davon schreibst, was dich an/in Deutschland stört. - Mich "stört" eben das (dass man beim Essen vor allem sparen will und: spart - in D).
Und dass also Qualität nicht überteuer(t) sein muss, aber dennoch einfach mal ihren (angemessenen, berechtigten!) Preis hat und haben muss, ist auch eine Binsenweisheit - muss an dieser Stelle aber trotzdem wohl mal wieder erwähnt werden. ;)
Dass man sich mit Alg 2 oder vergleichbar geringem/niedrigen Einkommen Bio und fair gehandelte Produkte (Lebensmittel) nicht leisten kann, stimmt einfach nicht! Die Frage ist einfach nur, wo man seine Prioritäten setzt! ! !
Wenn man ein (sehr) niedriges Einkommen hat, ist klar, dass man auf vieles verzichten muss, sich "einschränken" muss, ja. Aber es ist dann doch die eigene Entscheidung, wofür man letztlich wieviel Geld (von dem, das man verfügbar hat) ausgibt - wenn man es in eine "Sache" investiert/es dafür ausgibt, kann man es für etwas anderes (das einem vlt. auch sehr wichtig ... wäre!) nicht mehr ausgeben. Wie gesagt: eine Sache der Prioritäten!
Wenn ich mit so geringem Einkommen mir also den dafür vergleichsweise "Luxus" von "Bio-Nahrung" erlaube/leiste, so fehlt mir das Geld in anderen Bereichen. Wenn ich es für Anderes aber lieber ausgebe, so kann ich mir Bio- und fair gehandelte Produkte nicht leisten. - Aber es ist meine Entscheidung, wo ich meine Priorität(en) setze!
Ich muss gestehen, ich mag mich nicht an Themen beteiligen, die schon mehr als 40 Beiträge haben. Das Lesen aller Beiträge eines solchen Themas ist mir dann doch zu zeitraubend. Und auch Themen die Jahre schon im Archiv quasie schlummern, finde ich eher selten um sie wieder aufzugreifen.
(qIj-qul)
... Du machst es dir einbissen sehr einfach - der "Essen"-thread schlummert nicht "Jahre" im Archiv (auch nicht "quasi") und ist eigentlich durchaus noch als aktuell zu bezeichnen - insbesondere mit Hinblick auf diesen thread.
Und dann wäre es schon etwas unsinnig, alle möglichen Themen zu wiederholen, dafür alle paar Monate oder Jahre einen extra neuen thread zu eröffnen, wenn es bereits einen zur Thematik gibt (der nicht bereits "verwest" oder völlig veraltet/inhaltlich überholt ist).
Also wenn man "neu" ist, sollte man sich vielleicht doch erst mal auch einbisschen die Mühe machen (!) und sich umschauen, "einlesen" - auch wenn man gerne gleich mitdiskutieren kann - sich zuvor erst mal umzusehen, zu informieren, zu aklimatisieren schadet sicher nicht. ?
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Jau, Volltreffer, Kallisti - daran hatte ich gar nicht gedacht. Überschuss hier bedeutet quasi zwangsläufig Hunger in Afrika, solange dort nicht auch Überschuss produziert wird, außer, man erfindet ein Exportverbot, was natürlich nicht durchsetzbar ist. Also, um meinen verwirrten Gedankengang geradezurücken, bräuchte man solche Pflanzenfabriken dort, wo jetzt Hunger herrscht, um a) die widrigen Bedingungen auszuschalten und b) die Preise zu drücken und den heimischen Markt zu retten. Im Übrigen wäre natürlich das Optimum, wenn genau so viel produziert würde, wie gebraucht wird, aber wie man einen Mechanismus macht, der dafür sorgt, ohne das Instrument Planwirtschaft auf den Plan zu rufen, wüsste ich gerade nicht.
Führt natürlich, wie du sagst, dazu, dass natürliche Landwirtschaft noch mehr in den Hintergrund tritt bzw erst recht unbezahlbar wird, aber da kommt dann die Frage, wie sinnvoll diese überhaupt ist, wenn es so viel besser (nicht nur finanziell, sondern auch qualitativ und quantitativ) geht. Sicher sollten wir keinesfalls vergessen, wie man sich sein Essen im Garten selber züchtet, für den Fall, dass wir mal von allen guten Geistern und den Maschinen verlassen werden, aber ansonsten...
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CC:
Der Punkt ist aber auch, wenn Lampukistan jetzt anfängt, die Hydrokulturen etc. anzulegen und anfängt die Weltmarktpreise massiv zu drücken, werden hierzulande massiv landwirtschaftliche Betriebe bankrott gehen und plötzlich sind wir von den Exporten Lampukistans abhängig, weil hier nicht mehr genug produziert wird. Da kommen wir dann in einen weiteren Themenkomplex hinein: ortsnah angebaute Lebensmittel müssen nicht um den halben Globus transportiert werden und sind somit nicht nur besser fürs Klima, sondern auch preiswerter und frischer.
Danny sprach das Beispiel von argentinischem Rindfleisch an. Ich z.B. sehe zu, daß ich insbesondere Fleisch aus heimischer, zumindest aber europäischer Produktion bekomme. Kurze Transportwege und hohe Hygiene- und Lebensmittelkontrollstandard innerhalb Europas sind da ein gutes Argument. Ich hab nämlich auch keine Lust auf mit Hormonen oder Antibiotika vollgestopften Fleisch. Und beides ist in der EU verboten.
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CommanderChaos
zugegeben: von Hydrokultur hab ich wenig bis keine Ahnung. Aber wie ich das verstanden habe (deine Links) geht das eben doch nur sehr begrenzt - also nur mit bestimmten/wenigen Pflanzen(arten)/Sorten? Das is ja dann schon mal eher nachteilig.
Und dann sind auch die Bedingungen (für Hydrokultur) in Afrika kontinuierlich so zu halten, eher unwahrscheinlich oder - also: viel Feuchtigkeit, aber in den Ruhephasen (?) absolute Trockenheit (oder so?)?
Es ist ja doch eher so, dass man in "Entwicklungsländern" durchaus seine Erfahrungen hat - mit (gelingendem) Anbau und mit geeigneten Sorten!! Nur dass eben das verdrängt wird - vor allem die Sorten: durch Hybride (transgenes Saatgut bzw. Sorten), welche dann die Leute in Abhängigkeiten bringen (siehe meine Links oben/vorne).
Das andere Problem sind allerdings auch die klimatischen Veränderungen, Unwägbarkeiten - also durch Überschwemmungen und Dürreperioden ...
Und dann sollen die Leute dort ja nicht die Preise "gedrückt" kriegen (um deren Märkte "zu retten"), sondern sie sollen eher das entsprechende Geld für ihre Arbeit (angemessen: also: wesentlich mehr!) und ihre Waren erhalten -sowohl von Einheimischen als auch per Exporte (ohne allzu viele bzw. allzu übermächtige "Zwischenstationen" und -kosten) (also auch: von uns, die wir dann dafür einen höheren Preis zahlen müssten)
Oder?
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Ich hab nämlich auch keine Lust auf mit Hormonen oder Antibiotika vollgestopften Fleisch. Und beides ist in der EU verboten.
(Eisbär)
Echt? - Seit wann?
http://web.ard.de/themenwoche_2010/?p=1887
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Ich hab nämlich auch keine Lust auf mit Hormonen oder Antibiotika vollgestopften Fleisch. Und beides ist in der EU verboten.
(Eisbär)Echt? - Seit wann?
1988. Jedenfalls ist das die Jahreszahl die ich via Google u.a. auf Greenpeace-Seiten fand.
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Kallisti@ Sorry, ich war selbst ausreichend lange ohne Arbeit im Leben nur ALG2 beziehend, dass ich weiß wie das ist. Kaum jemand ist heute noch schuldenfrei, muss also an der Kredittilgung arbeiten. Laß es nur ca. 100€ sein im Monat. Dann auf dem platten Land gehts nicht ohne Auto, damit man überhaut eine Chance hat in die nächste Großstadt zu kommen. Ja warum sollte das wichtig sein, es kann ja alles auch in der Nähe mit Öffis erreicht werden? Nun, ich habe ohne Ende weiterhin Bewerbungen rausgehauen. Und eine davon klappte auch. Nur der Arbeitgeber wäre ohne Auto für mich nicht erreichbar gewesen, ich wäre wegen zeitlicher Unflexibilität total uninteressant gewesen. Da war es gut, dass ich noch ein Auto hatte. Es war ein altes klappriges Teil und ich hatte nur minimalen Versicherungsschutz. Aber immerhin! Kostete aber auch immer Geld im Monat.
Ok, die Kaltmiete wurde von der ARGE übernommen. Aber weder Internet noch Handy noch Festnetztelefon und schon gar nicht die Mietnebenkosten und Stromkosten. Ohne Telefon, Internet und Handy hätte ich mit meiner Umwelt und dann auch damals nächsten neuen Arbeitgeber nicht kommunizieren können. Ohne Strom und ohne Nebenkosten zur Miete säße ich in der Kälte im Winter etc. Zumal war ich zuvor einige Zeit lang selbständig in der IT Branche, da ist es Grundvorraussetzung Internet zu haben und auch mehrere PCs und ein kleines LAN/WLAN Netzwerk zuhause um aufzusetzende PCs&Notebooks versorgen zu können. Na ja, macht hier kein Sinn groß über die IT Selbständigkeit zu schreiben. Wer Fragen hat, soll sie stellen!
So, also wenn ich alles zusammenrechne, so hatte ich echt kein Spielraum um bei Lebensmittel darauf zu achten z.B. Kaffee von Fairen Anbietern/Produzenten zu kaufen und immer nur BIOware und Vollkorn etc. Auf sehr vieles musste ich verzichten wo andere im normalen Alltag nicht unbedingt von Luxus sprechen würden. für mich war es aber Luxus z.B. Pizza zu kaufen oder andere Fertigessen. Und schon gar nicht ging es Essen nach Hause zu bestellen. Pizza/Croque Lieferservice etc.
Bitte komme mir nicht mit Prioritäten setzen. Die Freiheit hat man nicht, wenn die Strom und Heizrechnung einen graue Haare wachsen lassen. Und bei jedem Km den man mit dem Auto fahren muss, überlegt man sehr genau, achten sehr darauf wann man tankt und wo, sogar wie schnell man fährt. Ja, selbst auf die Gefahr hin angehupt zu werden, fuhr ich lieber exakt was ich durfte und nicht einen km/h mehr, eher drunter noch. Und alle Regeln des Spritsparens hab ich ausprobiert und eingehalten. Und glaub mir, Einkaufengehen oder Fahren... Es lohnt sich exakt zu planen was man braucht und dann nur einmal die Woche kräftig und geplant einkaufen. Dann darf es mit dem Auto sein, weil es schon mehr ist. Ich wohnte auch schon nicht mehr alleine, sondern mit meiner aktuellen Frau zusammen. Aber braucht es doch mal was in der Woche, geht was alle, so ging es zu Fuß mit Rucksack zum Supermarkt. Und nicht zu Edeka, sondern zu Lidl und Aldi, weil wirklich günstiger war das!
Ich reagiere etwas allergisch, wenn mir Menschen sagen, selbst bei Bezug von ALG2 würde es gehen auf FAIR und BIO immer zu achten und nur gesund einzukaufen, so fern man Prioritäten sich setzt. Sorry, das stimmt nicht für alle ALG2 Bezieher, es ist eine falsche Pauschalisierung. evtl. warst du schon mal mehrere Jahre ALG2-Bezieher? Aber wohntest wo die Nebenkosten super günstig waren und warst nicht auf ein Auto angewiesen und hattest auch sonst keinerlei Kredite zurück zu zahlen in Raten aus dem Leben vor ALG2? Dann geht es vielleicht. Also bitte keine Behauptungen aufstellen, die ich dir problemlos zerpflücken kann aus wahrer eigenen Erfahrung heraus. Und glaub mir, aus der Selbständigkeit heraus, wo man noch hin und wieder rund um 5000€ Gewinn nach Steuern im Monat machte, in ALG2 zu rutschen, da lernt man mit Geld umzugehen, wo man vorher es noch mit vollen Händen ausgeben konnte! Aber so hat man auch noch ein Firmenhandyvertrag, wo man nicht mehr rauskommt, Tarifvertrag und Handy müssen weiter bezahlt werden, ob man es nun kann oder nicht wegen ALG2, interessiert den Anbieter nicht. Das Gleiche mit Zeitschriftenabo welches man nicht schnell mal eben wieder los wird. Nur mal als Beispiel dazu.
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Also bei allen Fällen, die ich kenne, wird bei Hartz IV die Warmmiete bezahlt.
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Eisbär, da irrst du. Es wird nur anteilig übernommen, nicht komplett. Nach einem harten Winter ist es quasie normal mehr fürs Heizen zahlen zu müssen, aber aus eigener Tasche und oft ist es so, dass normal berechnete Nebenkosten weit höher sind als die ARGE berechnet bereit ist zu übernehmen. Privat kann ich dir gerne Auszüge aus dem gebe was die ARGE bewilligt hat und ich tatsächlich an Nebenkosten zahlen musste. Offenbar hast du damit keine eigenen Erfahrungen...
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Eisbär, da irrst du.
Eisbär irrt sich nie. Und selbst wenn er mal (rein theoretisch natürlich) unrecht hätte, hieße das noch lange nicht, dass etwa ein Anderer recht haben könnte... ;)
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@qIj-qul
Du hast weiterhin deine Schulden bezahlt, bei HART IV. Respekt.
Kenne viele, die dann es gar nicht mehr tun, da es sowieso nix mehr gepfändet werden kann. Wenn es eng wird, legen sie einfach den Offenbahrungseid ab.
Undr auch als armer Schlucker kann man sehr viel bewirken, z. B. durch Containern
http://www.focus.de/panorama/vermischtes/szene-beim-containern-wird-muell-zum-lebensmittel_aid_602058.html
spart auch Geld
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Eisbär
wegen der verbotenen und nicht angewandten Hormone und insbesondere Antibiotika im Fleisch (in/aus EU) bitte ich um Quellenangabe/Link. Danke. - Mein bereits eingestellter Link sagt das Gegenteil - und der ist nicht von 1988, sondern aus 2010.
@qIj-qul
ja, ich weiß, wovon ich rede, da ich seit meinem 17. Lebensjahr im eigenen Haushalt lebe, seit meinem 19. mit einem Kind, seit meinem 32. Lebensjahr mit zwei Kindern (bzw. aktuell wieder nur mit einem, mein Sohn ist 18 und wohnt nicht mehr in unserem gemeinsamen Haushalt). - Also seit 20 Jahren lebe ich so - dabei in diversen Ausbildungen, Jobs, im Studium und auch erwerbslos - immer: ohne jegliche familiäre (und/oder finanzielle) Unterstützung/Rückhalt (weil: Familie nicht vorhanden - jedenfalls keine Herkunftsfamilie).
Ich habe also seit jeher mit sehr geringem Einkommen gelebt - mit ein bzw. zwei Kindern. Unterhaltszahlungen (von Kindesvätern) wurden immer angerechnet/abgezogen (von BAföG oder Sozialhilfe oder auch bei Alg 2)!
Nein, ich habe mir nicht freiwilig "ausgesucht" so zu leben, auch nicht, alleinerziehend zu sein (und das gleich zweimal).
Ich weiß sehr gut, was Verzicht und Einschränkung bedeutet, da mein Geld immer schon nur für das Nötigste reichte und manchmal dafür eben auch nicht (wenn es irgendwelche Verzögerungen oder Unvorhergesehenheiten gab - im Leben oder auch beim Geld oder durch - mehrere notwendige - Umzüge. Ich weiß sehr wohl, wie es ist, auch Schulden zu haben und diese in kleinen Raten monatlich über viele Jahre abzustottern - von dem Geld, das ohnehin schon sehr wenig ist.
Nein, ein Auto konnte ich mir nie leisten - auch dann nicht, als ich in einem "Ortsteil" lebte, in dem der Bus nur viermal am Tag (oder so) fuhr - mit damals zweijährigem Sohn - woanders konnte ich nicht wohnen, weil die Mieten zu hoch waren bzw. mir keine Wohnung vermietet wurde. Ich bin eigentlich mein ganzes bisheriges Leben sehr viel und oft gelaufen - locker täglich 8 Kilometer - über viele Jahre bzw. wiederholt, weil ich immer wieder das Problem hatte, "außerhalb" wohnen zu müssen, um mir die Miete leisten zu können und ÖPNV da nicht so viel verfügbar war - gut, mit Ausnahme der 11 Jahre in Hamburg (da lebte ich auch wirklich zentral ...).
Sonst musste es mit Bus und Bahn einfach gehen!
Ich hatte auch niemals das Geld für einen Führerschein - den habe ich daher bis heute nicht. Meine Kohle reicht immer gerade so für Miete, laufende Kosten, Ernährung und Kind (Klamotten, Spielsachen, Fahrrad, Möbel, Schulbedarf, Geburtstage, Freizeitgestaltung). Vieles gab und gibt es bei uns Secondhand (auch Möbel!, sowieso Kleidung - auch meine!) - aber damit habe ich kein Problem an sich. (Es aufzutreiben: dann, wenn/wann man es gerade braucht, ist allerdings zeitaufwendig ... muss lange vorher schon angegangen werden ...).
Ich verzichte seit vielen vielen Jahren auf viele "Dinge", die mir wichtig sind - z.B. eigene "Freizeitgestaltung" (in den Bereichen Kunst/Kultur/Musik/Theater - vor allem: Tanz(en), Sport, Literatur).
Ja, geraucht hab ich früher auch mal, aber aus u.a. finanziellen (!!!) Gründen es sein lassen! Das Geld reichte einfach nicht für laufende Kosten und Kippen oder sonstige "Eskapaden".
Urlaub konnte und kann ich mir auch nie leisten - darüber bin ich sehr sehr sehr traurig - ich konnte nie - kein einziges Mal - mit meinem Sohn gemeinsam verreisen. Schon gar nicht dorthin, wohin ich gerne gewollt hätte (BERGE ...). Mit meiner Tochter wird das nicht anders sein.
Auch hätte ich mit meinen Kindern gerne mal eine "Deutschland-Erkundungstour" gemacht - das ist nicht möglich, wird es nicht sein. Ich alleine kann nie so viel Einkommen erzielen (auch nicht bei Vollzeitbeschäftigung), dass ich etwas über habe, zum "Sparen".
So, jetzt hab ich hier mal wieder (wie schon an so vielen vielen Stellen im Forum) meine halbe Lebensgeschichte offenbart.
Trotz all dieser Umstände war und ist mir gesunde Ernährung immer wichtig - ja, hier setze ich meine Prioritäten - aus guten Gründen (siehe z.B. im thread "Essen")!
Und dafür muss ich auf anderes eben verzichten.
Ja, ich habe auch Telefon und Internet - vor vielen Jahren habe ich auch deshalb Schulden gehabt (nicht wegen Internet, das hatte ich da noch gar nicht, sondern wegen Telefon). Zum Glück gibt es heute Flatrates. :)
Handy brauche ich nicht wirklich, ist fast immer aus. Wozu auch?? Höchstens für Notfälle. Sonst reicht mir Festnetz vollkommen. Ich muss nicht unterwegs ständig erreichbar sein oder telefonieren oder etwas verabreden oder klären oder SMS verschicken - das kann ich auch per mail oder Festnetz oder persönlich (rechtzeitig) tätigen.
Also wie gesagt: es geht um die Prioritäten. Dass mir die Kohle - schon ewig - nicht "reicht", ist klar. Aber Gesundheit steht halt bei mir an erster Stelle: die meiner Kinder und meine eigene. Und dazu gehört ganz ausschlaggebend die Ernährung.
Noch eine andere Frage hierzu:
Wo ist denn das Problem das große Tagesesssen so zu machen, das erst am Ende gewürzt wird? Und wenn fertig und vor em Würzen, eine Menge davon in Gläsern abfüllen und einfrieren, nächsten Tag auftauen, pürieren und erhitzen für unsere Kinder...
(qIj-qul)
Em - für unsere Kinder am nächsten Tag auftauen, pürieren ... ?? - Also die Kinder bleiben erstens nicht ewig Babies und ab etwa einem Jahr essen die ganz normale Sachen - da muss man nix "pürieren" - man schneidet es klein und sie lutschen es dann - im Grunde ist Brei so ziemlich überflüssig für Kinder - vorher reicht ihnen Muttermilch (auch ohne Wasser und Tee zusätzlich - viele Babies nehmen das auch gar nicht an: vor allem voll gestillte nicht!). Und es sollen also nur die Kinder aufgewärmtes Essen bekommen oder wie? - Nee, also ich mach lieber kleinere Mengen und dafür täglich frisch (mit Ausnahme von Nudeln und Reis vielleicht, die man auch mal anbraten kann - aber dann mit Frischem kombiniert: Gemüse, Salat ...).
Eine Woche später haben wir es schon wieder vergessen, schließlich sterben wir nicht dran oder werden umgehend krank und kennen auch niemand der zu merklichen Schaden gekommen ist, oder? Also warum sollten wir unseren bequemen Lebensweg und Wandel ändern? Wozu unser Denken ändern? Hat so lange funktioniert, also warum dann nicht auch den Rest unseres Lebens?
(qIj-qul)
Siehe bitte auch unter "Essen". - Weil man nach 10 oder 20 oder 30 Jahren krank wird: chronisch - siehe unsere explodierenden Zivilisationskrankheiten!!!
Und weil viele Leute nicht erst nach 20, sondern schon nach 5 Jahren fett werden (auch Kinder) und Diabetes bekommen (auch Kinder bereits und immer häufiger) und weil es auch nicht so viel Spaß macht, sich zu bewegen (Stichwort: Sport und Zusammenhang mit Gesundheit und körperlichem Wohlbefinden!!!), wenn man unzählige überflüssige Kilos erst mal in Bewegung setzen muss (und durchalten).
Wie ich schon schrieb: Es geht nicht darum, dass man umgehend daran stirbt - aber irgendwann eben doch: daran: an dem "falschen" Lebenswandel mit schlechter Ernährung und Zivilisationskrankheiten (durch jahrelange schlechte Ernährung und Bewegungsmangel etc.).
Und nein - ich habe es nicht "eine Woche später wieder vergessen". - Wie gesagt: sowas ist mir auch nicht nachvollziehbar. Wenn man derart bequem und ignorant ist, dann kann ich das nur noch als Dummheit bezeichnen. - Und: Verantwortungslosigkeit, denn ja: erwachsene Menschen sollten in der Lage sein, selbstverantwortlich mit sich (und also auch ihrem Körper) umzugehen.
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Wie ich schon schrieb: Es geht nicht darum, dass man umgehend daran stirbt - aber irgendwann eben doch: daran: an dem "falschen" Lebenswandel mit schlechter Ernährung und Zivilisationskrankheiten (durch jahrelange schlechte Ernährung und Bewegungsmangel etc.).
Irgendwann stirbt doch jeder an irgendwas, oder?
Und merkwürdigeweise sterben die Prediger von gesunden Lebenswandel ( Atkins, Montingac.) Jahre früher als Gesundheitsmuffel (Churchill)
Leben streng nach Ernährungsplan macht kein Spass und mein Körper ist keine Leasingware, die ich guterhalten zurückgeben soll. Leben muss Spass machen und dazu gehört mal ein Proseco und eine fette ungesunde Pizza um 3 Uhr Nachts.
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Wie ich schon schrieb: Es geht nicht darum, dass man umgehend daran stirbt - aber irgendwann eben doch: daran: an dem "falschen" Lebenswandel mit schlechter Ernährung und Zivilisationskrankheiten (durch jahrelange schlechte Ernährung und Bewegungsmangel etc.).
Irgendwann stirbt doch jeder an irgendwas, oder?
Und merkwürdigeweise sterben die Prediger von gesunden Lebenswandel ( Antikns, Montingac.) Jahre früher als Gesundheitsmuffel (Churchill)
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Dann kann man ja auch beim F***en die teuren Kondome weglassen. Scheiß auf AIDS, an irgendwas muß man ja eh mal sterben. ::)
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Es ist ja nicht verboten.
Ich werde es nicht tun, du wirs es auch nicht tun, aber wenn Lieschen Müller es tut, dann ist es ihr Recht (falls sie nicht entmündigt ist).
Jeder darft es für sich selbst persönlich entscheiden (solage es kein Strafbestand ist wie in Fall von Nadja Benaissa es der Fall war.
Und genauso wenig kann man kein Rauchen, keine Vollerei, keine Magerkuren u.s.w verbieten. Der Mensch hat das Recht, über seinen Körper zu verfügen. Er muss nur mit den Konsequenzen leben können und es nicht auf die andere abwälzen.
Es gibt , Gott sein Dank, kein Pflicht zur gesunden Lebenwandel.
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Und genauso wenig kann man kein Rauchen, keine Vollerei, keine Magerkuren u.s.w verbieten. Der Mensch hat das Recht, über seinen Körper zu verfügen. Er muss nur mit den Konsequenzen leben können und es nicht auf die andere abwälzen.
Es gibt , Gott sein Dank, kein Pflicht zur gesunden Lebenwandel.
Klar, was ich schon schrieb: wenn man erwachsen und ausreichend (ehrlich!) informiert ist (wird!, sein kann - und nicht verarscht, hinters Licht geführt, belogen wird - Stichwort: "Verbraucherschutz", Lebensmittelskandale, Werbung ...), wenn man vor allem gebildet bzw. intelligent genug ist, entsprechende Schlüsse zu ziehen (aus den Informationen, die vorhanden, verfügbar sind), dann kann jeder für sich entscheiden, ober er lieber bequem ist und bleibt, dafür irgendwann sehr wahrscheinlich leiden wird und nochmal ca. 20 oder 30 Jahre später dann an diesen Leiden/Krankheiten stirbt - oder ob er sich lieber ein bisschen diszipliniert, sich fit und vital fühlt (nicht schlapp, ausgelaugt, unbeweglich, müde ...) und ohne chronische Leiden dann an was weiß ich was stirbt.
Selbstverantwortung, genau. :)
Man sollte nur ehrlicherweise erwähnen, dass die Bequemlichkeit der Massen zu Lasten des Gesundheitswesens geht - zu Lasten der "Solidargemeinschaft", weil sie zu Kostenexplosionen führt. Es ist eben doch ein Unterschied, ob man krank wird, ohne das selbst forciert zu haben oder ob man für seine (chronischen) (Zivilisations-) Krankheiten doch zu großen Teilen selbst verantwortlich ist, weil man eben bequem und undiszipliniert (oft auch: unzivilisiert) "seinen (Fress-) Spaß" oder Saufspaß oder was immer haben wollte ...
Ja sorry - aber wer mir so kommt:
Irgendwann stirbt doch jeder an irgendwas, oder?
Und merkwürdigeweise sterben die Prediger von gesunden Lebenswandel ( Atkins, Montingac.) Jahre früher als Gesundheitsmuffel (Churchill)
(BlackRussian)
.. da kann ich auch nich mehr an mich halten.
Und dass es "mal" Ausnahmen gibt, ist wohl kaum das Problem - wohl aber wenn die "Ausnahmen" täglich über Jahre und Jahrzehnte stattfinden. Und eben darum geht es: um die "alltägliche" jahrelange Ernährung/Lebensweise.
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.. da kann ich auch nich mehr an mich halten.
Und dass es "mal" Ausnahmen gibt, ist wohl kaum das Problem - wohl aber wenn die "Ausnahmen" täglich über Jahre und Jahrzehnte stattfinden. Und eben darum geht es: um die "alltägliche" jahrelange Ernährung/Lebensweise.
eine von dieser Ausnahmer ist ausnahmeweise meine Oma, die seit den Krieg rauchte und 89 Jahre alt wurde. Bis zuletzt war sie geistig klar.
Aber da die SH-Mitgleider meine Grossmutter nicht kennen, musste altbekannte Herr Churchill hinhalten.
Natürlich verkürzt alles übermässige- starke Übergewicht, Magersucht, Konsum von harten Drogen, exzessives Sexualleben ohne Schutz - das Leben.
Aber Sünden nach Maß gehören zu Leben dazu und leichte Übergewicht z. B , also BMI 25-27 in mittleren und älteren Jahren wirkt sogar lebenverlängernd.
Das Kunst liegt in Maß und nicht im Verzicht.
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Gut Kallisti, dann sind wir auf Augenhöhe was Erfahrungen mit sehr wenig Geld auskommen angeht.
Gesund ernähren tun wir uns auch. Es geht auch ohne Mononatriumglutamat oder Hefeextrakt, etc. Nur der normale Kaffee der schmeckt, tut's auch, es muss nicht zwingend FAIR TRADE Kaffee sein, der gleich mal 1 bis 2€ teurer ist. Urlaub... geiles Fremdwort. Als ich noch viel jünger war und ich noch von meinen reichen Eltern lebte, da gab es Urlaub, super geilen und Auslandsaufenthalte, Sprachurlaube, Wander- Radfahrurlaub in England/Ireland etc. Aber seitdem ich auf eigenen Füßen lebe, gab es noch keinen Urlaub mit Wegfliegen oder Wegfahren. Maximal ein Wochenende Festival letztes Jahr, sonst nix.
Ja, ich glaub dir, du hast es dir nicht ausgesucht. Pech mit den Kerlen gehabt. Dennoch deinen Kinderwunsch hast du dir erfüllt. So lange wie ich ohne Arbeit bin und selbst wenn ich wieder Arbeit habe, nicht sicher gehen kann so bald nicht erneut gefeuert zu werden, mag ich uns keine Kids antun. Können wir eh nicht so einfach bekommen, was ein anderes Thema ist. Und wegen diesem Thema können wir tatsächlich ohne Gefahr die Gummis weg lassen. Da keiner von uns Fremd Fickt, besteht auch kein Risiko woanders her krank zu werden oder mit 9 Monate Verzögerung Spaß für die nächsten 18 - 26 Jahre zu bekommen.
Zurück zum Thema:
Gesunder Lebenswandel mit einigen Ausnahmen kann dennoch Spaß machen. man muss sich ja nicht jede Woche teuer das Hirn weg saufen. Zigaretten gibt's bei uns auch keine. Meine Frau hat damit aufgehört, weil A es ne scheiß Sucht ist und B weil es schweine teuer ist! Für das Geld kannste so viele andere schöne Dinge kaufen...
Ich sehe eine besondere Problematik - ich möchte bewusst mich frei entscheiden können was ich esse. Das geht nicht, wenn ich nicht absolut zuverlässig weiß, was mir da in die Produkte gemixt wird. Ich will kein Gen-Food, auch nicht im Honig! Und wie viele Schadstoffe sind in Gewürzen? Wie belastet ist der ganz normale Kaffee? Aber auf Kaffee verzichten, da durch den Kauf Kinder oder Farmer und nicht ausgebildete Menschen in Afrika ausgebeutet werden? Gleiches bei Schokolade... Zumindest Bier, Met und Whiskey wird fair hergestellt!
Ich weiß wie es ist jeden Tag frisch einkaufen zu müssen. Das geht, wenn man keinen Kühlschrank hat, sich nicht leisten kann und auch keinen Platz dafür hat. ich musste 4 Jahre lang ohne Auto leben, rein nur zu Fuß und mit den Öffis fahrend einkaufen gehen, und nur so viel wie ein gängiger Rucksack (20l) fasste. Kühlkette einhalten? ging nicht, also direkt daheim angekommen, zeitnahe das Essen machen. Wenn es gekocht/gebraten ist, kann es auch noch nächsten Tag erneut erhitzt werden.
Dennoch, erneut, ich möchte nicht von Lebensmittelhersteller beschissen und belogen werden, was für Inhaltsstoffe sie verwenden. Ich muss nicht das komplette Rezept kennen und nicht jede Kleinigkeit, aber Zusatzstoffe die langfristig krank machen, Gifte, Streckungsmittel, genetisch künstlich veränderte Zusätze oder Bestandteile... Es gibt Gesetze diese in Deutschland nicht zu verarbeiten - tja, aktuell mein Lieblingsbeispiel, wie kommt's dann das wir diese Honig haben mehrerer Hersteller, wo genveränderte Bestandteile enthalten sind???
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Offenbar hast du damit keine eigenen Erfahrungen...
Doch, habe ich.
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Kallisti: Hier zum Beispiel http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=4280
Im Jahr 1988 schränkte die Europäische Gemeinschaft den Einsatz natürlicher Hormone bei der Viehzucht weitgehend ein, künstlich erzeugte Hormone wurden ganz verboten. Die Präparate stehen im Verdacht, Krebs auszulösen oder die Tumorbildung zu beschleunigen. Seit 1989 gilt ein Importverbot für Fleisch, das mit Wachstumshormonen gezüchtet wurde.
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Eisbär
... äh - das war jetzt zu den Verhältnissen von 2000 - also auch sehr aktuell, ja doch. Und was is nu geworden aus dem vorläufigen Importverbot, das da noch zur Debatte stand? Und da steht nix von Antibiotika-Einsatz-Verbot (das du aber nanntest) oder gesetzlicher Regelung oder gar Praxis.
Ich hab da noch was ;D :
Die Gesetze wurden härter. Heute sind Antibiotika im Stall verboten. Als Medikamente zur Bekämpfung von Krankheiten sind sie aber immer noch erlaubt, wenn auch unter strengen Auflagen. Dennoch finden sich immer wieder resistente Keime in den Fleischproben. Auch hier sind die Aufdecker nicht unbedingt die Behörden: Die Zeitschrift Öko-Test hat im März 2005 sogar in jedem dritten untersuchten Schnitzel Keime gefunden, die Resistenzen entwickelt hatten. Und zwar gleich gegen mehrere Wirkstoffe - ein Zeichen dafür, dass in großem Stil gegen die Vorschriften verstoßen wurde und Antibiotika oft im Einsatz waren.
Quelle:
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2007/0213/004_fleisch.jsp
@q-q
Naja, "meinen Kinderwunsch erfüllt" - ich weiß ja nicht ... - Woher weißt du das eigentlich so genau ??
Klar, ich- hätte auch abtreiben können ( - ja ...) oder zur Adoption freigeben (N E I N ! - Aus speziellen Gründen: nur über meine Leiche! - Das meine ich so wie es da steht.)
Aber auf Kaffee verzichten, da durch den Kauf Kinder oder Farmer und nicht ausgebildete Menschen in Afrika ausgebeutet werden? Gleiches bei Schokolade...
(qIj-qul)
Wie wäre es mit (Bio- und) fairtrade-Kaffee und - Schokolade (kaufen und essen)? - Schmeckt sehr sehr gut! Und wenn man "Maß hält" - wie es hier so schön anklang - dann tut das auch dem Portemonnaie nicht so weh.
Ich weiß wie es ist jeden Tag frisch einkaufen zu müssen. Das geht, wenn man keinen Kühlschrank hat, sich nicht leisten kann und auch keinen Platz dafür hat. ich musste 4 Jahre lang ohne Auto leben, rein nur zu Fuß und mit den Öffis fahrend einkaufen gehen, und nur so viel wie ein gängiger Rucksack (20l) fasste. Kühlkette einhalten? ging nicht, also direkt daheim angekommen, zeitnahe das Essen machen.
(qIj-qul)
Da kann ich nicht folgen. Ich kaufe auch (fast) täglich ein: Frisches. Und ich mach das seit gut 20 Jahren ohne Auto (wie oben schon erwähnt). Ja, einen Kühlschrank hatte ich glücklicherweise immer schon, aber nach Hause schleppen muss ich auch alles: auch Wasserflaschen, Waschmittelkartons, Putzflaschen - sowieso: Lebensmittel. Ich habe auch sperrige Sachen aus dem Baumarkt nach Hause transportiert (getragen) - mit Kleinkind im Schlepptau - zu Fuß und per Bahn ... - mehrmals.
Also, dass das nicht "Spaß macht" is schon klar, aber --- das ist meine Realität - mein Alltag: seit 20 Jahren - nicht erst seit 4. ;)
So lange wie ich ohne Arbeit bin und selbst wenn ich wieder Arbeit habe, nicht sicher gehen kann so bald nicht erneut gefeuert zu werden, mag ich uns keine Kids antun.
(q-q)
Ja, Kinder bekommt heute politisch korrekt nur, wer sie sich wirtschaftlich/finanziell leisten kann - egal, ob er/sie sonst auch ausreichend befähigt ... ist oder nicht.
Mein Pferd - mein Haus - mein Auto - mein Hund - mein Kind. - In dieser Reihenfolge/Rangordnung.
... Haben oder Sein ?
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... äh - das war jetzt zu den Verhältnissen von 2000 - also auch sehr aktuell, ja doch. Und was is nu geworden aus dem vorläufigen Importverbot, das da noch zur Debatte stand?
Ich ab extra eine der ältesten Quellen zu exitsierenden Verboten rausgesucht, um Dir zu zeigen, daß es das wirklich schon recht lange gibt.
Das Importverbot ist afaik noch in Kraft. Es wurde in zweiter Instanz bestätigt. Die Quelle dazu müßte ich jetzt wieder rausgooglen. Und da steht nix von Antibiotika-Einsatz-Verbot (das du aber nanntest) oder gesetzlicher Regelung oder gar Praxis.
Ich hab da noch was ;D :
...Die Zeitschrift Öko-Test hat im März 2005 ...
Das Antibiotika-Verbot ist von 2006. Findest Du unter dem Stichwort "Antibiotika" sogar bei Wikipedia.
Daß das Importverbot noch in Kraft ist, erkennst Du u.a. daran, daß wir hier kein amerikanisches Rindfleisch zu kaufen bekommen, obwohl die USA mit Abstand der größte Rindfleischproduzent ist. Dort ist der Einsatz von Hormonen nicht nur erlaubt, sondern Standard.
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Eisbär
... gut, was die Hormone angeht, mag es also - hoffentlich - ein gesetzliches Verbot geben (EU-weit?). Wie das in der Praxis gehandhabt wird, ist ja dann nochmal eine andere Sache, wie wir wissen - und gerade beim Fleisch gibt es ja in regelmäßigen Abständen immer wieder "Skandale", "Schweinereien" ("Gammelfleisch" und so).
Was Antibiotika betrifft - die sind also jetzt verboten - als rein prophylaktisch einsetzbar. Aber bei Krankheiten der Tiere - auch bloß vermeintlichen ! - dann doch erlaubt. Und verboten wurden sie auch nur bzw. erst, als sich die zahlreichen und zunehmenden Antibiotika-Resistenzen nicht mehr verheimlichen ließen ... !
Also: das Kind muss halt immer und immer und immer erst in den Brunnen fallen, bis was passiert, verändert, verbessert wird. Bzw.: es fällt nicht nur in den Brunnen, sondern es muss das dann auch erst noch bekannt werden - wenn das ersaufende Kind nicht mehr totgeschwiegen, nicht mehr vertuscht werden kann - erst dann tut sich allmählich was - eventuell ...
Nein, das hat nichts mit "Versuch und Irrtum", sondern mit Gewinn-"Optimierung", Betrug und Verlogenheit zu tun. Vieles wird wider besseren Wissens einfach eingesetzt (ich hab das irgendwo an anderen Stellen so ähnlich schon zwei mal erwähnt ;) ).
Ich wiege mich da jedenfalls nicht in Sicherheit - was Lebensmittel, Medikamente, "Techniken", "Verbraucherschutz" und "Verbraucherinformation" und "Transparenz" angeht.
Darauf, dass die letzten Drei gegeben sind, kann man sich einfach nicht verlassen. - Daher bevorzuge ich "Bio", weil das nicht nur eine Art des "Landwirtschaftens" ist, sondern zumeist mit einer ("ethischen", weitsichtigen, umsichtigen, nachhaltigen ...) Lebenseinstellung einhergeht.
Übrigens - weil hier BMI angesprochen wurde - BlackRussian:
Ich halte da nicht allzu viel von:
Natürlich verkürzt alles übermässige- starke Übergewicht, Magersucht, Konsum von harten Drogen, exzessives Sexualleben ohne Schutz - das Leben.
Aber Sünden nach Maß gehören zu Leben dazu und leichte Übergewicht z. B , also BMI 25-27 in mittleren und älteren Jahren wirkt sogar lebenverlängernd.
Das Kunst liegt in Maß und nicht im Verzicht.
Denn mal heißt es, mit leichtem "Übergewicht" bzw. "Normalgewicht" "lebe man länger" (will ich das - nein, will ich gar nicht, sondern was ganz anderes - wie mehrfach mitgeteilt!).
Dann heißt es wieder, Menschen, die eher wenig Nahrung aufnehmen, eher "dünn" sind, lebten länger und gesünder.
Dann ist es wieder das Bauchfett, das so gefährlich ist (für Gesundheit) usw.
Und dann all die Ernährungsempfehlungen - erst machen Nudeln und Kartoffeln und Bananen dick - dann doch wieder nicht und sind Kohlenhydrate ja gerade für Sportler wichtig, dann doch wieder lieber mehr Eiweiß und das "richtige" Fett, dann vor allem Gemüse und soundsoviel Portionen Obst - dann haben die Einen aber Laktoseunverträglichkeit, die anderen vertragen Fruktose nicht, die Nächsten Gluten/Getreide (Klebereiweiß darin).
Und die "Ernährungspyramide" wird auch mehrmals verändert ...
Ich denke: Es ist individuell einfach unterschiedlich - es hängt vieles vom genetischen Erbe und damit vom individuell Unterschiedlichen Stoffwechsel und der unterschiedlichen Verdauung ab!
Die einen kommen sehr gut klar mit Fleisch und Gemüse, die anderen eher mit vielen Kohlenhydraten, vegetarisch und nur oder überwiegend pflanzlichem Eiweiß.
Manche vertragen Rohkost super und andere werden von Rohkost und Vollkorn erst krank.
Alle paar Jahre gibt es dann neue "Ernährungsformen" und -Ratschläge (makrobiotisch, mikrobiotisch, lowcarb, Glyx-mäßig, chinesisch, tibetisch, indisch, mediterran, trennköstlich oder auch nich, Blutgruppen basiert, steinzeitlich usw.).
Was mir daher einleuchtet, ist, dass Menschen sich verändert haben, ihre Lebensweise und damit auch ihre Ernährung - über viele Millionen Jahre. Und so wie es unterschiedliche Blutgruppen gibt, gibt es sicher auch noch viele andere Unterschiede und Komponenten - sicher auch solche, die wir noch nicht kennen.
Daher kann man Ernährungsempfehlungen nicht verallgemeinern.
Was mir aber einleuchtet: Wenn Mensch über Jahrtausende ohne (einfachen, raffinierten Industrie-) Zucker überlebt hat, mit dem, was die Natur hergab (Pflanzenkost, Fleisch, Fisch, Nüsse/Samen, Wildgräser ...) und Mensch auch über Jahrtausende (und noch länger) nicht Nahrung im Überfluss zur Verfügung und zum Verzehr hatte, aber sehr viel und regelmäßig Bewegung - dann denke ich, ist das wohl der Weg, der am ehesten gangbar ist - für mich. Weil: nachvollziehbar, einleuchtend.
Und unsere "moderne" Ernährung mit all dem Zeug und Überfluss und unsere "moderne" Lebensweise (weg von der Natur, Bewegungsmangel etc.) fördert eben zahlreiche Krankheiten, die es früher nicht gab und die es heute auch nicht geben müsste.
Also kann das, das Menschen über Jahrmillionen hat überleben lassen, nicht so falsch gewesen sein. Wie schon gesagt: sie starben früher aufgrund von Witterung, Infektionskrankheiten, Verletzungen, Unfällen ... - das haben wir heute zwar nicht im Griff, aber ein bisschen besser können wir damit umgehen (je nachdem, wo auf der Welt wir leben - wie immer ...).
Aber sie lebten eben auch sehr unterschiedlich - je nachdem, in welcher Umwelt ... sie lebten und wie sie sich anpassten, veränderten. Und dass das bis heute so fortbesteht, ja, davon bin ich überzeugt - dass wir uns auch nach wie vor "verändern" (Evolution hört ja nicht auf). - Die Frage ist nur: wie und mit welchem Ergebnis bzw. Veränderungen und Problemen (für Mensch) - jetzt mal nur im Hinblick auf bpsw. Ernährungsverhalten und Bewegung.
Und: wie lange wird es dauern, bis wir uns - erfolgreich?? - an: zu viel, zu fett, zu süß, zu wenig Bewegung ... "angepasst" haben? Oder werden wir uns eben daran doch nicht wirklich anpassen (können?)?
Wenn also Kinder schon stark übergewichtig und diabeteskrank sind, dann läuft da meiner Meinung nach etwas nicht im Sinne von "erfolglreicher Anpassung". - Dann sollte man doch vielleicht eine "Kehrtwende" machen.
Was ich sagen wollte:
Ich glaube, jeder muss für sich, für seinen eigenen Körper, selbst herausfinden, was ihm wirklich gut tut und was nicht - und damit ist halt nicht die augenblickliche, kurzfristige Bequemlichkeit oder Annehmlichkeit gemeint, sondern: mit welcher Ernährung (um beim Thema zu bleiben) man sich gut fühlt und gesund bleibt.
Weil eben nicht pauschal dies oder jenes für alle gut und gesund und passend ist.
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Wie das in der Praxis gehandhabt wird, ist ja dann nochmal eine andere Sache
Richtig. Schwarze Schafe, die sich nicht an die gängigen Regeln halten, gab es immer und wird es immer geben.
Das heißt aber auch, daß unter den Herstellern der von Dir so gehypten Bioprodukte garantiert auch welche bescheißen.
Also essen wir am besten gar nichts mehr ::)
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Ja, Eisbär, die üblichen schwarzen Schafe gibt es sicher überall - fragt sich nur, in welcher Menge. Und da ich - wie ich oben schon schrieb - bisher mitbekommen habe, dass im Bio-Bereich die Leute auch "ehrlicher", transparenter, mit gewissem ethischen Hintergrund und Anspruch arbeiten und zumeist auch leben, habe ich hierzu weit mehr Vertrauen als zu konventionell arbeitenden Landwirten oder der Lebensmittelindustrie (der es niemals um die Gesundheit der Menschen, sondern ausschließlich um ihren Profit und ihr Image geht).
Übrigens: Die schwarzen Schafe, die bei Bio in letzter Zeit aufgefallen waren, sind oft (wenn nicht alle?! - müsste ich nochmal recherchieren) solche Leute gewesen, die "Bio" neben konventioneller Landwirtschaft bzw. Tierzucht betrieben haben! - Das ist leider beim "Bio"-Siegel erlaubt, nicht aber bei den viel strengeren, seriöseren Anbauverbänden (Demeter, Naturland, Ökoland, Bioland usw.)! - Und es sollte aus eben diesen Betrugsgründen, Verschleierungstaktiken auch nicht erlaubt sein.
Was sagt uns das: Die Konventionellen springen halt nur deshalb auf den (Bio-) Zug auf, weil es finanziell lukrativer ist und fahren dann auch zweigleisig - damit es sich auch ordentlich auszahlt. - Die Bio´s machen es aus Überzeugung - mit entsprechenden (positiven) Unterschieden und Folgen (für Verbraucher und Umwelt/Natur). :)
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Bist Du wirklich so naiv, daß Du glaubst, die Mehrheit der Biolandwirte sind nicht aus finanziellen Gründen zur Bioproduktion gewechselt? Gerade für kleinere Betriebe ist das wirtschaftlich lohnend.
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Und das vor allem im Ausland.
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Jup, wer nicht die große Masse produzieren kann, wechselt in eine Niesche oder fängt in einer solchen an. Also BIO so weit das Auge reicht von vielen kleinen Unternehmern.
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Bist Du wirklich so naiv, daß Du glaubst, die Mehrheit der Biolandwirte sind nicht aus finanziellen Gründen zur Bioproduktion gewechselt? Gerade für kleinere Betriebe ist das wirtschaftlich lohnend.
Hast du wirklich so wenig Ahnung und lehnst dich trotzdem so weit aus dem Fenster - und liest du meine Beiträge offensichtlich derart oberflächlich oder gar nicht - dass du nicht weißt, dass ich nicht von "Biolandwirten" spreche, die nach "Bio-Siegel"-Kriterien arbeiten, sondern von solchen - jetzt schon bestimmt zum dritten Mal erwähnt - die zu den "strengeren", Anbauverbänden gehören?!
Was interessieren mich die opportunistischen Mitläufer - deren Erzeugnisse (Bio-Siegel) kaufe ich nicht, diese Praktiken und Taktiken unterstütze ich nicht - ich kaufe Erzeugnisse von Bio-Produzenten/-Bauern/Bio-Waren-Herstellern, die sich Anbauverbänden angeschlossen haben und eben da arbeiten die Leute aus und mit Überzeugung nachhaltig, "biologisch-dynamisch" und "ethisch" fundiert und reflektiert.
Eben diese anderen - Opportunisten - machen den Ruf leider kaputt, denn denen geht es - wie ich oben selbst schon schrieb - nur ums Geld, nicht um die Sache, die Idee, das Konzept, die Lebenshaltung "Bio".
Schau mal, was ich da geschrieben habe - hast du das "nicht gesehen" - oder warum sonst bezeichnest du mich als "naiv"? :
Die Konventionellen springen halt nur deshalb auf den (Bio-) Zug auf, weil es finanziell lukrativer ist und fahren dann auch zweigleisig - damit es sich auch ordentlich auszahlt.
Ja, schlimm, dass "der Gesetzgeber" sowas aber erlaubt - eben: es geht halt nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Politik fast ausschließlich um Geld und Macht - von "Ethik" ist da kaum etwas zu erkennen (trotz "Ethikkkommissionen" nicht).
Es steht außer Frage, dass alle Menschen auch sehen müssen, woher ihr Geld zum Leben kommt, aber es ist doch ein deutlicher Unterschied, ob jemand zu Bio-Anbau übergeht, weil es sich langfristig "auszahlt" und vor allem, weil man eingesehen hat, dass das der bessere, umwelt-, tier- und menschenfreundlichere Weg (nicht nur des Landwirtschaftens) ist - oder ob man es nur wegen der Kohle macht (siehe oben, was ich gerade schrieb).
Sag mal Eisbär - was sollen eigentlich diese überflüssigen, sinnlosen Pseudo-Einwände - du weißt ganz genau, was ich meine und wie ich es meine - du musst dich doch nicht dümmer stellen als du bist? - Oder geht es nur darum, zu sticheln, zu provozieren, sich doof zu stellen und Scheinargumente vorzubringen: aus Langeweile (deiner)?
Ich meine: Ich hatte oben bereits alles gesagt (was ich mit "Bio" meine - Anbauverbände und deren Konzept, deren "Philosophie" ...) - man muss mir da nicht dumm von der Seite kommen - wozu??
Und natürlich springen gleich wieder andere auf den "ANTI-Bio"-Zug auf - manchmal hab ich das Gefühl, man will aus Trotz dagegen an - weil man sich nicht eingestehen will oder kann, dass Bio einfach zukunftsfähig und notwendig ist - sogar global gesehen - und weil man einfach nicht zugestehen will, dass man zu knauserig und egoistisch ist, dafür etwas mehr Geld auszugeben (und sich andererseits auch selbst bei manchen Dingen einzuschränken).
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Kallisti, komm, der Pudding wartet! ;)
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kallisti,
magst du mir mal eine kleine Liste hier posten welche Waren mit welchem Namen und Produzenten/Anbieter/Händler/Markt in Hamburg und Umgebung diese echte BIO Nahrung anbieten? Also welche Produkte sind es, in welchen Märkten zu finden, worauf ist da zu achten?
Grad da ich mit einigen Unverträglichkeiten und Allergien zu kämpfen habe - wenn sie als Alternative bezahlbar sind, hätte ich nichts dagegen einzuwenden solche zu kaufen.
Ach ja, Produkte die überwiegend aus Stärke bestehen, meide ich. Wegen Blutzucker und Übergewicht passen diese nicht mehr auf mein Speiseeinkaufszettel. Nun treibe ich schon vermehrt Sport und stelle meine Ernährung um aber so das dennoch kein schmerzhaftes Gefühl des Verlusts aufkommt. Für mich ist fast alles wie Brot, Pasta und Co. GIFT und ich darf es nur in sehr sehr geringen Mengen essen.
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qIj-qul
... wie ich schon mehrmals schrieb - ganz sicher kann man gehen bei Demeter. :) Die haben, so weit ich weiß, die strengsten Kriterien (sich selbst so gegeben).
Aber eben auch alles von Ökoland, Bioland, Naturland (bei Lebensmitteln) - gibt dann noch ein paar kleinere, unbekanntere und auch noch andere Verbände (für Bio-Kosmetik und andere Produkte).
Die Produkte findest du z.B. in Bio-Läden oder auch Bio-Supermärkten (wie Alnatura, Füllhorn, Erdkorn ... - ich wohne ja nicht mehr in Hamburg, aber findest du sicher selbst - per Internet, Gelbe Seiten oder Augen offenhalten), Letztere sind oft günstiger als kleine Bio-Läden. Oder auch auf Wochenmärkten (gibt da öfter auch Demeter-Stände oder reine Bio-Wochenmärkte - je nach Stadtteil an verschiedenen Wochentagen ... - findet man sicher in Zeitungen/Magazinen/Internet: die Termine).
Dann gibt es bei einigen (Bio-) Landwirten auch Hofläden, wo man die Sachen ganz frisch kaufen kann.
Darf ich fragen, warum du mit Stärke Probleme hast, wie diese sich äußern bzw. wie du darauf gekommen bist (Diagnosen, Untersuchungen, Selbstbeobachtung ...)? (Vlt. per PM?)
Ich habe selbst mal ein Jahr lang völlig und strikt glutenfrei gelebt - ist nicht ganz einfach und ja, es ist auch wesentlich teurer.
Aber wie ich oben schon sagte: Man kann nicht erwarten oder den Anspruch haben, dass die Sachen von guter oder hoher Qualität sind und dann aber gleichzeitig "billig". Das funktioniert einfach nicht. Es muss nicht überteuert sein, aber es hat seinen Preis, weil Bio einfach mehr Arbeit macht, oft mehr Zeit in Anspruch nimmt (als "konventionell") ... Und weil die "Rohstoffe"/Ausgangsstoffe ... eben auch ihren Preis haben (müssen) ...
Es geht ja genau darum, dass man sieht, dass "weniger mehr ist" (oft) - sein kann. Dass man also wirklich Qualität statt Quantität hat - zu angemessenem Preis.
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Danke für deine Details.
Also ich brauch das nicht via PN schreiben. Es wird eh offensichtlich wenn hier User mich iRL mal treffen.
Ich habe einem BMI bei ca. 47. Oder anders ausgedrückt wiege ich fast das doppelte von dem was ich idealer Weise sollte, nach meiner eigenen Skala habe ich 30kg definitiv zu viel drauf.
Woher? Stress, Depressionen, Misserfolge im Leben, Frustfressen, falsche Ernährung, zu wenig Bewegung. Dazu noch die Veranlagung,d ass wenn ich bei zu wenig Bewegung typisch normale Mengen an Getreideprodukte esse am Tag, mein Blutzucker nicht normal geregelt wird von meinem Körper. Bereits ausprobiert, aber wegen erneutem Rückfall wegen Jobstress, dann Jobverlust etc. wieder zurück zum falschen Essen, hatte ich schon mal fast ein Jahr lang auf alles weitestgehend verzichtet was Getreide/Stärkeprodukte sind und habe in der Zeit auch 10kg abgespeckt, sogar ohne sooo viel mehr Bewegung gehabt zu haben. Also, mein Körper funktioniert besser ohne. Und wenn ich, wie jetzt begonnen und mich dazu verpflichtet, mich viel mehr bewege, so werde ich mein Ziel auch konventionell erreichen die 30kg wieder abzuspecken und dann auch bei und unter 100kg zu bleiben.
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qIj-qul
... Naja, also geht es dir eigentlich nicht um bio oder konventionell (Ernährung) (wegen Unverträglichkeiten und Allergien - wie du zuerst schriebst), sondern jetzt doch eher ums Abnehmen?
Naja, da kann ich nur raten:
Nur essen, wenn man wirklich Hunger hat (nicht nur: Appetit).
Zwischen den Mahlzeiten 3 bis 4 Stunden nichts essen (gar nichts). Also am besten eben drei Hauptmahlzeiten und nicht 5 kleinere am Tag.
Zuckerhaltiges (Backwaren, Süßigkeiten, Milchprodukte ..., auch Knabberzeug - Chips etc.) extrem reduzieren oder am besten: ganz weglassen, wenn möglich - also auch keine "Softdrinks" (Cola, Limonaden, Nektar, Fruchtsaftgetränk) - am besten auch keine Säfte, sondern Obst "im Stück" (wenn) und als Getränke halt Wasser und/oder Tee (ungesüßt, klar) - Kaffee und Milch sind ja nix gegen Durst (Milch ist ja auch eher zum "Sattwerden", nicht so gegen Durst geeignet).
Und ja - Bewegung - muss man aber halt langsam anfangen, wenn ungewohnt, zumal es bei Übergewicht auch einfach sehr anstrengend ist und viel Überwindung kostet (nehme ich jetzt mal so an). Also vlt. erst mal ganz viel auch einfach laufen (zu Fuß gehen: "zügig"). Dann mit Sport anfangen - was halt geht und gefällt.
Aber das wirst du alles selbst wissen. ;)
Letztlich geht es nicht um Kasteiung, sondern darum, zu verstehen, dass das meiste Zeug, das uns so angeboten wird (Supermärkte, Discounter) einfach überflüssig und minderwertig ist - man braucht keine "Frühstückscerealien" mit Zucker ohne Ende - man kann sich auch sein Müsli selber zusammenmischen (wenn man überhaupt Müsli isst - ich z.B. nicht).
Man braucht den ganzen Knabber- und Kekskram mit diversen "Zutaten" nicht - wenn, dann back ich Kekse und Kuchen selber - ohne Emulgatoren, Feuchthaltemittel, Aromastoffe, 3 oder 4 verschiedene Zuckerarten und all dem überflüssigen ekligen Mist.
Man braucht auch keine Chips und Cracker und so was alles - wenn man das mal eine Weile weglässt und dann wieder isst, schmeckt es einem auch gar nicht mehr.
Ich mag auch "normale" Schokolade nicht mehr - nicht mal Lindt. Im Vergleich zu Bio-Schoki schmeckt das andere Zeug (Milka, Sarotti, RitterSport usw.) einfach fast nur nach Zucker - und hat sonst kein eigenes wirkliches Aroma.
Wenn man sich einfach klarmacht, dass man mit möglichst unverarbeiteten Nahrungsmitteln einfach wirklich etwas Gutes tut - seinem Körper, seiner langfristigen Gesundheit und seinem Wohlbefinden (mit eben überwiegend Gemüse, evtl. Fleisch und Fisch in Maßen, wenig Obst/Früchten und evtl./wenig Milchprodukten - wer mag und kann halt auch Reis, Kartoffeln, Nudeln, Brot ...), dann ist es auch kein Verzicht mehr (der ganzen Süßigkeitenmist und Knabberzeug und "süße Bäckerteilchen") - es schmeckt einem auch irgendwann gar nicht mehr.
Vor allem: wenn man sich so "gesund" ernährt (dauerhaft) und viel bewegt (z.B. durch regelmäßigen Sport), fühlt man sich nach gewisser Zeit auch einfach viel viel viel besser, vitaler, lebendiger - ja, da ist Bewegung/Sport dann doch sehr ausschlaggebend. ;)
Das jedenfalls sind meine Erfahrungen. ;)
Und grade bei Backwaren und Gemüse schmeckt - mir - Bio einfach deutlich besser! :)
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Ich war mal in jüngeren Jahren Leistungs/Ausdauersportler: Wandern, Radfahren, Bergwandern, Bergsteigen, Joggen... Auskennen tu ich mich. Nur der Faktor Psyche ist dennoch als ungesunde Bremse oft sehr stark gewesen - bis jetzt wo ich die Kurve wieder kriege.
http://www.schrotundkorn.de/
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Hallo qIj-qul,
entschuldige bitte, dass ich mich hier so ungefragt einmische. Ich bin schon sehr lange hier im Forum, war mal recht aktiv, lese mittlerweile aber nur noch ab und zu hier mit und schreibe kaum noch etwas. Daher mag es etwas seltsam wirken, dass ich hier so plötzlich auftauche. Genau genommen wurde ich von anderen Usern aus diesem Forum darauf hingewiesen, dass Kallisti Dir Ernährungsberatung gibt, was ich bei aller Toleranz interessierten Laien gegenüber (=Kallisti) so nicht akzeptieren kann (als diplomierte Ernährungswissenschaftlerin).
Ich selbst gebe keine Ernährungsberatung, aber ich möchte Dir ans Herz legen, Dich an Profis zu wenden. Es gibt in Hamburg-Bergedorf den Fachbereich für Ökotrophologie, wo Du Ernährungsprofis aller Art finden kannst (Studenten wie Professoren), die gerne bereit sind, in Ernährungsdingen weiterzuhelfen. Du wärst der perfekte Kandidat für eine Hausarbeit im Fach Diätetik, wo immer wieder Menschen mit ähnlichen Problemen wie Deinem gesucht werden, da Du die Bereitschaft mitbringst, Dir helfen zu lassen und etwas an Deinem Verhalten zu ändern. Im Gegenzug bekämst Du Hilfe auf dem neuesten Stand der Wissenschaft.
Kallistis Engagement in allen Ehren, sie mag auch einige sinnvolle Tipps geben, aber ich kenne mittlerweile ihre Einstellung und ihren Wissensstand und rate dringend davon ab, einen (sorry Kallisti) dogmatischen und von einschlägiger Presse verbildeten Laien zu Rate zu ziehen, wenn es um ein so empfindliches Gleichgewicht wie das Deines Körpers geht. (Ich weiß, dieser Satz ist nicht nett Kallisti gegenüber, aber ich muss jetzt wirklich deutlich werden.)
Wende Dich am besten an Frau Dr. Behr-Völtzer und frag an, ob sie Dich für eine Hausarbeit in Diätetik vermitteln kann. http://www.haw-hamburg.de/christinebehrvoeltzer.html
Eine weitere Möglichkeit, wenn das Problem eher psychologischer Natur ist: Herr Dr. Westenhöfer. http://www.haw-hamburg.de/joachim-westenhoefer.html
Er befasst sich mit Ernährungsverhalten, Bekämpfung von Übergewicht und entwickelt Programme zur langfristigen Gewichtskontrolle.
Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg! :)
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Killerqueen
... Ja, du möchtest halt doch immer wieder gerne darauf herumreiten, dass mein "Laienverständnis" von Ernährung ein inkompetentes, nicht ernstzunehmendes usw. ist ...
Dazu ist zu sagen, dass ich auf den thread "Essen" verweise, in welchem wir über zahlreiche vermeintlich sichere Kontrollen und Studien ausführlich diskutiert hatten - gerade was diese (auch von dir angeführten) Studien betrifft, hat die arte-Doku ("Unser tägliches Gift ...") deutlich gemacht, wie wenig man sich darauf verlassen kann, wie viel da einfach von den USA übernommen wurde (ohne durch europäische oder deutsche Institute ... überhaupt je selbst geprüft worden zu sein - siehe die Geschichten mit Aspartam, Pestiziden, verschiedenen anderen Zusatzstoffen: alles erläutert in der arte-Reportage, die in den letzten Wochen/Monat mehrmals im TV wiederholt wurde und sehr gut recherchiert war - auch wenn Spambot das Gegenteil behauptet ...).
Dann ist zu erwähnen, dass ich mich hier nicht als "Ernährungsberaterin" bezeichne, sondern basierend auf Beobachtungen, Unterhaltungen mit anderen Menschen (und deren Erfahrungen ...) sowie meinen eigenen Erfahrungen qIj-qul geantwortet habe - da/nachdem er mich direkt angesprochen hatte!
Davon abgesehen schrieb er ja, dass er selbst sehr wohl wisse, wie er sich (individuell angepasst ! ! !: an seinen Körper !) gesund und "richtig" (für ihn angemessen) ernähren kann, dass er damit auch schon Gewicht reduziert hat usw.
Und dann denke ich, dass er selbst durchaus in der Lage ist, sich an eine "Ernährungsberatung" zu wenden, sollte er (oder sein Arzt) das für nötig oder angeraten halten. - Meinst du nicht? Auch kann man dann direkt beim Arzt fragen, welche Ernährungsberater empfehlenswert sind.
Ich habe mir nur erlaubt, auf seine Fragen zu antworten - und da war es zunächst um Allergien und Unverträglichkeiten gegangen, dann aber doch (von seiner Seite zuerst!) um Gewicht.
Deshalb muss man mir nicht gleich wieder maßregelnd über den Mund fahren bzw. meine Äußerungen als fragwürdig, als nicht akzeptabel und nicht ernstnehmbar, im Grunde als "stümperhaft" darstellen.
Ich bin gerade nicht dogmatisch, da ich mehrfach mitteilte, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen und für sich selbst herausfinden muss, was ihm - ganz individuell - gut tut, richtig ist und was nicht - und dass man sich eben gerade nicht auf diverse "allgemeine" Ernährungsempfehlungen (bspw. sogenannte "Ernährungspyramide") verlassen kann.
Nicht für alle Menschen sind 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag verträglich, geschweigedenn gesund.
Nicht für alle Menschen sind Milchprodukte (und Milch) verträglich, geschweigedenn gesund.
Nicht für alle Menschen ist es richtig, den Hauptanteil der Mahlzeiten aus Getreideprodukten zu bilden (und dann "am besten" auch noch Vollkorn).
Und für sehr viele Menschen stellen zahlreiche Lebensmittelzusatzstoffe (von/in Industrielebensmitteln!) eine gesundheitliche Belastung oder gar ein Risiko dar (aufgrund von - zunehmenden! - Unverträglichkeiten und Allergien).
Und mit "abwechslungsreicher Mischkost" ist auch nicht jeder gut beraten, denn wie wir wissen, zählt dazu auch Fleisch und Fisch - und wird damit Vegetariern und Veganern nicht gerecht.
Ich habe festgestellt, dass Menschen sich durchaus unterscheiden: auch, was ihren Stoffwechsel und ihre Verdauung angeht.
Ich habe festgestellt, dass Wissen immer vorläufig, immer falsifizierbar ist (und bleiben muss).
Ich habe aber auch festgestellt, dass Menschen sich in der Vergangenheit, in der "Menschheitsgeschichte" über viele Jahrtausende auf bestimmte Weise ernährten - siehe thread "Essen": "Steinzeiternährung" - neuer Bereich in der Medizin: nennt sich Evolutionsmedizin und hat mit "Esoterik" oder "Laienhaftigkeit" gar nichts zu tun!
Man schaut also statt nach vorne, auch einfach mal zurück und zieht daraus seine Schlüsse - untermauert von Studien, Forschung am heutigen Menschen (seiner Ernährung, den daraus folgenden Veränderungen, Beeinträchtigungen).
Ja, das erscheint mir nachvollziehbar, schlüssig. Und daraus leite ich meine "Tips" ab - ganz im Einklang mit meinen eigenen Erfahrungen (in Bezug auf verschiedene Ernährungsweisen).
:)
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Und nun sind auf einmal die Tomaten, der Salat und die Gurken unser "täglich Gift". Tolle Sache. Zumal ich an fünf von sieben Tagen in der Woche einen Salatteller u.a. mit viel Blattsalat und Tomaten zu essen pflege. ::) Also gibts ab heute nur noch durcherhitzte Currywurst mit frittierten Pommes. Ist offensichtlich gesünder...
Bei diesem Ernährungskrams kann man glaub ich gar nix richtig machen.
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Da dies eine Anspielung auf EHEC ist (wie ich annehme) (?), ja - zeigt das einmal mehr, wie sehr wir uns auf Lebensmittelkontrolle und auf die "Moral" und Gewissenhaftigkeit/Sorgfalt der im Bereich Ernährung/Lebensmittel(branche) arbeitenden Menschen verlassen (können) müss(t)en.
:(
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Da dies eine Anspielung auf EHEC ist (wie ich annehme) (?), ja - zeigt das einmal mehr, wie sehr wir uns auf Lebensmittelkontrolle und auf die "Moral" und Gewissenhaftigkeit/Sorgfalt der im Bereich Ernährung/Lebensmittel(branche) arbeitenden Menschen verlassen (können) müss(t)en.
:(
Glaubst du, dass Lebensmittelkontrollen die Verbreitung von EHEC hätten verhindern können?
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Da dies eine Anspielung auf EHEC ist (wie ich annehme) (?), ja - zeigt das einmal mehr, wie sehr wir uns auf Lebensmittelkontrolle und auf die "Moral" und Gewissenhaftigkeit/Sorgfalt der im Bereich Ernährung/Lebensmittel(branche) arbeitenden Menschen verlassen (können) müss(t)en.
:(
Glaubst du, dass Lebensmittelkontrollen die Verbreitung von EHEC hätten verhindern können?
Ich glaube, dass Lebensmittelkontrollen (fachgerecht und oft genug durchgeführt - von unabhängigen Kontrolleuren) sowie Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bei/durch/von mit Lebensmitteln arbeitenden Menschen durchaus die überwiegende Zahl an gesundheitlichen Schädigungen (auf Seiten der Verbraucher) vermeiden könn(t)en.
Was ich oben schon schrieb: Wenn wir "saubere", nicht mit krankmachenden Keimen kontaminierte, nicht mit gesundheitlich bedenklichen oder nachgewiesenermaßen schädlichen Stoffen belastete, nicht sonstwie gesundheitsschädliche oder verdorbene Nahrungsmittel haben wollen, sind wir sowohl auf Lebensmittelkontrollen als auch auf die Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit, Ehrlichkeit der mit Nahrungsmitteln arbeitenden Menschen angewiesen - nicht nur der Produzenten, produzierenden Betriebe (in Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie), sondern auch im Handel/Verkauf.
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Da bist du meiner Frage aber schön ausgewichen ;)
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Interessant finde ich ja im Zusammenhang dieses Themas hier, dass es sich bei den Gurken, bei denen es nachgewiesen wurde, um BIO-Gurken handelt ... ;)
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Woher kommen diese netten Bakterien??? Kuhscheiße! Dünger auf das angebaute Gemüse!
Muss das sein? Kontrolliert denn niemand, was durch Gülledünger auf das Gemüse gelangt????? Was eine Scheiße!
Wenn ich soviel kotzen könnte, wie ich gerne würde bei diesem Thema, würde ich magersüchtig werden, anstatt adipös!
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Muss das sein? Kontrolliert denn niemand, was durch Gülledünger auf das Gemüse gelangt????? Was eine Scheiße!
ja, mit "scheiße" triffst du das thema eigentlich schon sehr schön ;D
ich schreib nun hier nicht nochmal das gleiche, was ich im special-EHEC-thread schon zum thema gülledüngung geschrieben habe... klick! (http://www.schwarzes-hamburg.com/index.php/topic,11333.0.html)
Wenn ich soviel kotzen könnte, wie ich gerne würde bei diesem Thema, würde ich magersüchtig werden, anstatt adipös!
zum magersüchtig werden gehört ein bisschen mehr als fäkalkeime im feldsalat, da mach dir mal keine sorgen ;)
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Da bist du meiner Frage aber schön ausgewichen ;)
Ach Spambot ...
Ich bin deiner Frage nicht ausgewichen, ich habe einfach - etwas ausführlicher - wiederholt, was ich weiter oben bereits geschrieben hatte.
Und ja: Es ist halt nicht gelungen - dir - mir wieder irgendetwas in den Mund zu legen, zu stecken, zu stopfen, das du da so gerne rein (setzen-stellen-) legen wollen würdest, ich aber in meinem Mund, auf meiner Zunge, in meinen Gedanken weder hatte noch habe. ;D
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sach mal, streitet ihr beiden auch so dermaßen iRL?
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Da bist du meiner Frage aber schön ausgewichen ;)
Ach Spambot ...
Ich bin deiner Frage nicht ausgewichen,...
Doch, bist Du. Und Du hast sie immer noch nicht beantwortet.
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Da bist du meiner Frage aber schön ausgewichen ;)
Ach Spambot ...
Ich bin deiner Frage nicht ausgewichen,...
Doch, bist Du. Und Du hast sie immer noch nicht beantwortet.
Nein, Eisbär - mit seiner Frage wollte Spambot mich in eine bestimmte Richtung manövrieren/locken - um mir dann wieder um die Ohren hauen zu können, wie falsch ich doch liege, dass meine Quellen zu unseriös sind usw.. Und ich bin ihm halt nicht auf den Leim gegangen. - Naja, einen Versuch war´s ihm offenbar wert. - Seine Frage habe ich ganz zweifelsfrei oben beantwortet. :)
Vielleicht muss er auf ein anderes (Kampf-?) Feld übergehen, weil er die andere "Debatte" nicht gerade bravourös gemeistert hat.
Ähnlich scheint es sich gerade auch bei/mit dir zu verhalten - Angriff ist die beste Verteidigung oder so ?
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Im Grunde ist die Frage vom Spambot doch eine "Ja"/"Nein"-Frage.
MMn hätten Lebensmittelkontrollen allein die Verbreitung nicht verhindern können. Da sie immer nur bis zu einem gewissen Grad stichprobenartig durchgeführt werden (können). Da kann somit immer etwas unbemerkt durchrutschen...
Im Moment ist ja selbst die Theorie "Gurke aus Spanien" noch nicht 100% gesichert/geklärt.
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Und Du hast die Frage immer noch nicht beantwortet.
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meine wurde auch noch nicht beantwortet...
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meine wurde auch noch nicht beantwortet...
Meinst Du mit der Streitkultur? Ich glaube, die kennen sich live gar nicht.
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Streitkultur... die gehen sich ja verbal virtuell schon an die Kehlen!
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Streitkultur... die gehen sich ja verbal virtuell schon an die Kehlen!
Willkommen im SHH XD
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Och wie süüüüß, haste mal n Leckerlie für die beiden Streitköppe? N Krug Met vielleicht? So mal zur Beruhigung und Entspannung!
AAAAABER für Kallisti bitte Bio-Met!
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Da bist du meiner Frage aber schön ausgewichen ;)
Nö.
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Interessant finde ich ja im Zusammenhang dieses Themas hier, dass es sich bei den Gurken, bei denen es nachgewiesen wurde, um BIO-Gurken handelt ... ;)
Das steht ja noch keineswegs zweifelsfrei fest! (Siehe thread "EHEC" ;) )
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Interessant finde ich ja im Zusammenhang dieses Themas hier, dass es sich bei den Gurken, bei denen es nachgewiesen wurde, um BIO-Gurken handelt ... ;)
Das steht ja noch keineswegs zweifelsfrei fest! (Siehe thread "EHEC" ;) )
Nee, das steht fest: Die Gurken waren BIO-Gurken, auf denen sie EHEC fanden.
Ob die Biobauern schuld sind, das steht nicht fest. Aber dass es BIO-Gurken waren, das schon.
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Interessant finde ich ja im Zusammenhang dieses Themas hier, dass es sich bei den Gurken, bei denen es nachgewiesen wurde, um BIO-Gurken handelt ... ;)
Das steht ja noch keineswegs zweifelsfrei fest! (Siehe thread "EHEC" ;) )
Nee, das steht fest: Die Gurken waren BIO-Gurken, auf denen sie EHEC fanden.
Ob die Biobauern schuld sind, das steht nicht fest. Aber dass es BIO-Gurken waren, das schon.
Welcher Quelle hast du das entnommen?
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Interessant finde ich ja im Zusammenhang dieses Themas hier, dass es sich bei den Gurken, bei denen es nachgewiesen wurde, um BIO-Gurken handelt ... ;)
Das steht ja noch keineswegs zweifelsfrei fest! (Siehe thread "EHEC" ;) )
Nee, das steht fest: Die Gurken waren BIO-Gurken, auf denen sie EHEC fanden.
Ob die Biobauern schuld sind, das steht nicht fest. Aber dass es BIO-Gurken waren, das schon.
Welcher Quelle hast du das entnommen?
Gibt viele, eine aktuelle: FAZ-ARtikel (http://www.faz.net/artikel/S31034/bio-gurken-aus-spanien-ehec-traeger-gefaehrlicher-keim-breitet-sich-in-europa-aus-30375489.html)
Ein bisschen schräg finde ich den Erklärungsversuch der Hersteller, dass die Gurken vom Lastwagen gefallen seien und dann weiterverkauft wurden. Von allen möglichen Infektionsherden auf dem Weg ist das so ziemlich die bekloppteste Variante :D
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... Also sie haben bis jetzt 3 oder 4 kontaminierte Gurken identifiziert, wenn ich das richtig verstanden habe? - Darunter befindet sich genau eine "Bio-Gurke".
?
Wie gesagt (siehe Ehec-thread): das ist nur, was man bisher fand - dass die Quelle eine ganz andere ist: dessen bin ich mir ziemlich sicher. Dass die Gurken (bis jetzt weiß man ja nur von kontaminierten Gurken) unterwegs irgendwo (auf welche Weise: das gilt es herauszufinden) mit dem Erreger in Kontakt kamen, ist doch wahrscheinlich - da andernfalls - wie nun schon mehrmals gesagt - die mit den Gurken arbeitenden Menschen in Spanien als erste hätten erkranken müssen.
Übrigens: soll nicht eine kontaminierte Gurke auch aus den Niederlanden stammen? Dort aber sind bisher auch nur wenige Menschen erkrankt - weit weniger als in Deutschland/Norddeutschland - und alle Spuren führen doch bis jetzt letztlich zurück auf den Hamburger Großmarkt (Umschlagplatz)?
Das Problem liegt also nicht bei den Gurken selbst, sondern woanders - fragt sich nur: wo genau?
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... Also sie haben bis jetzt 3 oder 4 kontaminierte Gurken identifiziert, wenn ich das richtig verstanden habe? - Darunter befindet sich genau eine "Bio-Gurke".
Und wenn ich das richtig verstanden habe, waren davon 3 aus Spanien und eine aus den Niederlanden.
Und nun?
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...wie nun schon mehrmals gesagt - die mit den Gurken arbeitenden Menschen in Spanien als erste hätten erkranken müssen.
Schon mal an Handschuhe oder die Bildung von Antikörpern gedacht?
Das Problem liegt also nicht bei den Gurken selbst, sondern woanders - fragt sich nur: wo genau?
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden EHEC-kontaminierte Gurken gefunden. Wozu soll ich mich als Konsument in weiteren Spekulationen verirren?
Wenn man das Risiko minimieren möchte, kann man doch einfach etwas stärker auf Hygiene achten und auf Rohkost verzichten, bis die zuständigen Fachleute das Problem im Griff haben.
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...wie nun schon mehrmals gesagt - die mit den Gurken arbeitenden Menschen in Spanien als erste hätten erkranken müssen.
Schon mal an Handschuhe oder die Bildung von Antikörpern gedacht?
Das Problem liegt also nicht bei den Gurken selbst, sondern woanders - fragt sich nur: wo genau?
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden EHEC-kontaminierte Gurken gefunden. Wozu soll ich mich als Konsument in weiteren Spekulationen verirren?
Wenn man das Risiko minimieren möchte, kann man doch einfach etwas stärker auf Hygiene achten und auf Rohkost verzichten, bis die zuständigen Fachleute das Problem im Griff haben.
Ja sicher, Spambot - in Spanien sind sie alle immun gegen EHEC ... klar doch.
Und die haben da bestimmt alle und immer Handschuhe an - beim Ernten der Gurken und Verpacken ... doch, da bin ich mir auch 100%ig sicher, keine Frage ...
::)
Das mit der Hygiene haben wir ja im EHEC-thread schon ausreichend thematisiert, siehe also dort.
Und dass es mit "Rohkost meiden" einfach mal gar nicht getan ist, ist auch klar, denn so lange nicht sicher festgestellt ist, wo genau die Ursache ist (die Quelle), macht es keinen Sinn - es kann alles mögliche andere, andere Lebensmittel, mit Ehec kontaminiert sein - eben durch diese unbekannte Quelle oder inzwischen noch weitere/mehrere (noch unbekannte Quellen).
Es kann aber auch sein, dass sich auf dem meisten (rohen) Gemüse gar keine Ehec-Erreger finden und auch nicht im Gemüse - was ich derzeit vermute, aber nicht weiß und nicht selbst untersuchen kann.
Mir geht es darum, dass doch am ehesten weiterhelfen würde, wenn man so schnell als möglich die Haupt-/Erstquelle findet - alles andere kann nur auf Spekulationen beruhen, ist somit also weder befriedigend noch (gesundheitlich) sicher.
Und ich wollte oben nochmals ausdrücken, dass ich nach wie vor nicht glaube, dass diese (spanischen) Gurken die Erstquelle darstellen. Siehe EHEC-thread. Vielleicht einfach dort weiterdiskutieren (darüber)? ;)
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Nachdem was ich hörte, war KEINE Gurke aus den Niederlanden, sondern eine der infizierten Gurken war aus Spanien von einem Hof, der von einem Niederländer bewirtschaftet wird.
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Na gut, dann machen wir hier halt (auch noch) weiter damit.
Eisbär
(...) Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) ist noch zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen, weches Unternehmen die mit Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) belastete Gurken vertrieben hat. Weiterhin deuten Hinweise auf Lieferwege aus den Niederlanden hin, ein Unternehmen kann aber noch nicht benannt werden.(...)
Quelle:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1906296/Keine-Entwarnung-bei-Salat-und-Gurken-schon-zehn-Tote.html
;D
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Ich bezog mich darauf:
Berichte über eine in Hamburg entdeckte infizierte Gurke aus Holland beruhten "vermutlich auf einem Missverständnis", sagte Bestelink. "Sie gehen möglicherweise darauf zurück, dass einer der betroffenen Gemüsebauern in Spanien, von wo wohl infizierte Gurken nach Deutschland geliefert wurden, Niederländer ist."
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Ich bezog mich darauf:Berichte über eine in Hamburg entdeckte infizierte Gurke aus Holland beruhten "vermutlich auf einem Missverständnis", sagte Bestelink. "Sie gehen möglicherweise darauf zurück, dass einer der betroffenen Gemüsebauern in Spanien, von wo wohl infizierte Gurken nach Deutschland geliefert wurden, Niederländer ist."
Jaja - "vermutlich" und "möglicherweise" - doch, das sind absolut eindeutige Aussagen. ;D
Zur Theorie mit den spanischen Gurken als Erstverursacher/Ursprung/Ausgangsquelle von Ehec: siehe oben bzw. was ich gerade eben im EHEC-thread schrieb - für mich ist das nach wie vor nicht plausibel (die Theorie mit den Gurken aus Spanien).