Schwarzes Hamburg > Kunst & Kultur -Archiv-

Ein gutes Buch ?

(1/5) > >>

Kallisti:
Was macht für euch einen guten, lesenswerten, gelungenen Roman aus?

Welche Sparte bevorzugt ihr (Fantasy, Science fiction, Krimi, Geschichtsroman, Lovestory, Komisches, Abenteuer, Familienepos, Tragisches, Mystisches ... ) ?


Und was muss ein guter Roman auf jeden Fall enthalten, was darf (inhaltlich) nicht fehlen und was sollte nicht darin vorkommen ... ??

Oder anders gefragt: wenn ihr an eure favorisierten Romane denkt: was war/ist es, was ihr daran so mochtet, was hat euch daran gefallen, beeindruckt, nachdenklich gemacht, belustigt - also: warum haben gerade diese Bücher euch so gefallen, was haben sie im Vergleich zu anderen, die ihr "schlecht" oder langweilig fandet ?

Eisbär:
Ein guter Roman muß in sich stimmig sein. Das heißt, er muß sich auch durchgehend an die Regeln seiner virtuellen Welt halten.

Wenn dann das ganze noch gut zu lesen ist, die Phantasie anregt und an den richtigen Stellen ins Detail geht, dann ist das schon nett.

Man muß sich mit den Figuren identifizieren können.
Der Roman muß ausgeglichen sein. Nur witzig, traurig, spannend reicht nicht, die Mischung macht's.

Anonymous:
Abgedreht, irrwitzig und absolut nicht nachvollziehbar, vollkommen unplausibel und mit genialer Situationskomik belegt. Selbstredend darf die Spannung nicht zu kurz kommen :)

Je mehr Schmerzen die Romane in den Hirnwindungen verursachen, desto besser ist es.

Dabei ist es völlig egal, welche Sparte.
Allerdings sind mir obige Eigenschaften bis jetzt nur in Fantasy, SciFi, Horror/Thriller und Mischungen aus den Sparten untergekommen.

Mit irgendso komischen pseudoromantischen Beziehungskram kann man mich jagen :roll:

Fräulein_Krause:
Guten Abend,

mir ist eine stimmungsvolle Sprache sehr wichtig.
Manche Bücher besonders amerikanische Belletristikbücher sind oft zudem sehr albern geschrieben, ich lache immer noch des häufigeren über die Beschreibungen welche Dan Brown in Sakrileg verwendet, dieser Roman ist meiner Ansicht nach das paradebeispiel für einen schlechten und reisserischen Schundroman, die Charakter sind überzogen darrgestellt und verhalten sich unlogisch, zudem wird auf den Hintergrund der von zum Beispiel den Fibonaci zahlen nicht eingegangen.
Der neue Roman von ihm soll ebenso schlecht und albern sein, mein Kollege konnte vor Lachen über die Albernheiten nicht mehr weiter lesen.
Diese Überzogenheiten konnte ich auch in Sturmfieber von Alice Blanchard finden.
Desweitern schätze ich unlogische Handlungssprünge nicht sonderlich, sofern sie  nicht derartig genial gestaltet sind wie zum Beispiel in Illuminatus!.
In Bezug auf die Handlung ist es mir wichtig dass diese logisch aufgebaut ist.
Die Personen sollten der Welt in dem die Geschichte spielt angepasst sein.

Nun gut ich hoffe dass diese Erläuterungen nachvollziehbar sind.

mit freundlichen

Grüßen

Frl. Krause

kinddesblutmonds:

--- Zitat von: "Fräulein_Krause" ---
Desweitern schätze ich unlogische Handlungssprünge nicht sonderlich, sofern sie  nicht derartig genial gestaltet sind wie zum Beispiel in Illuminatus!.

--- Ende Zitat ---


Meinen Sie die Illuminatus!-Trilogie, Fräulein?
Die finde ich so unglaublich entzückend und könnte sie immer und immer wieder lesen...

k.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln