Schwarzes Hamburg > Gedankenaustausch -Archiv-

Träume

(1/9) > >>

BetterOf2Evils:
Wir alle träumen fast jede Nacht. Allerdings erinnern wir uns meistens nur an den letzten Traum, kurz vor dem Aufwachen. (Es ist falsch, zu behaupten, man träume nie. Man erinnert sich nur nicht!  :wink: )
Viele Träume wiederholen sich in Inhalt, Personen oder Räumlichkeiten etc. Mir persönlich ist es schon häufiger passiert, dass ich am Tag Erlebnisse/Begegnungen/Handlungsabläufe hatte, die mir bekannt vorkamen, die ich auf jeden Fall schon einmal geträumt hatte. Ähnlich wie Déja-vu (?).

Im Traum wird man oft neutraler Beobachter der eigenen Persönlichkeit.
Wir können Dinge im Traum tun, die wir real nicht tun können/würden.
Träumen gilt auch als Stressabbau und Entspannung. (selbst meine Katze beobachte ich manchmal, wenn sie träumt: sie scheint imaginäre Mäuse zu jagen! *lach*)


Mich interessieren eure Träume:

 :arrow: Könnt ihr euch immer an eure Träume erinnern?
 :arrow: Messt ihr ihnen kaum / geringe oder große Bedeutung zu?
 :arrow: Habt ihr des Öfteren immer wiederkehrende Träume?
Wenn ja, welche? Was denkt ihr bedeuten sie?
:arrow: Habt ihr auch Tagträume?
:arrow: Nutzt ihr die Traum-Option evtl., um aus eurer realen Welt zu entfliehen?
 :arrow: ...


Falls jemand eine Traum-Deutung erbittet: mein Traumlexikon bietet die Antwort.  :)
(Auch wenn´s nur eine von vielen Quellen ist!)

KainsRache:
An meine Träume erinnere ich mich zwar meist, aber ich bin im Grunde morgens (also nach dem Aufwachen =)) viel zu knatschig, um mir die Mühe zu machen, mir das Ganze nochmal einzuprägen, daher sind sie nach wenigen Minuten wieder vergessen.
Von der Bedeutung her kommt es auf die Intensität an. Wenn ich einen "normalen" Traum hatte messe ich ihm keine weitere Bedeutung als eben jene angesprochene Alltagsbewältigung zu. Wenn es ein sehr intensiver Traum war, denke ich schonmal darüber nach und bringe ihn in Verbindung mit Ereignissen der letzten Tage. Meist kommen dabei recht interessante Gedanken heraus.

Öfter wiederkehrende Träume habe ich eigentlich nur zwei, die ich meist dann träume, wenn ich krank werde oder es schon bin, häufig in Verbindung mit hohem Fieber. Werde aber hier keine genaue Beschreibung posten, wer sich dafür interessiert kann ja mal mein Board abgrasen ;)

Tagträume? Ja, jedes Mal *g* Liegt aber eher daran dass ich mehr tagsüber als nachts schlafe. So einfach ist das.

Dellamorte-Dellamore:
Ein kleines Mädchen liegt im Krankenhaus und malt Bilder. Viele schon fertige Bilder liegen überall auf dem Bett verteilt, auf dem Boden und auf dem Nachttisch.

Schnitt. Das Mädchen scheint zu Hause in ihrem Kinderzimmer zu sein. Jemand kommt rein und gibt ihr einen neuen Zeichenblock und eine Dose mit neuen Stiften. Es lächelt und sieht eine ganze weile aus dem Fenster. Nacht. Ein Traum kommt. Das Mädchen geht auf einer Wiese spazieren.

Der nächste Morgen. Sie fängt an zu malen auf ihrem neuen Block. Sie malt ebendiese Wiese aus dem Traum. Nacht. Sie träumt wieder., spaziert auf der Wiese, nur die Wiese nimmt anscheinend kein Ende. Sie geht und geht und geht, kommt aber nicht weiter. Der nächste Morgen. Sie mal weiter. Einen Weg, der zu einem Wald führt. Eine Lichtung, auf der man die Umrisse eines Hauses sehen kann.
Nacht. Im Traum geht sie diesen Weg und kommt zu dem Haus , dass nun klarer zu sehen ist. Aber noch nicht wirklich ei Haus ist, da es nur aus Mauern besteht.

Der nächste Morgen.
Das Haus bekommt Fenster, einen Gartenzaun, eine Gießkanne für die Blumen, eine Tür. Nacht. Das Mädchen schlendert den Zaun entlang, gießt die Blumen die aufblühen, und begutachtet das Haus. Es fehlt noch viel. Vor allem Leben. Der nächste Morgen. Sie malt eine alte Schaukel auf die Veranda, eine strahlende Sonne an den Himmel, und ein Gesicht an eines der Fenster des Hauses. Das Gesicht eines Jungen, der etwas müde Ausschau hält. Gerade als das Mädchen dem Jungen einen Mund malen wollte, kam die Mutter mit einem Becher Tee ins Kinderzimmer und sagte es wäre besser sich nun wieder ins Bett zu legen. Nacht. Im Traum sieht das Mädchen wie schön nun die Blumen in der Sonne blühen und schaukelt ein wenig auf der Veranda.

Nun möchte sie auch einmal ins Haus gehen , merkt aber dass dies nicht möglich ist, da die Tür weder einen Girff noch ein Schloss hat. Als sie sich umdreht war ihr so , als ob sie einen Schatten vorbeihuschen gesehen hat, etwas ab vom Haus am Waldrand. Der nächste Morgen. Die Tür bekommt einen Griff und ein Schloss, und da das Mädchen mittlerweile die Situation erkannt hat, auch noch einen Schlüssel der neben der Tür an einem Haken hängt.

Sie schaut sich auch das Gebiet am Waldrand an , sieht aber nichts, was dem ähnlich war , was sie in der Nacht zuvor geglaubt hat, zu sehen. Nacht. Sie steht an der Tür, dreht am Griff udn merkt, dass die Tür verschlossen ist. Das Mädchen grinst und nimmt den Schlüssel vom Haken. Nun steht sie in der Eingangshalle, war das Haus wirklich so groß? Zu den oberen Stockwerken hatte sie keinen Zugang, es fehlte eine Treppe. Die würde sie wohl erst Zeichnen müssen. Sie wurde durch ein komisches Geräusch aus ihren Gedanken gerissen. Ein Poltern aus dem ersten Stock, Ein dumpfes Poltern.... als ob etwas oder jemand auf dem Boden robbt, oder ähnliches.

Das wird ihr zu gespenstig, sie läuft aus dem Haus. Als sie im Garten steht wird ihr klar, dass ihr so war , als ob sie im Haus an jemandem vorbeigelaufen wäre. Ein kalter Schauer läuft ihr den Rücken hinunter. Der nächste Morgen. Sie nimmt ein neues Blatt Papier und fängt an das Innere des Haues zu zeichnen., Blumenvasen in der Halle , Stühle , Bilder an den Wänden. Die Treppe, die in den ersten Stock führt.... Wieder fährt ihr ein Schauer über den Rücken.. Nun zeichnet sie einen kleinen Hocker neben die Treppe. Darauf liegt ein Küchenmesser.

Nacht. Die Treppe zum ersten Stock, die komischen Geräusche... sie sind da, und doch nimmt das Mädchen. aus Neugier getrieben, ihren Mut wie das Messer zusammen, und begibt sich in den ersten Stock. Es poltert, es fährt ihr durch Mark und Bein , doch sie öffnet die Tür. Während sie die Tür einen Spalt aufmacht, fällt ihr ein Junge in ihrem Alter, der sich im selben Moment an der Türklinke hochziehen wollte vor die Füße. Sie schreit, dass es im ganzen leeren Haus hallt. Die Welt um sie herum löst sich auf. Sie sieht nur diesen Jungen der keinen Mund hat, und trotzdem verzweifelt versucht zu sprechen und die Hand nach ihr ausstreckt, doch wieder hinfällt weil er keine Beine hat.

Sie fällt in Ohnmacht und wacht am nächsten Morgen auch nicht mehr auf. Als die Mutter am nächsten Morgen reinkommt findet sie das Mädchen im Koma lieged in ihrem Bett. In den Händen ein Bild von einem Haus. Garten, Blumen, Schaukel, eine offene Tür und ein offenes Fenster im ersten Stock, aus dem aber niemand rausschaut.


strange, aber geträumt.

BetterOf2Evils:
Ähm @Della: Wann hast´n das geträumt?  :shock:

Heftig. Vor allem, dass Du Dich an die Details erinnerst und so viele Zeitwenden drin sind (Tag, Nacht, Tag, Nacht...).
Interessant! *grübel* Das strotzt ja nur so vor aussagekräftigen Symbolen...

Schon mal analysiert? Willst ne PN von mir diesbzgl.?  :?

LordControl:
also meine träume waren mir letzte nacht etwas zu real. so das ich es erst merkte als ich aufschreckte und wach wurde, das es nur ein traum war. ich denke meine träume spiegeln mein inners ich wieder, mit all seinen ängsten und sorgen. es waren keine albträume, sondern eher schöne sachen, aber so real muß es dann auch nicht sein.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln