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Gewerkschaften

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searcher:
kann ich tun. allerdings erst heute abend, da ich den ganzen tag unterwegs bin. ich bitte hierfür um entschuldigung.

Akira:

--- Zitat von: "Inno" ---
--- Zitat von: "Akira" ---

z.b. england wenn die gewerkschaft streikt sind alle bereiche in ganz england betroffen est ist nicht nur eine tarifzone und davon auch nicht nur der und der bereich von dienstleistern oder arbeitern  nein alles und jeder die millionen die dabei flöten gehen sorgen für einen druck der so stark ist das die u-bahn fahrer in england 8x soviel wie ein HVV ubahn fahrer verdient bekommen....

--- Ende Zitat ---


Das ist dann alerdings ein Sympathiestreik und in Deutschland nicht ganz zulässig. Damit setzt man dann seinen Job aufs Spiel...
--- Ende Zitat ---


Nein eben nicht

in england gibt es eine regional übergreifende gewerkschaft wenn die streikt streiken alle

in deutschland gibs die ja nur regional daher bringen die nichts da der volkswirtschaftliche schaden zu gering bleibt

@ver.di zentrale
müll entleeren ich mach mit hab 6 mülltonnen voll *G*

MurMur:

--- Zitat von: "searcher" ---aber es ist doch eindeutig festzustellen, das arbeit die nur geringe fertigkeiten benötigt und die auch deutlich am unteren ende der lohnskala anzusiedeln sind, aufgrund von gewerkschafts"arbeit" überbezahlt werden und uns deshalb eben diese arbeitsplätze fehlen.
--- Ende Zitat ---
Mmh kann ich nicht feststellen ich sehe eher ein großes Problem in 1 € Jobs etc. wodurch es sich teilweise garnicht mehr lohnt arbeiten zu gehen.


--- Zitat ---auch führen flächentarifverträge dazu das gerade kleine betriebe die tariflöhne nicht zahlen können aber müssen und sich deshalb in die pleite wirtschaften. auch hier gehen also arbeitsplätze auf kosten der gerkschaften verloren.
--- Ende Zitat ---
hier muss ich leider sagen, das ist falsch! Die Gewerkschaften machen keine Firmen kaputt, wenn eine Firma nicht in der lage ist den Tariflöhn zu zahlen ist das kein Problem, dann wird ein Haustarifvertrag geschlossen der dem Unternehmen nicht schadet (ich werde selber 1000€ brutto unter Tarif bezahlt)


--- Zitat ---ebenso der arbeitgeberanteil der lohnnebenkosten, der sich auf eine initiative der gewerkschaften zurückverfolgen lässt, führt in vielen auch wieder meist kleinen oder mittleren betrieben zu vielen pleiten.
--- Ende Zitat ---
jeder Betrieb kann selber entscheiden wenn er zu welchem gehealt einstellt bzw wieviele Mitarbeiter er zum Tarifvertrag einstellt, wenn ein Unternehmen falsch Kalkuliert und zuviele Leute für zu wenig arbeit einstellt ist das kein Fehler der Gewerkschaften und ich habe noch keinen Insolvensantrag gelesen in dem Stand das das Unternehmen aufgrund von Lohnnebenkosten pleite gegangen ist. Das ist für mich nur ein Argument der Pro-amerikanische-Verhältnisse Lobby


--- Zitat ---ist es also nicht viel sinnvoller innerbetriebliche organisationen zu gründen, sehr gerne auch auf einer gesetzlichen grundlage, und für jeden betrieb die passende lösung zu finden? hier wäre ja auch dann ein druckmittel der arbeitnehmer vorhanden.
--- Ende Zitat ---
Genau das ist sinn und zweck von Gewerkschaften und Betriebsräten die Gewerkschaft6 mischt sich nur auf bitten des Betriebsrates ein und natürlich stellen sie sehr hohe forderungen aber hast du auch nur einmal erlebt das diese Forderungen auch erfüllt wurden? Das ist nur Pokern, damit sie kleine Dinge bekommen Fordern sie unmengen, Der Arbeitgeber sagt keine Chance und fordert eher noch einschnitte und am ende finden sie doch immer eine akzeptable Lösung. Gewerkschaften ruinieren keinen Betrieb das ist nicht in ihrem sinne (dardurch verliehren sie ja auch wieder Beiträge) Sie versuchen immer einen Konsenz zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu finden, sie brüllen halt nur laut.

searcher:
so ich denke wir sind uns darüber einig das, das ziel einer volkswirtschaft die wohlfahrtsmaximierung ist. diese wird erreicht bei maximaler konsumenten- und produzentenrente. diese beiden renten sind dann maximal wenn sich alle drei märkte im gleichgewicht befinden.

wenn wir jetzt davon ausgehen das der geldmarkt durch exogene einflüße beeinflusst wird, z.B. leitzinsänderung der zentralbank, und so eine änderung des zinsatzes eintritt, führt das auf dem güter markt zu einer veränderung der produktion. wenn wir einfach mal von einem steigenden zinssatz ausgehen, führt das zu einer geringeren produktion. denn die menschen sparen jetzt mehr und konsumieren weniger.
eine geringere produktion führt auf dem arbeitsmarkt zu einer zu einem sinken der arbeitsnachfrage. und damit hier der markt im gleichgewicht bleibt muss auch der lohn sinken.

das allerdings funktioniert nicht da der lohn durch die lohnpolitik der gewerkschaften auf einem, dann, zu hohen niveau festgeschrieben ist. und sich nicht ändern lässt ohne das es zu arbeitskampfmaßnehmen kommt. das marktgleichgewicht bleibt also aus die wohlfahrt sinkt.

mal ganz abgesehen von diesen makroökonomischen ausführungen, ist eh schon seit langem politik der gerwerkschaften mehr geld für weniger arbeit zu fordern. und das funktioniert noch nicht mal mikroökonomisch.

MurMur:

--- Zitat von: "searcher" ---das allerdings funktioniert nicht da der lohn durch die lohnpolitik der gewerkschaften auf einem, dann, zu hohen niveau festgeschrieben ist. und sich nicht ändern lässt ohne das es zu arbeitskampfmaßnehmen kommt. das marktgleichgewicht bleibt also aus die wohlfahrt sinkt.

mal ganz abgesehen von diesen makroökonomischen ausführungen, ist eh schon seit langem politik der gerwerkschaften mehr geld für weniger arbeit zu fordern. und das funktioniert noch nicht mal mikroökonomisch.
--- Ende Zitat ---

Gewerkschaften richten sich nach der Wirtschaftslage der Unternehmen wenn nichts zu holen ist fordern sie auch nix...


wenn der Lohn sinkt führt das im übrigen wieder zu weniger Kaufkraft was die Produktion weiter sinken läßt also eher die gegenteilige Wirkung....
Desweiteren sinken die Löhne in D alleine schon durch die Inflation von 1-2% pro Jahr....

Mehr gehalt führt zu mehr Kaufkraft und dadurch auch zu mehr geld in der freien Wirtschaft

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