Schwarzes Hamburg

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Autor Thema: E-Mobilität  (Gelesen 29114 mal)

BaerndME

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Antw:E-Mobilität
« Antwort #120 am: 02 Februar 2024, 11:42:17 »

Tesla Model 3 - Kälte ist ein Problem

Er kam 242 km weit. Von 512 offiziell angegebenen.

Das ist krass. Damit wäre das Auto für mich schon raus. Ein Auto muss für mich auch bei diesen Bedingungen entspannt 320 km schaffen.
Pfui.
Verkaufe ich jetzt lieber doch meine Tesla Aktien?
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Eisbär

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Antw:E-Mobilität
« Antwort #121 am: 11 Februar 2024, 15:27:58 »

Tesla Model 3 - Kälte ist ein Problem

Er kam 242 km weit. Von 512 offiziell angegebenen.

Das ist krass. Damit wäre das Auto für mich schon raus. Ein Auto muss für mich auch bei diesen Bedingungen entspannt 320 km schaffen.
Pfui.
Das ist tatsächlich schon ein krasser Unterschied, den ich bei meinen bisherigen E-Autos (3 Jahre Renault ZOE, bisher 2 Jahre Hyundai Ioniq 5 und 4 Tage Mietwagen Škoda Enyaq [letztes Wochenende in Stockholm und Umgebung!]) so noch nicht erlebt habe.
Aber
Zitat
Verkaufe ich jetzt lieber doch meine Tesla Aktien?
Würde ich nicht tun. Soweit ich das mitbekam, wurde Tesla in den letzten 10 Jahren ständig in Grund und Boden kritisiert und trotzdem stieg die Aktie unaufhörlich.
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CommanderChaos

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Antw:E-Mobilität
« Antwort #122 am: 11 Februar 2024, 17:10:57 »

Am Rande fürs Thema relevant: mir wurde vor Kurzem still und heimlich ein digitaler Stromzähler installiert. Daran kann man eine Infrarotschnittstelle anschließen, die dann den Stromverbrauch live ausliest. In den nächsten Jahren soll daraus irgendwann ein vollwertiger intelligenter Zähler werden, und die bekommen wir anscheinend innerhalb der nächsten 8 Jahre alle. Das ermöglicht neue Stromtarife. Jetzt habe ich das gemerkt, dass das Gerät auf einmal anders aussieht und habe soeben den Wechsel zu einem Anbieter mit dynamischen Preisen eingeleitet, der stündlich den aktuellen Börsenstrompreis zzgl. Steuern und Gebühren durchreicht. Es gibt schon ein paar Smart-Home-Integrationen, die preisgesteuert Verbraucher ein- und ausschalten können, z. B. Heizgeräte und auch einige Wallboxen für E-Autos, und ansonsten eine App, die einem den Preis der nächsten 24 h stundengenau prognostiziert und wohl auch benachrichtigt, wenn er spontan steigt oder fällt. Der Preis sinkt immer dann, wenn besonders viel erneuerbare Energien zur Verfügung stehen und kann im Extremfall sogar deutlich negativ werden. Damit wird ein starker Anreiz geschaffen, Strom dann zu verbrauchen, wenn er besonders ökologisch erzeugt wird oder sogar im Überfluss vorhanden ist. Effekt: netzstabilisierend und energiewendefördernd.

Nach einer kurzen Kalkulation müsste ich im Jahr weit über 100 € Stromkosten einsparen, alleine durch die direkte Weitergabe des Börsenpreises ohne Aufschläge (der Anbieter finanziert sich über die sparsame monatliche Grundgebühr). Hinzu kommt, dass der Preis im Sommer, wenn die Sonne scheint, besonders niedrig ist und ich in dieser Zeit meinen höchsten Verbrauch habe (Klimaanlage). Wie viel der Effekt ausmacht, dass stundengenau abgerechnet wird statt nur die Gesamtmenge jährlich, kann ich noch nicht einschätzen.

Falls das noch wer ausprobieren möchte, habe ich (demnächst) per PN einen Rabattcode im Angebot, mit dem man bei Abschluss eines Stromvertrages 50 € Rabatt auf das für die stundengenaue Abrechnung erforderliche Dateninterfacegerät bekommt (kostet ca. 100 €). Name des Anbieters hier bewusst nicht genannt, weil keine Werbung usw.
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BaerndME

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Antw:E-Mobilität
« Antwort #123 am: 12 Februar 2024, 10:40:36 »

Aber
Zitat
Verkaufe ich jetzt lieber doch meine Tesla Aktien?
Würde ich nicht tun. Soweit ich das mitbekam, wurde Tesla in den letzten 10 Jahren ständig in Grund und Boden kritisiert und trotzdem stieg die Aktie unaufhörlich.
Jepp.
Das war auch eher n Spaß. Ich hab das nicht vor.
Aber es enttäuscht schon ein wenig.
Na ja, zaubern kann Tesla halt auch nicht, und das ist wahrscheinlich Grund für einen Großteil der Kritik, aber am Ende machen die schon einen guten Job.
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BaerndME

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Antw:E-Mobilität
« Antwort #124 am: 13 Februar 2024, 12:07:08 »

Ein gut gemachter Erfahrungsbericht nach 2 Jahren zum Model Y.
https://www.youtube.com/watch?v=SNg8AoiGVjM

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käx

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Antw:E-Mobilität
« Antwort #125 am: 15 Februar 2024, 14:21:54 »

« Letzte Änderung: 15 Februar 2024, 15:47:09 von käx »
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https://corona-ausschuss.de/

Jack_N

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Antw:E-Mobilität
« Antwort #126 am: 16 Februar 2024, 09:24:03 »

Am Rande fürs Thema relevant: mir wurde vor Kurzem still und heimlich ein digitaler Stromzähler installiert. Daran kann man eine Infrarotschnittstelle anschließen, die dann den Stromverbrauch live ausliest. In den nächsten Jahren soll daraus irgendwann ein vollwertiger intelligenter Zähler werden, und die bekommen wir anscheinend innerhalb der nächsten 8 Jahre alle. Das ermöglicht neue Stromtarife. Jetzt habe ich das gemerkt, dass das Gerät auf einmal anders aussieht und habe soeben den Wechsel zu einem Anbieter mit dynamischen Preisen eingeleitet, der stündlich den aktuellen Börsenstrompreis zzgl. Steuern und Gebühren durchreicht. Es gibt schon ein paar Smart-Home-Integrationen, die preisgesteuert Verbraucher ein- und ausschalten können, z. B. Heizgeräte und auch einige Wallboxen für E-Autos, und ansonsten eine App, die einem den Preis der nächsten 24 h stundengenau prognostiziert und wohl auch benachrichtigt, wenn er spontan steigt oder fällt. Der Preis sinkt immer dann, wenn besonders viel erneuerbare Energien zur Verfügung stehen und kann im Extremfall sogar deutlich negativ werden. Damit wird ein starker Anreiz geschaffen, Strom dann zu verbrauchen, wenn er besonders ökologisch erzeugt wird oder sogar im Überfluss vorhanden ist. Effekt: netzstabilisierend und energiewendefördernd.

Nach einer kurzen Kalkulation müsste ich im Jahr weit über 100 € Stromkosten einsparen, alleine durch die direkte Weitergabe des Börsenpreises ohne Aufschläge (der Anbieter finanziert sich über die sparsame monatliche Grundgebühr). Hinzu kommt, dass der Preis im Sommer, wenn die Sonne scheint, besonders niedrig ist und ich in dieser Zeit meinen höchsten Verbrauch habe (Klimaanlage). Wie viel der Effekt ausmacht, dass stundengenau abgerechnet wird statt nur die Gesamtmenge jährlich, kann ich noch nicht einschätzen.

Falls das noch wer ausprobieren möchte, habe ich (demnächst) per PN einen Rabattcode im Angebot, mit dem man bei Abschluss eines Stromvertrages 50 € Rabatt auf das für die stundengenaue Abrechnung erforderliche Dateninterfacegerät bekommt (kostet ca. 100 €). Name des Anbieters hier bewusst nicht genannt, weil keine Werbung usw.

Ist bekannt, n paar Kumpel sind seit langem dort. Am Ende war die Ersparnis oft nicht so groß wie vorher geplant, und die korrekte Anbindung der smarten Geräte haut auch nicht immer hin. Zudem willst Du ab und an ja auch mal ne Waschmaschine JETZT starten, weil Du die Wäsche eben brauchst (oder nicht ewig feucht drin liegen lassen willst bist Du sie ausräumen kannst).
Genauso mit dem Backofen / Herd: Essen macht man, wenn es passt und man Hunger hat, nicht wenn die Sonne scheint :P

Und das sind ja so die großen Stromfresser. Bei ner Klima kann das bei intelligenter Steuerung schon helfen, genauso wie bei Wärmepumpen.
Das E-Auto lädt man ja aber auch i.d.R. wieder über Nacht, wenn man tagsüber auf der Arbeit / unterwegs ist.

Solar aufm Dach mit Speicher hilft (außer beim E-Auto) da schon mehr. Das Töff hat aber nen eigenen Akku der um ein vielfaches größer ist als die Pufferakkus für daheim, das bringt dann eher nix.
Problem an "kleinen" Akkus (5KWH): Reichen je nachdem was man macht nicht die Nacht durch.
Problem an "großen" Akkus (über 10kwh): Bekommt man einen ganzen Teil des Jahres nicht voll, muss sie aber auf ner Mindestladung halten damit sie nicht kaputtgehen - ggf. Erhaltungsladung aus dem Netz notwendig in der Zeit, in der das Solar eh nix produziert.
Hab daher schon Kombinationen aus Solar und kleiner Windturbine gesehen, die diese Erhaltungsladungen dann produziert. Windstill und dichter Nebel ist dann halt Supergau :D

Was den Tesla-Kram angeht: Idioten gibts halt überall, auf allen Seiten von jedem Spektrum. Auffallen tun überall nur die lauten.
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