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FDP aus dem Bundestag gefegt - was nun?

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l3xi:
Hm... ja, erst die Sozialversicherungen gegen die Wand fahren und dann über deren Ineffektivität schimpfen... Das dort Verbesserungspotential besteht, habe ich im Übrigen nie bestritten. Nichts desto trotz zeigen gerade Kranken- und Rentenversicherung, das es billiger  geht als Privat. Aber ignoriere das halt weiter.

Da du immer noch autonome Gruppen mit Parteien gleichsetzt, aber bei den übrigen "Lagern" Ausnahme über Ausnahme machst, gehe ich da auch nicht weiter drauf ein.

Eine reine Staatsfinanzierung über Steuern, die über den Konsum von Ware/Dienstleistung erfolgt, sorgt nur dafür, dass die die Last noch stärker auf den unteren und mittleren Einkommen liegt, weil diese prozentual vom eigenen Einkommen ausgehend, einen höheren Anteil verkonsumieren (müssen). Die Initiative über die Abschaffung der Einkommensteuer ist noch nicht einmal fehlerfrei formuliert worden. Noch dazu ist der Initiator mit der Partei allgemein unzufrieden. Da lohnt keine weitere Erwähnung.

PS: kannst du mal bitte die Formatierung der Zitate korrigieren? Ist anstrengend, sich da durch zu wursten. Danke.

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Zurück zum Thema:

Die Westerwelle/Rösler/Lidner-FDP hat rein gar nichts mehr mit der FDP aus der Anfangszeit gemein. Weiterhin hat sie abseits der Praxisgebühr und der Vetternwirtschaft nichts nennenswertes geleistet. Sie wurde völlig zu Recht abgestraft. Das braucht man auch nicht wegdiskutieren. Von einer 5. sozialdemokratischen Partei spreche zumindest ich auch gar nicht. Mal davon ab, dass wir keine 5 davon haben. Aber gut.

Inverted:

--- Zitat von: l3xi am 26 September 2013, 11:45:04 ---Die Westerwelle/Rösler/Lidner-FDP hat rein gar nichts mehr mit der FDP aus der Anfangszeit gemein. Weiterhin hat sie abseits der Praxisgebühr und der Vetternwirtschaft nichts nennenswertes geleistet. Sie wurde völlig zu Recht abgestraft. Das braucht man auch nicht wegdiskutieren.
--- Ende Zitat ---
Hier tun aber alle so, als wäre die FDP, die 2009 mit der expliziten Forderung nach mehr netto und weniger Staat 15% erlangt hat, dafür abgestraft worden, dass sie nicht links genug gewesen wäre.


--- Zitat ---Von einer 5. sozialdemokratischen Partei spreche zumindest ich auch gar nicht. Mal davon ab, dass wir keine 5 davon haben. Aber gut.

--- Ende Zitat ---
Stimmt. Zumindest in einer dieser Parteien wird schliesslich immer noch ungeniert vom Kommunismus geträumt.

l3xi:

--- Zitat von: Inverted am 26 September 2013, 13:56:56 ---Hier tun aber alle so, als wäre die FDP, die 2009 mit der expliziten Forderung nach mehr netto und weniger Staat 15% erlangt hat, dafür abgestraft worden, dass sie nicht links genug gewesen wäre.

--- Ende Zitat ---
Irgendwie scheinst du nen Alarm intus zu haben, der immer triggert, wenn auch nur einmal "links" überhaupt indirekt gemeint sein könnte.

Mal überlegt, ob die Leute nicht zumindest vllt. der Meinung gewesen sein könnten, dass die FDP einfach nicht das umgesetzt hat, was sie wollte und das die Vetternwirtschaft übertrieben wurde?

Das die CSU wegen Vetternwirtschaft keine ins Genick bekommt, ist eh dem Umstand geschuldet, das diese Partei für viele Bayern eben Bayern ist.


--- Zitat ---Stimmt. Zumindest in einer dieser Parteien wird schliesslich immer noch ungeniert vom Kommunismus geträumt.

--- Ende Zitat ---
Du solltest vllt. echt mal nen Ausflug an die Nordsee machen und dort n bissl frische Luft tanken.

Inverted:
Liebe l3xi,

Du vertrittst hier praktisch zu fast jedem Thema Positionen, die mit der Linken mehr oder weniger voll kompatibel sind.

Mit Liberalismus hast Du jedenfalls nun wirklich so gut wie nichts am Hut, von daher stellt sich die Frage, wieso Dir die zukünftige Ausrichtung der FDP eine Herzensangelegenheit zu sein scheint. Denn völlig unabhängig davon, wie es mit den Liberalen weitergeht: Linke, Grüne, SPD, Piraten und selbst CDU/CSU werden auch weiterhin viel besser zu Deinen Überzeugungen/Meinungen passen als es eine dezidiert freiheitliche Partei je vermögen würde.

l3xi:

--- Zitat von: Inverted am 26 September 2013, 14:37:05 ---Du vertrittst hier praktisch zu fast jedem Thema Positionen, die mit der Linken mehr oder weniger voll kompatibel sind.
--- Ende Zitat ---
Würde ich so zwar nicht sagen. Kann aber verstehen, wenn das so rüber kommt bzw. rüber gekommen ist. Mit allem bin ich auch nicht einverstanden. Muss ich zum Glück auch nicht.  :)



--- Zitat ---Mit Liberalismus hast Du jedenfalls nun wirklich so gut wie nichts am Hut
--- Ende Zitat ---
Hier liegst du zwar falsch, aber auch in dem Punkt kannst du natürlich nur dem Geschriebenen nach urteilen.



--- Zitat ---von daher stellt sich die Frage, wieso Dir die zukünftige Ausrichtung der FDP eine Herzensangelegenheit zu sein scheint.
--- Ende Zitat ---
Relativ simpel. Es gibt einige Ansätze, die ich für durchaus wichtig und richtig halte. Ich sehe sie nur in der Partei aktuell zu wenig beachtet bzw. gar nicht mehr vorhanden. Pflege-Bahr oder 7% für Hotelübernachtungen sind z.B. in meinen Augen einfach für den Allerwertesten und werden der FDP, wie sie einmal angedacht war, einfach nicht gerecht.



--- Zitat --- Denn völlig unabhängig davon, wie es mit den Liberalen weitergeht: Linke, Grüne, SPD, Piraten und selbst CDU/CSU werden auch weiterhin viel besser zu Deinen Überzeugungen/Meinungen passen als es eine dezidiert freiheitliche Partei je vermögen würde.

--- Ende Zitat ---
Einfach falsch. Aber wie bereits gesagt; das kannst du halt nicht wissen, nur vermuten.

Die Linke kommt ja auch nicht von ungefähr und hätte sich die SPD nicht so entwickelt, wie sie es tat, wäre das auch gar nicht soweit gekommen. Das alles hat Gründe, die man berücksichtigen muss.

Die Kunst ist doch im Grunde, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen, ohne aus den Augen zu verlieren, was für die Gesellschaft als solche am Günstigsten ist und den sozialen Frieden aufrecht erhält. Diese Frage kann man nicht nur aus einer Richtung betrachten. Weshalb auch eine Partei, wie es die FDP mal war, wichtig ist.

Diesen Umstand, also mehr als eine Sichtweise überhaupt zulassen, vermisse ich im Übrigen in deinen Argumentationen fast immer.

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