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Was gibt Halt, Sicherheit, Stabilität?

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NoName:
Neben dem Genannten - so paradox es klingen mag - die Gewißheit das nichts sicher ist.

Ein Job / finanzielle Sicherheit, die bezahlbare Wohnung, Familie / Freunde, stabile politische / soziale Verhältnisse, das eigene Leben / die Gesundheit, all das kann in einem Augenblick vorbei sein.

Wenn ich das mir mögliche getan habe, um diese Dinge zu bewahren, höre ich auf mir Sorgen zu machen, denn alles was darüber hinausgeht kann ich nicht beeinflussen, also warum soll ich mich dann weiter damit quälen.

Dieser Pragmatismus, zusammen mit dem Fokus auf "den Moment, das heute leben" verhilft mir zu Ausgeglichenheit - und Lebensfreude.

Kallisti:

--- Zitat von: Kaffeebohne am 20 August 2012, 11:18:03 --- Einen Ort, an dem man sich "zu Hause" und in Sicherheit fühlt.


--- Ende Zitat ---

 :) 


Was die klassischen Faktoren angeht - ja, die Reihenfolge is schon interessant - ob es da also wirkliche bzw. große Unterschiede gibt. Das geht aus den wenigen Antworten leider nicht hervor.

Dann auch, was/wer mit "Familie" meint: eigene Herkunftsfamilie oder selbst "gegründete"? Bei der Herkunftsfamilie: Wer vor allem - Eltern oder eher Großeltern oder mehr Geschwister oder andere Verwandte?


Und "beruflicher Erfolg" - hm, kann ich gar nicht nachvollziehen, dass/wie dieser Sicherheit, Halt gibt? Dass man finanziell abgesichert ist (Lebensunterhalt bestreiten kann, ohne ständige Sorgen/Kämpfe ...) is klar, aber Erfolg?

Gibt eher Selbstvertrauen oder?

Und inwiefern geben Hobbies Halt? Weil es etwas ist, das man regelmäßig macht, das also Routine mit sich bringt bzw. Regelmäßigkeit - und das gibt ja auch "Halt"/Gefühl von "alles ist in Ordnung, alles geht seinen gewohnten Gang - gibt keinen Grund zu Kampf oder Flucht". ?



--- Zitat von: NoName am 20 August 2012, 13:59:31 ---(...) stabile politische / soziale Verhältnisse, die Gesundheit, (...)


--- Ende Zitat ---

 :)  (damit hängt das mit dem "sicheren" Ort für mich auch zusammen, siehe bei Kaffeebohne)



--- Zitat von: NoName am 20 August 2012, 13:59:31 ---
Wenn ich das mir mögliche getan habe, um diese Dinge zu bewahren, höre ich auf mir Sorgen zu machen, denn alles was darüber hinausgeht kann ich nicht beeinflussen, also warum soll ich mich dann weiter damit quälen.

Dieser Pragmatismus, zusammen mit dem Fokus auf "den Moment, das heute leben" verhilft mir zu Ausgeglichenheit - und Lebensfreude.


--- Ende Zitat ---

Klar.  ;)  Aber es sind dann ja doch "diese Dinge" vor allem, die ausschlaggebend sind:



--- Zitat von: NoName am 20 August 2012, 13:59:31 ---Ein Job / finanzielle Sicherheit, die bezahlbare Wohnung, Familie / Freunde, stabile politische / soziale Verhältnisse, das eigene Leben / die Gesundheit

--- Ende Zitat ---


 ;)


Spiritualität war bisher nicht dabei.  ;)

Eisbär:
Mein Skelett in Kombination mit den Muskeln und Sehnen. Ohne das würde ich so zusammensacken.

RedJanet:

--- Zitat von: Eisbär am 20 August 2012, 15:46:44 ---Mein Skelett in Kombination mit den Muskeln und Sehnen. Ohne das würde ich so zusammensacken.

--- Ende Zitat ---

Dann wäre das Eisbärchen nur noch ein Fellknäuel ... Aber man könnte dich gut als Kaminvorleger verwenden. ;D

Kaffeebohne:

--- Zitat von: RedJanet am 20 August 2012, 16:53:56 ---Dann wäre das Eisbärchen nur noch ein Fellknäuel ... Aber man könnte dich gut als Kaminvorleger verwenden. ;D

--- Ende Zitat ---
Und dann wie bei Dinner for one über seinen Dickkopf stolpern?  ;D



--- Zitat von: NoName am 20 August 2012, 13:59:31 ---Neben dem Genannten - so paradox es klingen mag - die Gewißheit das nichts sicher ist.

--- Ende Zitat ---
Stimmt, guter Punkt. Und darüber hinaus auch das Wissen, daß es im Leben immer irgendwie weitergeht.



--- Zitat von: Kallisti am 20 August 2012, 14:57:02 ---Dann auch, was/wer mit "Familie" meint: eigene Herkunftsfamilie oder selbst "gegründete"? Bei der Herkunftsfamilie: Wer vor allem - Eltern oder eher Großeltern oder mehr Geschwister oder andere Verwandte?

--- Ende Zitat ---
Bei mir: meine Herkunftsfamilie, in meinem Fall meine Eltern und meine Patentante & mein Patenonkel.

Selbst gegründet hab ich ja im eigentlichen Sinne keine Familie, da ich keine Kinder habe. Und mein Partner fällt für mich unter "Beziehung", ich persönlich bezeichne diese nicht als "Familie".



--- Zitat von: Kallisti am 20 August 2012, 14:57:02 ---Und "beruflicher Erfolg" - hm, kann ich gar nicht nachvollziehen, dass/wie dieser Sicherheit, Halt gibt? Dass man finanziell abgesichert ist (Lebensunterhalt bestreiten kann, ohne ständige Sorgen/Kämpfe ...) is klar, aber Erfolg?

Gibt eher Selbstvertrauen oder?

--- Ende Zitat ---
Das Selbstvertrauen gibt einem auch Halt. Und das positive Feedback, sowie das Gefühl, zu wissen, was man getan hat, wenn man nach einem arbeitsreichen Tag nach Hause geht. Und es gibt einem Sicherheit, zu wissen, wo man am nächsten Tag hingeht. Bzw. wenn man den Job verliert, kann es einem ziemlich den Boden unter den Füßen wegreißen.

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